Serenade unterm (Sternenhimmel) Regenschirm

Seit der LAGA 2006 gibt es im August in Rathenow die „Serenade unterm Sternenhimmel“. Viel Musik, Licht- und Lasershow, zauberhafte und mysteriöse Details lassen bei Nacht den Optikpark ganz anders erscheinen als im Tageslicht. Krönender Höhepunkt ist dann um Mitternacht ein Feuerwerk. 2014 gab es wegen der BUGA-Vorbereitungen nur eine stark reduzierte Variante der Veranstaltung im Mühlenhof. Und im vergangenen Jahr zur BUGA musste sie wegen des schweren Unwetters sogar ganz ausfallen. So hatten die Veranstalter alles daran gesetzt, dass die Serenade wieder ein echter Publikumsmagnet werden würde. Die Besucher kamen auch zahlreich. Allerdings bescherte Petrus den langersehnten Regen ausgerechnet am Samstagabend.
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Bootskorso auf der Havel

Neben anderen Städten in der Mark begeht auch Rathenow in diesem Jahr sein 800jähriges Bestehen. Dazu wird es im September einen großen Festumzug durch die Stadt geben. Gestern stand die Havel im Mittelpunkt. Festlich geschmückte Boote umrundeten die Stadt und passierten dabei beide Schleusen. Viele Schaulustige ließen sich diesen Anblick nicht entgehen. Nicht nur am alten Hafen, wo diese Aufnahmen entstanden, sondern auch entlang des Stadtkanals, auf der Jederitzer und der Friedensbrücke standen Menschen.
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Steckelsdorf feiert Dorffest

Steckelsdorf feierte sein alljährliches Dorffest. Der Steckelsdorfer Seelauf eröffnete am Morgen das abwechslungsreiche Programm. Am Nachmittag waren Interessierte in die Dorfkirche eingeladen. Friedrich Drese vom Mecklenburgischen Orgelmuseum Malchow informierte über Orgelbau und machte den Steckelsdorfern klar, welch ein wertvoller Schatz ihre Lütkemüller-Orgel ist. Eine Stunde lang ließ er das Instrument erklingen.
Anschließend ging es zum Platz am Gemeindezentrum. Die Feuerwehr hatte wieder einen Spaßparcours aufgebaut, auf dem Vierermannschaften die „Else“ bewegen mussten.
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Eine Schülerband der Rathenower Bruno-H-Bürgelschule sorgte für Musik.
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Die Besucher konnten sich mit Kaffee, Kuchen, Gegrilltem und Erfrischungsgetränken stärken. Für die Kleinen gab es Spiel- und Bastelstände und sie konnten sich schminken lassen.
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Zu einem echten Dorffest gehören natürlich auch Haustiere.
Diese konnten in Käfigen beobachtet werden.
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Die Attraktion aber war ein besonders zahmer Hahn, der sich von den Kindern umhertragen ließ und den Erwachsenen aus der Hand fraß.
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Zum Abend gab es den Sommertanz im Freien.

Maritimes Wochenende im Optikpark

Viele Menschen wissen inzwischen, dass der Optikpark in Rathenow nicht nur Pflanzen in wunderschönen, gepflegten Anlagen zu bieten hat. Das Optikpark-Team hat auch für die zehnte Saison zahlreiche Veranstaltungen im Angebot. So ging es an diesem Wochenende ganz maritim zu. Auf der Hauptbühne im Mühlenhof trafen sich fünf Shanty-Chöre zu ihrem dritten Chorfestival. Marina Ringel, die durch die Reihe „Talk im Park“ in Rathenow bestens bekannt ist, führte durch das Programm. Jeder Chor gab in seinem halbstündigen Auftritt einen Einblick in sein Repertoire. Mit von der Partie waren:
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„Eisvogel“ aus Lychen,
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Shanty-Chor aus Reinickendorf,
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Potsdamer Havelschipper,
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„De Goode Winds“ aus Kyritz
und auch noch aus Kyritz, Wusterhausen und Umgebung „Stella Maris“
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Eng wurde es auf der großen Bühne, als alle fünf Chöre zum Abschluss noch einmal gemeinsam auftraten.
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Den Zuschauern hat es gefallen. Sie saßen drei Stunden bei strahlendem Sonnenschein und sommerlichen Temperaturen auf ihren Plätzen, klatschten und schunkelten mit und erbaten sich so manche Zugabe.
Im Park waren indessen die Piraten los. An verschiedenen Stationen mussten die Kinder kleine Aufgaben lösen, gingen auf Schatzsuche und konnten mit einem echten Piratenfloß auf das Wasser.
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Modellbauer aus Stendal präsentierten das Können ihrer Modelle in der Nähe des Leuchtturms.
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Der Optikpark ist geöffnet

Die Saisoneröffnung begann mit einem Bismarckturmlauf. Den Anfang machten die Kinder. Sie konnten sich anschließend auf dem Sportplatz oder auf den Spielplätzen des Optikparks weiter aktiv betätigen. Am Nachmittag starteten die erwachsenen Läufer zur großen Runde um den Bismarckturm.
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Am Fuße des Bismarckturms gab die Trommelgruppe bestehend aus Schülern der Förderschule Spektrum und Asylbewerbern ein beeindruckendes Trommelkonzert.
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Bei wechselhaftem Aprilwetter kamen zahlreiche Besucher zur Eröffnung des Optikparks. Alle waren gespannt, was von der BUGA erhalten geblieben ist oder was seitdem verändert wurde. Und wahrscheinlich wurde niemand enttäuscht. Die Tulpen und Narzissen haben sich im Laufe das Jahres gut entwickelt. Die Anlagen machen einen gepflegten Eindruck.
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Der Optikpark selbst strahlt in gewohnter Schönheit, wartet aber noch mit so mancher Überraschung auf. So hat sich über Winter ein beim Unwetter umgestürzter Baum in ein Krokodil verwandelt.
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Es stammt vom selben Künstler, der schon vor ein paar Jahren das Eingangsportal zum Tiergehege geschaffen hat.
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In einer recht schattigen Ecke schaffen farblich gestaltete Hölzer und „künstliche Blüten“ echte Hingucker.
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Ein Besuch des Optikparks lohnt sich also auch in diesem Jahr. Wer es zur BUGA nicht geschafft hat, findet heute noch viel vom vergangenen Jahr vor. Und wer schon von der BUGA begeistert war, kann trotzdem Neues entdecken. Im Eintittspreis von fünf Euro sind übrigens die Besteigung des Bismarckturms und eine Floßfahrt inbegriffen. Zur BUGA musste dafür noch zusätzlich bezahlt werden.

Optikpark geht in die zehnte Saison

Im Jahr 2006 richtete Rathenow die dritte LAGA des Landes Brandenburg aus. Das Gelände erstreckte sich schon damals über den Weinberg und das Areal am Schwedendamm und schloss die extra zu diesem Anlass restaurierte Hafermühle ein. Nach der LAGA wurde das Schwedendammgelände als Optikpark weiter bewirtschaftet bis zur BUGA im vergangenen Jahr. Für die BUGA wurden eine tolle Fussgängerbrücke zwischen Schwedendammgelände und Weinberg gebaut und der Weinberg total „aufpoliert“. Nun sind Weinberg und Weinbergbrücke tagsüber frei zugänglich und das Gelände am Schwedendamm lädt ab morgen wieder als Optikpark zum Spaziergang ein. Für die Saison sind viele interessante Veranstaltungen geplant. Das beliebte Grüne Klassenzimmer wird wieder viele Besucher anziehen. Morgen wird es zur Eröffnung einen Brückenlauf geben. Für Kinder und Schüler bis 17 ist in diesem Jahr kein Eintritt zu bezahlen. Dafür kostet eine Eintrittskarte für Erwachsene in dieser Saison fünf Euro. Die Dauerkarte ist für 25€ zu haben. Besonders in den Ferien werden sicher viele Eltern oder Großeltern mit ihren Sprösslingen die tollen Spieplätze oder Beschäftigungsangebote nutzen.
Viele Attraktionen der BUGA sind erhalten geblieben. Außerdem soll es Neues geben. Durch die Freigabe der Weinbergbrücke musste ein Zaun versetzt werden. Dort ist nun eine Insel entstanden, die man zu Fuss nicht erreichen kann. Und aus dem Bruchholz der Sturmschäden des vergangenen Sommers sind verschiedene Skulpturen angefertigt worden. Man darf also gespannt sein auf die neue Saison.

Tortenträume – Traumtorten

Bäckermeister Ingo Möhring aus Rathenow ist weit über die Stadtgrenzen hinaus bekannt. Neben gewöhnlichen Brot- und Kuchensorten stellt er immer wieder neue süße Kreationen vor. So war er bereits im Jahr 2006 in Rathenow auf der LAGA in der Küche des grünen Klassenzimmers anzutreffen. Auf der grünen Woche in Berlin präsentiert er regelmäßig seine Leckereien. Und für den Tourismusverband hat er eine Havellandschokolade entworfen. Wer seine Angebote kennenlernen will, kann sich zum Beispiel in seinem Geschäft in Rathenow-West an der Ecke Göttliner/Pfarrer-Fröhlich-Straße umsehen oder sein Cafe in der Rathenower Mittelstraße besuchen. Auch im Internet kann man sich über die vielfältigen Torten in allen Größem und Formen zu jedem beliebeigen Anlass informieren. So findet man hier bespielsweise Hochzeitstorten.
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Dieses Exemplar überstand vor wenigen Tagen gut verpackt in einer Styropor-Box eine sechsstündige Autofahrt von der Havel an den Rhein. Alle Gäste waren begeistert von dieser Hochzeitstorte, einer Buttercremtorte mit fruchtiger Kirschfüllung. Und das, obwohl die Braut noch ein paar Tage vorher der Meinung war, dass in der heutigen Zeit nur noch Leute über sechzig Buttercremtorten essen würden.

Weinbergbrücke für alle frei zugänglich

Seit ein paar Tagen ist die Weinbergbrücke für jeden frei zugänglich. Das war die Voraussetzung dafür, dass für dieses markante Bauwerk in Vorbereitung auf die BUGA Fördermittel bewilligt worden waren. Nun wurden Zäune versetzt und Optikpark und Weinberg in zwei getrennte eintrittspflichtige Bereiche geteilt. Diese können dann wieder nur zur Saison von April bis Oktober besucht werden. Da beide Areale durch Personal kontrolliert werden müssen und sich das zu pflegende Gelände wesentlich vergrößert, erhöhen sich im kommenden Jahr die Eintrittspreise. Ein Tagesticket für Erwachsene kostet dann fünf Euro. Die Saisonkarte ist schon jetzt für fünfundzwanzig Euro erhältlich. Neu wird im kommenden Jahr sein, dass Kinder und Jugendliche bis siebzehn Jahre freien Eintritt haben.
Man kann nun also jederzeit die Weinbergbrücke betreten. Das ist entweder vom Schwedendamm aus möglich, wenn man hinter dem Sportplatz das Tor zwischen dem Rolfschen Fernrohr und dem Tennisverein passiert oder den ehemaligen BUGA-Haupteingang am Friedhof benutzt.
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Die Farbräume befinden sich nun auf einer Insel. Sie können zu Fuß nicht mehr erreicht werden, sondern nur noch mit dem Floß. Allerdings sind dann die Floßfahrten auch wieder kostenlos, so wie das vorher in jeder Optikpark-Saison üblich war.

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Sehr viel ist nach der BUGA wieder zurückgebaut worden. Schön, dass der Gemüsegarten und die Formgehölze geblieben sind.
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Auch die Gaststätte unterhalb des Bismarckturmes ist abgebaut worden. Sie war zur BUGA gut besucht worden, jedoch waren die Preise hier sehr hoch. Ob nun zur kommenden Saison auf dem gesamten Weinberggelände keine gastronomische Einrichtung vorhanden sein wird, ist nicht bekannt.
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Herbst am Steckelsdorfer See

Der Monat Oktober zeigte sich gleich zu Beginn von seiner kalten Seite. Das vorige Wochenende lud da schon eher zum Spaziergang ein. Um den See herum liegt noch immer viel Holz vom Unwetter am 15. August. Der Zaun der Ferienanlage ist noch kaputt. Die Urlauber sind längst wieder abgereist. So trifft man bei einem Spaziergang kaum auf andere Menschen und kann die Natur genießen.
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BUGA 2015 ist Geschichte

Gestern wurde die BUGA 2015 im Havelland beendet. Bei schönstem, aber schon recht kaltem Herbstwetter spazierten die Besucher noch einmal durch den Optikpark und über den Weinberg. Wer es bis jetzt nicht dorthin geschafft hat, der hat für dieses Jahr alle Chancen versäumt.
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Mitarbeiter müssen nun noch aufräumen, zurückbauen und die kommende Saison vorbereiten. Im nächsten Jahr wird der Optikpark wie seit der LAGA 2006 sicher wieder viele Gäste anlocken. Hoffen wir, dass die Attraktionen wie Floßfahrt, Serenade unterm Sternenhimmel, das beliebte Grüne Klassenzimmer und zahlreiche andere Veranstaltungen erhalten bleiben. Vielleicht gibt es dann ja auch wieder einen kleinen Streichelzoo? Und bestimmt werden auch die Biber Opti, Havi und Flori wieder mit dabei sein. Diese kuscheligen Maskottchen wurden von großen und kleinen Besuchern gleichermaßen geliebt. Wilma Wels war wohl ihrer Natur entsprechend mehr in der Havel als auf den BUGA-Arealen. Sie wurde während der gesamten Saison kaum gesichtet.

Seltsames Vorgehen der Kreisverwaltung

Heute steht in der MAZ (Märkische Allgemeine Zeitung), dass der Landkreis zum ersten Januar kommenden Jahres Haushalte auf Wunsch mit einer Bio-Tonne versorgen will. Dort sollen dann alle Bio-Abfälle gesammelt und kostenlos entsorgt werden. Für jeden Bewohner des Landkreises könnten dann die Abfallgebühren um etwa 3,90€ pro Monat steigen. Nicht jeder braucht eine solche Tonne. In den Dörfern haben viele Menschen noch Tiere, die die Abfälle aus Küche und Garten fressen. Der Rest kommt auf den Kompost. Wir haben in den zurückliegenden Jahren mehrmals versucht, eine Gelbe Tonne für die Leichtstoffverpackungen vom Landkreis zu bekommen, um endlich das Problem mit den gelben Säcken zu beseitigen. Man muss diese ja am Abend vor der Abholung rauslegen, weil das Abfallfahrzeug oft schon vor dem Aufstehen mit dem Einsammeln beginnt. Bei jedem Wind und manchmal auch durch vorbeifahrende Fahrzeuge werden die gelben Säcke in der Gegend umhergewirbelt. Auf unseren Antrag zur Bereitstellung solch einer Tonne wurde jedesmal geantwortet, wenn wir eine Gelbe Tonne haben wollten, müssten wir sie für achtzig Euro kaufen. Dazu sind wir nicht bereit. Eine Gelbe Tonne könnte jeder Haushalt gebrauchen, eine Bio-Tonne nicht. In anderen Landkreisen ist die Gelbe Tonne seit langem flächendeckend vorhanden.
Und Heckenschnitt zum Beispiel passt ja auch nicht in die Bio-Tonne, muss also auch jeder selbst kostenpflichtig zur Deponie bringen.
Warum werden bei den Tonnen zweierlei Maßstäbe angesetzt?

Bird-watch-day

Der Nabu hatte für heute zu einer Vogelbeobachtung nach Prietzen an den Gülper See eingeladen. Jetzt rasten dort zehntausende Saat-, Grau- und Blessgänse. Eine buntgemischte Schar Interessierter hatte sich an der Bockwindmühle eingefunden, um bei schönstem Frühherbstwetter an dieser Führung teilzunehmen.

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Erster spannender Programmpunkt war das Beringen einiger Vögel. Sumpfmeise, Beutelmeise und Sumpfrohrsänger wurden beringt, vermessen und gewogen. Alle Daten wurden genau notiert. Am liebsten hätte wohl jeder mal die kleinen Vögelein in die Hand genommen. Das ging natürlich nicht. Deshalb wurde eifrig fotografiert.

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Hier ist ein Bartmeisenpärchen zu sehen.

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Nach einer kurzen Besichtigung der Bockwindmühle wurde aufgebrochen zur eigentlichen Beobachtung. Die Gänsescharen im Wasser boten ein imposantes Bild.

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Herzlichen Dank an den Nabu-Regionalverband Westhavelland für dieses Erlebnis.

Es geht weiter

Nachdem sich drei Wochen lang gar nichts im verwüsteten Waldstück getan hatte, rückten heute früh große Fahrzeuge samt Häcksler an. Seit gut einer Stunde sind Arbeiter nun dabei, das minderwertige Holz und Astwerk zu schreddern und abzutransprtieren. Damit wäre ein Teil des Waldes beräumt. Im hinteren Bereich liegt aber noch sehr viel Restholz herum.
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Vom Winde verweht

Heute und morgen kann man das 27. Internationale Drachenfestival Berlin-Brandenburg auf dem ältesten Flugplatz der Welt in Stölln erleben. Damit zieht der kleinste BUGA-Standort mal wieder die Massen an. Schon beim Durchfahren des Ortes sieht man, dass der eigentliche BUGA-Parkplatz nicht ausreicht. So wurde auch die danebenliegende Wiese zum Parkplatz.
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Auf dem gesamten Gelände des BUGA-Areals haben die Drachenflugbegeisterten mit ihren Fluggeräten zwischen den Steppengleitern Platz genommen. Am Himmel schweben und tanzen die schönsten Drachen aller Art. Man weiß gar nicht, wohin man zuerst schauen soll.
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An der Gangway der Lady Agnes hielt sich ein Marsmensch auf.
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Die Kinder konnten inzwischen Seifenblasen in die Luft schicken.
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Die Ernüchterung

Die BUGA-Macher hatten große Erwartungen in die BUGA 2015 in der Havelregion gesetzt. Man war bei der Planung von 1,5 Millionen Besuchern ausgegangen. Im August hatte man diese Zahl auf 1,2 Millionen herabgesetzt. Nun, drei Wochen vor Toresschluss, haben erst gut 900 000 Menschen die BUGA besucht. Das bedeutet, dass die BUGA 2015 mit einem Defizit von 10 Millionen Euro abschließen wird. Das ist natürlich ganz anders als erwartet. Dieser Fehlbetrag muss von den fünf Ausrichterkommunen, nach Einwohnerzahlen aufgeschlüsselt, getragen werden. Umfragen unter den Gästen haben ergeben, dass für viele die räumliche Entfernung der einzelnen Standorte das größtes Hindernis sei. Die Besucher sind eben doch auf persönliche Mobilität angewiesen. Als zweites Manko wurden fehlende Übernachtungskapazitäten angeführt.
Trotzdem wird die BUGA 2015 noch auf die kommenden Jahre Auswirkungen haben. Viele Gäste haben das Havelland erst durch die BUGA kennengelernt. Auch nicht unmittelbar beteiligte Orte haben von den Besuchern profitiert. So berichtete der MDR heute, dass sogar in der Altmark die Zahl der Übernachtungen in diesem Jahr spürbar zugenommen hätte.
So große Sprünge wie auf dem bei jungen und nicht mehr ganz jungen Besuchern beliebten Hüpfkissen im Optikpark können sich die BUGA-Kommunen in den nächsten Jahren nicht mehr leisten. Da wird es in vielen Bereichen wieder zu schmerzhaften Einsparungen kommen.

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Das große Aufräumen

In den Wäldern um Rathenow ist das große Aufräumen in vollem Gange. Radwege waren gesperrt, weil noch umgestürzte Bäume ein Weiterkommen verhinderten oder lose Äste in den Kronen hingen. Die geschädigten Waldbereiche gehören unterschiedlichen Eigentümern. Einige gehören Privatpersonen, andere befinden sich im kommunalen oder sogar Bundesbesitz. Im Revier des Truppenübungsplatzes Klietz hatte es massive Schäden gegeben. Für deren Beseitigung ist die Bundeswehr zuständig. In Steckelsdorf ist seit einer Woche eine Firma mit dem Bergen des Schadholzes beschäftigt.
Zunächst wurden mit einem Greifer beschädigte Kronen aus den Bäumen genommen. Dann wurden die Stämme mit dem Greifer gehalten, während ein Arbeiter die Säge ansetzte.
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Einige Tage später rückte ein Harvester an, entfernte Äste und schnitt die Stämme auf eine bestimmte Länge. Noch relativ gut erhaltene Stämme wurden aussortiert und separat gelagert.
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Kronen und beschädigtes Holz nehmen den größten Stapel ein.
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Durch den Einsatz schwerer Technik werden die kleinen Bäumchen, die vom Sturm verschont worden waren, wohl nicht überlebt haben. Noch ist das Aufräumen nicht beendet, aber jeder kann sehen, dass von diesem Waldstück nicht mehr viel übrig geblieben ist.
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Welch ein Irrsinn!

Täglich werden neue Flüchtlingszahlen präsentiert. Immer mehr Menschen verlassen ihre Heimat und suchen anderswo Schutz vor Verfolgung, Gewalt und Hunger. Und viele von ihnen landen irgendwann bei uns. Städte und Landkreise beklagen, dass sie keine Unterkünfte hätten. In Rathenow sind in den letzten zwanzig Jahren viele intakte, teilweise sogar noch kurz zuvor sanierte Wohnblocks abgerissen worden. Stadtumbau nennt man das. Und es gibt Fördergelder vom Staat für diesen gewollten Abriss. Spätestens seit man nun aber weiß, dass viel mehr Heimatlose bei uns eine sichere Unterkunft suchen werden, hätte man diesen Abriss stoppen sollen. Aber nein, es geht weiter mit dem Vernichten von Wohnraum. Wie gesagt, es ist im Plan festgehalten und es gibt Fördergelder dafür. Hier wird zentrumsnahe ein Wohnblock abgerissen, in dem noch vor einiger Zeit Familien gewohnt haben.
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Stadtverwaltung, Landratsamt, Einkaufsmöglichkeiten, Krankenhaus, Bahnhof, alles zu Fuß innerhalb von Minuten erreichbar. Nein, der Wohnblock wird abgerissen. Dafür werden Schutzbedürftige in Zelten, Turnhallen, neu aufgestellten Wohncontainern zusammengepfercht. Denn auch dafür gibt es Mittel vom Staat. Kann unsere deutsche Bürokratie nicht auf sich verändernde Parameter reagieren? Wer soll das verstehen?

Wie geht es weiter?

Nach dem Unwetter vom vergangenen Wochenende nimmt das Leben seinen alltäglichen Verlauf. Die Natur kennt kein Innehalten, keine Trauer. Raben und Tauben, die durch den Sturm ihre Nester verloren haben, orientieren sich bereits neu. Vom Eichhörnchen ist nichts zu sehen. Durch das Chaos am Waldboden und durch lose Äste in den Kronen kann man sich aber auch nicht überall hin wagen. Ein Kleiber sitzt auf einen Aststumpf und sucht nach Larven und Insekten.
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Beim genauen Betrachten könnte man sogar noch in der Zerstörung Interessantes und Schönes sehen.
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Wäre diese mächtige Eiche wie die anderen Bäume in nördliche Richtung gestürzt, wäre der entstandene Schaden mit Sicherheit noch größer gewesen. Seltsamerweise ist sie in östliche Richtung gekippt.
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Wenn das Holz behutsam geborgen wird, kann sich in einigen Jahrzehnten der Wald sogar selbst regenerieren. Auf dem Waldboden sieht man eine Vielzahl von Sämlingen, die durch die großen Bäume kaum Chancen hatten zu wachsen.
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Wenn jetzt mehr Licht zu ihnen durchdringt, können sie sich entfalten. Auch Ahornsamen der Straßenbäume werden nun zum Zuge kommen. In den vergangenen Jahren versuchten sie in den angrenzenden Gärten zu wachsen.

Unwetterfolgen

Nach dem Unwetter vom Sonnabend begannen Anwohner und Rettungskräfte mit den Aufräumarbeiten. Feuerwehren waren bis in die späten Abendstunden damit beschäftigt, die Straßen wieder passierbar zu machen. Besonders betroffen waren Rathenow und der Ortsteil Steckelsdorf, aber auch andere Dörfer im Westhavelland weisen massive Unwetterschäden auf.
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Hier räumen Feuerwehrleute den Buckower Weg in Steckelsdorf wieder frei.
Auf dem BUGA-Gelände in Rathenow kam es erneut zu Beschädigungen von Bäumen und Pavillons. Wegen der Aufräumarbeiten muss das Rathenower BUGA-Gelände abermals geschlossen bleiben. Voraussichtlich bis Donnerstag darf kein Besucher den Optikpark und das Weinbergareal betreten. Das ist natürlich für Gäste mit einer weiten Anreise ärgerlich, dient aber der Sicherheit. An heißen Tagen unter alten Schatten spendenden Bäumen zu spazieren, ist ganz sicher eine Wohltat. Nun erweist sich allerdings das Gelände mit seinem alten Baumbestand als Risikofaktor. Dass es in diesem Jahr zu solch extremen Wetterbedingungen kommen würde, konnte niemand vorhersehen. Der Skyliner und der Mühlenhof mit verschiedenen Veranstaltungen bleiben zugänglich. Auch die weithin sichtbare Sankt-Marien-Andreas-Kirche ist für Besucher geöffnet. Wer sich fit genug fühlt, kann für zwei Euro den Turm besteigen und Rathenow und Umgebung in aller Ruhe von oben betrachten.
In einem Wald in Steckelsdorf ist kaum ein Baum verschont geblieben.
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Auch der Campingplatz in Steckelsdorf und die Bungalowsiedlung auf der gegenüberliegenden Seite des Sees sind stark betroffen. Dieser PKW war in der Hofeinfahrt geparkt und wurde unter einem umstürzenden Baum begraben.

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Unwetter im Westhavelland

Es ist Sonnabendnachmittag. Es zieht ein Unwetter über das Westhavelland. Die Situation erinnert an das schlimme Ereignis vor neun Wochen. Sturm, Starkregen und Hagel wüten. Es ist schlagartig dunkel wie am späten Abend. Grundstücke stehen nach kurzer Zeit köcheltief unter Wasser. Innerhalb weniger Minuten hat ein Gewitter ein Waldstück in Steckelsdorf fast komplett vernichtet. Der Buckower Weg ist durch umgestürzte Bäume blockiert. Ein PKW ist unter einem Baum begraben, ein anderer durch die Äste beschädigt. Zum Glück waren beide Fahrzeuge in der Einfahrt geparkt. Es befand sich niemand in den Autos.

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BUGA-Fotowettbewerb

Die Märkische Allgemeine hat einen Wettbewerb ausgeschrieben. Es werden die schönsten BUGA-Fotos gesucht. Den Einsendemodus und die Bedingungen kann jeder sebst nachlesen oder sich durch die bereits vorhandenen Galerien klicken.
Wie gut, dass heute die meisten Menschen über entsprechende Fototechnik verfügen. So kann man gewonnene Eindrücke „konservieren“. Es dauert nicht mehr lange, dann gehört die BUGA 2015 der Vergangenheit an. Zwei Drittel sind bereits herum. Wer noch nicht da war, sollte sich nun auf den Weg machen. Es gibt eine große Vielfalt und Schönheit zu entdecken. Ein Tipp noch: Die BUGA ist in diesem Jahr extrem weitläufig. Da sind bequeme Schuhe unbedingt erforderlich.
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BUGA-Stadt Havelberg

Die alte Bischofsstadt an der Havel versprüht einen eigenen Charme. Die Kirche Sankt Laurentius ist neben der Brandenburger Johanniskirche die zweite, die während der BUGA eine Blumenschau beherbergt. So werden die Besucher nicht nur zum Dom und das angrenzende Gelände geführt, sondern auch in den Stadtkern. Und dieser ist einen Besuch wert. Zahlreiche Gebäude hier sind frisch renoviert. Kleine Geschäfte laden zum Schauen und Kaufen ein. Es gibt einen gut sortierten Regionalmarkt, auf dem die BUGA-Gäste und natürlich auch die Gastgeber entspannen und neue Kräfte sammeln können. So bekommt man als Stärkung beispielsweise frisch zubereitete Kartoffelpuffer, wahlweise traditionell mit Apfelmus und Zucker oder mit Räucherlachs und Kräuterquark. Eine tolle Alternative zu den überall üblichen Brat- oder Currywürsten.
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Ehemalige BUGA-Stadt Koblenz

Bei der Halbzeitanalyse wurde ja vom Havelland aus recht neidisch auf Koblenz geschaut. Während am Rhein vor vier Jahren satte Gewinne erzielt wurden, hat das Havelland zu kämpfen, um die Schau noch einigermaßen zu retten. Dabei kann man beide Regionen überhaupt nicht miteinander vergleichen. Der Mittelrhein (ob mit oder ohne BUGA) zieht täglich Scharen von Touristen aus aller Welt an. Dennoch hat die Stadt Koblenz durch die BUGA gewaltig profitiert. Wer sie vor und nach der Schau gesehen hat, wird viele positive Veränderungen registrieren. Die Festung Ehrenbreitstein war damals ein BUGA-Areal. Vorher war sie von Rheinufer aus beliebtes Fotomotiv, hatte aber kaum Besucherzulauf. Seit der BUGA kann man die Festung mit der Seilbahn erreichen. Diese Möglichkeit nutzen täglich viele Menschen.
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Die seinerzeit angelegten Spielplätze sind sehr gut erhalten und werden intensiv genutzt. Es gibt einen Informationsstand, an dem kostenlos Spielgeräte wie Bälle, Tischtenniszubehör, Sandspielzeug und Liegestühle ausgeliehen werden können. Das hat man in Rathenow im Echsenland leider nicht mal zur BUGA hinbekommen.
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Vom Aussichtspunkt auf dem Festungsplateau kann man das Deutsche Eck (den Zusammenfluss von Mosel und Rhein) mit dem Kaiserdenkmal sehen. Auch dieser Aussichtspunkt wurde extra zur BUGA 2011 geschaffen.

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Vor dem Schloss befand sich ein großer gepflasterter Parkplatz. Dieser wurde zur BUGA komplett umgestaltet. Eine Allee führt direkt auf das Schloss und wird auch jetzt noch von gewaltigen Kübelpflanzen wie Zitrusarten, Feigen und Granatapfel gesäumt. Die Stadt hat die Einlagerung dieser Pflanzen übernommen, die zum größten Teil gestiftet wurden.
Schlossallee
Links und rechts der Schlossallee befinden sich ein gepflegter Spielplatz und eine attraktive Skateranlage.
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Skaterbahn
In Koblenz kümmert sich ein engagierter „Verein der Freunde der Bundesgartenschau“ um den Erhalt der geschaffenen Werte. Hoffen wir, dass es dem Optikpark-Team gelingen möge nach der BUGA genau wie nach der LAGA 2006 möglichst viel zu bewahren.

BUGA-Standort Stölln

Auch beim dritten Besuch des BUGA-Standortes Stölln kann man noch Neues entdecken. Auf dem BUGA-Areal laden „Lady Agnes“, eine ausgemusterte IL62, und der Pavillon zum Besuch ein. Über den gesamten Hügel verteilt wurden so genannte Steppengleiter aufgestellt. Über Holzstege kann man bei jedem Wetter trockenen Fußes den Anblick genießen. Diese Stege weisen auch das Gelände als behindertenfreundlich aus. Man kann die Stege an verschiedenen Stellen über ein paar Stufen verlassen und auf dem Trockenrasen direkt an die Pflanzungen herantreten. Im zeitigen Frühjahr und bei frischem Wind sahen die Steppengleiter noch etwas dünn bepflanzt aus. Inzwischen haben sich die anspruchslosen Gewächse prächtig entwickelt und bieten einen tollen Anblick.
Steppengleiter

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Zwischen dem Flugzeug und dem Pavillon gibt es Hochbbete mit sehr schönen Kakteen und Sukkulenten.

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Und wie überall bezaubern auch in Stölln die Rabatten voller Sommerblumen und die schönen Rosen. Wer alles erkunden will, sollte tatsächlich für jeden BUGA-Standort einen ganzen Tag einplanen. Selbst solch ein kleiner Ort wie Stölln hat neben dem eigentlichen Areal noch viele tolle Anblicke im Dorf und natürlich noch das Lilienthal-Museum zu bieten.

Haus der Flüsse in Havelberg eröffnet

Havelberg ist der einzige BUGA-Standort, der nicht in Brandenburg liegt. Die alte Hansestadt ist neben Brandenburg die zweite Domstadt. Mit ihrer schön restaurierten Altstadt zieht sie sowieso schon Besucher an. Das dürfte sich nun noch verstärken, denn gestern wurde das Naturprojekt „Haus der Flüsse“ endlich der Öffentlichkeit übergeben.
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Im Ausstellungsbereich, der sich über zwei Etagen erstreckt, erfährt der Besucher viel über die Flusslandschaft mit ihren Pflanzen und Tieren und das Vorhaben der Renaturierung. An fast allen Punkten ist aktives Erkunden möglich. Man kann sich auf einen Aussichtspunkt begeben und den Blick über die nähere Umgebung schweifen lassen. Auch im Freien gibt es viele Stationen der Wissensvermittlung.

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Zusammenfassend kann gesagt werden, dass hier sehr informativ und sehr anschaulich Wissen vermittelt wird. Das Haus der Flüsse in Havelberg wird hoffentlich ein neuer Magnet für viele Schulklassen werden.

BUGA-Besuch in Premnitz

Der BUGA-Standort Premnitz ist überschaubar, aber sehr schön gestaltet. In einem Wohngebiet direkt an der Havel gelegen, bietet er schon einige Besonderheiten. Man kann die Aussichtsplattform besteigen und hat einen tollen Blick auf die Havel mit ihrer natürlichen Umgebung. So hört man dann im Vorbeigehen wiederholt: „Klein, aber fein.“
Am Sonntag gab es eine Kochvorführung zum Thema „Pilze“. Die Besucher konnten leckere Pilzpfanne oder im Ganzen frittierte Champignons kosten.
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Die Havelente präsentierte sich zu Beginn der BUGA in einem blauen Stiefmütterchengefieder. Nach der „Mauser“ kann man sie nun in rot-grün bewundern.

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In einem Ausstellungspavillon werden seit der Eröffnung Kleidungsstücke und Wohnaccessoires aus Gräsern gezeigt. Seit kurzem kann man nun auch noch wunderschöne Bilder der Künstlerin Angela Straßberger bewundern. Sie wurden aus Blüten, Gräsern und Blättern angefertigt.

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Ist die BUGA noch zu retten?

Am Sonnabend ist Halbzeit auf der BUGA. Die Bilanz fällt bis jetzt negativ aus. Es kamen wesentlich weniger Besucher als erwartet. Nun versuchen die Veranstalter zu retten, was noch zu retten ist. Wurden bisher alle Forderungen aus der Bevölkerung, von Rentnerverbänden und anderen Vereinen nach einer anderen Lösung für die Eintrittspreise rigoros abgewiesen, gibt es nun doch ein Einlenken.
Ab Freitag ist eine Halbzeitdauerkarte für 45 Euro erhältlich. Wenn man bedenkt, dass man mit diesem Ticket jeden Standort beliebig oft besuchen kann, ist das ein attraktives Angebot. Es gibt ja noch ein paar beliebte Veranstaltungen. Auch kann man ab Freitag für 12 Euro eine Tageskarte für einen einzigen BUGA-Standort kaufen. Diese Einzelkarte war immer wieder gefordert worden von Leuten, die nicht mehr alle Orte besuchen wollen oder können. Eine Halbzeitdauerkarte für Schüler kostet statt 25€ nur noch 12,50€. Eine Halbzeit-Feierabend-Dauerkarte gibt es dann zum Preis von 22,50€. Mit ihr kann das BUGA-Gelände ab 17.00 Uhr besucht werden.
Trotzdem sollten sich die Veranstalter noch ein paar Gedanken zur Ausschilderung machen. Jeder Supermarkt weist mit einem großen, deutlich sichtbaren Schild auf sein Geschäft hin. BUGA-Eingänge hingegen sind kaum als solche zu erkennen.
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An solch einem kleinen Hinweis am Nordeingang zum Marienberg in Brandenburg ist jeder ortsunkundige Kraftfahrer längst vorbei, ehe er es wahrgenommen hat, da ja an jedem Laternenpfahl irgendwelche längst vergangene Veranstaltungen beworben werden.
Auch die Schilder BUGA-Route sind irreführend. Wer von Osten her nach Rathenow einfährt, will nicht über den Ebertring nach Stölln oder Havelberg geleitet weden. Der sucht wahrscheinlich den BUGA-Eingang von Rathenow.
Trotz mehrerer Mails an die BUGA-Verantwortlichen gab es bisher keine Kommentare zu den hier im Blog angesprochenen Fragen. Werden sie so mit Hinweisen aus der Bevölkerung überhäuft, dass sie nicht mehr darauf reagieren können oder ist das einfach nur Ignoranz?

Minuspunkte beim BUGA-Besuch

Wir waren seit der Eröffnung oft auf dem Rathenower BUGA-Gelände. Dass es für eine Woche gesperrt werden musste, stößt zum größten Teil auf Verständnis. Die starken Schäden nach dem schweren Unwetter mussten behoben werden. Beim genauen Hinsehen bekommt jeder mit, wie schlimm das Unwetter gewütet hatte. Doch es fallen auch andere Schwachpunkte ins Auge, die eigentlich nicht sein müssten:
Warum ist die Rutsche auf dem Echsenspielplatz gesperrt? Sie sieht so aus, wie zu Beginn der BUGA und muss damals ja wohl vom TÜV abgenommen worden sein.
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Enttäuschte Kinder stehen hier am Absperrband.

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Was nützt der schönste Volleyballplatz, wenn es weit und breit keinen Ball gibt? Gäste von außerhalb wissen nichts von der Existenz eines solchen Spielfeldes und bringen deshalb nicht vorsorglich einen Ball mit. Wir haben heute mal einen zur BUGA mitgenommen. Spontan fanden sich zwei Mannschaften ein. Warum hat der Souvenierstand nicht ganz simple Gummibälle im Angebot? Die würden vermutlich eher Absatz finden als Schlüsselanhänger oder Badeentchen, sprich Badewelse.
Im April und Mai, als es kalt war, sprühten die Fontänen Wasser. Auch die Pumpen gaben das Nass her. Jetzt kommt kein Tropfen aus den Düsen.
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Was bleibt denn da noch von dem vielgelobten Echsenland? Ein wenig klettern, eine kleine Schaukel, die Schuhe voll Kies und kaum ein Plätzchen im Schatten. Das lockt doch niemanden mehr an.
Auch die Klettertürme auf dem Optikparkgelände, die sich seit der LAGA stets großer Beliebtheit erfreuten (hier noch auf einem Archivfoto), sind gesperrt.
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Grund soll ein Wespennest in einem der drei Türme sein. Naturschutz hin oder her. Die BUGA besteht nur ein paar Monate und da kann man nicht eine Attraktion nach der anderen sperren. Da braucht sich niemand zu wundern, dass die Besucherzahlen nicht den Erwartungen entsprechen. Solch ein Wespennest kann umgesiedelt werden.

Rathenow-Tag auf der BUGA

Gestern präsentierten sich Vereine und Verbände der Region auf dem gesamten BUGA-Gelände in Rathenow. Es gab Bastelstände für die Kleinen und Infobroschüren für die Großen. Dazwischen wuselte Clown Celly durch die Botanik und sorgte für Stimmung. Überall erklang Musik.

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Der gemischte Chor unter der Leitung von Heidi Dummer erfreute die Zuhörer mit Liedern aus seinem Repertoire (Hier noch beim Einsingen am Fuße der Weinbergbrücke).

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Havi und Flori, unsere Optikpark-Maskottchen, wurden gesichtet.

Trachtenguppen sorgten für Aufmerksamkeit.

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Kindertanzgruppe auf der weißen Bühne

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Sportler unterhalb des Bismarckturmes

Erlauschtes und Gesehenes auf der BUGA

Im Vorbeigehen bekommt man ja einiges mit, worüber sich die Leute gerade unterhalten.
Zwei ältere Damen schlendern durch die Anlagen: „Kein Wunder, dass es in Rathenow am schönsten ist. Die hatten vor zwei Jahren mal sowas ähnliches wie eine BUGA.“ „Nein, meine Damen, wir hatten vor neun Jahren eine LAGA. Aber es stimmt, in den acht Jahren danach ist der Optikpark vorbildlich gepflegt und erhalten worden.“
Zwei andere Besucherinnen versuchen aus der Ferne (wegen der Absperrung kommt man augenblicklich nicht näher heran) zu ergründen, warum ein paar Bäume mit einer Spiegelfolie versehen sind. „Sicher sind die auch noch gefährlich.“ „Das ist BUGA-Kunst. Ebenso die blauen Bänder in einigen Baumkronen.“
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Ein älteres Paar: „Wir hätten besser doch eine Führung buchen sollen.“ Das war vielleicht kein schlechter Gedanke.
Und das hier, ein rauchender Schornstein?

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Es ist der Skyliner mit einem gerade darüber ziehenden Wölkchen.

BUGA RN steht unter keinem guten Stern

Nach einem schweren Unwetter musste das BUGA-Gelände für eine ganze Woche geschlossen bleiben. Zahlreiche Bäume waren umgestürzt oder große Teile der Baumkronen herausgebrochen. Am Sonnabend konnten die Besucher endlich wieder das Gelände betreten. Und sie kamen zahlreich.

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Manche Wege konnten dennoch nicht betreten werden. Forstarbeiter und BUGA-Mitarbeiter hatten in einer Woche nicht alle Sturmschäden beseitigen können.

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Als dann am Nachmittag eine neue Unwetterwarnung herausgegeben wurde, wurde das BUGA-Gelände in Rathenow wieder geschlossen. Man will sich nun keinen neuen Vorwürfen aussetzen, die Sicherheit der Besucher nicht ausreichend beachtet zu haben.
Am Nachmittag gab es ein Konzert mit den Brandenburger Symphonikern auf der Hauptbühne im Mühlenhof.

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Während der Vorstellung zogen dunkle Wolken auf und viele Zuschauer erinnerten sich an die Ereignisse vor genau einer Woche. So verließen viele mit einem unguten Gefühl in der Pause das Gelände. Zum Glück war es dieses Mal aber nur ein kräftiger Regenguss.