Rathenow-Blog: Das Weblog von Rathenowern für Rathenower

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Januar 2012
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So
1
Jan '12

Interregio Stendal – Rathenow – Berlin gefordert

Interregio-Verbindung Stendal-Rathenow-Berlin von der ‘Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft’  EVG gefordert, liest man in der Berliner Zeitung. Das würde sicher einige Probleme lösen und ich habe deshalb an Zeitung und Deutsche Bahn einen spontanen Leserbrief losgelassen (siehe unten). Schön wäre es auch, wenn die Rathenower Stadtoberen mal richtig mobil machen würden, damit wir wieder mobil werden. Könnte man nicht die vielgenannte Bundesgartenschau zum Anlass für Verhandlungen mit der Bahn nehmen? Rathenower, macht Druck!!!
Klaus Schorer

Der Zug für alle Fälle – endlich hat der Interregio wieder eine Lobby gefunden, wie im Wirtschaftsteil der Berliner Zeitung vom 28. Dezember berichtet wurde. In den 90ern fuhr mich dieser Zug in 34 Minuten nach Rathenow, heute sitzen Dutzende von Pendlern mit mir mindestens eine Stunde im Regionalverkehr ab Bahnhof Zoo, bis sie ins Westhavelland kommen (falls sie mit der S-Bahn überhaupt rechtzeitig zum Bahnhof kommen). Wie schön wäre es, bald rot-weiße Züge im Berliner Umland zu sehen!

Mo
5
Dez '11

Die Bahn, die Bahn – und nichts wird besser

Wer regelmässig mit der Regionalbahn (DB-Regio, RE2) nach und von Berlin pendelt kennt das Problem zur Genüge: Die Bahn ist selten pünktlich, übervoll und teilweise dreckig.

Früher hat der Winter der Bahn in aller Regelmässigkeit das Genick gebrochen (Weichen eingefroren, kaputte Züge) oder dreiste Kabeldiebe haben der Bahn Kummer und Sorgen gemacht. Der Kummer und die Sorgen die letztendlich auf dem Rücken der Kunden ausgetragen wurden. Die kamen nicht oder zu spät am Ziel an. Was soll’s, die haben doch im Voraus per Monatskarte bezahlt.

Der neuste Coup der Bahn ist, dass die zweite Bahn Richtung Berlin am Morgen aus Stendal kommt und mit aller Regelmässigkeit zu spät in Rathenow ankommt. Grund hierfür sind Anschlussreisende in Stendal, die zur Abfahrt der RE2 noch nicht am Bahnhof sind. Hier hält der Bahn-General in Sachsen-Anhalt einfach die Räder an, läßt seine drei, vier Leute noch in die RE2 steigen und ab geht’s. Zehn,  15 oder gar 20 Minuten Verspätung sind dann normal. Sind wir nicht alle solidarisch? In Rathenow warten ja nur die ersten 100 – 200 Pendler nach Berlin. Bis Dallgow-Döberitz dürfte der Zug voll sein. Alle haben vollstes Verständnis für die Umtriebe der Bahn und sind froh zu später am Arbeitsplatz zu sein, ihre Anschlüsse zu verpassen oder einfach nur 20 Minuten nach zu arbeiten – weil es die Bahn so will. Mir täten die drei, vier Leutchen in Stendal echt leid, wenn sie 45 Minuten auf den nächsten Zug warten müssten. Warum die Bahn keine Abhilfe schafft ist ein ewiges Rätsel.

Beschweren bei der Bahn führt quasi zu nichts. Man bedauert zu tiefst, dass es wieder Probleme gab, gelobt Besserung und entschuldigt sich tausendmal. Wie man anhand der verschiedenen Schriftarten bei den Antworten im Text (Email) erkennen kann sind das auch nur zusammengeklaubte Textbausteine – vielleicht sogar ein Roboter(?).

Vielleicht schaut die Bahn mal Richtung Schweiz oder Taiwan. Wie die das dort machen ist einfach rätselhaft, aber weit über 95% pünktliche Züge, gemessen von unabhängigen Unternehmen, ist schon toll. Die Bahn liegt nach eigenen Angaben bei etwas unter 90%. Hier misst die Bahn selber ihre Pünktlichkeit und wertet nach einem geheimen Verfahren die Zeiten aus.

Wer jeden Tag einmal hin und zurück pendelt gewinnt schnell den Eindruck, dass jeder zweite Zug mindestens fünf Minuten Verspätung hat. Das sind dann 50% unpünktlich. Natürlich darf man für Statistiken nicht einfach einen Wert aus der Masse nehmen, aber wen es immer wieder trifft ….

PS: Wenn ich um 15:47 am Ostbahnhof in die RE2 steige und nach Rathenow fahre weiß ich genau, dass wir nie um 16:54 Uhr ankommen – eher 17 Uhr und später. Schade, dass die Busse am Bahnhof in Rathenow nur begrenzt warten. Wer jetzt keinen Kumpel hat der ihn mitnimmt oder abholt, darf auch hier wieder 45 Minuten auf den nächsten Bus warten.

So
30
Okt '11

Bald Verbot für Einkaufstüten?

Womit sich manche den Kopf zerbrechen, ist schon erstaunlich. Ich sehe täglich Leute mit den langjährig bewährten Stoffbeuteln einkaufen gehen. Zur Zeit des Mauerfalls wurde jenseits dieser Grenze gewitzelt, man erkenne den Ossi schon von weitem an seinem Nylon-(dabei hieß es bei uns Dederon)beutel. Na und? Haben wir dadurch nicht die Umwelt geschont? Ich habe in meinem ganzen Leben noch keine “Tragetasche aus Plastik” gekauft. Beim Kauf von Bekleidung bekommt man manchmal gleich das Zeug eingetütet. Ist es allerdings bereits verpackt, verbitte ich mir eine weitere Verpackung. Zum Einkaufen nehme ich immer ein paar Stoffbeutel mit und ansonsten stehen in jedem Supermarkt irgendwo leere Kartons herum, die man zu Hause in der Papiertonne entsorgen kann.
Hat die Einführung des Pfandes für Einwegflaschen wirklich zu einem massiven Umdenken geführt? Das Neueste sind nun Becher mit Deckel und Strohhalm, die man an vielen Stellen mit einem “Getränk to go” kaufen kann. Wenn man dann mit der Nuckelei fertig ist, wird die Autoscheibe heruntergekurbelt und der Becher landet neben dem Pizzakarton des Vorherfahrenden oder auf der (meist kaputten) Bierflasche, die für acht Cent kein cooler Fahrzeuglenker mehr zum Geschäft zurückbringt.
Unter Umweltschutz stelle ich mir was anderes vor. Und solange dieses Thema keinen Denkprozess in den Köpfen der Menschen auslöst, werden auch ein paar Cent mehr oder weniger zu keiner Verhaltensänderung führen.

Wohin mit dem (Grund)Wasser?

 

 

Jetzt liegt das hydrologische Gutachten für den hohen Grundwasserspiegel in Rathenow vor.

http://www.rathenow.de/Newsdetailansicht.59+M5e3d6ed0792.0.html

Leider sieht es darin zur Zeit nicht gut aus. Schuld sind die starken Niederschläge der letzten Monate/Jahre und der geringe Abfluss, bzw. die geminderte Entnahme des Grundwassers.

Stellt sich der Bürger die Frage: Und nun? Mein Keller steht seit Monaten unter Wasser, ich weiß wo es herkommt, meine Schuld ist es nicht … und einen Plan, um dem Abhilfe zu schaffen gibt es nicht wirklich.

Das Wasser abpumpen kostet Geld. Geld für die Anschaffung und Installation von Pumpen und Infrastruktur. Und Geld für den Betrieb. Geld was die Stadt natürlich wieder mal nicht hat, denn das meiste Geld landet offensichtlich im Projekt “Buga”; einschließlich jahrelanger Folgekosten für das Projekt.

Ich bin kein Hellseher, aber alt genug, um zu wissen wie Politiker ticken. Der “Nutzeffekt” das Grundwasser abzupumpen ist für die Stadt quasi “null”. Die Grundstücke können Stück für Stück entwidmet werden, die Häuser verfallen und keiner will dort Land kaufen. Über kurz oder lang ist Rathenow – Ost wieder Waldgebiet oder Moorlandschaft. Die fehlende Grundsteuer ist verschmerzbar. Noch ein Vorteil wäre, dass man sich dort nun auch nicht mehr um die Infrastruktur kümmern muss (Strom, Telefon, Be- und Entwässerung, Strassen, Fernheizung). Das spart zusätzlich Geld. Sieht so der 20-Jahresplan der Stadt aus? Da bin ich ja mal gespannt.

Wenn man sieht wie verzeweifelt die Stadt versucht Geld zu verdienen, wird wohl für einen maroden Bezirk von RN kaum Geld übrig sein. In wie weit der Landkreis, das Bundesland, der Bund oder gar die EU unterstützen wird ist ungewiss. Wie sagte der Landrat von MOL anläßlich der Oder-Hochwasser so politisch einfühlsam und treffend im Fernsehen: Warum ziehen die aber auch da hin? Die sind doch selber Schuld.

Fragt sich nur wie die Stadt in 20 Jahren aussieht. 10.000 Einwohner, Tendenz weiter fallend, überwiegend Wochenend-Bürger die hier nicht wirklich leben wollen? Auch wenn Rathenow langsam aber sicher zur Partystadt wird, jedes Wochenende irgendwo dröhnende Musik über die Freiflächen schallt, sind das fast alles nur Gäste die einen Abend hier sind und dann wieder in ihre trockenen, ruhigen Häuser außerhalb zurückkehren. Die Kennzeichen der Autos auf dem Obi-Parkplatz sind bei den Veranstaltungen jedenfalls nicht alle HVL.

Liebe Stadtverwaltung, macht nur weiter so. Zum Schluss lebt die Stadt nur noch vom Optikpark, dem Kino und seinen Kneipen. Unter Wasser und im Dauerlärm will vielleicht keiner mehr leben.

 

 

Sa
1
Okt '11

Mal wieder ein Rathenower Eigentor

Wir sind es ja eigentlich gewöhnt, dass in der Stadtverwaltung oder auch im Landratsamt Entscheidungen gefällt werden, die ein Normalbürger kaum nachvollziehen kann. Da wird Geld, das man angeblich nicht hat, sinnlos verbraten (zwei Tunnel im Abstand von wenigen hundert Metern unter der Bahnlinie, die völlig vermurkste Anbindung an die Ortsumfahrung, Rekonstruktion und Teilabriss der Turmspitzen des Bismarckturmes……..). Das nächste Eigentor ist nun die Friedensbrücke. Hieß es bis vor kurzem noch, dass die Friedensbrücke durch eine neue ersetzt werden soll, wird jetzt bekannt, dass es weiter bei Flickschusterei bleiben soll, wie hier auf einem Archivfoto zu sehen.

Hintergrund ist vermutlich die Tatsache, dass nun keine Bundesstraße mehr über die Brücke führt. Die B 188 wird ja um Rathenow herumgeleitet. Unsere Nachbarstädte in Sachsen-Anhalt haben inzwischen alle neue Brücken. Ob man sich Genthin, Tangermünde oder Havelberg ansieht, überall rollen die Fahrzeuge über sichere Bauwerke. Sachsen-Anhalt steht nicht nur früher auf, sondern nutzt auch seine Chancen. Rathenow dagegen verschläft sämtliche gute Gelegenheiten und verzettelt sich dafür in aussichtslosen, aber teuren Prozessen.

Fr
30
Sep '11

Was wird aus der BUGA 2015?

Eine Delegation aus dem Havelland, Ausrichter der nächsten BUGA, war kürzlich in Koblenz, um sich dort ein wenig umzuschauen. Hoffentlich haben sie auch festgestellt, dass in Koblenz Beachtliches geleistet wurde. Das Motto der BUGA, die noch bis zum 16. Oktober geöffnet ist, lautet: “Koblenz verwandelt”. Und das ist den Koblenzern wirklich gelungen. Überall in der Stadt sind neue Blumenrabatten und Grünflächen geschaffen worden. Vor dem Schloss war einst ein trister Parkplatz. Heute ist dort ein unterirdisches Parkhaus, und das Schloss ist von sehr schönen Anlagen umrahmt.

Auch die Rheinpromenade wurde durch zahlreiche neue Rabatten aufgewertet.
Das tollste ist jedoch die Seilbahn, die zur Festung Ehrenbreitstein führt.

Aus der Seilbahnkabine hat man einen herrlichen Blick auf den Rhein und das Deutsche Eck.

Fast der gleiche Blickwinkel noch mal vom Festungsplateau aus.

Auf dem Gelände der Festung erstrecken sich ausgedehnte Anlagen. Zwei Hallen werden im Wechsel von den einzelnen Bundesländern gestaltet.

Und wie sieht es bei uns aus?
Da werden die Menschen mal wieder überhaupt nicht “mitgenommen”. Schon vor der LAGA 2006 war beklagt worden, dass es vorher kaum Informationen gab. Fast genauso ist es nun wieder. Sogar das Motto: “Von Dom zu Dom – Das blaue Band der Havel” mit dem die Bewerbung eingereicht worden war, soll durch einen nichtssagenden Spruch: “Fünf sind eins. Deins.” ersetzt werden. Dümmer geht es nun wirklich nicht mehr. Darunter kann sich kein Mensch was vorstellen. Das blaue Band der Havel kann jeder auf der Landkarte finden und die beiden dazugehörigen Dome ebenfalls. Kein Auswärtiger weiß aber, dass fünf Orte gemeinsam die BUGA ausrichten wollen. Und was soll “Deins” dahinter? Völlig sinnlos. Auch sollen die Havelbiber nicht mehr als Maskottchen dienen. Solch schöne Repräsentanten hatte bisher kaum eine BUGA oder LAGA zu bieten. Das Geld, dass für diese Ergüsse der BUGA-Vorbereiter ausgegeben wurde, hätte man sich sparen können. Und dann noch die geplante pompöse Brücke über die Havel zum Weinberg, die von den wenigsten genutzt werden wird, weil die BUGA viel zu weitläufig angelegt ist und kaum jemand mehrere Orte an einem Tag anschauen kann.
Es sind noch viele Fragen offen.
Liebe BUGA-Organisatoren, wenn ihr Unterstützung durch die Bevölkerung wollt, dann gebt Informationen heraus, diskutiert mit den Leuten und korrigiert eventuell sinnlose Entscheidungen. Ansonsten riskiert ihr, dass die nächste BUGA ins Wasser, also in die Havel, fällt.

Pilze sammeln in Rathenow

Jetzt, wo die Pilze aus dem Boden schießen ist es doch eine Überlegung wert, sich bewaffnet mit einem kleinen Körbchen und Küchenmesser in den Wald zu wagen und nach Pilzen zu schauen.
Nur wie, wenn man von Pilzen nichts weiß?
Somit also hier ein kleiner Appell an diejenigen, die Pilze sammeln und sich damit auskennen und gern ihr Wissen weitergeben wollen und an diejenigen, die es gern mal wagen wollen Pilze zu sammeln. Man könnte ja eine kleine Gruppe bilden und gemeinsam in den Wald gehen und Pilze kennenlernen. Wie denkt ihr darüber?

Di
13
Sep '11

Stölln – das Lilienthaldorf

In Stölln befindet sich der älteste Flugplatz der Welt. Hier unternahm Otto Lilienthal seine Flugversuche. Bei seinem letzten Versuch am 9. August 1896 stürzte er ab und starb einen Tag später an den schweren Verletzungen. Auf dem Gollenberg erinnert ein Gedenkstein an den deutschen Flugpionier.
Seit dem Jahre 1989 steht ein ausgemustertes Flugzeug, eine IL 62, der Interflug der DDR auf dem Gollenberg. Das Flugzeug wurde nach Otto Lilienthals Frau “Lady Agnes” genannt. Es beherbergt heute ein Museum und ein Standesamt. Im August dieses Jahres wurde dort die 800. Ehe geschlossen.
Dieses Flugzeug ist Reiseziel zahlreicher Radfahrer, Schulklassen und anderer Besucher.

Kürzlich wurde direkt im Ort Stölln ein Museum eröffnet.

Hier wird viel Wissenswertes über die Entwicklung der Fliegerei vermittelt. Die Besucher können sich kurze informative Filme ansehen. In der Ausstellung sind Modelle der Flugapparate zu besichtigen.


Die Mitglieder des Stöllner Lilienthal-Vereins hoffen auf zahlreiche Besucher in den kommenden Jahren, besonders aber auch zur BUGA 2015. Die derzeitigen Besucherzahlen rechtfertigen diese Hoffnungen.

So
11
Sep '11

Kunstparker im Straßenverkehr

Gegenseitige Rücksichtnahme muss auch im Straßenverkehr gelten, was man auch auf das Abstellen des eigenen Vehikels beziehen kann. In Zeiten steigenden Verkehrsaufkommens und knapper werdender Parkflächen sollte es doch möglich sein mit ein wenig Verstand einzuparken, damit auch die mobilen Mitmenschen einen Parkplatz finden können.

Ich wohne selbst in einem schönen Wohnviertel, welches an chronischer Parkplatzknappheit leidet. Geparkt werden darf nur auf einer Straßenseite, unterbrochen von einigen Einfahrten. Die Nachbarstraßen bieten zudem auch zu wenig Parkmöglichkeiten.

Täglich grüßt das Murmeltier – nach Fahrten mit dem Auto freut man sich auf sein zuhause. Nur eben mal das Auto abstellen, Pustekuchen. Mehrere nicht zu nutzende Lücken stechen mir ins Auge. So wird zum Vordermann bis zu zwei Meter Platz gelassen, gerne auch genauso viel Platz zur Ausfahrt – mein Auto passt auch in zwei Parklücken gleichzeitig. So geparkt passen 3 Fahrzeuge auf eine Fläche für 5 Fahrzeuge. Regelmäßig werden so alleine in einer Straße ein halbes Dutzend Parkmöglichkeiten rücksichtslos nach dem Motto vergeudet – ich stehe, die anderen können sich ja was suchen… Besonders freue ich mich dann über die „Besichtigungsrundfahrten“ durch das Stadtviertel, wenn der Kofferraum mit dem Wocheneinkauf und Getränkekisten voll ist.

Bitte liebe Kunstparker, nutzt die knappen Parkflächen vernünftig aus, damit andere auch etwas davon haben. So könnte auch öfter eine Lücke für Sie frei sein…

Mo
5
Sep '11

8. Gesine Wilma Drachenbootrennen

Auch dieses Jahr fand eine der festen Veranstaltungsgrößen in Rathenow statt: 53 Teams kämpften bei schönstem Sonnenschein und Temperaturen um die 30 Grad (Oh ja, es gab diesen Sommer nicht nur Regen…) um die begehrten Pokale. Am Ende konnte natürlich nur ein Team gewinnen, das Team “Justiz-Dragon Brandenburg”. Bei Live-Musik haben im Anschluss des Wettkampftages dann aber doch alle Teams gemeinsam gefeiert, Gäste und Schaulustige waren natürlich ebenfalls herzlich willkommen.
Ein Dank für die gelungene Veranstaltung muss an die Veranstalter und die vielen fleißigen Helfer ausgesprochen werden!

So
4
Sep '11

Konzert im Mühleninnnenhof

Heute gaben Schüler des Jahngymnasiums, der Bruno-H.-Bürgel-Schule und der Rathenower Musikschule ein Konzert. In den Vorjahren wurde es am Fuße des Bismarckturmes auf dem Weinberg aufgeführt. Dieses Mal fand das Konzert im Mühleninnenhof direkt vor der Musikschule statt.
Ein ganzes Schuljahr lang hatten sich die Schüler der weiterführenden Schulen mit der Musik der Beatles befasst. Für die jungen Leute und auch für einige Lehrer war es Musik aus grauer Vorzeit, die die weltweit erste “Boygroup” einst zu Gehör gebracht hatte. Bei der Beschäftigung mit diesem Thema entdeckten die Schüler interessante Seiten dieser Musik. So konnten die Gäste im Mühleninnenhof heute ein eindrucksvolles Konzert erleben.

Eine zauberhafte Stimme hat Justine Schammler. Da bekamen die Zuhörer schon eine Gänsehaut bei ihrem Vortrag.

Auch Michael Hoeft begeisterte das Publikum mit seinem Gesang.

Nicht nur Schüler lernen an der Musikschule, auch ältere Semester befassen sich intensiv mit der Kunst und beteiligten sich am Konzert.

Begeisterung und Einsatz zeigten nicht nur die Akteure, sondern auch die Konzertbesucher.


So
28
Aug '11

Kinderzirkus

Wer in der vergangenen Woche an der Havellandhalle vorbeikam, sah schon von Ferne das große Zirkuszelt.

Dieses Zelt gehört zum “1. Ostdeutschen Projektcircus”, in dem Kinder die Akteure sind.

Bereits vor vier Jahren nutzten die Schüler der Grundschule “Geschwister Scholl” eine Projektwoche für ihre Zirkusarbeit. Dadurch waren die älteren Schüler schon zum zweiten Mal die Stars in der Manege, für die jüngeren war es die Premiere. Die Kinder hatten sich vorher für ihren Beitrag entscheiden können. Sämtliche Schüler waren auf zwei etwa gleich starke Gruppen A und B aufgeteilt worden, in denen die gleichen Programmteile erarbeitet wurden. An nur zwei Trainingstagen wurde in den einzelnen Gruppen ein anspruchsvolles, knapp zweistündiges Programm einstudiert.
Zu den Generalproben waren Kindergartenkinder und die jeweils andere Gruppe als Zuschauer anwesend, sodass auch jedes Kind das gesamte Programm einmal anschauen konnte. Danach hatte jede Gruppe zwei Auftritte vor Eltern, Großeltern und vielen anderen Zuschauern. Und was den Gästen dabei geboten wurde, ließ sie oftmals vergessen, dass es ganz gewöhnliche Grundschüler waren, die dort agierten. Jedes einzelne Kind zeigte vollen Einsatz.

Mädchen mit Tüchern bei der Gymnastik.

Junge “Dresseure” bei der Arbeit mit Haustieren.

Gelungene Übungen am Trapez.

Junge Fakire mit freiem Oberkörper auf dem Nagelbrett, barfuß oder im Kopfstand auf Scherben. Sogar als Feuerspucker durften einige Kinder auftreten.

Starke Kinder mit einer lebenden Python.

Kleine Clowns sorgten für manchen Lacher.

Natürlich fehlten auch akrobatische Darbietungen, Seiltänzerinnen und Zauberer nicht. Ein Pirat wurde gefangen, in ein Fass gesteckt und konnte den Säbeln ausweichen.
Die Projektwoche forderte von den Beteiligten vollen Einsatz, aber am Ende der Woche steht fest: Die Mühe hat sich wirklich gelohnt. Jedes Kind hatte seinen Auftritt und damit sein ganz persönliches Erfolgserlebnis. Selbst die Schulanfänger, die erst eine Woche zuvor zum ersten Mal die Schule betreten hatten und mehrere Asylbewerberkinder, die gerade erst hier angekommen sind, wurden voll in das Programm mit einbezogen.
Zirkusdirektor Andre Sperlich forderte deshalb in seinem Schlusswort auch die Kinder auf, den gleichen Ehrgeiz, die Aufmerksamkeit und die Rücksichtnahme mitzunehmen in den Schulalltag.
In der kommenden Woche werden die Schüler der Premnitzer Dachsberg-Grundschule den Projektzirkus nutzen. Danach zieht er nach Peine in Niedersachsen.

Mo
8
Aug '11

Gehweg nach Göttlin – jetzt wird abgezockt

Nun ist es soweit: Der Gehweg durfte endlich bezahlt werden. Mit Riesenfreude nahmen wir alle zur Kenntnis, dass die Stadtverwaltung Rathenow ihre Drohungen ernst gemacht hat.

Laut Bauamt ist der Gehweg eine “Neuerschließung” und kostet die Anwohner 90% der Baukosten (plus exorbiant teuere Einfahrten auf der Westseite). Keller und Dachböden wurde einfach als Wohnfläche deklariert (ab zwei Metern ist es Wohnraum, egal wofür er wirklich genutzt wird).

Nun flatterten allen die Rechnungen im guten viertstelligen Bereich ins Haus. Rentner, Geringverdiener und alle die sonst das Geld nicht dick haben stöhnen unter der Last. Stundungen und Raten gibt es nur wenn man nachweist pleite zu sein (kurz vor der Insolvenz?). Ansonsten muss man zusehen wie man seinen Anteil finanziert.

Eine Nachfrage bei den “Zahlern” ob der Weg wirklich gewünscht ist gab es nie. In einer Veranstaltung angekündigte EU-Fördermittel tauchen in der Abrechnung nicht auf (wo die wohl geblieben sind?). Die Begründung über die “Verkehrssicherheit” verstehe ich ja, aber obliegt es nicht den Kommunen für die Verkehrssicherheit zu sorgen? Gab es vor dem Gehweg keine Verkehrsunfälle wird es jetzt auch keine geben; höchstens, dass ein rasender Radfahrer mal einen Fußgänger auf dem Gehweg über den Haufen fährt.

Um die Streifen zwischen Straße/Gehweg und Grundstücken/Gehweg kümmert sich keiner. Das Unkraut ist inzwischen über einen Meter hoch. Die Stadt sollte sich kümmern, hat aber kein Geld für Personal. Wenn wir wollen, können wir das ja selber weg machen …. so das Bausamt.

DSL für alle – Part II

Je größer die Unternehmen, um so größer die Wahrscheinlichkeit, dass die Rechte nicht weiß was die Linke macht.

Erst hat die “T” im Februar erklärt: DSL in Rathenow-West ist nicht. Keine Leitungen, keine Ports, was auch immer.

“V” hat meinen Vertrag verlängert und ich mich geärgert.

Nun ging es auf einmal doch. Es ging schon immer mit dem DSL. Die “T” hat nur eine Falschinformation gegeben und mir einen Stapel an Scherereien und Mehrkosten eingebracht.

Danke noch mal dafür; 300 € extra für einen alten, unkündbaren Vertrag und über 100 € Wechselprämien-Verlust, da ich den Provider nicht geweschselt sondern einen Neunaschluss beantragt habe … Anders ging es aber nicht.

Kneipennacht 2011 ein voller Erfolg ???

Na bitte, man konnte wieder mal eine Nacht durchsaufen. Am Schwedendamm ging der Lärm wieder weit bis nach Mitternacht. Dröhnende Musik, alle Stunde ein Feuerwerk mit Geknalle.

Das tut uns allen gut. Bei der Wärme mit geschlossenem Fenster schlafen, alle Stunde die völlig verängstigten Tiere im Schlafzimmer.

Auf der einen Seite verweigert Rathenow den Bau neuer Häuser in Rathenow-West. Grund ist der “Naturschutz”. Läßt es aber zu, dass immer wieder die Ruhe mit nächtlichem Lärm gestört wird. Wildtiere lieben, genau wie der Mensch, nächtlichen Lärm.

Wenigstens hat des die paar Gäste am Schwedendamm erfreut, dem Wirt ein paar Euros in die Kasse geschaufelt und der Stadt ein paar Steuereinnahmen ermöglicht.

Do
14
Jul '11

Optikpark- immer einen Besuch wert

In der Ferienzeit herrscht wieder reger Betrieb im Optikpark. Die Kinder erkunden die Spielplätze

oder kuscheln mal kurz mit einem der drei Biber.

Hier war Havi gerade unterwegs.
Wenn man sich dann mit der Eltern oder Großeltern auf der Parkbank unterhält, während die Kleinen unbeschwert umhertollen, wird der gesamte Optikpark immer wieder mit viel Lob bedacht. So hatten kürzlich Großeltern aus der Nähe von Stendal ihre Enkel aus Uelzen zu Besuch und freuten sich, dass sie hier preiswert einen schönen Ferientag erleben konnten. Auch eine junge Mutti, die selbst hier in Rathenow aufgewachsen war, hatte mit ihrem Zwillingspärchenden den Park besucht. Sie äußerte ihre Verwunderung darüber, dass sie bei ihren Besuchen in der alten Heimat keine ehemaligen Mitschüler mehr trifft. Das ist schnell geklärt: Die jungen Leute zwischen dreißig und vierzig haben noch eine solide Schulbildung und eine abgeschlossenen Berufsausbildung. Wer von denen hier keine Arbeit mehr gefunden hat, musste notgedrungen der Heimat den Rücken kehren.
Die heute unter 25-jährigen sind nach der Wende eingeschult worden, haben verschiedene Schulexperimente über sich ergehen lassen müssen. Es gab Verunsicherungen bei Lehrern und Eltern (meinem Kind hat keiner was zu sagen). Das Ergebnis sind mittelmäßige oder gar keine Schulabschlüsse, abgebrochene Ausbildungen. Diese jungen Leute hängen auch heute noch hier rum und werden von einem Bildungsträger zum nächsten geschoben.
Aber zurück zum Optikpark: Während ein Teil der Kinder am Projekt “Stadtbau” beteiligt war, konnten andere das Angebot des Grünen Klassenzimmers nutzen. In der vergangenen Woche wurde Salzteig verarbeitet. In dieser Woche können ausgemusterte CDs bemalt werden für den Kinderzimmerschmuck.

Im Zelt neben dem Brachymedialfernrohr gibt es Vorträge und Filmvorführungen zur Entstehung des Fernrohres.

Gebäude nehmen Gestalt an

Was man am Dienstag auf der Baustelle im Optikpark kaum erahnen konnte, ist inzwischen gut vorangekommen. Bevor die ersten Kinder eintrafen, hatten die Erwachsenen mit den Vorbereitungen zu tun.


Ein Baustellenschild der besonderen Art:

Betreten der Baustelle nur für Kinder!
Erwachsene ohne Begleitung von Kindern haben keinen Zutritt!
Die Bauleitung

Di
12
Jul '11

Klapperstörche

In der Genthiner Straße in Rathenow-West gibt es schon sehr lange ein Storchennest. Als der Nabu dort noch seine Geschäftsstelle hatte, konnte man ein paar Sommer lang sogar per Video-Übertragung die Störche beim Brüten und bei der Aufzucht der Jungen beobachten.

Heute lenkte lautes Geklapper die Aufmerksamkeit der Passanten auf die gegenüberliegende Straßenseite. Es hat den Anschein, als sollte hier ein neues Nest gebaut werden.

Kinder bauen im Optikpark

Ein ganz besonderes Ferienerlebnis haben in dieser Woche zahlreiche Kinder im Optikpark: Sie dürfen sich ihre eigene Stadt bauen. Die Initiatoren dieser Aktivwoche sind die Bundestagsabgeordnete Diana Golze, das Bündnis für Familie und das Kinder- und Jugendparlament.
Auch wenn es hier und da noch kleine organisatorische Mängel gab, sieht man den Kindern an, mit welcher Begeisterung sie bei der Sache sind. Gestern wurde die Kinderschar in verschiedene Arbeitsgruppen eingeteilt. Jedes Team hat einen “großen” Helfer. Zunächst wurde beraten, welches Gebäude die jeweilige Gruppe errrichten will. Heute wurde fleißig gesägt, gehämmert und geglättet.

Da konnte jeder seine Kraft beweisen.

Und wo die körperliche Größe nicht ausreichte, diente eben der Palettenstapel als Unterlage und schon war das Kind groß genug.

Das sieht doch schon fast professionell aus.

Auch für das leibliche Wohl ist gesorgt. So bekommen die Kinder dank Sponsoren jeden Tag ein Mittagessen.

Am Freitag werden die Bauwerke fertig sein. Sie sollen dann an der Curlandstraße/ Ecke Humboldtstraße aufgestellt werden. Im Herbst sollen sie dann versteigert werden.
Eins steht heute schon fest: Diese Ferienwoche wird den beteiligten Kindern noch lange in Erinnerung bleiben.

Rathenow – eine Großbaustelle

In der Stadtmitte ist nur noch schwer durchzukommen, wenn man in östliche Richtung fahren will. Von der Ampelkreuzung bis zur Goethestraße wird kräftig gebuddelt.


In westliche Richtung muss man sich einen Schleichweg über den Ebertring und die Curlandstraße suchen. Dann staut es sich zu Spitzenzeiten in der Fehrbelliner Staße. Oder man fährt durch die Engelsstraße und den Körgraben. Dann hat man das gleiche Problem mit dem Anstellen in der Brandenburger Straße.
Der Märkische Platz ist aufgerissen. Für Fußgänger ist noch ein ganz schmaler Weg direkt vor dem Kulturzentrum frei gelassen worden. Der Wochenmarkt wurde auf den Parkplatz an der Brandenburger Straße verlagert. Gleichzeitig sind aber auch die Bergstraße und die Große Milower Straße unpassierbar und auch der Parkplatz an der Schleusenbrücke ist nur noch eine Kraterlandschaft.

Für den Normalbürger ist mal wieder nicht nachvollziehbar, warum an allen Ecken und Enden zur gleichen Zeit gebaut werden muss.

Sa
2
Jul '11

DRK-Blutspendedienst bekommt Konkurrenz

Heute bekam ich meine Erinnerung an den regulären Blutspendetermin in Rathenow. Viele Jahre zapfte der DRK-Blutspendedienst den roten Lebenssaft im Märkischen Haus ab, dem Domizil der Volkssolidarität. Vorher fanden die Aktionen im Gebäude des DRK in der Forststraße statt. Dort waren die Bedingungen für Spender und Personal eher eine Zumutung als zumutbar. Auch in verschiedenen Abteilungen des Paracelsuskrankenhauses war schon die Blutspende durchgeführt worden. Nachdem die Volkssolidarität vor wenigen Monaten ein neues Gebäude am Fr.-Ebert-Ring bezogen hat, wurden zuletzt auch die Blutspender dort zur Ader gelassen.
Um so mehr wunderte ich mich, dass auf meiner Einladung heute stand: Neuer Spendenort ist das Gebäude der Lebens-, Alters- und Behindertenhilfe in der Schopenhauerstraße in Rathenow. Wenige Stunden später klärte sich jedoch die Sache auf: Mit der wöchentlichen Flut an Werbeprospekten flatterte mir auch eine Einladung zur Blutspende ins Haus. Dieses Mal vom Haema Blutspendedienst. Dieser wird ab sofort an jedem zweiten Freitag im Monat von 15.00 bis 19.00 Uhr in Rathenow Blut abnehmen. Im Unterschied zum DRK wird Haema aber eine Aufwandsentschädigung zahlen. Das DRK hat seit der Wende in Rathenow nur noch unentgeltliche Spenden angenommen.
Vielleicht werden so doch noch ein paar potenzielle Spender aus der Reserve gelockt und die Blutspendedienste können einige Konserven auf Vorrat halten. Da das Blut vor der Weitergabe an den Empfänger gründlich untersucht wird, denke ich, dass die Kranken keine Angst zu haben brauchen. In Universitätsstädten wie Greifswald wurde auch nach der Wende für eine Blutspende bezahlt. Das veranlasste natürlich viele Studenten zum Spenden. Warum soll man also gesunden Leuten in Rathenow oder anderswo nicht auch einen Obolus zahlen und damit für höhere Spenderzahlen sorgen?

So
26
Jun '11

Pisa lässt grüßen

Heute in der Werbung von Kaufland gefunden:

Da lernt das arme Kind offenbar nichts Gescheites. Oder gab es neben der Rechtschreib- auch eine Grammatikreform, von der ich nichts mitbekommen habe? Bisher hieß es: Lehrt Ihr Kind…

Fluch und Segen der Technik

Zu DDR-Zeiten hatte kaum ein Privathaushalt einen Telefonanschluss. Da nützte auch eine jährliche Wiederholung der Antragstellung nichts. Die wenigen vorhandenen Leitungen wurden für Betriebe, Institutionen und wenige privilegierte Genossen gebraucht. Die Folge war, dass sich die Menschen schriftlich, also per Brief oder Karte, verständigen mussten.
Heute verfügt wohl fast jeder über eine Festnetz- oder/und Mobilfunkverbindung. Hatte früher jemand Geburtstag oder irgendein Jubiläum, bekam er die Glückwünsche schriftlich. Man nahm die Karten und Briefe aus dem Kasten und konnte sie dann lesen, wenn man die nötige Muße dafür hatte. Heute findet man eine einzige einsame Glückwunschkarte im Briefkasten. Dafür kommt man kaum dazu, den Telefonhörer aus der Hand zu legen.
So lieb die Anrufe auch gemeint sein mögen und so sehr sie einem auch zeigen, dass andere das Ereignis nicht vergessen haben, so sehr stresst es aber auch, wenn man Stunden des Ehrentages am Telefon verbringt.

Tag der offenen Tür

Heute lud das Rathenower Tierheim zum Tag der offenen Tür ein. Die Gäste waren zahlreich erschienen.

Interessiert wurden die Räume und Freigehege für die Tiere betrachtet.

Katzen hinter Gittern

In diesem Jahr sind auffallend wenig Katzen im Tierheim, sodass Räume des Katzenhauses mit Hunden belegt werden. Hunde gibt es allerdings wieder in allen Größen, Altersgruppen und verschiedenen Rassen.

Für das leibliche Wohl der Besucher war gesorgt. Trödelmarkt und Bücherbasar zogen die Gäste an und sollten ein paar Euro für die Versorgung der Tiere einbringen. Ein Zauberer unterhielt die Zuschauer mit seinen magischen Tricks.

Kinder durften auf einem Pferd reiten und auch das Schaugehege mit den Frettchen war stets umringt.

Sa
25
Jun '11

DSL für alle (?????)

Vor zwei Jahren zog ich als DSL-Verwöhnter von Berlin nach Rathenow – welch herbe Pleite: Mein Stammunternehmen, das mit dem großen “V”, bietet in Rathenow-West kein DSL.

Flugs zum Unternehmen mit dem großen “T”, die hätten DSL; zwar nur 1,5 MBit aber besser als nichts.

Dann begann die DSL-Misere seinen Lauf zu nehmen. Durch den Wohnortwechsel wurde bei “V” ein neuer Vertrag fällig (ganz schön clever) und den kann man erst in zwei Jahren kündigen. Macht nichts, dachte ich mir, ist eben so. Trotzdem lief die Kündigung durch “T” weiter und der Wechsel wäre jetzt fällig gewesen.”V” hat die Kündigung übrigens schriftlich bestätigt.

Zum Jahreswechsel lief die große DSL-Initiative in Rathenow-West. Jeder bekam DSL bis 16 MBit, wenn er wollte; nur ich nicht, denn mein Vertrag bei “V” war noch immer nicht zu Ende.

Aber jetzt, jetzt sollte es soweit sein.

Denkste. Kein DSL-Modem, kein Begrüßungsschreiben, kein Hinweis, dass beim Umschalten auf den neuen (“T”) Anbieter ein paar Stunden das Telefon nicht funktioniert.

Also hin zu Poldi und fragen was da los ist.

Poldi rief bei der “T” an – und ich habe dort keinen Vertrag und bin denen unbekannt. Ja aber, ich habe doch die Unterlagen von “T”, dass ich wechseln will? Bei Poldi Kopfkratzen und Ratlosigkeit.

Also über den Damm zu Poldi-”V”. Die junge Dame am Tresen war so nett und rief bei “V” an. Ja, Sie haben bei “V” einen Vertrag. Wieso das denn, den habe ich doch gekündigt (lege das Schreiben auf den Tresen). Aber irgendwas ist da was schiefgelaufen.

Wieder zu Poldi-”T”. Kopfkratzen und Ratlosigkeit. Rufen Sie doch mal bei “V” an warum die Kündigung zurückgenommen wurde, war der Vorschlag.

Also nach Hause und zwanzig Minuten Musik hören. Dann war ich dran bei “V”.

Tja, “T” hat zwar gekündigt – in meinem Auftrag -  aber die Kündigung widerrufen. Leider hat “T” mir davon nie was erzählt.

So sitze ich jetzt hier, mit einem um einen Jahr verlängerten Vertrag bei “V”, von dem ich nichts wußte, habe kein DSL nur ein sehr schlechtes UMTS und darf dank der Ignoranz zweier Großunternehmen eine Strafrunde drehen.

Danke für den Slogan “DSL für alle”.

 

Sa
18
Jun '11

Hexenfest im Optikpark

Gestern gab es das jährliche Hexenfest im Optikpark. Es ist bei den Kindern sehr beliebt. Wie in den vergangenen Jahren hatten die Mitarbeiterinnen des Grünen Klassenzimmers mit Unterstützung anderer Helfer einen Teil des Optikparks in ein schaurig-schönes Hexenquartier verwandelt. Überall hingen übergroße Spinnnennetze und Schirme in den Bäumen. Ein Wahrsagerzelt war aufgeschlagen. Um das Schönheitsstudio herum waren viele Rosenblüten verstreut und Spiegel aufgestellt worden.
Von den Mitarbeiterinnen des Grünen Klassenzimmers und freiwilligen Hexen und Zauberern wurden den kleinen Besuchern zahlreiche Betätigungsmöglichkeiten geboten. So konnte man in der Hexenschule sein Wissen testen, Märchen hören oder Lieder singen, einem Zauberer zuschauen oder sich die Zukunft vorhersagen lassen.

Dicht umlagert war ständig das Beauty-Studio, wo die Kinder geschminkt wurden.
Auch Biber Havi interessierte sich für die Basteleien der Kinder. Dieses Mal konnten Stoffbeutel gestaltet werden. Sie werden sicher noch lange an das schöne Fest erinnern.


Wer bei den Aktivitäten hungrig und durstig geworden war, konnte sich am Gruselbuffett stärken.

Wie in den Vorjahren, war auch diese Mal der Besenbinder Wilhelm Hoffmann aus Großderschau mit dabei und stellte den kleinen und großen Hexenfestbesuchern die alte Handwerkskunst des Besenbindens vor. Und so mancher Steppke wurde stolzer Besitzer eines eigenen Hexenbesens. Wenn sicher für den ersten Besenflug noch etliche Übungsstunden absolviert werden müssen, zum Fegen eigneten sich die Besen allemal.

So
29
Mai '11

Ende des Optikparks vorprogrammiert?

Nach dem Willen der Regierung sollen ABM-Stellen (wo gibt es eigentlich noch welche?) und Ein-Euro-Jobs drastisch gekürzt werden. Damit sollen sich angeblich Milliaren einsparen lassen. Hat eigentlich mal jemand in der Regierung darüber nachgedacht, dass die Ein-Euro-Jobber enorme Leistungen vollbringen?
Ganz egal, woher Leute in den Rathenower Optikpark kommen, immer wird die Arbeit der dort Beschäftigten (in der Mehrzahl Billiglöhner) lobend erwähnt. Wenn die Stadt diese Leute regulär einstellen würde, könnte sie es sich überhaupt nicht leisten. Und bei Eintrittspreisen von fünf Euro oder noch mehr könnte niemand mehr den Park besuchen. Allerdings brauchen wir keine Angst vor Arbeitskräften aus unseren östlichen Nachbarländern zu haben. Zu den Bedingungen kommen die hier nicht arbeiten.
Unsere Regierung sollte mal darüber nachdenken, ob sich nicht die Auslandseinsätze als größeres Sparpotenzial erweisen würden. Und auch bei “Dienstreisen” unserer Regierenden ließe sich so mancher Euro einsparen.

Wollen wir wetten….

dass spätestens in der neuen Woche unsere Pharmakonzerne das passende Mittel gegen EHEC präsentieren? Und es wird dann dringend zu einer sofortigen Schutzimpfung geraten, da leider nur für ein Viertel der Bevölkerung der Impfstoff vorrätig sei. Schon vergessen: Vogelgrippe, Schweinepest, BSE….?
Was kann man eigentlich noch essen? Jedes Tier in Massentierhaltungen wird mit Medikamenten vollgestopft, damit es bei dem Stress überhaupt überlebt. Entschließt man sich zur fleischlosen Kost, kann einem auch beim Verzehr von Eiern (Dioxinskandal) oder Fisch (Pangasius unter kaum vorstellbaren Bedingungen gezüchtet) schlecht werden. Und glaubt man nun, vegetarisch wäre gesünder, zeigen die derzeitigen Nachrichten, dass dem auch nicht so ist. Irgendwo müssen schließlich die Fäkalien der Massentierhaltungen entsorgt werden.
Na, dann guten Appetit.

Sa
21
Mai '11

11. Chorfest des Brandenburgischen Chorverbandes

Heute fand das 11. Chorfest des Brandenburgischen Chorverbandes e.V. im Rathenower Optikpark statt. Mehr als vierzig Chöre traten auf verschiedenen Bühnen im gesamten Gelände auf. Bei strahlendem Sonnenschein hörte man überall Gesang in den gepflegten Anlagen und unter alten, Schatten spendenden Bäumen.
Rund ein Drittel der anwesenden Chöre stellten sich einer fachkundigen Jury, um die Besten zu ermitteln.
Die übrigen Gesangsvereine traten aus reiner Freude am Gesang auf. Dazu gehörte auch die Chorvereinigung “Harmonie” aus Hohennauen unter der Leitung von Manfred Dehn.

Von den Chören, die am Wettstreit teilnahmen, gaben drei zum Abschluss noch eine Vorstellung auf der Hauptbühne im Mühlenhof.

So konnte man den Männerchor aus Altruppin hören.
Auch der Löcknitzchor aus Grünheide gab noch einmal eine Probe seines Könnens.

Den Abschluss bildete der Gemischte Chor aus Ludwigsfelde.

Die meisten Sängerstimmen konnte man jedoch beim letzten Lied hören, als die Anwesenden zum Mitsingen aufgefordert wurden.

Das nächste Chortreffen des Landes Brandenburg wird in zwei Jahren in Rheinsberg stattfinden.

So
8
Mai '11

Frühlingskonzert

Heute gab der Gemischte Chor Rathenow unter der Leitung von Heidrun Dummer ein Frühlingskonzert in der gut besuchten Steckelsdorfer Kirche.

Marion Schwarz begleitete die Veranstaltung auf der restaurierten Lütkemüller-Orgel. Es erklangen heitere Frühlings- und Liebeslieder.

Einige Gedichtrezitationen rundeten das Konzert ab.
Abschließende Worte sprach Pfarrerin Kathrin Brandt.

Sa
23
Apr '11

So viele Zwillinge!

Viele Zwillinge waren der Einladung gefolgt und trafen sich heute im Rathenower Optikpark. Von unter einem Jahr bis über sechzig reichte das Altersspektrum der Zwillingspaare. Bei herrlichem Wetter nutzten die Kinder die zahlreichen Spielplätze. Die Erwachsenen genossen den Anblick der gepflegten Anlagen. Die Flößer waren pausenlos im Einsatz. In der Mühle gab es Info-Veranstaltungen. Viele stellten sich für ein Gruppenbild auf.

Wie das Foto beweist, hat sogar Optikparkbiber Opti einen Zwilling.
Etliche waren weit gereist für diese Veranstaltung. So kamen zwei Elternpaare mit ihren Zwillingskindern aus der Nähe von Magdeburg.