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Lob und Kritik zur BUGA

Nach als zögernd empfundenem Start in Rathenow sah man am langen Wochenende zum Anfang des Mai die Massen auf dem BUGA-Gelände spazieren. Und wo man sich auch umhörte, alle waren voll des Lobes über die gelungenen Anlagen auf dem Weinberg, über die Weinbergbrücke und über den Erhalt des Optikparks. Die Besucher legten eine Pause ein auf den Bänken der Weinbergbrücke, um Sonnenschein und tolle Aussicht zu genießen. Auf jedem der zahlreichen Spielplätze tummelten sich die Kinder. Es war an alle Altergruppen gedacht worden.
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Die Kritik daran, dass der Bismarckturm nicht betreten werden kann, wird allerdings immer lauter. Auch die Stadtverordneten haben sich noch einmal an den BUGA-Geschäftsführer gewandt, um eine Öffnung zu erreichen. Zur LAGA 2006 war es möglich, vom Turm aus einen Blick ins Land zu werfen. Jetzt wurden Bedenken für die Sicherheit der Besucher als Vorwand genannt.
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Da kann man nur sagen, dass es sich mal wieder um einen Schildbürgerstreich handelt. Allerdings kann sowieso niemand an einem Tag alle BUGA-Standorte besuchen. Deshalb lohnt sich in Rathenow auf jeden Fall ein Abstecher in die Sankt-Marien-Andreas-Kirche. Es werden während der Saison Führungen angeboten und für zwei Euro kann man den Kirchturm besteigen. Auf jeder Etage wird Wissenswertes vermittelt, zum Beispiel kann man ein Video ansehen über den Wiederaufbau der Turmspitze. Man erfährt etwas zu den wichtigsten Religionen der Welt, zur Bedeutung der Farben in der Kirche, kann Uhrwerk und Glocken aus der Nähe betrachten. Oben angekommen, hat man einen herrlichen Panoramablick auf das Havelland. Mit dem kann ganz sicher auch der Skyliner nicht mithalten, der in den nächsten Wochen in Rathenow Station machen soll. Man sieht mehr als vom Bismarckturm, da keine Bäume mit Laub die Sicht versperren.

Krippenausstellung

In jedem Jahr stellt Dr. H.W. Knackmuß in der Adventszeit seine umfangreiche Krippensammlung in der Sankt-Marien-Andreas-Kirche aus. Bis zum Dreikönigstag bleiben die Exponate im Chorraum stehen.
Der Vorsitzende des Fördervereins der Kirche hat diese wunderschöne Sammlung in vielen Jahren zusammengetragen. Anhand einer Beschriftung erfahren die Betrachter, woher die einzelnen Stücke kommen und aus welchem Rohstoff sie angefertigt wurden. Die Krippen sind aus den unterschiedlichsten Materialien hergestellt worden. So findet man geschnitzte Figuren aus Holz. Diese sind herkömmlich mit kräftigen Farben angemalt oder naturbelassen, wie die Mahagoni-Figuren. Aus Porzellan oder Keramik wurden andere Krippen hergestellt. Auffällig ist eine sehr schöne Perlmutt-Arbeit. Interessant sind auch die Miniaturkrippen. Ein Anschauen lohnt sich auf jeden Fall.
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Bei guter Sicht lohnt sich dann noch ein Blick von der Aussichtsplattform des Kirchturms ins Umland. Bei der Turmbesteigung erfährt der Besucher in den einzelnen Ebenen noch so manches über die Religionen und interessante Details zum Wiederaufbau der Sankt-Marien-Andreas-Kirche. Man kann sich das Uhrwerk ansehen und die Glocken bestaunen.