Schlagwort-Archiv: BUGA 2011

Ehemalige BUGA-Stadt Koblenz

Bei der Halbzeitanalyse wurde ja vom Havelland aus recht neidisch auf Koblenz geschaut. Während am Rhein vor vier Jahren satte Gewinne erzielt wurden, hat das Havelland zu kämpfen, um die Schau noch einigermaßen zu retten. Dabei kann man beide Regionen überhaupt nicht miteinander vergleichen. Der Mittelrhein (ob mit oder ohne BUGA) zieht täglich Scharen von Touristen aus aller Welt an. Dennoch hat die Stadt Koblenz durch die BUGA gewaltig profitiert. Wer sie vor und nach der Schau gesehen hat, wird viele positive Veränderungen registrieren. Die Festung Ehrenbreitstein war damals ein BUGA-Areal. Vorher war sie von Rheinufer aus beliebtes Fotomotiv, hatte aber kaum Besucherzulauf. Seit der BUGA kann man die Festung mit der Seilbahn erreichen. Diese Möglichkeit nutzen täglich viele Menschen.
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Die seinerzeit angelegten Spielplätze sind sehr gut erhalten und werden intensiv genutzt. Es gibt einen Informationsstand, an dem kostenlos Spielgeräte wie Bälle, Tischtenniszubehör, Sandspielzeug und Liegestühle ausgeliehen werden können. Das hat man in Rathenow im Echsenland leider nicht mal zur BUGA hinbekommen.
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Vom Aussichtspunkt auf dem Festungsplateau kann man das Deutsche Eck (den Zusammenfluss von Mosel und Rhein) mit dem Kaiserdenkmal sehen. Auch dieser Aussichtspunkt wurde extra zur BUGA 2011 geschaffen.

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Vor dem Schloss befand sich ein großer gepflasterter Parkplatz. Dieser wurde zur BUGA komplett umgestaltet. Eine Allee führt direkt auf das Schloss und wird auch jetzt noch von gewaltigen Kübelpflanzen wie Zitrusarten, Feigen und Granatapfel gesäumt. Die Stadt hat die Einlagerung dieser Pflanzen übernommen, die zum größten Teil gestiftet wurden.
Schlossallee
Links und rechts der Schlossallee befinden sich ein gepflegter Spielplatz und eine attraktive Skateranlage.
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Skaterbahn
In Koblenz kümmert sich ein engagierter „Verein der Freunde der Bundesgartenschau“ um den Erhalt der geschaffenen Werte. Hoffen wir, dass es dem Optikpark-Team gelingen möge nach der BUGA genau wie nach der LAGA 2006 möglichst viel zu bewahren.