Adieu, Tschüß und good bye

Einmal ist alles vorbei. Gestern Nachmittag gab der Rathenower Frauenchor sein Abschiedskonzert in der Sankt-Marien-Andreas-Kirche. Zu Gast waren außerdem der Burger Volkschor und der Gemischte Chor Salto Tonale aus Wiesenaue. Das Interesse an dieser Veranstaltung war so groß, dass aus Sicherheitsgründen nicht mehr alle Besucher eingelassen werden konnten.
Der Rathenower Frauenchor wurde 1974 gegründet. Anfangs leitete Helga Tressel ihn. Schon bald übernahm ihr Ehemann Hermann Tressel die Leitung. Innerhalb weniger Jahre hatte der Chor es zu beachtlichen musikalischen Leistungen gebracht. Er trat bei vielen Veranstaltungen im Havelland, aber auch im Havelberger Dom, in der Klosterkirche zu Jerichow, in der Partnerstadt Rendsburg in Schleswig-Holstein sowie in Berlin auf. Nun geht der Chorleiter Hermann Tressel in den wohlverdienten Ruhestand.

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In einem rund zweistündigen Programm konnten sich die Zuhörer gestern noch einmal von der hervorragenden Qualität überzeugen.
Wieder ist ein Teil unserer Kultur Geschichte. Es war einmal…

Wer erlaubt sowas?

Für fast jede Handlung braucht man in unserem Land eine Erlaubnis. Alles Mögliche muss behördlich genehmigt werden. Daher ist es unvorstellbar, dass Bauamt, Naturschutz und Umweltamt mit dieser Fällaktion mitten im Sommer einverstanden sind. Da wurden in den zurückliegenden Tagen auf einem Grundstück in Rathenow-West an der Genthiner Straße etliche (schätzungsweise zehn) Eichen und zwei Birnbäume umgelegt. Die Eichen waren kerngesund und haben ein paar Jahrhunderte überlebt.

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Es ist nicht zu fassen! Leider hatte ich beim ersten Mal keine Kamera dabei, als das Chaos noch größer war mit allen umherliegenden Baumteilen.
Ist nun Platz geschaffen worden für eine neue Ausstellungsfläche für Autos? Haben wir noch nicht genug davon?

Gute Arbeit des Tourismusverbandes

An verschiedenen Orten und zu unterschiedlichen Anlässen tritt der Tourismusverband mit guten Informationen an die Öffentlichkeit. So findet man entlang des Havellandradweges Informationstafeln über lohnende Ausflugsziele in der näheren Umgebung. Es wird auf Übernachtungsmöglichkeiten hingewiesen.
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Diese Tafel steht in Göttlin direkt an der Badestelle an der Havel. Bänke und eine überdachte Sitzgruppe laden zum Rasten ein.
Vom Havellandradweg hat man im Westen Anschluss an den Elberadweg. Man kommt problemlos in östlicher Richtung nach Berlin. Im Süden ist jetzt die Lücke nach Brandenburg/Havel geschlossen. Ein gut ausgebauter Fahrradweg führt entlang der B102 nach Rhinow und weiter nach Stölln. Dass sich der Ausbau der Radwege gelohnt hat, sieht man an der immer größer werdenden Zahl der Nutzer. So trifft man unterwegs häufig Gruppen, die eindeutig nicht aus der näheren Umgebung stammen (erkennbar am mitgeführten Gepäck).
Wenn jetzt noch jemand als Havelanlieger auf die Bedürfnisse von Touristen eingehen und beispielsweise Tretboote oder Kanus verleihen würde, könnte man eventuell noch mehr Leute zu Erholungszwecken in unser schönes Havelland locken.

Schlecht ausgeschildert

Am Mittwoch stand ein großer Artikel in der MAZ, dass Brummis die Bauarbeiter auf der Friedensbrücke gefährden würden. Die Brücke ist während der Bauarbeiten nur einseitig durch Ampelregelung befahrbar und nur für Fahrzeuge bis 3,5t zugelassen. Ausnahmen bilden der Linienbusverkehr und Rettungsfahrzeuge im Einsatz. Wenn solche Regeln aufgestellt werden, dann müssen sie natürlich auch eingehalten werden. Hat aber mal ein Verantwortlicher sich in die Lage eines ortsunkundigen Fahrzeugführers versetzt und versucht, anhand von Schildern die Umleitung zu finden? Wohl kaum. Als ich gestern früh bei Bäcker Hebold einkaufte, kam ein großer LKW aus östlicher Richtung die Genthiner Straße entlanggefahren. Offenbar war er bis zum Kreisverkehr am westlichen Ortsausgang gefahren und hatte dort nicht die Zufahrt zur Umgehungsstraße gefunden, denn kurz darauf war das Fahrzeug vor uns an der Baustelle der Friedensbrücke. Diese passierte der große LKW, obwohl es für ihn verboten war.
Anschließend schlängelte er sich durch die Stadt, um am Grünauer Weg auf die Umgehungsstraße zu fahren und vom Kreisel am östlichen Stadtrand wieder in die Stadt reinzufahren. Auch direkt an der Umgehungsstraße sind die Hinweise zu den Bundesstraßen nicht eindeutig. Da braucht sich doch keiner zu wundern, dass Fremde bei unserem Verkehrs-Chaos den Überblick verlieren.

Halbzeit erreicht?

An diesem Wochenende wird die südliche Hälfte der Friedensbrücke für die Grundsanierung vorbereitet. Die erneuerte nördliche Hälfte war gestern schon mal für Fußgänger und Radfahrer freigegeben.
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Kraftfahrzeuge mussten die Ortsumfahrung nutzen, um in die Innenstadt zu gelangen. Läuft alles weiter nach Plan, wird zum Ende des kommemden Jahres dieses Nadelöhr wieder ganz für den Fahrzeugverkehr nutzbar sein.
Auch in der Stadtmitte wird weiter fleißig gebuddelt. Aus der Hauptampelkreuzung entsteht, wie an verschiedenen anderen Schnittstellen, ein Kreisverkehr. Gleichzeitig ist zu erkennen, dass die Fahrbahn, wie neuerdings üblich, erheblich schmaler wird. Dafür können dann Fußgänger und Radfahrer noch mehr Fläche in Anspruch nehmen. Bisher zeigen die Baumaßnahmen keine deutlich schönere Ansicht des Stadtbildes. Vor der Sanierung war der Märkische Platz in Ordnung. Das Pflaster war heil, Bäume von respektabler Größe spendeten Schatten. Heute sind die Bäume weg. Das neue, helle Pflaster ist dermaßen verdreckt mit Kaugummiresten und verschütteten Getränken, dass es wahrlich keinen schönen Anblick bietet.
Wäre es für die Stadt nicht besser gewesen, nur notwendige Veränderungen durchzuführen und die Verschuldung auf einem vertretbaren Niveau zu halten?

Jetzt ist die Katze aus dem Sack

Wie jeder weiß, ist die Stadt Rathenow hoch verschuldet. Nun wird immer wieder laut nachgedacht, wie dieses Dilemma beendet werden kann. An erster Stelle stehen Einsparungen im Bereich Schulen, Jugendarbeit, Musikschule, Bibliothek. Sobald ein Gedanke laut geäußert wird, formiert sich Protest. Danach wird monatelang hin und her diskutiert. Seit Jahren verkündet die Stadtverwaltung, dass sie eine der vier Grundschulen schließen wolle. Nach massiven Protesten gegen die Schließungspläne kehrte dann tatsächlich für drei oder vier Jahre relative Ruhe ein. Seit dem Herbst vergangenen Jahres wird nun aber deutlich, dass die Stadt eine Grundschule schließen muss. Ins Visier rückte die Geschwister-Scholl-Grundschule. Nach verzweifelten Aktionen der betroffenen Schule zog man auch die Schließung der Otto-Seeger-Grundschule in Betracht. Das geschah ohnehin nur halbherzig und hatte wohl mehr Alibifunktion. Was aber von Außenstehenden bereits vermutet worden war, hat sich nach der letzten Stadtverordnetenversammlung als bitterer Ernst herausgestellt: Die Stadtverwaltung prüft nun ernsthaft, ob sie in das dann leerstehende Gebäude der Schollschule umziehen kann.
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Die Stadtverwaltung hatte viele Jahre ihren Sitz in der Jahnstraße. Nach der Wende war dieses Gebäude plötzlich nicht mehr attraktiv genug. Deshalb zog die Verwaltung in das ehemalige ROW-Verwaltungsgebäude, das inzwischen Fielmann gehörte und zahlte reichlich Miete.
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Durch stetigen Rückgang der Einwohnerzahlen war das Gebäude bald zu groß für eine schrumpfende Verwaltung und auch teilweise Nutzung durch das Jobcenter konnten keine echten Einsparungen bringen. So musste man sich notgedrungen nach einer anderen Immobilie umsehen. Hätte jemand Anfang der neunziger Jahre genügend Weitblick bewiesen, hätte sich die Stadt um ein Gebäude bemühen können. Damals wurden zahlreiche Liegenschaften verscherbelt. Viele sind inzwischen dem Verfall preisgegeben.
Wenn aus der Schollschule ein Rathaus wird, bleibt noch die Frage, was geschieht mit dem vor fünf Jahren errichteten Sportplatz?
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Der lässt sich leider nicht an einen anderen Standort verfrachten wie Schüler und Lehrer. Und weder die Grundschule am Weinberg noch die Otto-Seeger-Grundschule haben einen brauchbaren Sportplatz. Aber vielleicht nutzen die Verwaltungsmitarbeiter ihn zur aktiven Körperertüchtigung.

Manöver der Bundeswehr

Am Sonntagnachmittag gab die Bundeswehr eine Vorstellung der besonderen Art. Auf der Havel bei Göttlin fand eine Übung statt. Zahlreiche Radfahrer, die bei schönstem Wetter auf dem Radweg unterwegs waren, ließen sich das Schauspiel nicht entgehen. Vier große Spezialfahrzeuge kamen den Sandberg hinunter und fuhren direkt in die Havel hinein. In kürzester Zeit wurde aus diesen eine Fähre zusammengekoppelt.
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Damit wurden nacheinander zwei LKW übergesetzt, die auf der anderen Seite Matten vom Boden aufnehmen mussten.

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Der interessierteste Beobachter hatte zum Glück sogar ein Fernglas dabei. Damit sollten eigentlich vom Naturbeobachtungspunkt bei Grütz Vögel angeschaut werden. Daraus wurde dann aber nichts mehr.

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Solch ein Manöver wäre zu DDR-Zeiten unter weiträumiger Absperrung erfolgt. Gestern konnte jeder die Übung mitverfolgen.

Rathenow – Stadt der Gegensätze

Rathenow ist eine Stadt der Gegensätze. Krasser kann man sie kaum irgendwo finden. Auf der einen Seite bemühen sich private Investoren und Wohnungsverwaltungen um die Sanierung von Gebäuden. Da wird modernisiert oder neu gebaut.
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Auf der anderen Seite gammeln seit Jahrzehnten Wohnhäuser und ehemalige Betriebsgebäude vor sich hin.

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Es gibt kaum eine ebene Fläche, die nicht mit Farbe beschmiert ist. Schallschutzwände zeigen jedem Vorbeifahrenden, wie fleißig die Schmierfinken meist im Schutze der Dunkelheit sind. Hauswände, Verkehrszeichen, Brücken weisen Krakeleien auf.

Außerdem lässt die Stadtverwaltung alljährlich große Mengen an Splitt ausstreuen. Dabei spielt es keine Rolle, ob es glatt ist oder nicht. Allen Protesten zum Trotz bleibt dieser Dreck, vermengt mit Scherben, Zigarettenkippen und Kronkorken monatelang auf Gehwegen, Brücken und Plätzen liegen.

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Unsere Familie ist großflächig über ganz Deutschland verteilt. Durch Besuche können wir uns ein Urteil erlauben: Solch eine schmutzige Stadt wie Rathenow haben wir noch nirgends in Deutschland gesehen. Und so wollen wir in einem Jahr die Gäste zur Bundesgartenschau empfangen? Allmählich sollte man sich darüber im Rathaus mal Gedanken machen.

HVG: Fahrplan oder Fahrt nach Plan oder…

Haben Sie das auch erlebt:
Nichts ahnend wollten Sie am Montag, 10.02.2014, morgens einen Bus der HVG nehmen, z.B. ab RN Bahnhof nach Friesack?
Oder – wie Sie das möglicherweise öfter machen – nachmittags von RN mit dem 679er nach West(en) oder noch weiter?
Dann wissen Sie jetzt, was ein Fahrplan mit Ihrer Fahrtplanung und der Fahranweisung für den Busfahrer verbindet: NIX

Betroffen war ich gleich 2-fach: Meinen Sohn habe ich um 06:55h am Bahnhof abgesetzt, der wollte 07:03h los zur Berufsschule nach Friesack. Um 07:05h seine SMS: kein Bus 683 in Sicht.
Also nochmal zum Bahnhof und 07:15h ab nach Friesack. Nicht auf Wochenkarte, eigene Achse, Gruß an die Ölscheichs…
Meine Frau guckt derweil im Internet: Der VBB bestätigt die nicht stattgefundene Verbindung (HVG hat sie nicht geguckt, leider).
Abends bestätigt er: die Mitschüler aus dem Raum RN wurden von den Eltern gebracht oder fehlten…

Nachmittags ähnlich bei meinem Jüngeren – der will von der Schule nach Hause, 679er Richtung Milow. Nöh. Kein Bus.
Jedenfalls nicht wie an der Haltestelle ausgeschrieben. Vater grüßt noch mal die Ölscheichs,
die Monatskarte akzeptieren die trotzdem nicht, an der Tanke zählt Bares.

Tatsächlich gibt es neue Fahrpläne ab 10.02.2014, ich habe mich am Freitag (07.02.) abends letztmals auf der Website der HVG informiert – da stand, ohne Hinweis – halt noch der alte Fahrplan…

Vielleicht haben auch die Busfahrer erst Montag früh die neuen Fahranweisungen bekommen – und hatten keine Zeit mehr zum Lesen.
Hier in RN sind mehrere Linien betroffen, im Raum NAU und FKS auch zwei – bin gespannt, wann das wieder läuft… ich meine: Nach Plan.

der Maddin

Was ist eigentlich …. der „Tag von Rathenow“?

schwedentagDer Tag von Rathenow … – gehört hat man davon schon, doch was verbirgt sich noch einmal gleich dahinter? Selbst googeln nutzt da nicht viel: Tag der Demokraten, nein, das muss etwas anderes sein. Das Buch von einem Autoren mit dem merkwürdigen Namen Wilhelm Kotzde … schon eher. Nach einer Weile die Information, dass einige heimatliebende Bürger der Stadt Rathenow zur 250jährigen Wiederkehr des „Tag von Rathenows“ eine Gedenkmünze prägten: Auflage 25 Stück. Was hat es mit diesem Tag auf sich? Weiterlesen

Jubiläum und Tage der offenen Tür

Am 4. November 1913 wurde das Schulgebäude in der Schleusenstraße seiner Bestimmung übergeben. Damals diente es als Lyzeum für die höheren Töchter. Im Laufe der hundertjährigen Geschichte wurde es mehrfach umgenutzt. Nach dem Krieg bis Anfang der neunziger Jahre beherbergte es die Erweiterte Oberschule (EOS) „Karl Marx“. Mit der Wende wurden dann in den neuen Bundesländern aus den Erweiterten Oberschulen Gymnasien. Dieses Gymnasium wurde nach dem Begründer der optischen Industrie in Rathenow, dem Prediger Johann Heinrich August Duncker, benannt.
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Vor sechs Jahren wurden dann die beiden Rathenower Gymnasien am Standort in der Jahnstraße zusammengelegt und in das frei gewordene Schulgebäude in der Schleusenstraße zog die Oberschule vom Weinberg ein. Der Name Dunckers wurde übernommen. Hier werden nun die Schüler in jeweils zwei Klassen der Klassenstufen sieben bis zehn unterrichtet. Die Oberschule will vor allem durch praxisorientiertes Lernen auf die Berufswahl vorbereiten.
Am Montag wurde das Jubiläum mit einem Festprogramm für geladene Gäste begangen. Heute gab es Schnupperunterricht für Schüler der sechsten Klassen der Grundschulen im Umkreis, die sich eventuell für diese weiterführende Schule interessieren. Schulleiter Thomas Winterfeld empfing die Besucher im neu eingerichteten Chemieraum. Mit einigen beeindruckenden Experimenten weckte er die Neugier der Schüler.
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Im Computerkabinett erstellten sich die Schüler mit Unterstützung durch Fachlehrer Peter Schwarzlose und älterer Schüler einen Teilnahmeschein mit ihrem Namen und ihrem Foto.
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Viel Spaß hatten die Besucher im Musikraum bei Frau von Kirn beim Ausprobieren unterschiedlicher Trommeln.
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Morgen von 16.00 Uhr bis 18.30 Uhr können sich noch einmal interessierte Schüler mit ihren Eltern zum Tag der offenen Tür in dieser Schule umsehen. Um 17.00 Uhr wird in der Turnhalle auch das Festprogramm nochmals aufgeführt. Außerdem wurde eine DVD über diese Schule erstellt, die man zum Preis von drei Euro im Sekretariat erwerben kann.

Diskussion über Methoden des Anfängerunterrichts

In der Märkischen Allgemeinen ist vor einiger Zeit eine Diskussion entfacht worden, welche Methode geeignet wäre, den Schulanfängern das Lesen und Schreiben beizubringen. In den meisten Grundschulen wird mit der Fibel gearbeitet und den Schülern zunächst jeder Buchstabe vermittelt. Gleichzeitig üben die Kinder einzelne Wörter lesen und schreiben. Andere Schulen arbeiten mit Anlauttabellen und vermitteln das Lesen durch Schreiben. Die Kinder erkennen den Buchstaben mithilfe von Bildern (A wie Affe, L wie Lupe, Z wie Zitrone). Danach schreiben sie Wörter, wie sie sie sprechen. Wer nicht gut sprechen kann zu Beginn der Schulzeit, hat dann natürlich Probleme mit dem Hören und Schreiben.
Daraus nun aber ableiten zu wollen, eine Methode wäre gut, die andere schlecht, funktioniert nicht. Es haben beide ihre Vor- und Nachteile. Und wenn zu Hause nichts geübt wird, wird der Anfängerunterricht immer mit Problemen behaftet sein. Dass die althergebrachte Arbeit mit der Fibel zu einer sicheren Rechtschreibung führt, wird auch in den Zeitungen oft widerlegt. Jeder Computer hat heute ein Rechtschreibprogramm. Trotzdem trifft man besonders in Inseraten auf lustigste Wortschöpfungen. So hatte in der vergangenen Woche jemand im Brandenburger Wochenblatt wegen eines Brüttroges annonciert. Gemeint war aber ein Brühtrog. (In einem Trog kann man nichts ausbrüten, wohl aber abbrühen). Ein paar Tage später wollte jemand in der gleichen Zeitung Rinderdunk abgeben. Die MAZ dagegen wies auf eine Veranstaltung im Heimathaus in Großderschau hin. Dort erklärte der Autor des Artikels, dass die Schafwolle kandiert werden müsse. Kandieren bedeutet, dass etwas mit Zucker überzogen wird. Das würde der Wolle wohl kaum bekommen. Wolle muss kardiert (gekämmt) werden, ehe sie gesponnen werden kann.
Im Zweifelsfalle sollte also jeder einfach mal in einem Duden nachschlagen, um sich über die Schreibweise zu informieren.

Geschichtliche Ausstellung in Rathenow – Schauen, Staunen, Weitersagen!

Der Förderverein Heimatmuseum der Stadt Rathenow e.V. durfte sich an einer von Bund und Land investierten und durch die Archäologische Projektbegleitung – A. Dinter (Wildau) präsentierten Ausstellung mit aus eigenem Fundus stammenden und von Unterstützern bereitgestellten Material beteiligen. Seit Mittwoch ist in der Berliner-Straße 79 eine kurzweilige Ausstellung zu den Ausgrabungen während der Bauarbeiten im Stadtzentrum geöffnet. Darüber hinaus wird einiges mehr aus der Stadtgeschichte gezeigt.

Die Öffnungszeiten sind:
Dienstag bis Freitag 11.00 – 17.00 Uhr
Sonnabend              13.00 – 17.00 Uhr

Fotografieren ist nicht erlaubt!

Rathenow ist eine Stadt mit Geschichte und Geschichten. Um dieses Gut zu pflegen und weiter zu reichen benötigt es ein Stadtmuseum. Bis dahin empfielt es sich dieses seltene Angebot zu nutzen. Durch das mir im Vorfeld mitgeteilte Konzept und eine Besichtigung der Räumlichkeiten darf ich anmerken, dass sich diese Ausstellung auch für Kinder mit Forschungsdrang lohnt. Ich hoffe, dass sich so viel wie nur möglich Schulklassen an einen Besuch beteiligen, damit sich die Kinder mit etwas Stolz über Rathenow äußern. Leider ist die Dauer der Ausstellung begrenzt.

An dieser Stelle auch die Bitte um Unterstützung für das Ziel des Fördervereins. Neben Material in Form von Geld- und Sachspenden oder schriftlichen Nachweisen aus der Stadtgeschichte benötigt das künftige Museum natürlich auch ein Gebäude. Empfehlenswert wäre eine Nutzung des geschichtsträchtigen Offizierskasinos, optimal gelegen und nach einer Sanierung ganz sicher wieder attraktiv anzusehen. Auch hier die Bitte an alle, sich diesem Gebäude in welcher Form auch immer anzunehmen und somit Rathenow für die Zukunft stark zu machen.

Waldjugendspiele

Es ist eine Tradition, dass die fünften Klassen zu einem Wettbewerb der besonderen Art in die Waldschule des Forstamtes Grünaue eingeladen werden. Leider gibt es die Waldschule nur noch als Gebäude. Durch die Personalkürzungen in der Forstwirtschaft kann das beliebte Objekt nicht mehr betrieben werden. Das ist äußerst bedauerlich. Viele Schulklassen und Kindergartengruppen haben jahrelang die Angebote genutzt und den Kindern damit anschaulichen Unterricht ermöglicht.
Jedenfalls ist es dem engagierten Einsatz von Helma Adermann und ihren Kollegen zu verdanken, dass auch in diesem Jahr der Wettstreit stattfinden konnte. Frau Adermann betonte aber auch, dass es kaum noch Mitarbeiter gebe, die diese zwei Tage für die Betreuung der Kinder opfern könnten.
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Gestern nahmen die Schüler der Rathenower Grundschulen „Am Weinberg“, „Geschwister Scholl“ und „Otto Seeger“ sowie der Kleinen Grundschule Hohennauen teil. Die Klassen wurden in kleinere Gruppen geteilt, sodass etwa sechs bis acht Schüler ein Team bildeten. Diese Gruppen hießen dann beispielsweise „Eichhörnchen“, „Hasen“ oder „Marienkäfer“. An vierzehn Stationen mussten sie nach einem genauen Ablaufplan ihr Wissen rund um den Wald unter Beweis stellen. Es wurden alle Sinne angesprochen, als sie zum Beispiel mit geschlossenen Augen Pflanzen am Geruch oder anhand des Geräusches erkennen sollten, was sich in verschiedenen Dosen befand.
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Spannend war auch der Turmbau, bei dem aus gefundenen Stöcken ein möglichst hoher Turm zusammengestellt werden sollte.

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Die drei Klassen mit den meisten Punkten bekamen einen Waldmännlein-Pokal. Für die besten Kleingruppen gab es T-Shirts, Schlüsselanhänger oder Stundenpläne für jedes Kind.

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Vor der Siegerehrung gab es noch für jeden eine frisch gegrillte Bratwurst und Apfelsaft.

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So ging ein anstrengender, aber erlebnisreicher Tag zu Ende. Es wäre sehr schade, wenn es in Zukunft solche Wettbewerbe nicht mehr geben würde.

Spaß im Optikpark

Wer mit seiner Familie einen Ausflug in den Optikpark unternimmt, wird sicher allen damit eine Freude bereiten. Man kann dem kleinen Streichelzoo einen Besuch abstatten. In diesem Jahr ist er ganz in der Nähe des Trampolin- und Sandspielplatzes zu finden. Ziegen, Kamerunschafe und Kaninchen freuen sich über die Streicheleinheiten der Besucher. Klettergeräte und Rutsche werden nicht nur von Kindern genutzt. Sogar ein Opa erkundete heute mit seinen Enkelkindern die Geräte und hatte seinen Spaß daran.
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Rutsche
Im Regenhaus sollte man den Schirm dabei haben. Wie der Name schon sagt, erwarten den Besucher dort Blitz und Donner und einer kleiner Regenschauer.
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Es gibt Spiegel, die das Aussehen seltsam verändern.
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Überall laden Aufsteller dazu ein, optische Phänomene zu entdecken und darüber nachzudenken.
Und natürlich sollte eine Floßfahrt auf dem Havel-Altarm nicht fehlen.

Angebote des Grünen Klassenzimmers wechseln wöchentlich

In den Sommerferien bieten die Mitarbeiter des Grünen Klassenzimmers im Optikpark wie stets ein abwechslungsreiches Programm an. An den Vormittagen nutzen meist Hort- oder Kindergartengruppen die Angebote. Am Nachmittag zwischen vierzehn und siebzehn Uhr kann jeder ohne Voranmeldung mit seinen Kindern die Betreuung durch das eingespielte Team nutzen. Beim Malen zum Thema „Sonne, Mond und Sterne“ wurden die Kleinen durch ein Künstlerehepaar angeleitet. In der vergangenen Woche wurden dekorative Papierbälle (Paperballs) angefertigt.
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Seit heute heißt es: „Liebevoll eingetütet“. Aus Kalenderblättern, Tapeten oder anderem Papier werden wunderschöne Geschenkverpackungen hergestellt. Dank der geduldigen und kompetenten Hilfe der Mitarbeiterinnen des grünen Klassenzimmers gelingt jedes dieser kleinen Kunstwerke garantiert.
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Geschenketüte
Für abwechslungsreiche und kreative Ferientage ist also gesorgt.

Ballonfahrt

Nun sieht man wieder öfter Ballons über dem Havelland. Die Aussicht muss toll sein bei schönem Wetter: Felder mit fast reifem Getreide, Wälder, Wiesen und Koppeln mit Tieren oder viele kleinere und größere Dörfer.
Ballons über dem Havelland

Aktiv in den Ferien

Zum dritten Mal haben Rathenower Kinder die Gelegenheit, sich im Optikpark eine eigene Kinderstadt zu bauen. Vor zwei Jahren hatte Bundestagsabgeordnete Diana Golze die Aktion ins Leben gerufen. Dass sie damit genau die Bedürfnisse der Kinder im Blick hatte, zeigen die jährlich steigenden Anmeldezahlen. Über 130 Kinder zwischen sechs und zwölf Jahren beteiligen sich in diesem Jahr an dem Projekt. Fünf Tage sägen, hämmern, schrauben, malen und gestalten die Kinder mit Unterstützung ehrenamtlicher Helfer ihr Wunschgebäude. Das Material haben teilweise Sponsoren zur Verfügung gestellt. Für die Kinder ist die Teilnahme an dieser „Arbeitswoche“ kostenlos. Sie bekommen sogar noch ein Mittagessen und Getränke gratis. Am Sonnabend wird dann die Fertigstellung mit einem Kinderfest gefeiert.
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Im Anschluss daran werden die Häuser dieses Mal in den Launepark gebracht und dort für verschiedene Ferienaktivitäten genutzt. Im vergangenen Sommer wurden die Bauwerke auf einem Gelände der Volksbank abgestellt. Leider tobten sich dort dann Vandalen an den Bauwerken der Kinder aus und zerstörten diese. Man hofft, dass sie im Launepark besser vor Zerstörung geschützt werden können.

Ein langer Weg zur Normalität

Wir können froh und dankbar sein, dass wir vom Elbehochwasser verschont worden sind. Man kann sich das Ausmaß der Vernichtung wirklich nicht vorstellen. Auf den Feldern entlang der B188 nahe Wust steht teilweise heute noch das Wasser.
Getreidefeld
Felder
Der Wald bei Fischbeck ist zum Auenwald geworden. Bäume stehen im Wasser, das Gras ist vergammelt. Die Pflanzen, die bis jetzt überlebt haben, werden in den nächsten Tagen verfaulen. Sträucher und junge Bäume am Straßenrand haben gelbes oder sogar schwarzes Laub und es stinkt gewaltig.
Die immer gut gepflegten Parkplätze rechts und links der Bundesstraße machen einen trostlosen Eindruck.
Parkplatz
Die beschädigte Fahrbahn wird repariert
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und in den betroffenen Orten sind viele fleißige Menschen mit den Aufräumarbeiten beschäftigt. Trotzdem wird es noch lange dauern, bis die Spuren des Hochwassers beseitigt sind.

Baustellen in rekordverdächtiger Anzahl

Hat eine andere Stadt mehr Straßen- und Brückenbaustellen in vergleichbarer Zahl aufzuweisen? Wohl kaum. Das Stück Berliner Straße zwischen Goethestraße und Kreisel Mittelstraße/ Külzstraße ist freigegeben. Dafür wird noch am Gehweg zwischen Engelsstraße und Ebertring zögerlich gewerkelt. Dadurch ist auch teilweise die Fahrbahn eingeengt. Das ist aber noch längst nicht alles. An der Friedensbrücke werden sich die Arbeiten noch über ein Jahr hinziehen.
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Und wenn dann montags früh halb acht noch kein Bauarbeiter zu sehen ist und Freitag ab Mittag bei schönstem Wetter sich nichts mehr bewegt, dann kann man befürchten, dass der Zeitplan mal wieder weit nach hinten erweitert wird.
Seit gestern ist die Hauptkreuzung der Stadt zur Baustelle geworden. Auch hier soll ein Kreisel entstehen.
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Gleichzeitig wird der hölzerne Belag der Jederitzer Brücke erneuert, sodass auch diese Brücke mindestens fünf Wochen nicht genutzt werden kann.
Der Tunnel Grünauer Weg ist halbseitig gesperrt. Auf dem Weinberg wird an der BUGA-Brücke gebaut. Dadurch können nicht mal Fußgänger oder Radfahrer den Havelweg nutzen.
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Die Arbeiten an der Brücke vor dem Kino nähern sich offensichtlich dem Ende, aber noch die die Straße halbseitig gesperrt.
Wenn man nur mal kurz in der Rathenower Innenstadt ist, trifft man ständig auf irritierte Kraftfahrer, die sich nicht mehr an den zahlreichen Umleitungen orientieren können. Deshalb bleibt nur ein guter Rat: Wenn es sich irgendwie vermeiden lässt, sollte jeder einen großen Bogen um Rathenow machen.

Bangen im Havelland

Die Elbe ist übervoll. Das konnte man gestern bei Tangermünde deutlich sehen. Dort waren schon den ganzen Tag über Hubschrauber im Einsatz und warfen Sandsäcke an den besonders gefährdeten Deichstellen ab.
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Gestern wurden an der Elbe bei Quitzöbel die Wehre geöffnet. Die Polderflächen rund um die Untere Havel werden dadurch überflutet. Diese können jedoch nicht das gesamte Hochwasser aufnehmen. Deshalb fließt nun ein Teil des Elbehochwassers in die Havel. Diese ändert dadurch die Fließrichtung. Nun bangen die Menschen im Westhavelland, denn die Havel war durch ergiebige Regenfälle im Frühjahr sowieso schon voll wie lange nicht mehr. Die Orte des Westhavellandes müssen nun mit Wassermassen aus zwei Richtungen rechnen. Einmal kommt das Elbewasser durch den beschädigten Deich bei Fischbeck und zum anderen läuft auch die Havel über.

Dreckig, gefährlich, Rathenow

Der letzte Schnee ist längst weggetaut. Trotzdem liegt auf vielen Radwegen der in großen Portionen ausgebrachte Splitt, vermengt mit Scherben, Zigarettenkippen und Müll. Die Einwohner zahlen Straßenreinigungsgebühren. Und sie werden auch abkassiert, wenn sie an bestimmten Tagen nicht rechtzeitg ihr Auto umgeparkt haben, ganz egal, ob ein Kehrfahrzeug zum Einsatz kam oder nicht.
Dieser Dreck liegt auf dem Radweg an der Friedensbrücke:
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Vermutlich wird aus dem Rathaus wieder argumentiert werden, dass ja an der Friedensbrücke gerade Sanierungsarbeiten duchgeführt werden. Da müssen alle Verkehrsteilnehmer mit Einschränkungen leben. Was machen da schon ein paar Schippen voll Splitt und Scherben aus? Nach den Bauarbeiten fährt sicher irgendwann ein Kehrfahrzeug auf diesem Weg lang. Und so lange müssen sich die Leute wohl gedulden, oder?
Und wie sieht es sonst in der Stadt aus? Es gibt in manchen Straßen kaum noch ein Haus, das nicht von Schmierfinken „verziert“ wurde. Vor Jahren wurde ein Fahrzeug in Dienst gestellt, in dem Mitarbeiter des Ordnungsamtes Streife fahren und somit für mehr Sauberkeit sorgen sollten. Gebracht hat es absolut nichts. Das Aussehen vieler Häuser, Zäune, Schaltkästen und ähnlicher freier Flächen zeigt, dass die Schmierereien ständig zunehmen. Fotos dieser Sachbeschädigungen werden hier nicht gezeigt. Es wird ja kaum jemand erwischt und wenn doch, dann gibt es eine Ermahnung und das war`s.

Rathenow-Schildbürgerstadt Teil II

Ein weiteres Nadelöhr ist seit einiger Zeit die Friedensbrücke. Sie soll in den nächsten zwei??? Jahren von Grund auf saniert werden. Die Hälfte der Fahrbahn und der nördliche Geh- und Radweg sind unpassierbar. Eine Ampelanlage soll das Passieren der einen Fahrspur ermöglichen. Dieses Mal sind nun die Fahrzeuge im Vorteil, die in westliche Richtung fahren wollen. Hier lässt die Ampel im Durchschnitt neun Fahrzeuge fahren, ehe sie wieder Rot anzeigt. Wer in Richtung Stadtzentrum fahren will, sollte viel Geduld haben. Oft können gerade mal drei Fahrzeuge fahren. Kommen dann noch Verkehrsteilnehmer aus der Göttliner Straße (und diese Ampel schaltet nach Bedarf – also manchmal schon für ein einziges Auto), dann kommen die Fahrer aus der Genthiner Straße gar nicht mehr zum Starten. Da die beiden Ampeln auf diesen etwa dreißig Metern nicht aufeinander abgestimmt sind, blockieren dann oft noch die aus der Göttliner Straße die Kreuzung.
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Wer kann, sollte unbedingt die Umgehungsstraße nutzen.

Rathenow- Schildbürgerstadt Teil I

Ewig hatte es gedauert, bis wenige hundert Meter Berliner Straße saniert waren. Fast fertig ist seit dem letzten Herbst nun das kleine Stück zwischen der Mittelstraße und der Goethestraße. Was die Bauerei gebracht hat, spottet jeder Beschreibung.
Von sicheren Radwegen war vor dem Bau die Rede. Entstanden sind kurze Stückchen Radweg, die vor jedem Kreisel enden und die Radfahrer in die ohnehin sehr engen Kreisel zwingen. Die kurzen Radwegstücke sind nicht deutlich vom Gehweg abgegrenzt, sodass Fußgänger dort gemütlich spazieren gehen.
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Außerdem werden Radfahrer vor dem Rathaus beispielsweise auf den Radweg gelotst, hatten aber wochenlang durch Absperrungen und zusammengeschobenen Schnee keine Möglichkeit, diesen Weg wieder zu verlassen.
Zwei Kreisel sollten den Verkehr flüssiger gestalten. In Wiklichkeit bremsen sie jeden Kraftfahrer aus. Will man im Feierabendverkehr Richtung Westen fahren, stauen sich die Fahrzeuge oft bis zum Märkischen Platz zurück. Die Ampel B102/ Berliner Straße lässt jeweils nur drei Fahrzeuge in westlicher Richtung passieren. Ist dann noch ein Rechtsabbieger dabei, der Fußgängern den Vorrang gewähren muss, haben auch die beiden Hinterleute das Nachsehen.

Fünfte Landesgartenschau öffnet in einer Woche

In einer Woche öffnen sich die Tore der fünften Landesgartenschau des Landes Brandenburg. Nach Luckau(2000), Eberswalde(2002), Rathenow(2006) und Oranienburg(2009) ist nun die uckermärkische Kreisstadt Prenzlau an der Reihe. Man darf gespannt sein, wie sich die Stadt zwischen dem Stadtpark und dem Uckersee zu diesem Anlass herausgeputzt hat. Der Winter war auch in der Uckermark in diesem Jahr besonders hartnäckig. Trotzdem sollen die Besucher der Laga blühende Landschaften schon zur Eröffnung vorfinden. Mit viel Arbeitsaufwand, schwarzer Folie und anderen Tricks haben die Laga-Gärtner alles vorbereitet.

Jubiläum

Vor genau zwanzig Jahren eröffnete Bäckermeister Volker Hebold in Rathenow-West sein Geschäft. Die Bäckerei selbst gab es schon seit Jahrzehnten. Sie war den Einwohnern von Neue Schleuse und Umgebung bekannt als Bäckerei Behrendt. Als Manfred Behrendt als letzter Bäcker seiner Familie seinen Beruf aufgeben musste, fand er in Volker Hebold und seiner Frau die passenden Nachfolger. In den zwanzig Jahren, die Hebolds nun schon hier in der Backstube stehen, haben sie sich einen Stammkundenkreis schaffen können. Zum Angebot gehören viele schmackhafte Brot- und Brötchensorten und ein umfangreiches Sortiment an Kuchen und Torten. Da sich direkt neben der Bäckerei ein Parkplatz befindet, halten auch Durchreisende gern hier an.
In den ersten Jahren hatten sie wenigstens noch jeden zweiten Montag frei, da sie sich mit Bäckermeister Ingo Möhring montags in der Öffnung der Geschäfte abwechselten. Seit etlichen Jahren ist der Bäckerladen an sechs Tagen in der Woche geöffnet. Das ist zwar für die Kundschaft gut, bedeutet aber auch, dass Volker Hebold und seine Frau kaum Freizeit haben. Bleibt zu hoffen, dass sie noch lange für uns backen können.
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Herzlichen Glückwunsch zum zwanzigjährigen Bestehen.

Der letzte Wintertag

Auch wenn nach dem Kalender morgen der Frühling beginnen soll, sieht es bei uns derzeit nicht danach aus. Heute war wieder tüchtig schippen und räumen angesagt. Seit zehn Tagen schneit es fast täglich. Dieser Winter hat bei uns also für reichlich Schnee gesorgt.
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Es tut sich was in der Sache Offizierskasino!

Nur ist nichts Befriedigendes geplant. Heute lese ich in der Presse, sind Liegenschaft und Immobilie in den Besitz eines Menschen gelangt, dessen Absicht es ist, daraus kurzfristig und ohne viel Aufwand Kapital zu schaffen. Und das am besten mittels Abriss der „nicht erhaltenswerten“ Immobilie. Letztere Absicht wundert mich in diesen Zeiten nun nicht mehr, aber hier geht es um ein denkmalgeschütztes Gebäude! Wie um alles in der Welt kann man vor der Prüfung eines Konzeptes so eine Sache aus der Hand geben? Jeder, der sich eine Existenz mit Fördermitteln schaffen möchte und jeder Normalbürger der privat Geld über Kredit besorgen muss um die von oben auferlegten Zwänge bei der Gebäudesanierung umzusetzen, wird auf Herz und Nieren geprüft. Hauptsache man steht nicht mehr in der Pflicht und kann dann die Großzügigkeit heraushängen lassen.

Die Zerstörung von historischen Gegenständen geht auch nach dem politischen Wechsel weiter. Im und nach dem 2. Weltkrieg fielen die Denkmäler und die Prinzenvilla zum Opfer, nach 1989 waren es der Mühlendamm, die Reitställe der Zietenhusaren, der Vogelgesang und das Haus am See. Ich bin hochgradig enttäuscht, denn mir persönlich ist es am Erhalt des Gebäudes gelegen.62

Dächer gut genutzt

Die Kommunale Wohnungswirtschaft Rathenow hat in jüngster Zeit Dächer ihrer Mietshäuser mit Solaranlagen ausrüsten lassen. So kann umweltfreundlich Energie gewonnen werden, ohne dass zusäztlich Platz benötigt wird. Diesem Beispiel sollten sich andere anschließen. Es ist sinnvoller, die Dächer zu nutzen, als Acker- oder Waldflächen für Solarparks zu verwenden.
Solardächer
Auch die zahlreichen Windkraftanlagen zerstören in vielen Gegenden die Landschaft.
CIMG2024

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