Kategorie-Archiv: Politik

Der Fielmann-Deal

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Kaum einer weiß, dass vor Jahren die Stadt Rathenow mit Herrn Fielmann nicht nur Geschäfte mit dem Bau und damit der Anmietung der Stadtverwaltung Rathenow gemacht hat (was übrigens die Stadtkasse sehr ins schleudern bringt…),  sondern auch diverse Grundstücke für den obligatorischen Wert von 1 Euro an ihn verkauft hat. Nur ein Beispiel dazu ist der Mühlendamm(am mittleren Wehr). Die Gebäude mitsamt Grundstücken (auf der linken und rechten Seite !) hat dieser erworben. Das alte Klinkergebäude (ehemals VEB Reißverschluss), dass direkt an der Havel steht, steht unter Naturschutz. Damit wird eine Sanierung sehr teuer – was Herr Fielmann aber scheinbar nicht vor hat. Denn wenn es verfallen ist, kann man es auch abreissen – und das ist nun fast soweit…. Die Grundstücke werden dann vermutlich weit über Durchschnitt verscherbelt (kann man sich ja vorstellen, bei Wassergrundstücke direkt an der Havel…). Soweit sogut …. Mal wieder ein sehr schönes Beispiel wie unsere gewählten Oberbonzen mit Grundstücken in wirklich prächtiger Lage umgehen…. Es geht diesen Leuten wirklich nicht um das Vermächtnis unserer sehr schönen Stadt!!! 

Schwimmverein Rathenow muss die Beiträge erhöhen…

Der Schwimmverein SG Einheit Rathenow muss die Beiträge an seine Mitglieder erhöhen.

Grund ist das die Rathenower Wärmeversorgung die Bahnmieten (um ca. 100%) drastisch erhöht.

Die Beiträge müssen deswegen von den Mitgliedern (auch der Jugend) erbracht werden.

Man könnte fast denken das Herr Vogeler (Geschäftsführer Wärmeversorgung) und der Bürgermeister Ronald Seeger (Aufsichtsratsvorsitzender) den Verein kaputtspielen will, da angedeutet wurde, das in den kommenden Jahren weiter erhöht wird.

In früheren Zeiten  wurde dieser noch von der Stadt unterstützt (zu Zeiten von Herrn Lünser). Soviel zum Beitrag Jugend Förderung…

Man sollte sich mal überlegen, wo man Gelder anziehen tut und wo vielleicht es sinnvoll ist  Vereine zu unterstützen die die Jugend von der Straße holt.

Grüße Alicia

Hintergrund: Aktuelle Diskussion zur Schulentwicklungsplanung

Seit Wochen beherrscht sie die lokale Presse – die Diskussion um die Schließung einer der vier Grundschulen. Der Schulentwicklungsplan des Landkreises Havelland sieht vor, dass maximal drei Grundschulstandorte in Rathenow erhalten bleiben sollen. Die Stadtverordneten entschieden daher – nach heftigen Diskussionen im Jahr 2003 , dass die Grundschule „Geschwister Scholl“ zu schließen sei. Die Diskussion kam erneut auf, als die Stadtverwaltung vor einigen Monaten eine Beschlussvorlage in den Bildungsausschuss einbrachte, nach der dieser ursprüngliche Beschluss rückgängig gemacht werden soll. An Stelle der Grundschule „Geschwister Scholl“ soll demnach der Standort in Rathenow-West dem Rotstift zum Opfer fallen. Und diese Neuigkeit traf Eltern und Schüler beider beteiligten Schulstandorte gleichermaßen überraschend.
Hatten sich doch die Eltern der Geschwister-Scholl-Grundschule schon damit abgefunden, dass „ihre“ Schule nicht mehr lange bestehen würde, schienen die Karten nun wieder neu gemischt. Auch die Eltern an der Grundschule in Rathenow-West staunten nicht schlecht, als sie von den Plänen der Stadtverwaltung hörten – hatten sie doch einige Wochen zuvor noch die feste Zusage der Stadt für den Erhalt ihrer Schule.
Sofort begannen heftige Diskussionen – und den Auftakt lieferte die Sitzung des Bildungsausschusses im Juni diesen Jahres. Überraschend für den Bürgermeister zeigten sich die Abgeordneten ihm gegenüber aber gar nicht wohlgesonnen. Nach einer langen Diskussionsrunde mit Verwaltungsmitarbeitern, Eltern und den Abgeordneten lehnten diese schließlich die Beschlussvorlage des Bürgermeisters in den meisten Punkten ab. Stattdessen, so wurde angeregt, solle das Thema noch einmal diskutiert und Fragen beantwortet werden. Für fragwürdig hielten einige Abgeordnete vor allem die offensichtliche Verknüpfung zwischen Schulentwicklungsplanung und Rathausstandort. Auch die vorgelegten Zahlen zu möglichen Anmeldungen an den Schulen, aber auch zum Investitionsbedarf, gaben Fragen auf.
Es folgte im August die Sitzung des Wirtschaftsausschusses. Die gleiche Beschlussvorlage, im Original ein zweites Mal vom Bürgermeister eingebracht, sollte den Abgeordneten zum Beschluss vorgelegt werden. Und auch dieses Mal konnten weder der Bürgermeister noch die Mitarbeiter seines Fachamtes überzeugen. Bezweifelt wurden die statistischen Zahlen, aber auch die Rechnungsmodelle der Stadtverwaltung. Erneut kam auch das Rathaus zur Sprache. Am Ende lehnte aber auch der Wirtschaftsausschuss jene Punkte ab, die zur Fortschreibung der Schulentwicklungsplanung auf der Beschlussvorlage standen.
Und der Bürgermeister, davon wenig beeindruckt, kündigte an, seine Beschlussvorlage auch ein drittes Mal einzureichen – zur entscheidenden Sitzung der Stadtverordnetenversammlung am 13. September.
Diese steht nun am morgigen Mittwoch bevor und Vertreter der beiden betroffenen Schulen haben angekündigt, daran teilnehmen zu wollen.
Die Abgeordneten stehen vor einer schwierigen Entscheidung. Sie sind sich bewusst, dass eine geschlossene Schule nicht wieder eröffnet wird. Zugleich bleiben Zweifel an den Darstellungen der Stadtverwaltung. Eine zusätzliche Sitzung des Bildungsausschusses zum Thema Schulentwicklungsplanung wurde abgesagt – und so bleiben Fragen offen, die sich wohl auch vor der Entscheidung der Abgeordneten nicht mehr klären lassen.

Braune Pissnelken zur Gartenschau

Tja, wenn heimlich, still und leise die ersten Knospen aufbrechen, man dann Wind nicht mehr als kalte Faust im Gesicht wahrnimmt, dann ist es auch im kleinen Städtchen Rathenow so weit: Das frisch polierte Glätzchen kann nachts im Licht der Straßenlaterne spiegelnd gezeigt werden.
Während die Landesgartenschau im frisch geschminkten Stadteil eröffnet wird und man sich an der gediehenen Flora ergötzen kann, gedeiht im Kopf der Rechtsradikalen Szene ganz anderes. Nämlich Tatendrang. Die Rechtsradikalen wollen teilnehmen an dem großen Medienrummel. Wollen die vermeidlichen Kameraden nicht alleine stehen lassen, in der Öffentlichkeit. Mal schnell einen Jugendlichen in der Nacht verprügelt und schon ist man dabei! Da schafft man es als kleiner Nazi ohne Zukunft, trotzdem in die Süddeutsche Zeitung!