Kategorie-Archiv: Politik

Es stinkt gewaltig

Dieser Beitrag hat zwar nicht direkt mit Rathenow zu tun, erscheint dann aber auch bei Stadtblogs. Deshalb wird er auch an dieser Stelle hier veröffentlicht.
Es ist Sommer. Es ist teilweise noch Ferienzeit. Und außer Privatreisenden sind viele Menschen beruflich, also zwangsweise, auf deutschen Straßen und Autobahnen unterwegs. Wer lange unterwegs ist, muss irgendwann mal eine Pause einlegen. An der A2 gibt es zwischen Burg Zentrum und Magdeburg jeweils nur einen Parkplatz, nämlich Krähenberge. Fährt man in westlicher Richtung, weisen Schilder auf die Sperrung dieses einzigen Parkplatzes hin. Fährt man in Richtung Osten, kann man den Platz zwar nutzen (und er war gestern voll), aber ein menschliches Bedürfnis sollte man sich verkneifen. Die Toilettenanlage ist geschlossen.

Stattdessen wurde ein Container aufgestellt. Aus diesem lief Flüssigkeit aus (Wasser? Abwasser?). Jedenfalls stank es gewaltig.

Wir haben vor ein paar Monaten die A2 benutzt und mussten damals schon die Sperrung beider Parkplätze registrieren. Offenbar ist seit Monaten nichts weiter passiert, als dass auf der einen Seite der Toilettencontainer aufgestellt wurde.
Da bleiben doch ein paar Fragen offen: Wer ist für den Unterhalt socher Parkplätze verantwortlich?
Es handelt sich um eine Bundesautobahn. Der Bund kassiert LKW-Maut, langt über Kraftfahrzeug- und Mineralölsteuern kräftig zu und niemand scheint sich für solche Zustände zu interessieren. Den Berufskraftfahrern werden Pausen vorgeschrieben.
Möchte jemand vom Verkehrsministerium auf einem solchen Platz eine Pause einlegen?
Es waren gestern viele PKW mit ausländischen Kennzeichen unterwegs. Man muss sich als Deutscher schämen, dass den Besuchern derartiges angeboten wird.

Des Einen Freud, des Anderen Leid – Hackschnitzel für Jederman

 

War Göttlin bis vor einiger Zeit noch Landidylle, hat sich das mit einem Mal geändert. Ein stillgelegter Betrieb wurde kurzerhand umgewidmet und wieder in Betrieb genommen – vorher Kuhstall; nachher Maschinenpark. Der Betreiber machte sich wenige Gedanken um Genehmigungen und legte erst mal los. Die Verwaltung nickte nachträglich ab und schon war aus dem „illegalen Geschäft“ ein Gewerbebetrieb geworden (Anmerkung des Verfassers: Vermutlich ging es wieder mal um viel Geld in Form von Steuereinnahmen). Die Anwohner in Göttlin und Rathenow/West wurden natürlich nicht gefragt. Genauso wenig machte sich jemand Gedanken, ob so ein Maschinenbetrieb auf’s Dorf gehört oder besser in die Industrieecke von Rathenow.

Jetzt motzen doch die Göttliner über den Betrieb, weil es staubt und lärmt – oder auch nicht? Beweise, so die Verwaltung, gibt es nicht. Klar auch, wer soll die Beweise liefern? Der Bürger mit seinen Ohren und Nasen? Die sind leider nicht beweiskräftig genug für einen negativen Verwaltungsbescheid. Fotos vom Lärm, Luftanalysen auf eigene Kosten? So klagte man vor dem Landkreis sein Leid und der wollte den Betrieb einfach schließen. Die Folgen in dieser Woche: Proteste gegen die Schließung, (fast) himmlische Ruhe auf der Göttliner Strasse/Göttliner Chaussee, keine klimpenrnden Tassen im Schrank, keine Lkw – vermutlich kein Staub und Lärm in Göttlin. Doch damit ist voererst wieder Schluß. Das Verwaltungsgericht hat entschieden, dass der Betrieb vorerst weiter gehen kann.

Wenn ich drei Wünsche frei hätte:

1. Verlegung des Betriebes in den Industriebereich von Rathenow – auf Kosten des Betreibers.

2. Ein Bußgeld für die Entscheider in fünfstelliger Höhe für eine, sagen wir mal unkluge Entscheidung zur Duldung, zahlbar aus eigener Tasche per Gehaltspfändung.

3. Eine Jobgarantie für die Mitarbeiter des Hackschnitzelwerkes in Göttlin, egal wo.

Der Artikel in der MAZ: http://www.maerkischeallgemeine.de/cms/beitrag/12339411/61759/

Wohin mit dem (Grund)Wasser?

 

 

Jetzt liegt das hydrologische Gutachten für den hohen Grundwasserspiegel in Rathenow vor.

http://www.rathenow.de/Newsdetailansicht.59+M5e3d6ed0792.0.html

Leider sieht es darin zur Zeit nicht gut aus. Schuld sind die starken Niederschläge der letzten Monate/Jahre und der geringe Abfluss, bzw. die geminderte Entnahme des Grundwassers.

Stellt sich der Bürger die Frage: Und nun? Mein Keller steht seit Monaten unter Wasser, ich weiß wo es herkommt, meine Schuld ist es nicht … und einen Plan, um dem Abhilfe zu schaffen gibt es nicht wirklich.

Das Wasser abpumpen kostet Geld. Geld für die Anschaffung und Installation von Pumpen und Infrastruktur. Und Geld für den Betrieb. Geld was die Stadt natürlich wieder mal nicht hat, denn das meiste Geld landet offensichtlich im Projekt „Buga“; einschließlich jahrelanger Folgekosten für das Projekt.

Ich bin kein Hellseher, aber alt genug, um zu wissen wie Politiker ticken. Der „Nutzeffekt“ das Grundwasser abzupumpen ist für die Stadt quasi „null“. Die Grundstücke können Stück für Stück entwidmet werden, die Häuser verfallen und keiner will dort Land kaufen. Über kurz oder lang ist Rathenow – Ost wieder Waldgebiet oder Moorlandschaft. Die fehlende Grundsteuer ist verschmerzbar. Noch ein Vorteil wäre, dass man sich dort nun auch nicht mehr um die Infrastruktur kümmern muss (Strom, Telefon, Be- und Entwässerung, Strassen, Fernheizung). Das spart zusätzlich Geld. Sieht so der 20-Jahresplan der Stadt aus? Da bin ich ja mal gespannt.

Wenn man sieht wie verzeweifelt die Stadt versucht Geld zu verdienen, wird wohl für einen maroden Bezirk von RN kaum Geld übrig sein. In wie weit der Landkreis, das Bundesland, der Bund oder gar die EU unterstützen wird ist ungewiss. Wie sagte der Landrat von MOL anläßlich der Oder-Hochwasser so politisch einfühlsam und treffend im Fernsehen: Warum ziehen die aber auch da hin? Die sind doch selber Schuld.

Fragt sich nur wie die Stadt in 20 Jahren aussieht. 10.000 Einwohner, Tendenz weiter fallend, überwiegend Wochenend-Bürger die hier nicht wirklich leben wollen? Auch wenn Rathenow langsam aber sicher zur Partystadt wird, jedes Wochenende irgendwo dröhnende Musik über die Freiflächen schallt, sind das fast alles nur Gäste die einen Abend hier sind und dann wieder in ihre trockenen, ruhigen Häuser außerhalb zurückkehren. Die Kennzeichen der Autos auf dem Obi-Parkplatz sind bei den Veranstaltungen jedenfalls nicht alle HVL.

Liebe Stadtverwaltung, macht nur weiter so. Zum Schluss lebt die Stadt nur noch vom Optikpark, dem Kino und seinen Kneipen. Unter Wasser und im Dauerlärm will vielleicht keiner mehr leben.

 

 

Gehweg nach Göttlin – die Abzocke wird angedroht

Nachdem der Gehweg den keiner wirklich haben will nun endlich fertig ist, soll es ans Bezahlen gehen.

Mit einer pfiffigen Geschäftsidee hat die Stadt Rathenow vor die Last der Kosten zu 90% auf alle Eigentümer abzuwälzen. Die Fördermittel reichen dicke aus, um den Anteil der Stadt zu decken (wenn da mal nicht noch ein ordentlicher Batzen übrig bleibt).

Mit der fadenscheinigen Begründung, dass die Göttliner Straße/Göttliner Chaussee doch nur eine „Anliegerstrasse“ sei ist die geplante Abrechung  gerechtfertigt. Nebenbei ist die Strasse ja auch neu erschlossen worden;  ein Gerichtsurteil, aus Falkensee soll den Anwohnern Angst machen und designierte Widerständler in die Schranken weisen.

Vielen Anwohnern stecken noch die Schocks für Strassenbeleuchtung und Entwässerung in den Knochen, sprich sie zahlen heute noch und bis weit in die Zukunft. Und nun soll noch der Gehweg in Raten drauf gelegt werden. Seit Tagen steht nicht nur das Wasser im Keller (oder im Haus) sondern auch noch neue Schulden vor der Tür. Ich vergaß: Wir haben ja alle Wassergrundstücke, fahren dicke Autos, verreisen drei Mal im Jahr 1. Klasse und leben nur von Champagner und Kaviar.

Nebenbei: Ein klein wenig Rechtfertigung für den Gehweg wäre die Grundschule in Rathenow-West schon gewesen. Aber die soll ja weg.

Was machen die im Bauamt eigentlich? Eine Verwaltung sollte zum Wohl der Bürger arbeiten und nicht mit jeder Form von Trickserei und Gewalt versuchen auch die letzten zu vergnatzen.

Na dann liebes Bauamt – ein fröhliches Prozessieren. Im Fall einer Niederlage zahlt eh der Steuerzahler, also wieder wir. Neben „Jahrhundert-Fluten“ kann man auch bald von „Jahrhundert-Fehlentscheidungen“ zu Lasten der Bürger reden. Die Verwaltung in Rathenow arbeitet jedoch daran diesen Level wenigstens ein paar Mal im Jahr zu toppen.

Wird Rathenow 2015 zu Stuttgart 21

Seit der letzten Stadtverordnetenversammlung steht fest, die Brücke für die Bundesgartenschau 2015 vom Optikpark zum Weinberg wird gebaut. Zumindest wurde über die Investitionen abgestimmt. Der Großteil der Abgeordneten der Linken , SPD, FDP und Pro Rathenow stimmten dafür. Der Eigenanteil der Stadt für dieses 9 Millionen teure Mammutprojekt wird 2,1 Mio. € betragen. Dafür wurden andere nachhaltige BUGA-Projekte, wie Caravan-Stellplatz, Kletterwald und Spielewelt gestrichen. Auch die Zuschüsse für Schwimmhalle, Jugendarbeit, Musikschule und Kulturhaus werden künftig knapp. Schließlich muss so ein Bauwerk ja auch unterhalten werden. Aber darauf verzichten wir ja gerne, wenn dafür unsere BUGA-Gäste nicht den 800m langen Umweg über den Kirchberg nehmen müssen. Immerhin werden in den 7 Monaten über eine halbe Million Besucher die Brücke überqueren. Außer die Behinderten müssen im Optikpark bleiben, weil weder Brücke noch Weinberg behindertengerecht gestaltet werden. Nach der BUGA haben wir dann für unsere Sprayer ein riesiges Kunstwerk. Für ein Tag (Graffiti Jargon für Signatur)  in 30m Höhe muss man sonst schon nach Berlin fahren.  

Über die Biber oder die vom aussterben bedrohten Bitterlinge, die im Feuchtbiotop Hellers Loch leben brauchen wir uns dann auch keine Gedanken mehr machen, weil die zur Baustelle anrückenden Bagger und Rammhämmer sie bis dahin vertrieben haben.

Klar werden in Stuttgart  Milliarden versenkt, bei uns sind es nur ein paar läppische Millionen, allerdings haben die Schwaben und viele Fernreisende wenigsten für die nächsten Jahrzehnte einen Nutzen von ihrem Bahnhof. Und wir, wir haben für viele Jahrzehnte einen rostigen Graffiti-Träger, der die nahenden Wassertouristen schon von Weiten begrüßt.

Ab 18.10.2010 wird im Rathaus der Bebauungsplan ausgelegt. Bleibt zu hoffen, dass viele Einwohner ihr Recht nutzen und Widerspruch einlegen.

Gehweg nach Göttlin – es geht weiter

Unbeirrt folgt die Stadt ihrem Plan einen Gehweg nach Göttlin zu bauen.

In den letzten Tagen wurden erbarmungslos Bäume gefällt die im Wege stehen. Wenn ich mit dem Auto vorbei fahre sehen die Stümpfe nicht so aus, als wenn das kleine Bäumchen waren – eher richtig alte, dicke Strassenbäume.

Macht nichts: Weg mit dem Störzeug. Aber wehe Du fällst im Garten einen Baum. Dann hast Du das Ordnungsamt am Hals.

Sinnvollerweise hat man den Sägedreck gleich in grossen Haufen am Fahrbahnrand liegen lassen. Ebenso sinnvollerweise auf tauenden Schneehaufen, so dass jetzt langsam alles auf die Fahrbahn rutscht.

Macht nichts: Wo gefällt wird fallen Späne und wegmachen können das doch mal die Anwohner. So können sie schon mal fegen üben.

Mal schauen was als nächstes kommt. Wochenlang gesperrte Zugänge zu den Grundstücken weil sich die Baumassnahmen verzögern?

MAZ- Wahlforum in der Mühle

Heute wollten wir als interessierte Bürger am Forum teilnehmen. Leider waren 15 Minuten nach Einlass angeblich schon alle Plätze besetzt. Wenn man sämtliche Verfasser diverser Leserbriefe und Anzeigenschalter in der hiesigen Presse zählt, sind ja schon fast alle 160 Stühle besetzt gewesen. Aus Sicherheitsgründen wurde niemand mehr hoch gelassen. Nur Parteiunterstützer der Kandidaten durften noch hoch, wahrscheinlich sind diese leicht wie eine Feder.

Die Rathenower haben die „Qual“ der Wahl

Endlich wieder Wahlen!

Die Rathenower haben am 28.02. wieder mal die „Qual“ der Wahl.

Wer Bürgermeister wird, entscheiden Rathenower Bürger nicht allein.

Parteien mischen hier kräftig mit. Ein Schelm wer denkt: „Dass geht doch nicht mit rechten Dingen zu“.

Der eine Kandidat macht`s und der andere wills ihm nach machen.

Der Landesvater kommt zur Stärkung des einen Kandidaten ins Kaufhaus-Center:  

Dort gibt’s Freibier für Parteianhänger und Ostereier für Hartz-IV-Geld-Empfänger.

Der Eintritt ist für alle frei mit Sozialversicherungskarte.

Am 28. ist es dann so weit. Rathenower Bürger, Jungwähler und Parteimitglieder gehen geschlossen zur Bürgermeister-Absprach-Wahl.

Ein Schelm, wer Böses dabei denkt.

 

 

 


 

 

 

Schockierende Zahlen

EX-Innenminister Schönbohm hatte alle Befürchtungen der Bevölkerung mit lapidaren Sprüchen abgetan und jedes Mal behauptet, die Kriminalitätsrate habe seit der EU-Osterweiterung nicht zugenommen. Das würden die Leute nur subjektiv so empfinden. Nun belegen veröffentlichte Zahlen, dass zum Beispiel Wohnungseinbrüche, Autoklau und Diebstähle auf Baustellen im grenznahen Bereich um das Drei- bis Vierfache zugenommen haben seit der Freigabe der Ostgrenze. Da ist es doch gerechtfertigt, dass weiter Stellen abgebaut werden bei der Polizei, oder?

Deutschland, ein Wintermärchen

In mehr oder weniger regelmäßigen Abständen scheint sich die Geschichte zu wiederholen. Heinrich Heine hatte vor 166 Jahren Albträume, wenn er über die deutsche Politik nachdachte. Heute kann einem der kalte Kaffee hochkommen, wenn man das Gefasel von Kanzlerin oder Ministern anhört. Eigentlich kein Wunder. Wie sollen die Leute, die von ihrem Ressort absolut keine Ahnung haben, merken, dass sie von ihren Beratern manipuliert werden? Da sind Minister nach dem Kinderspiel „Bäumchen, wechsel dich“ ausgetauscht worden. Nach hundert Tagen im Amt (wobei man von der Kanzlerin hätte erwarten können, dass sie sich schon eingearbeitet hatte) ist für das Land nichts weiter herausgekommen als weiter abwärts zu schlittern. Und das wird sich fortsetzen, wenn wir uns nicht schnell genug darauf besinnen, dass wir das Volk sind. Gute Nacht, Deutschland!

Gehweg von/nach Göttlin – Abzocke für Rathenows Prestige?

Vor längerer Zeit im Rathaus beschlossen wird es nun ernst – mit dem Gehweg durch Rathenow/West bis nach Göttlin.

„Betroffen“ sein wird die Göttliner Straße und Göttliner Chaussee und zwar auf der westlichen Seite. Um die 160 cm breit soll er sein, der legendäre Gehweg und ein paar Kilometer lang.

Und nun kommen die Fragen der Anwohner aus den beiden Strassen, denn die müssen den Gehweg teuer bezahlen.

Wer will den haben?

Auf der Bürgerversammlung waren die positiven Meinungen nicht zu hören. Nur Tumult über die Art und Weise wie der Gehweg entschieden und geplant wurde und wie die Kosten nachher verteilt werden sollen. Also die Anwohner wollen den Gehweg wohl nicht so gerne und meckern nur rum. Ja wer will ihn denn nun? Die Göttliner!, so der Ortsvorsteher von Göttlin (wenn ich das recht mitbekommen habe). Die haben über eine Bürgerinitiative 1.000 Unterschriften gesammelt und im Rathaus Druck gemacht. Das sind natürlich nicht nur 1.000 Göttliner, sonder Hinz und Kunz die zufällig beim Sammeln der Unterschriften in der Nähe waren und, so lange es nichts kostet, hier geschrien haben. Geschickter Weise haben sich die Entscheider zum Thema „Gehweg nach Göttlin“ aus der Debatte rausgehalten – sie waren einfach nicht dabei.

Und wer zahlt das alles?

Kosten soll der Spass eine halbe Mio. Euro. Ein Teil wird über Fördermittel gedeckelt, die streicht aber die Stadt ein. Einen Teil muss die Stadt zahlen und, so schätze ich das mal ein, den Bärenanteil die Anwohner. Göttliner Straße zahlt 50% (die haben einen Trampelpfad) und Göttliner Chaussee 90% (die haben keinen Trampelpfad) der Kosten. Entschieden per „Order Mufti“nach dem Gesetz „Pi mal Daumen“.

Fazit.

Diejenigen die den Gehweg nicht wirklich haben wollen müssen wohl am meisten dafür aufbringen. Pech, aber zu einer Prachtstrasse in einer Weltmetropole wie Rathenow gehört eben auch ein Gehweg. Nutzen werden ihn am meisten die Rad-Wanderer die ins Umland und an die Havel wollen – kostenlos incl. Wartung und Winterdienst. Früher hatten die Städte und Gemeinden für ihre Imageaufbesserungen selber gesorgt und nicht selektiv eine handvoll Bürger, die sich kaum wehren können, abgezockt. Aber mal ganz unter uns: Da die Fußgänger und Radfahrer von der Fahrbahn verschwinden, können die Autofahrer endlich auch in Rathenow gefahrlos 80 – 100 km/h fahren. So hat jeder was davon.

Nachtrag.

Wie gerade der aktuellen Presse (online) zu entnehmen war, ist der Verbund der „Hochherrschaftlichen“ aus dem Rathaus von der Idee einen etwas billigeren Gehweg zu bauen nicht sonderlich angetan. Angeblich kosten beide Ausführungen (rote Steine, Asphalt) gleich viel.

Noch spannender war die Einlassung, dass „viele“ den Weg haben wollen – aus Göttlin (hört, hört) und aus Rathenow/West (wer?).  Wenn Göttlin den Weg will, soll es ihn doch bitte auch bezahlen. Und was nicht vergessen werden sollte: Es soll ein Gehweg sein auf dem auch Radfahrer als Sekundärnutzer fahren dürfen. Wer ist bitte so bekloppt und latscht von der Genthiner Straße/Göttliner Straße nach Göttlin zu Fuß? Also doch ein Radweg?

Hilfe! Irre regieren diese Stadt.

Hilfe!  In Rathenow herrscht der Wahnsinn!

Betonklötze werden mitten auf die Straße gestellt. Bäume werden gefällt und Autos müssen im Kreis fahren.

Hilfe! Da wird ein großes Fest im Jahr 2015 geplant aber der Stadthaushalt hat Haushaltssperre.  Die Irren planen auch noch eine Seilbahn.

Hilfe! Im neuen großen Konzern „Krankenhaus“  will kein Arzt mehr unter den schlechten Bedingungen arbeiten. Die Chefetage jubelt trotzdem!

Hilfe! Alle wollen mehr Geld!  Jetzt kriegen sie auch noch mehr Geld in die Lohntüte.

Wenn alle mitmachen hat der Wahnsinn Erfolg!

Mitarbeiter der Kreisverwaltung schauen sich Pornos an?

Was ist nur los mit den Mitarbeitern der Kreisverwaltung.  Haben sie denn nichts zu tun?

Jetzt schauen sie sich vor lauter Langeweile Nackedeis am Computer an.

Wenn sie nichts zu tun haben, könnten sie ja mal auf die Straße gehen und den Kot wegräumen oder Hartz IV Empfänger mal den Einkauf spendieren.

http://www.maerkischeallgemeine.de/cms/beitrag/11415223/61759/Mitarbeiter-haben-hausinternes-E-Mail-System-grob-zweckentfremdet.html

3.Oktober: Gründung der Piratenpartei Brandenburg

tag-der-deutschen-einheit-300×213.jpgDie brandenburgischen PIRATEN laden zur Gründung des Landesverbandes Piratenpartei Brandenburg nach Potsdam ein. Der Landesverband gründet sich am 3. Oktober 2008. Die Piraten begehen damit den Nationalfeiertag auf eine eigene Weise. Zitat: Wir sind der Auffassung das: “[man] früher oder später […] Partei ergreifen [muss], wenn man ein Mensch bleiben will.” [Graham Greene]. Es ist Zeit für eine tiefgreifende demokratische Veränderung der politischen Kultur. Mach einfach mit.

Mehr Infos: http://piratenbrandenburg.de/wordpress/?p=933

fernglas-300×231.jpgZugleich wird die Piratenpartei wird zur Kommunalwahl 2008 in Brandenburg unabhängige Wahlbeobachter entsenden. Die Beobachter sollen sicherstellen das die demokratischen Wahlgrundsätze geachtet und eingehalten werden. Die Ergebnisse werden dokumentiert und offengelegt. Hintergrund ist der Einsatz von ESD1+2 Wahlcomputern [1] in acht brandenburgischen Kommunen. Das brandenburgische Innenministerium hatte auf Antrag der Firma HSG Wahlsysteme GmbH am 17.7.2008 erneut NEDAP-Geräte für die kommenden Kommunalwahlen am 28.September 2008 zugelassen.

Mehr Infos: http://piratenbrandenburg.de/wordpress/?p=819

Mit Gewalt wird Zwangsanschluss durchgesetzt- Demokratie hat versagt

Mit Gewalt wird Zwangsanschluss durchgesetzt- Demokratie hat versagt

 

Es ist wie ein böser Albtraum. Die Prätorianer rücken an um ein Gerichtsurteil durchzusetzen. Mit Gewalt stürmen Sie ein Grundstück und zerren eine Frau zum Präfekten. Der Albtraum ist heute immer noch leider Realität  wenn man  die Nachrichten liest über einen Streit um einen Abwasseranschluss in Briesensee bei Lübben (Dahme-Spreewald). Dort rückten gestern 25 Polizeikräfte an und nahmen die Frau mit Gewalt fest.

 

Der Amtsleiter kennt keine Gnade…………

Die Demokratie hat in Brandenburg versagt!

 

http://www.lr-online.de/regionen/spreewald/luebben/briesensee/

Wer wählt ist selbst schuld – nicht wählen macht auch nichts!

Kommunalwahl 2008

Wer wählt ist selbst schuld – nicht wählen macht auch nichts! 

Egal ob rot, schwarz, grün, ultrarot oder sonst….. wer wählt ist selbst schuld und muss sich nach den Wahlen nicht wundern, wenn Versprechen nicht eingehalten werden oder die eine oder andere Misere folgt. Politiker wissen sehr genau wie man das Volk täuschen kann! Nicht wählen bringt aber auch nichts- dann wählen sie sich untereinander. Immer zum Wohl des gemeinen Volkes.

 

In diesem Sinne „Ich gebe Ihnen mein Ehrenwort“.

 

 

 

Firmen und Dienstleister in Rathenow immer unfreundlicher?

Da komme ich an einer Tankstelle in Rathenow vorbei und frage nach Brödtchen- prompt bekomme ich die Antwort: Keine da! Ich bin doch kein Bäcker.. .. 

Ich rufe bei einer Firma an, stelle mich freundlich vor und die Frau am Telefon wirkt überheblich, abwertend und genervt. 

Ist Rathenow Servicewüste Nr1? Ich hoffe nicht….. 

Inititative „Neues Brandenburg“ fährt hoch!

Am Sonntag den 03.08. um 12.00 Uhr wollen sich brandenburgischen Aktivisten zu einem gemeinsamen Workshop treffen.


pirat.jpgDazu lädt die Piratenpartei Brandenburg alle interessierten Brandenburger nach Königs Wusterhausen ein und bieten dort eine kreative Arbeitsatmosphäre. (genauers) Ziel der Aktivisten ist es, die Möglichkeiten einer brandenburgischen Bewegung auszuloten und einen Kampagnenfahrplan zu erarbeiten. Das Veranstaltungsprogramm umfasst neben dem ultimativen sommerlichen Grillfest, die Ausarbeitung von Ideen, Strategien und Kampagnen. Gefragt sind jede Menge Ideen! Denn die Piraten wollen: „Veränderung jetzt!“

Die Piratenpartei bieten allen Interessenten eine vollständig offene und selbstzugestaltende Organisation. Das Kernziel ist es, die politischen Maßstäbe in diesem Bundesland zu korrigieren und auf eine glaubwürdig bürgerorientierte, demokratische Basis zu stellen. Der Slogan der Veranstaltung lautet: “Jeder bringt noch einen mit.” Die Piraten freuen sich auf jeden Interessenten (offene Mailingliste).

Fass ohne Boden

Die Gesamtkosten der BUGA 2015 steigen. Jetzt sollen zwanzig Millionen Euro mehr für die Finanzierung veranschlagt werden. Und selbst mit diesen Kosten sind die Vorhaben nicht ausfinanziert . Ein „Fass ohne Boden“ nannte die Oderzeitung in einem Artikel diese BUGA. Die Gesamtkosten sollen sich auf rund 130 Millionen Euro summieren. Das ist mehr als das Doppelte dessen, womit das Havelland vor einem Jahr die Werbetrommel zu rühren begann. Die Ausgaben werden wohl weiter steigen und die Befürworter klatschen weiter- voran die Bürgermeister der Städte Rathenow, Premnitz und Brandenburg. Ja, und auch so manch ein Bürger klatschte eifrig mit! Blühende Landschaften in den Köpfen der Politiker. Seilbahnen, Shuttelbusse und hohe Eintrittspreise. Hilfe! Holt mich hier raus…Es regiert der Wahnsinn!

Sperren, Blockaden, Barrieren – Rathenows neue Sehenswürdigkeiten!

Willkommen in Rathenow – die Stadt der Sperren, Kübel und Barrieren hat viele neue Attraktionen. Die neuen Sehenswürdigkeiten der Stadt sind im Heimstättenweg und in der Eigendorffstraße zu besichtigen. Attraktionen sind das Slalom fahren, Gas geben und bremsen durch ein Wohngebiet. Eine Barriere aus vielen Steinen ist in der verlängerten Eigendorffstraße zu besichtigen. Der Eintritt für die Teststrecke ist frei. Achtung: Es kann zu starken Einschränkungen durch Besucherandrang kommen. 

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Zwischenfall am City-Center

5 Jugendliche wurden heute am City-Center von ca. 12 Jugendlichen angegriffen. Die Angreifer, darunter 6 Farbige, hatten es auf eine Prügelei abgesehen. Durch die „Anrempelei“ hatten einige der Jugendlichen Platzwunden im Gesicht (aufgeplatzte Lippe, Kinnwunde u.a.).

Angeblich ist das Problem von  umherziehenden prügelnden Jugendlichen ( aus der Bürgelschule) bekannt.  Egal ob Farbige oder nicht. Keiner hat das Recht Gewalt anzuwenden, nur weil jemand andere Musik hört, oder sich anders kleidet!

Ärzte in Öl. Toll!

Die Gesundheit geht vor, ja und deshalb wurden alle Ärzte des Paracelsus Krankenhauses von einem Maler porträtiert. Die Persönlichkeiten (Götter in Weiß) sind in Öl gemalt und hängen jetzt im Rathenower Rathaus. Toll!

Viele der insgesamt 17 gemalten Ärzte kamen dann auch leibhaftig zur musikalisch umrahmten Eröffnung der Ausstellung. Der Bürgermeister wartete schon mit Spannung darauf. Wann wird das Pflegepersonal porträtiert?  Schwestern und Pfleger (Persönlichkeiten) dann auch in Öl in der Cafeteria und im Rathaus zu sehen? Bin schon sehr gespannt darauf…..

Firmen in der ehemaligen Privatbrauerei Rathenow

800.jpgIn der ehemaligen Privatbrauerei in Rathenow, in der Großen Hagenstraße 23, tummeln sich immer mehr jung dynamische und interaktive Firmen. Vom Audiostudio über Musikunterricht für den kleinen Geldbeutel, ist auch eine LKW/PKW Verkaufs – und Vermietungsfirma sowie eine Werbe & Internetagentur ansässig. Wenigstens werden die alten Räume der Privatbrauerei genutzt und verfallen nicht.

Allen Firmen dort wünsche ich erfolgreiche Geschäftsjahre !

Demo in Nauen

Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) plant am Mittwoch, den 06.02.08 eine Demonstration auf dem Rathausplatz in Nauen. Ver.di rief alle Beschäftigten der kommunalen Krankenhäuser zu einer zentralen Kundegebung auf. Das Motto der Demo: „Uns reicht`s – Genug gespart!“ Die Beschäftigten der kommunalen Krankenhäusern haben in den letzten Jahren auf Einkommenssteigerungen verzichtet und gleichzeitig ist massiv Personal abgebaut worden. Im Rathenower Krankenhaus kam es auch zu Einsparungen beim Pflegepersonal. Die Geschäftsführung der Havellandklinken Nauen und Rathenow planen Schichtzuschläge zu kürzen und ein neuen Entgeldsystem einzuführen- was ungelernte Pflegehelfer mit qualifiziertem Personal auf eine gleiche Ebene stellen soll.

„Wir sind auf einem guten Weg“- Rathenow vor dem Ausverkauf.

Das Markenzeichen dieser Stadt- Alles zum halben Preis! 30, 60 oder 90% Rabatt auf alles. Menschen und Geschäfte kämpfen ums überleben. Die Straßen sind leer und dreckig. Kothaufen, Papier und Müll und dazwischen taumeln ein paar Menschen mit ihren Sorgen und Nöten. Geschäfte stehen leer. Wer kann sie noch mieten -ausser vielleicht Volksbanken, Sparkassen oder Herr Kaiser von nebenan? An einigen Häusern steht bereits: „Zu verkaufen“. Körgraben, City-Center, Musikbrauerei. Insolvenz, Zwangsversteigerung, Hartz IV…. was kommt als nächstes? Armenhäuser, Suppenküchen? Warum tun Politiker so als sei alles in Ordnung und es geht bergauf? Havellands CDU lud lt.Pressebericht zum Neujahrsempfang und verkündete prompt: „Wir sind auf einem guten Weg“.  Was können sie damit nur gemeint haben? Stadtumbau, BUGA 2015, Autobahnanbindung oder etwa die Sanierung der KWR? 70 Millionen Euro Schulden hatte das 100%ige Tochterunternehmen der Stadt Rathenow im Laufe der Jahre angehäuft und sie war nicht mehr in der Lage, die Kredite zu bedienen. Zum Vergleich: Der Jahresetat der Stadt selbst umfasst rund 30 Millionen Euro. Wer trägt die Schuld? Wer zieht die Konsequenzen? Keiner? Über Jahrzehnte hinweg wird diese Schuld den Stadthaushalt belasten und es dann auf die Bürger dieser Stadt abtragen! Dann ist wohl eher gemeint: „Wir sind auf einem guten Weg dies zu tun”. 

Rathenow verliert seine Einwohner

Die Stadt Rathenow verliert weiter seine Einwohner. Im Jahr 2007 gingen 348 Bürger weg aus dieser Stadt. Insgesamt haben voriges Jahr 328 Menschen dieser Region den Rücken zugekehrt! Der Bürgermeister bezeichnet die Situation als dramatisch.

Für die Zukunft soll wohl die Einwohnerzahl weiter sinken. Einige junge Menschen erwägen sogar bis in die Schweiz auszuwandern. Sie  sind verzweifelt und haben hier für diese Region sowieso keine Hoffnung mehr.

 

Schwimmverein kurz vor dem AUS !

Der Schwimmverein in Rathenow „SG Einheit“ steht kurz vor dem Aus.
Durch die 16 fache Erhöhung der Bahnmieten, musste der Verein diese an die Mitglieder weitergeben. Dadurch kommt es jetzt zu massenhaften Austritt.

Die Auflösung des Vereins ist nur noch eine Frage der Zeit.
Soviel zu Jugendförderung………
Anstatt den Verein zu unterstützen, wird er voll abgeschossen – Jugend von der Straße weg zählt nicht mehr ….
Da brauch man sich dann nicht mehr wundern, wenn immer mehr Jugendliche abhängen mit Alkohol und Zigaretten. Intellegente Sprüche der Obersten der Stadt/Politik brauch man sich auch nicht mehr anhören,
da Diese sowieso nicht wirklich helfen wollen. Da denkt sowieso nur jeder an sein eigenes Wohlergehen.

Herzlich Glückwunsch an die Stadt Rathenow und Wärmeversorgung !

Immer weniger Geld für Schulen

Immer weniger Geld für Schulen!
Warum ist immer weniger Geld für Schulbildung da? Kann mir das einer mal erklären?
Ich meine die Stadtoberen in Rathenow entziehen sich immer mehr der Verantwortung für Schulen das notwenigste an Mittel bereitzustellen. Zum Schulbeginn geht’s los: Für jedes Unterrichtsfach wird die Bestellliste angefertigt und schon geht’s los mit dem bezahlen. Dann wird noch Geld benötigt für die „SCHULKASSE“. Für Klassenfahrten, Besichtigungen oder Ausflüge gibts kein Zuschuss mehr. Jetzt müssen sogar die Schüler, die in Arbeitslehre ihr selbstgebautes Werkstück mit nach Hause nehmen wollen 3,00 Euro berappen. Was kommt noch? Soll dann für die Unterrichtsstunde auch noch Geld gezahlt werden? Die Inneneinrichtungen sind zum Teil überaltert und es ist kein Geld für Renovierung da. Zum Teil übernehmen dies schon selbst die Eltern. Anstatt sich mit Bugas, Lagas, Stadtfesten, Präsentationenund Autobahnanbindungen sich ständig zu beschäftigen und sich in den Medien toll zu präsentieren, sollte zuerst Schule und Kindereinrichtung Priorität Nr. 1 sein.
Für Soziales ist kein Geld da aber die Stadt feiert im Optikpark. Da kann kommen was will! Familien mit Kinder aber bleiben hier in Rathenow auf der Strecke.

leere Schwimmbahnen in Rathenow

schwimmen2.jpg Gestern war ich in der Schwimmhalle in Rathenow und ich dachte es tritt mich jemand-leere Schwimmbahnen ohne Ende…. Hier war doch mal ein Beitrag über den Schwimmverein Einheit Rathenow drinne ?! Da ging es um die Erhöhung der Beiträge in den letzten 5 Jahren um das 16-fache. Das der Verein dies nicht zahlen kann oder eher halt schwer, ist einleuchtend. Eigentlich müsste die Schwimmhalle froh sein, dass sie überhaupt einen Verein haben –  kommt wenigstens ein wenig Geld in die Kasse…

So werden wohl die Tage gezählt sein vom Schwimmverein… Aber vielleicht auch von der Schwimmhalle .. wer weiss …?!?!?!?