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Halbzeit erreicht?

An diesem Wochenende wird die südliche Hälfte der Friedensbrücke für die Grundsanierung vorbereitet. Die erneuerte nördliche Hälfte war gestern schon mal für Fußgänger und Radfahrer freigegeben.
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Kraftfahrzeuge mussten die Ortsumfahrung nutzen, um in die Innenstadt zu gelangen. Läuft alles weiter nach Plan, wird zum Ende des kommemden Jahres dieses Nadelöhr wieder ganz für den Fahrzeugverkehr nutzbar sein.
Auch in der Stadtmitte wird weiter fleißig gebuddelt. Aus der Hauptampelkreuzung entsteht, wie an verschiedenen anderen Schnittstellen, ein Kreisverkehr. Gleichzeitig ist zu erkennen, dass die Fahrbahn, wie neuerdings üblich, erheblich schmaler wird. Dafür können dann Fußgänger und Radfahrer noch mehr Fläche in Anspruch nehmen. Bisher zeigen die Baumaßnahmen keine deutlich schönere Ansicht des Stadtbildes. Vor der Sanierung war der Märkische Platz in Ordnung. Das Pflaster war heil, Bäume von respektabler Größe spendeten Schatten. Heute sind die Bäume weg. Das neue, helle Pflaster ist dermaßen verdreckt mit Kaugummiresten und verschütteten Getränken, dass es wahrlich keinen schönen Anblick bietet.
Wäre es für die Stadt nicht besser gewesen, nur notwendige Veränderungen durchzuführen und die Verschuldung auf einem vertretbaren Niveau zu halten?

Jetzt ist die Katze aus dem Sack

Wie jeder weiß, ist die Stadt Rathenow hoch verschuldet. Nun wird immer wieder laut nachgedacht, wie dieses Dilemma beendet werden kann. An erster Stelle stehen Einsparungen im Bereich Schulen, Jugendarbeit, Musikschule, Bibliothek. Sobald ein Gedanke laut geäußert wird, formiert sich Protest. Danach wird monatelang hin und her diskutiert. Seit Jahren verkündet die Stadtverwaltung, dass sie eine der vier Grundschulen schließen wolle. Nach massiven Protesten gegen die Schließungspläne kehrte dann tatsächlich für drei oder vier Jahre relative Ruhe ein. Seit dem Herbst vergangenen Jahres wird nun aber deutlich, dass die Stadt eine Grundschule schließen muss. Ins Visier rückte die Geschwister-Scholl-Grundschule. Nach verzweifelten Aktionen der betroffenen Schule zog man auch die Schließung der Otto-Seeger-Grundschule in Betracht. Das geschah ohnehin nur halbherzig und hatte wohl mehr Alibifunktion. Was aber von Außenstehenden bereits vermutet worden war, hat sich nach der letzten Stadtverordnetenversammlung als bitterer Ernst herausgestellt: Die Stadtverwaltung prüft nun ernsthaft, ob sie in das dann leerstehende Gebäude der Schollschule umziehen kann.
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Die Stadtverwaltung hatte viele Jahre ihren Sitz in der Jahnstraße. Nach der Wende war dieses Gebäude plötzlich nicht mehr attraktiv genug. Deshalb zog die Verwaltung in das ehemalige ROW-Verwaltungsgebäude, das inzwischen Fielmann gehörte und zahlte reichlich Miete.
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Durch stetigen Rückgang der Einwohnerzahlen war das Gebäude bald zu groß für eine schrumpfende Verwaltung und auch teilweise Nutzung durch das Jobcenter konnten keine echten Einsparungen bringen. So musste man sich notgedrungen nach einer anderen Immobilie umsehen. Hätte jemand Anfang der neunziger Jahre genügend Weitblick bewiesen, hätte sich die Stadt um ein Gebäude bemühen können. Damals wurden zahlreiche Liegenschaften verscherbelt. Viele sind inzwischen dem Verfall preisgegeben.
Wenn aus der Schollschule ein Rathaus wird, bleibt noch die Frage, was geschieht mit dem vor fünf Jahren errichteten Sportplatz?
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Der lässt sich leider nicht an einen anderen Standort verfrachten wie Schüler und Lehrer. Und weder die Grundschule am Weinberg noch die Otto-Seeger-Grundschule haben einen brauchbaren Sportplatz. Aber vielleicht nutzen die Verwaltungsmitarbeiter ihn zur aktiven Körperertüchtigung.

Manöver der Bundeswehr

Am Sonntagnachmittag gab die Bundeswehr eine Vorstellung der besonderen Art. Auf der Havel bei Göttlin fand eine Übung statt. Zahlreiche Radfahrer, die bei schönstem Wetter auf dem Radweg unterwegs waren, ließen sich das Schauspiel nicht entgehen. Vier große Spezialfahrzeuge kamen den Sandberg hinunter und fuhren direkt in die Havel hinein. In kürzester Zeit wurde aus diesen eine Fähre zusammengekoppelt.
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Damit wurden nacheinander zwei LKW übergesetzt, die auf der anderen Seite Matten vom Boden aufnehmen mussten.

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Der interessierteste Beobachter hatte zum Glück sogar ein Fernglas dabei. Damit sollten eigentlich vom Naturbeobachtungspunkt bei Grütz Vögel angeschaut werden. Daraus wurde dann aber nichts mehr.

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Solch ein Manöver wäre zu DDR-Zeiten unter weiträumiger Absperrung erfolgt. Gestern konnte jeder die Übung mitverfolgen.

Rathenow – Stadt der Gegensätze

Rathenow ist eine Stadt der Gegensätze. Krasser kann man sie kaum irgendwo finden. Auf der einen Seite bemühen sich private Investoren und Wohnungsverwaltungen um die Sanierung von Gebäuden. Da wird modernisiert oder neu gebaut.
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Auf der anderen Seite gammeln seit Jahrzehnten Wohnhäuser und ehemalige Betriebsgebäude vor sich hin.

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Es gibt kaum eine ebene Fläche, die nicht mit Farbe beschmiert ist. Schallschutzwände zeigen jedem Vorbeifahrenden, wie fleißig die Schmierfinken meist im Schutze der Dunkelheit sind. Hauswände, Verkehrszeichen, Brücken weisen Krakeleien auf.

Außerdem lässt die Stadtverwaltung alljährlich große Mengen an Splitt ausstreuen. Dabei spielt es keine Rolle, ob es glatt ist oder nicht. Allen Protesten zum Trotz bleibt dieser Dreck, vermengt mit Scherben, Zigarettenkippen und Kronkorken monatelang auf Gehwegen, Brücken und Plätzen liegen.

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Unsere Familie ist großflächig über ganz Deutschland verteilt. Durch Besuche können wir uns ein Urteil erlauben: Solch eine schmutzige Stadt wie Rathenow haben wir noch nirgends in Deutschland gesehen. Und so wollen wir in einem Jahr die Gäste zur Bundesgartenschau empfangen? Allmählich sollte man sich darüber im Rathaus mal Gedanken machen.

Jubiläum und Tage der offenen Tür

Am 4. November 1913 wurde das Schulgebäude in der Schleusenstraße seiner Bestimmung übergeben. Damals diente es als Lyzeum für die höheren Töchter. Im Laufe der hundertjährigen Geschichte wurde es mehrfach umgenutzt. Nach dem Krieg bis Anfang der neunziger Jahre beherbergte es die Erweiterte Oberschule (EOS) „Karl Marx“. Mit der Wende wurden dann in den neuen Bundesländern aus den Erweiterten Oberschulen Gymnasien. Dieses Gymnasium wurde nach dem Begründer der optischen Industrie in Rathenow, dem Prediger Johann Heinrich August Duncker, benannt.
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Vor sechs Jahren wurden dann die beiden Rathenower Gymnasien am Standort in der Jahnstraße zusammengelegt und in das frei gewordene Schulgebäude in der Schleusenstraße zog die Oberschule vom Weinberg ein. Der Name Dunckers wurde übernommen. Hier werden nun die Schüler in jeweils zwei Klassen der Klassenstufen sieben bis zehn unterrichtet. Die Oberschule will vor allem durch praxisorientiertes Lernen auf die Berufswahl vorbereiten.
Am Montag wurde das Jubiläum mit einem Festprogramm für geladene Gäste begangen. Heute gab es Schnupperunterricht für Schüler der sechsten Klassen der Grundschulen im Umkreis, die sich eventuell für diese weiterführende Schule interessieren. Schulleiter Thomas Winterfeld empfing die Besucher im neu eingerichteten Chemieraum. Mit einigen beeindruckenden Experimenten weckte er die Neugier der Schüler.
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Im Computerkabinett erstellten sich die Schüler mit Unterstützung durch Fachlehrer Peter Schwarzlose und älterer Schüler einen Teilnahmeschein mit ihrem Namen und ihrem Foto.
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Viel Spaß hatten die Besucher im Musikraum bei Frau von Kirn beim Ausprobieren unterschiedlicher Trommeln.
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Morgen von 16.00 Uhr bis 18.30 Uhr können sich noch einmal interessierte Schüler mit ihren Eltern zum Tag der offenen Tür in dieser Schule umsehen. Um 17.00 Uhr wird in der Turnhalle auch das Festprogramm nochmals aufgeführt. Außerdem wurde eine DVD über diese Schule erstellt, die man zum Preis von drei Euro im Sekretariat erwerben kann.

Diskussion über Methoden des Anfängerunterrichts

In der Märkischen Allgemeinen ist vor einiger Zeit eine Diskussion entfacht worden, welche Methode geeignet wäre, den Schulanfängern das Lesen und Schreiben beizubringen. In den meisten Grundschulen wird mit der Fibel gearbeitet und den Schülern zunächst jeder Buchstabe vermittelt. Gleichzeitig üben die Kinder einzelne Wörter lesen und schreiben. Andere Schulen arbeiten mit Anlauttabellen und vermitteln das Lesen durch Schreiben. Die Kinder erkennen den Buchstaben mithilfe von Bildern (A wie Affe, L wie Lupe, Z wie Zitrone). Danach schreiben sie Wörter, wie sie sie sprechen. Wer nicht gut sprechen kann zu Beginn der Schulzeit, hat dann natürlich Probleme mit dem Hören und Schreiben.
Daraus nun aber ableiten zu wollen, eine Methode wäre gut, die andere schlecht, funktioniert nicht. Es haben beide ihre Vor- und Nachteile. Und wenn zu Hause nichts geübt wird, wird der Anfängerunterricht immer mit Problemen behaftet sein. Dass die althergebrachte Arbeit mit der Fibel zu einer sicheren Rechtschreibung führt, wird auch in den Zeitungen oft widerlegt. Jeder Computer hat heute ein Rechtschreibprogramm. Trotzdem trifft man besonders in Inseraten auf lustigste Wortschöpfungen. So hatte in der vergangenen Woche jemand im Brandenburger Wochenblatt wegen eines Brüttroges annonciert. Gemeint war aber ein Brühtrog. (In einem Trog kann man nichts ausbrüten, wohl aber abbrühen). Ein paar Tage später wollte jemand in der gleichen Zeitung Rinderdunk abgeben. Die MAZ dagegen wies auf eine Veranstaltung im Heimathaus in Großderschau hin. Dort erklärte der Autor des Artikels, dass die Schafwolle kandiert werden müsse. Kandieren bedeutet, dass etwas mit Zucker überzogen wird. Das würde der Wolle wohl kaum bekommen. Wolle muss kardiert (gekämmt) werden, ehe sie gesponnen werden kann.
Im Zweifelsfalle sollte also jeder einfach mal in einem Duden nachschlagen, um sich über die Schreibweise zu informieren.

Waldjugendspiele

Es ist eine Tradition, dass die fünften Klassen zu einem Wettbewerb der besonderen Art in die Waldschule des Forstamtes Grünaue eingeladen werden. Leider gibt es die Waldschule nur noch als Gebäude. Durch die Personalkürzungen in der Forstwirtschaft kann das beliebte Objekt nicht mehr betrieben werden. Das ist äußerst bedauerlich. Viele Schulklassen und Kindergartengruppen haben jahrelang die Angebote genutzt und den Kindern damit anschaulichen Unterricht ermöglicht.
Jedenfalls ist es dem engagierten Einsatz von Helma Adermann und ihren Kollegen zu verdanken, dass auch in diesem Jahr der Wettstreit stattfinden konnte. Frau Adermann betonte aber auch, dass es kaum noch Mitarbeiter gebe, die diese zwei Tage für die Betreuung der Kinder opfern könnten.
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Gestern nahmen die Schüler der Rathenower Grundschulen „Am Weinberg“, „Geschwister Scholl“ und „Otto Seeger“ sowie der Kleinen Grundschule Hohennauen teil. Die Klassen wurden in kleinere Gruppen geteilt, sodass etwa sechs bis acht Schüler ein Team bildeten. Diese Gruppen hießen dann beispielsweise „Eichhörnchen“, „Hasen“ oder „Marienkäfer“. An vierzehn Stationen mussten sie nach einem genauen Ablaufplan ihr Wissen rund um den Wald unter Beweis stellen. Es wurden alle Sinne angesprochen, als sie zum Beispiel mit geschlossenen Augen Pflanzen am Geruch oder anhand des Geräusches erkennen sollten, was sich in verschiedenen Dosen befand.
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Spannend war auch der Turmbau, bei dem aus gefundenen Stöcken ein möglichst hoher Turm zusammengestellt werden sollte.

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Die drei Klassen mit den meisten Punkten bekamen einen Waldmännlein-Pokal. Für die besten Kleingruppen gab es T-Shirts, Schlüsselanhänger oder Stundenpläne für jedes Kind.

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Vor der Siegerehrung gab es noch für jeden eine frisch gegrillte Bratwurst und Apfelsaft.

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So ging ein anstrengender, aber erlebnisreicher Tag zu Ende. Es wäre sehr schade, wenn es in Zukunft solche Wettbewerbe nicht mehr geben würde.

Spaß im Optikpark

Wer mit seiner Familie einen Ausflug in den Optikpark unternimmt, wird sicher allen damit eine Freude bereiten. Man kann dem kleinen Streichelzoo einen Besuch abstatten. In diesem Jahr ist er ganz in der Nähe des Trampolin- und Sandspielplatzes zu finden. Ziegen, Kamerunschafe und Kaninchen freuen sich über die Streicheleinheiten der Besucher. Klettergeräte und Rutsche werden nicht nur von Kindern genutzt. Sogar ein Opa erkundete heute mit seinen Enkelkindern die Geräte und hatte seinen Spaß daran.
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Rutsche
Im Regenhaus sollte man den Schirm dabei haben. Wie der Name schon sagt, erwarten den Besucher dort Blitz und Donner und einer kleiner Regenschauer.
Regenhaus
Es gibt Spiegel, die das Aussehen seltsam verändern.
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Überall laden Aufsteller dazu ein, optische Phänomene zu entdecken und darüber nachzudenken.
Und natürlich sollte eine Floßfahrt auf dem Havel-Altarm nicht fehlen.

Angebote des Grünen Klassenzimmers wechseln wöchentlich

In den Sommerferien bieten die Mitarbeiter des Grünen Klassenzimmers im Optikpark wie stets ein abwechslungsreiches Programm an. An den Vormittagen nutzen meist Hort- oder Kindergartengruppen die Angebote. Am Nachmittag zwischen vierzehn und siebzehn Uhr kann jeder ohne Voranmeldung mit seinen Kindern die Betreuung durch das eingespielte Team nutzen. Beim Malen zum Thema „Sonne, Mond und Sterne“ wurden die Kleinen durch ein Künstlerehepaar angeleitet. In der vergangenen Woche wurden dekorative Papierbälle (Paperballs) angefertigt.
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Seit heute heißt es: „Liebevoll eingetütet“. Aus Kalenderblättern, Tapeten oder anderem Papier werden wunderschöne Geschenkverpackungen hergestellt. Dank der geduldigen und kompetenten Hilfe der Mitarbeiterinnen des grünen Klassenzimmers gelingt jedes dieser kleinen Kunstwerke garantiert.
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Geschenketüte
Für abwechslungsreiche und kreative Ferientage ist also gesorgt.

Ballonfahrt

Nun sieht man wieder öfter Ballons über dem Havelland. Die Aussicht muss toll sein bei schönem Wetter: Felder mit fast reifem Getreide, Wälder, Wiesen und Koppeln mit Tieren oder viele kleinere und größere Dörfer.
Ballons über dem Havelland

Aktiv in den Ferien

Zum dritten Mal haben Rathenower Kinder die Gelegenheit, sich im Optikpark eine eigene Kinderstadt zu bauen. Vor zwei Jahren hatte Bundestagsabgeordnete Diana Golze die Aktion ins Leben gerufen. Dass sie damit genau die Bedürfnisse der Kinder im Blick hatte, zeigen die jährlich steigenden Anmeldezahlen. Über 130 Kinder zwischen sechs und zwölf Jahren beteiligen sich in diesem Jahr an dem Projekt. Fünf Tage sägen, hämmern, schrauben, malen und gestalten die Kinder mit Unterstützung ehrenamtlicher Helfer ihr Wunschgebäude. Das Material haben teilweise Sponsoren zur Verfügung gestellt. Für die Kinder ist die Teilnahme an dieser „Arbeitswoche“ kostenlos. Sie bekommen sogar noch ein Mittagessen und Getränke gratis. Am Sonnabend wird dann die Fertigstellung mit einem Kinderfest gefeiert.
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Im Anschluss daran werden die Häuser dieses Mal in den Launepark gebracht und dort für verschiedene Ferienaktivitäten genutzt. Im vergangenen Sommer wurden die Bauwerke auf einem Gelände der Volksbank abgestellt. Leider tobten sich dort dann Vandalen an den Bauwerken der Kinder aus und zerstörten diese. Man hofft, dass sie im Launepark besser vor Zerstörung geschützt werden können.

Ein langer Weg zur Normalität

Wir können froh und dankbar sein, dass wir vom Elbehochwasser verschont worden sind. Man kann sich das Ausmaß der Vernichtung wirklich nicht vorstellen. Auf den Feldern entlang der B188 nahe Wust steht teilweise heute noch das Wasser.
Getreidefeld
Felder
Der Wald bei Fischbeck ist zum Auenwald geworden. Bäume stehen im Wasser, das Gras ist vergammelt. Die Pflanzen, die bis jetzt überlebt haben, werden in den nächsten Tagen verfaulen. Sträucher und junge Bäume am Straßenrand haben gelbes oder sogar schwarzes Laub und es stinkt gewaltig.
Die immer gut gepflegten Parkplätze rechts und links der Bundesstraße machen einen trostlosen Eindruck.
Parkplatz
Die beschädigte Fahrbahn wird repariert
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und in den betroffenen Orten sind viele fleißige Menschen mit den Aufräumarbeiten beschäftigt. Trotzdem wird es noch lange dauern, bis die Spuren des Hochwassers beseitigt sind.

Baustellen in rekordverdächtiger Anzahl

Hat eine andere Stadt mehr Straßen- und Brückenbaustellen in vergleichbarer Zahl aufzuweisen? Wohl kaum. Das Stück Berliner Straße zwischen Goethestraße und Kreisel Mittelstraße/ Külzstraße ist freigegeben. Dafür wird noch am Gehweg zwischen Engelsstraße und Ebertring zögerlich gewerkelt. Dadurch ist auch teilweise die Fahrbahn eingeengt. Das ist aber noch längst nicht alles. An der Friedensbrücke werden sich die Arbeiten noch über ein Jahr hinziehen.
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Und wenn dann montags früh halb acht noch kein Bauarbeiter zu sehen ist und Freitag ab Mittag bei schönstem Wetter sich nichts mehr bewegt, dann kann man befürchten, dass der Zeitplan mal wieder weit nach hinten erweitert wird.
Seit gestern ist die Hauptkreuzung der Stadt zur Baustelle geworden. Auch hier soll ein Kreisel entstehen.
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Gleichzeitig wird der hölzerne Belag der Jederitzer Brücke erneuert, sodass auch diese Brücke mindestens fünf Wochen nicht genutzt werden kann.
Der Tunnel Grünauer Weg ist halbseitig gesperrt. Auf dem Weinberg wird an der BUGA-Brücke gebaut. Dadurch können nicht mal Fußgänger oder Radfahrer den Havelweg nutzen.
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Die Arbeiten an der Brücke vor dem Kino nähern sich offensichtlich dem Ende, aber noch die die Straße halbseitig gesperrt.
Wenn man nur mal kurz in der Rathenower Innenstadt ist, trifft man ständig auf irritierte Kraftfahrer, die sich nicht mehr an den zahlreichen Umleitungen orientieren können. Deshalb bleibt nur ein guter Rat: Wenn es sich irgendwie vermeiden lässt, sollte jeder einen großen Bogen um Rathenow machen.

Bangen im Havelland

Die Elbe ist übervoll. Das konnte man gestern bei Tangermünde deutlich sehen. Dort waren schon den ganzen Tag über Hubschrauber im Einsatz und warfen Sandsäcke an den besonders gefährdeten Deichstellen ab.
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Gestern wurden an der Elbe bei Quitzöbel die Wehre geöffnet. Die Polderflächen rund um die Untere Havel werden dadurch überflutet. Diese können jedoch nicht das gesamte Hochwasser aufnehmen. Deshalb fließt nun ein Teil des Elbehochwassers in die Havel. Diese ändert dadurch die Fließrichtung. Nun bangen die Menschen im Westhavelland, denn die Havel war durch ergiebige Regenfälle im Frühjahr sowieso schon voll wie lange nicht mehr. Die Orte des Westhavellandes müssen nun mit Wassermassen aus zwei Richtungen rechnen. Einmal kommt das Elbewasser durch den beschädigten Deich bei Fischbeck und zum anderen läuft auch die Havel über.

Dreckig, gefährlich, Rathenow

Der letzte Schnee ist längst weggetaut. Trotzdem liegt auf vielen Radwegen der in großen Portionen ausgebrachte Splitt, vermengt mit Scherben, Zigarettenkippen und Müll. Die Einwohner zahlen Straßenreinigungsgebühren. Und sie werden auch abkassiert, wenn sie an bestimmten Tagen nicht rechtzeitg ihr Auto umgeparkt haben, ganz egal, ob ein Kehrfahrzeug zum Einsatz kam oder nicht.
Dieser Dreck liegt auf dem Radweg an der Friedensbrücke:
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Vermutlich wird aus dem Rathaus wieder argumentiert werden, dass ja an der Friedensbrücke gerade Sanierungsarbeiten duchgeführt werden. Da müssen alle Verkehrsteilnehmer mit Einschränkungen leben. Was machen da schon ein paar Schippen voll Splitt und Scherben aus? Nach den Bauarbeiten fährt sicher irgendwann ein Kehrfahrzeug auf diesem Weg lang. Und so lange müssen sich die Leute wohl gedulden, oder?
Und wie sieht es sonst in der Stadt aus? Es gibt in manchen Straßen kaum noch ein Haus, das nicht von Schmierfinken „verziert“ wurde. Vor Jahren wurde ein Fahrzeug in Dienst gestellt, in dem Mitarbeiter des Ordnungsamtes Streife fahren und somit für mehr Sauberkeit sorgen sollten. Gebracht hat es absolut nichts. Das Aussehen vieler Häuser, Zäune, Schaltkästen und ähnlicher freier Flächen zeigt, dass die Schmierereien ständig zunehmen. Fotos dieser Sachbeschädigungen werden hier nicht gezeigt. Es wird ja kaum jemand erwischt und wenn doch, dann gibt es eine Ermahnung und das war`s.

Rathenow-Schildbürgerstadt Teil II

Ein weiteres Nadelöhr ist seit einiger Zeit die Friedensbrücke. Sie soll in den nächsten zwei??? Jahren von Grund auf saniert werden. Die Hälfte der Fahrbahn und der nördliche Geh- und Radweg sind unpassierbar. Eine Ampelanlage soll das Passieren der einen Fahrspur ermöglichen. Dieses Mal sind nun die Fahrzeuge im Vorteil, die in westliche Richtung fahren wollen. Hier lässt die Ampel im Durchschnitt neun Fahrzeuge fahren, ehe sie wieder Rot anzeigt. Wer in Richtung Stadtzentrum fahren will, sollte viel Geduld haben. Oft können gerade mal drei Fahrzeuge fahren. Kommen dann noch Verkehrsteilnehmer aus der Göttliner Straße (und diese Ampel schaltet nach Bedarf – also manchmal schon für ein einziges Auto), dann kommen die Fahrer aus der Genthiner Straße gar nicht mehr zum Starten. Da die beiden Ampeln auf diesen etwa dreißig Metern nicht aufeinander abgestimmt sind, blockieren dann oft noch die aus der Göttliner Straße die Kreuzung.
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Wer kann, sollte unbedingt die Umgehungsstraße nutzen.

Rathenow- Schildbürgerstadt Teil I

Ewig hatte es gedauert, bis wenige hundert Meter Berliner Straße saniert waren. Fast fertig ist seit dem letzten Herbst nun das kleine Stück zwischen der Mittelstraße und der Goethestraße. Was die Bauerei gebracht hat, spottet jeder Beschreibung.
Von sicheren Radwegen war vor dem Bau die Rede. Entstanden sind kurze Stückchen Radweg, die vor jedem Kreisel enden und die Radfahrer in die ohnehin sehr engen Kreisel zwingen. Die kurzen Radwegstücke sind nicht deutlich vom Gehweg abgegrenzt, sodass Fußgänger dort gemütlich spazieren gehen.
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Außerdem werden Radfahrer vor dem Rathaus beispielsweise auf den Radweg gelotst, hatten aber wochenlang durch Absperrungen und zusammengeschobenen Schnee keine Möglichkeit, diesen Weg wieder zu verlassen.
Zwei Kreisel sollten den Verkehr flüssiger gestalten. In Wiklichkeit bremsen sie jeden Kraftfahrer aus. Will man im Feierabendverkehr Richtung Westen fahren, stauen sich die Fahrzeuge oft bis zum Märkischen Platz zurück. Die Ampel B102/ Berliner Straße lässt jeweils nur drei Fahrzeuge in westlicher Richtung passieren. Ist dann noch ein Rechtsabbieger dabei, der Fußgängern den Vorrang gewähren muss, haben auch die beiden Hinterleute das Nachsehen.

Fünfte Landesgartenschau öffnet in einer Woche

In einer Woche öffnen sich die Tore der fünften Landesgartenschau des Landes Brandenburg. Nach Luckau(2000), Eberswalde(2002), Rathenow(2006) und Oranienburg(2009) ist nun die uckermärkische Kreisstadt Prenzlau an der Reihe. Man darf gespannt sein, wie sich die Stadt zwischen dem Stadtpark und dem Uckersee zu diesem Anlass herausgeputzt hat. Der Winter war auch in der Uckermark in diesem Jahr besonders hartnäckig. Trotzdem sollen die Besucher der Laga blühende Landschaften schon zur Eröffnung vorfinden. Mit viel Arbeitsaufwand, schwarzer Folie und anderen Tricks haben die Laga-Gärtner alles vorbereitet.

Jubiläum

Vor genau zwanzig Jahren eröffnete Bäckermeister Volker Hebold in Rathenow-West sein Geschäft. Die Bäckerei selbst gab es schon seit Jahrzehnten. Sie war den Einwohnern von Neue Schleuse und Umgebung bekannt als Bäckerei Behrendt. Als Manfred Behrendt als letzter Bäcker seiner Familie seinen Beruf aufgeben musste, fand er in Volker Hebold und seiner Frau die passenden Nachfolger. In den zwanzig Jahren, die Hebolds nun schon hier in der Backstube stehen, haben sie sich einen Stammkundenkreis schaffen können. Zum Angebot gehören viele schmackhafte Brot- und Brötchensorten und ein umfangreiches Sortiment an Kuchen und Torten. Da sich direkt neben der Bäckerei ein Parkplatz befindet, halten auch Durchreisende gern hier an.
In den ersten Jahren hatten sie wenigstens noch jeden zweiten Montag frei, da sie sich mit Bäckermeister Ingo Möhring montags in der Öffnung der Geschäfte abwechselten. Seit etlichen Jahren ist der Bäckerladen an sechs Tagen in der Woche geöffnet. Das ist zwar für die Kundschaft gut, bedeutet aber auch, dass Volker Hebold und seine Frau kaum Freizeit haben. Bleibt zu hoffen, dass sie noch lange für uns backen können.
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Herzlichen Glückwunsch zum zwanzigjährigen Bestehen.

Der letzte Wintertag

Auch wenn nach dem Kalender morgen der Frühling beginnen soll, sieht es bei uns derzeit nicht danach aus. Heute war wieder tüchtig schippen und räumen angesagt. Seit zehn Tagen schneit es fast täglich. Dieser Winter hat bei uns also für reichlich Schnee gesorgt.
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Dächer gut genutzt

Die Kommunale Wohnungswirtschaft Rathenow hat in jüngster Zeit Dächer ihrer Mietshäuser mit Solaranlagen ausrüsten lassen. So kann umweltfreundlich Energie gewonnen werden, ohne dass zusäztlich Platz benötigt wird. Diesem Beispiel sollten sich andere anschließen. Es ist sinnvoller, die Dächer zu nutzen, als Acker- oder Waldflächen für Solarparks zu verwenden.
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Auch die zahlreichen Windkraftanlagen zerstören in vielen Gegenden die Landschaft.
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Windräder

Windräder

Mal wieder ein richtiger Winter

Man muss das Havelland gar nicht verlassen, wenn man in diesem Jahr mal wieder einen richtigen Winter erleben will. Das Land ist von einer Schneedecke überzogen. Heute standen den ganzen Tag alle Bäume und Sträucher mit Schneeverzierung da.
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Buckow im Winter

Buckow im Winter


Gut besucht ist das Futterhäuschen
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Filiale geschlossen

Lidl hat gestern seine Filiale in Rathenow-West geschlossen. Angekündigt wurde die Schließung am Beginn der Woche. Am Kundenstrom kann es nicht liegen. Es war der einzige Supermarkt in diesem Stadtgebiet und für alle in westlicher Richtung liegenden Dörfer. Dadurch waren ständig Kunden im Geschäft. Und auch die Mitarbeiter können keine Schuld tragen. Das Personal rannte stets zwischen Kasse und zu bestückenden Regalen hin und her. Da wurde keine Zeit untätig verbracht. Offiziell begründete Lidl die Schließung damit, dass die Verkaufsfläche zu klein wäre, um das gesamte Sortiment anzubieten. Die zahlreichen, meist älteren Kunden, wären sicher mit einem weniger umfangreichen Angebot in der Nähe auch zufrieden gewesen. Die Geschäftsleitung hat auf die Filiale in Rathenow-Ost verwiesen. Die fünf Kilometer wird wohl kaum jemand in Kauf nehmen.
Kaufland kann sich freuen. Bis dorthin sind es maximal zwei Kilometer von der geschlossenen Lidl-Filiale.

Trübe Aussichten

So wie das Wetter seit Wochen ist, so sind auch die Aussichten auf eine baldige Eröffnung des Flughafens in Schönefeld. Schlimm ist nur, dass solche Milliardenlöcher immer wieder auf Kosten sozialer Projekte gestopft werden. Die Verantwortlichen ziehen sich zurück, wenn sie mit ihrem Latein am Ende sind, haben jahrelang gut abgeschöpft und überlassen anderen die Karre im Dreck.

Diese Fotos zeigen Flugzeuge im Landeanflug auf den Hamburger Flughafen, vor ein paar Wochen innerhalb einer guten Viertelstunde aufgenommen.

Rathenower Weihnachtswald

Seit mehreren Jahren gibt es im Rathenower Stadtwald einen Weihnachtsmarkt. Dieser hebt sich äußers positiv von den üblichen Rummel-Märkten ab. Entlang des alten Stadtweges, der von Stechow nach Rathenow führte, sind Buden aufgebaut. Dort bieten traditionelle Handwerker ihre Erzeugnisse an. Einigen kann man sogar bei ihrer Arbeit zusehen. Ein „Holzwurm“ bearbeitete vor den Augen der Zuschauer ein angefangenes Werkstück.

Teilweise können die Leute selber tätig werden. So kann man selber Kerzen aus Bienenwachs ziehen. Ein Seifensieder hat hautfreundliche Seifen und Körperpflegemittel im Angebot. Es gibt frisches Gebäck, Glühwein, Bratwurst und Süßigkeiten.

An verschiedenen Feuerstellen können sich die Besucher aufwärmen und auf der Bühne spielt ein Musiker Weihnachtslieder. Die Forstmitarbeiter verkaufen frisch geschlagene Weihnachtsbäume und Schnittgrün.
Besonders für die Kinder ist dieser Weihnachtsmarkt ein Erlebnis. Entlang eines Seitenwegs ist der Märchenpfad angelegt.

Liebevoll angeordnete Details sollen die Kleinen zum Erraten eines Märchens anregen.


Sogar der Weihnachtsmann stapft hier durch den Wald und hat für die jüngsten Besucher Süßigkeiten im Gepäck.

Totensonntag

Am Sonntag vor dem ersten Advent wird bei uns der Toten gedacht. In Rathenow kann man auf dem Friedhof auf dem Weinberg viele interessante Grabstellen entdecken. Familiengräber wurde früher oft mit kunstvoll geschmiedeten Zäunen umgeben.

Zahlreiche alte Grabstellen sind besonders schön gestaltet.

Sogar auf dem nicht mehr für Bestattungen genutzten Teil des Weinbergs kann man noch alte Grabsteine finden.

Wie ein Vogel zu fliegen….

Seit ewigen Zeiten wünschen sich Menschen, sich einem Vogel gleich am Himmel fortbewegen zu können. Nach Otto Lilienthals Flugversuchen gibt es immer wieder neue Möglichkeiten, diesen Traum Wirklichkeit werden zu lassen. Einen solchen „fliegenden Menschen“ konnte man heute über Steckelsdorf sehen.

Goldener Oktober

Seinem Namen macht er augenblicklich Ehre, der goldene Oktober. Es ist warm, die Sonne scheint und die Natur präsentiert sich in den schönsten Goldtönen. Es hätte wohl kaum jemand etwas dagegen, wenn es noch ein paar Tage so bleiben würde.

Ich weiß nicht, was soll es bedeuten…

oder die Unvollendete oder neueste Verpackungskunst? Am 18. September und den Folgetagen wurden morgens die Radfahrer durch ein paar Arbeiter ignoriert auf dem Radweg von Steckelsdorf nach Rathenow-West (mal stand der PKW auf dem Radweg, mal ließ sich ein Arbeiter mit Handy am Ohr nicht aus aus der Ruhe und schon gar nicht aus der Fahrspur bringen). In der Zeit wurde der zylindrische Meilenstein, der früher mal die Entfernung nach Wulkau angegeben hatte, von der gegenüberliegenden Ecke hierher versetzt. Gleichzeitig wurde auch ein Fundament errichtet, ohne dass ein Sinn erkennbar gewesen wäre. Inzwischen steht seit ein paar Tagen ein verhüllter Obelisk auf dem Sockel. Warum aber der Splitthaufen seit genau einem Monat den Weg blockiert, ist noch immer rätselhaft. Vielleicht rechnet man mal wieder mit stärkerer Glätte. Rathenow ist ja im Ausbringen von Splitt ungekürter Deutscher Meister. Radfahrer und Fussgänger können ein Lied davon singen.

Die unendliche Geschichte

Berlin hat einen Großflughafen, der am Sankt Nimmerleinstag fertig sein wird, Rathenow die Berliner Straße. Wurde noch vor zwei Jahren großspurig verkündet, Berliner Straße, Brandenburger und Fehrbelliner würden von Grund auf erneuert werden, schrumpfte das Vorhaben dann auf die Berliner Straße zusammen. Dabei waren alle drei genannten Straßen und der Märkische Platz vor Beginn der Arbeiten in einwandfreiem Zustand.
Nun werden Eröffnungstermine genannt und wieder und wieder verschoben. Orientiert man sich da am Berliner Vorbild? Gibt es keine Verträge, die einfach nur einzuhalten wären? Oder haben die Baufirmen mit der Stadtverwaltung Stundenlöhne ausgehandelt? Dann braucht sich natürlich niemand zu wundern, dass sich manch eine Baufirma auf Kosten der Steuerzahler sanieren möchte. Im vergangenen Jahr gingen die Arbeiten sehr schleppend voran, man schien auf den Winter zu warten. Und als es dann endlich etwas kälter wurde, hatte man eine Erklärung für wochenlangen Stillstand parat: Es war zu kalt. Im Sommer war es dann zu heiß oder die Bauarbeiter im wohlverdienten Urlaub.
Gestern wurden schon mal Kinder aus Rathenower Schulen eingeladen, sich auf der neuen Straße zu orientieren. Dabei können sich die heutigen Zweitklässler schon gar nicht mehr erinnern, wie die Straße vorher aussah. Die Straße wurde gesperrt, ehe diese Kinder überhaupt das erste Mal zur Schule gingen. Wenn sie Glück haben, erfolgt die Freigabe, bevor die Kinder zur weiterführenden Schule wechseln.
Hoffen wir, dass es wenigstens den Bauarbeitern gut geht. Den Rathenower Händlern und Anwohnern vergeht der Spaß an dieser Geschichte.
Vielleicht hätten die Händler vor Beginn der Bauarbeiten doch geschlossen ins sowieso leerstehende Körcenter umziehen sollen.