Archiv für den Autor: Helga

Rathenow-Tag auf der BUGA

Gestern präsentierten sich Vereine und Verbände der Region auf dem gesamten BUGA-Gelände in Rathenow. Es gab Bastelstände für die Kleinen und Infobroschüren für die Großen. Dazwischen wuselte Clown Celly durch die Botanik und sorgte für Stimmung. Überall erklang Musik.

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Der gemischte Chor unter der Leitung von Heidi Dummer erfreute die Zuhörer mit Liedern aus seinem Repertoire (Hier noch beim Einsingen am Fuße der Weinbergbrücke).

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Havi und Flori, unsere Optikpark-Maskottchen, wurden gesichtet.

Trachtenguppen sorgten für Aufmerksamkeit.

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Kindertanzgruppe auf der weißen Bühne

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Sportler unterhalb des Bismarckturmes

Erlauschtes und Gesehenes auf der BUGA

Im Vorbeigehen bekommt man ja einiges mit, worüber sich die Leute gerade unterhalten.
Zwei ältere Damen schlendern durch die Anlagen: „Kein Wunder, dass es in Rathenow am schönsten ist. Die hatten vor zwei Jahren mal sowas ähnliches wie eine BUGA.“ „Nein, meine Damen, wir hatten vor neun Jahren eine LAGA. Aber es stimmt, in den acht Jahren danach ist der Optikpark vorbildlich gepflegt und erhalten worden.“
Zwei andere Besucherinnen versuchen aus der Ferne (wegen der Absperrung kommt man augenblicklich nicht näher heran) zu ergründen, warum ein paar Bäume mit einer Spiegelfolie versehen sind. „Sicher sind die auch noch gefährlich.“ „Das ist BUGA-Kunst. Ebenso die blauen Bänder in einigen Baumkronen.“
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Ein älteres Paar: „Wir hätten besser doch eine Führung buchen sollen.“ Das war vielleicht kein schlechter Gedanke.
Und das hier, ein rauchender Schornstein?

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Es ist der Skyliner mit einem gerade darüber ziehenden Wölkchen.

BUGA RN steht unter keinem guten Stern

Nach einem schweren Unwetter musste das BUGA-Gelände für eine ganze Woche geschlossen bleiben. Zahlreiche Bäume waren umgestürzt oder große Teile der Baumkronen herausgebrochen. Am Sonnabend konnten die Besucher endlich wieder das Gelände betreten. Und sie kamen zahlreich.

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Manche Wege konnten dennoch nicht betreten werden. Forstarbeiter und BUGA-Mitarbeiter hatten in einer Woche nicht alle Sturmschäden beseitigen können.

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Als dann am Nachmittag eine neue Unwetterwarnung herausgegeben wurde, wurde das BUGA-Gelände in Rathenow wieder geschlossen. Man will sich nun keinen neuen Vorwürfen aussetzen, die Sicherheit der Besucher nicht ausreichend beachtet zu haben.
Am Nachmittag gab es ein Konzert mit den Brandenburger Symphonikern auf der Hauptbühne im Mühlenhof.

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Während der Vorstellung zogen dunkle Wolken auf und viele Zuschauer erinnerten sich an die Ereignisse vor genau einer Woche. So verließen viele mit einem unguten Gefühl in der Pause das Gelände. Zum Glück war es dieses Mal aber nur ein kräftiger Regenguss.

Ab morgen wieder BUGA in Rathenow

Die Aufräumungs- und Reparaturarbeiten auf dem Rathenower BUGA-Areal sind beendet. Morgen wird es zuerst eine Gedenkminute geben für das Unwetteropfer auf dem Weinberggelände. Anschließend wird eine Wiedereröffnungsveranstaltung auf dem gesamten Optikparkgelände stattfinden.
Es werden Vertreter der anderen BUGA-Kommunen und zahlreiche prominente Gäste erwartet.

Tragisches Unglück auf der BUGA

Ein schweres Unwetter erreichte gestern Nachmittag das Havelland. Ein Konzert auf dem Mühleninnenhof musste abgebrochen werden, als ein Gewitter mit Sturm, Regen und Hagel über Rathenow hinwegzog. Auf dem Weinberggelände wurde ein 49-jähriger Havelländer von einem herabstürzenden Ast erschlagen. Trotz sofortiger Rettungsmaßnahmen kam für ihn jede Hilfe zu spät.
Das Rathenower BUGA-Gelände bleibt voraussichtlich bis zum kommenden Wochenende geschlossen. Es müssen umgestürzte Bäume und herabhängende Äste beseitigt werden. Außerdem wurden zahlreiche Pavillons und Schilder beschädigt und Sitzgelegenheiten umhergeschleudert. Erst wenn alle Sicherheitsmaßnahmen beendet sind, kann in Rathenow das BUGA-Gelände wieder betreten werden.
Nur der Skyliner, der vor wenigen Tagen aufgestellt worden war, ist in Betrieb. Dieser kann für sechs Euro für einen Rundumblick genutzt werden auch ohne BUGA-Ticket. Besucher sollten also in der kommenden Woche die anderen vier BUGA-Standorte ansteuern.

Einfallslos

Es ist logisch, dass zu einer BUGA auch gastronomische Einrichtungen gehören. Das Versorgungszelt am Eingang Jahn-Sportplatz am Schwedendamm wird nach der Gartenschau sicher wieder abgebaut. Wenn aber die Gaststätte am Bismarckturm stehen bleiben soll, hätte man die wohl ein wenig mehr an die Umgebung anpassen können. Jeder Besucher schaut von der Plattform des Bismarckturmes direkt auf das Dach des Pavillons.

Gaststätte

Eine Bundesgartenschau will/soll Anregungen geben und Wissen vermitteln. Was hätte sich da mehr angeboten, als dieses Gebäude mit einer umweltfreundlichen Dachbegrünung auszustatten?

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Hier zum Beispiel zeigt ein Archivfoto ein begrüntes Vordach im Gewerbegebiet Grünauer Fenn.
Jeder hätte sich überlegen können beim Anblick dieses Pavillons, ob nicht Garage oder Carport zu Hause auch solch ein Dach vertragen würden. Warum hat sich darüber niemand Gedanken gemacht?

Bismarckturm ist zugänglich

Sieben Wochen nach Beginn der BUGA kann nun auch der Bismarckturm auf dem Weinberg betreten werden. Er war ein Magnet auf der Rathenower LAGA vor neun Jahren. Die BUGA-Geschäftsführung lehnte eine Öffnung des Turms für Besucher ab. Nach massiven Protesten der Bevölkerung wurde ein neues Gutachten eingeholt, nach welchem keine Gefährdung der Besucher erkennbar wäre. Auch Feuerwehr und Rettungsdienst meldeten keine Bedenken an. So war das Hauptargument der BUGA-Geschäftsführung gegenstandslos. Und zum Glück für alle Besucher übernahm auch die Leitung des Optikparks sofort und unkompliziert die personelle Besetzung, weil BUGA-Geschäftsführer Skupsch als letztes Argument angeführt hatte, dass so schnell kein Personal zur Verfügung stehen würde. Optikpark-Mitarbeiter kontrollieren den Besucherstrom, da maximal 25 Personen sich auf dem Turm aufhalten dürfen und kassieren einen Euro. Die Besucherzahlen der ersten Woche sprechen für sich.
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Man hätte bei der Vorbereitung und Durchführung der BUGA in Rathenow zumindest viel mehr auf die Erfahrungen der LAGA- bzw. Optikparkgeschäftsführer und -mitarbeiter bauen sollen. Man muss ein gut funktionierendes Rad nicht noch mal neu erfinden wollen.

Immer noch Kontroversen zu den BUGA-Tickets

Ein normales BUGA-Ticket kostet zwanzig Euro. Mit diesem kann man jeden der fünf Standorte an beliebigen Tagen einmal besuchen. Soweit so gut. Nun gibt es aber Leute, die nicht mehr reisen können (zu alt zum Fahren, Fahrpreis zusätzlich zur Eintrittskarte zu teuer) oder denen ein Standort ausreicht. Sie würden gern mit dieser einen Eintrittskarte lieber fünfmal den selben BUGA-Ort besuchen wollen. Das ist bis heute nicht möglich. Nun hatte ein Rathenower die Idee, eine Tauschbörse für Tickets einzurichten. Da ja außer den Dauerkartenbesitzern niemand seine Personalien hinterlassen muss, sollte es egal sein, ob Frau Hinz mit der Karte in Rathenow und Frau Kunz damit in Brandenburg/Havel die Gartenschau besucht. Der „Erfinder“ hat keinerlei finanzielle Interessen an dieser Aktion, sondern stellt lediglich die Internetplattform dafür zur Verfügung. Sofort hat die BUGA-Geschäftsführung mit Klage gedroht.
Ein anderes Beispiel: Eine Eintrittskarte für Schüler kostet zwei Euro. Wir haben ein Patenkind in einem Kinderheim. Mit diesem Kind haben wir schon viermal die BUGA in Rathenow besucht und jedesmal Eintritt bezahlt. Bis zum Ende der Saison werden da noch etliche Karten zusammenkommen. Eine kinderreiche Familie aus Premnitz, Havelberg oder Brandenburg würde vielleicht gern an ihrem Heimatort mit allen Sprösslingen mal einen Ausflug machen wollen. Solche Familie kann man doch aber nur übers Internet finden.
Warum ist es einfach nicht möglich, den Wünschen der BUGA-Besucher nachzukommen? Fällt da jemandem ein Zacken aus der Krone, wenn man den Gästen, auf die man ja schließlich angewiesen ist, entgegenkommt? Bevor die Leute ganz auf den Kauf verzichten oder eine Karte verfällt, wäre das mit dem Tausch doch wohl eine gute Alternative.

Anreise zur BUGA

Die Anreise zur BUGA kann auf ganz unterschiedlichen Wegen erfolgen. Man kann mit der Bahn kommem. Zum Glück haben die Mitarbeiter der ODEG, Betreiber der Regionalbahnstrecke, noch nicht gestreikt. Die Deutsche Bahn fährt leider nicht so zuverlässig. Es gibt die Möglichkeit, mit einem Bus anzureisen. Zwischen den einzelnen BUGA-Standorten gibt es einen Bus-Shuttle. Gut genutzt wird die Anreise mit dem Rad. Man trifft im gesamten Stadtgebiet von Rathenow zunehmend Radtouristen an. Es werden ausreichend Fahrradständer angeboten.

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Die Anreise auf dem Wasser ist natürlich besonders attraktiv. Man kann am Alten Hafen oder an der Mühle anlegen. Wer ganz sicher gehen will, kombiniert auch mehrere Fahrzeuge.

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Großer Beliebtheit erfreuen sich die Hausboote.

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Schöne Hausgiebel

Statt der üblichen Schmierereien kann man nun an verschiedenen Häusern in Rathenow toll gestaltete Fassaden bewundern. So hat die KWR (Kommunaler Wohnungsbau) gleich zwei Wohnhäuser in der Brandenburger Straße verschönern lassen. Beide nehmen Bezug auf die Vergangenheit. So weist das erste Wandbild auf die lange Tradition Rathenows als Stadt der Optik hin.
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Auf dem zweiten ist in abgewandelter Form der Bismarckturm zu erkennen.
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Nach der bereits gezeigten Giebelseite des Wohnhauses in der Berliner Straße also zwei neue Hingucker in Rathenow.

Gut getarnt

Jahrelang war das ehemalige Produktionsgebäude der Rathenower Optischen Werke an der Berliner Straße ein Schandfleck. Eingeworfene Fensterscheiben und großflächige Schmierereien boten wahrlich keinen schönen Anblick.
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Kurz vor Eröffnung der BUGA ließ die Fielmann AG, der das Gebäude gehört, die Front verhüllen.
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Potemkin lässt grüßen.

Blühende Landschaften

Vor fünfundzwanzig Jahren hatte uns der damalige Bundeskanzler Helmut Kohl blühende Landschaften prophezeit. So schnell ging das leider nicht. Erst einmal musste ja alles, was an die DDR erinnerte, kaputt gemacht werden. In diesem Jahr stimmt die Vorhersage zumindest für die Region entlang der unteren Havel. Wer sich jetzt auf den Weg macht, trifft wirklich auf unzählige Schönheiten. Die Bäume tragen frisches, zartes Grün. Die Rapsfelder stehen in voller Blüte.

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Selbst die Orte, die nicht unmittelbar an der BUGA beteiligt sind, haben sich herausgeputzt. Viele Häuser, Vorgärten und Straßenränder wurden einer Schönheitskur unterzogen. So wurden auch in den Dörfern Frühblüher gepflanzt oder neue Kübel mit Pflanzen aufgestellt.

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Man sieht mehr Fahrzeuge mit auswärtigen Kennzeichen auf den Straßen. Der Parkplatz für Wohnmobile an der Altstadt-Apotheke reicht nicht aus. Und auch auf dem Wasser scheint der Verkehr zugenommen zu haben. Der Anleger an der alten Mühle ist gut besucht. Und wenn man von der Aussichtsplattform in Premnitz auf die Havel schaut, kann man bei jedem Wetter die unterschiedlichsten Wasserfahrzeuge sehen.

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Bleibt zu hoffen, dass die BUGA so nachhaltig auf die Region wirkt, wie es vor neun Jahren die LAGA tat.

Die Macht der Konzerne

Kürzlich hatten wir mehrere Anrufe der Telekom. Es ging um die Umstellung des Systems. Ich erklärte, dass ich keine weiteren Anrufe wünsche und die Technik für unseren Gebrauch ausreicht.
Wie kann es sein, dass einem von irgendwelchen Unternehmen immer wieder Neuerungen aufgezwungen werden? Vor wenigen Jahren war es das Fernsehen. Jeder musste sich neue Geräte oder Zubehör kaufen, ob er wollte oder nicht. Jetzt also Telefon und Internet. Seltsamerweise bricht nach meiner Absage an die Telekom ganz oft ein Telefongespräch plötzlich ab oder der Internetanschluss ist nicht mehr verfügbar. Eigenartiger Zufall oder bewusste Manipulation? Leider hat ein Wechsel zu einem anderen Anbieter auch keinen Sinn. Die anderen sind nicht besser.
Was kommt als nächstes? Werden Fahrräder verboten, weil jeder Radfahrer bergauf zu viel Sauerstoff verbraucht? Muss man dann auf E-Bike umsteigen?
Kann man sich dem ganzen nur entziehen, dass man auf Technik verzichtet und wie im Mittelalter lebt?

Fragen zur BUGA

In Vorbereitung auf die BUGA wurde besonders in Rathenow sehr viel getan. Die Weinbergbrücke und der umgestaltete Weinberg werden immer wieder von Einheimischen und Besuchern gelobt. Dennoch bleiben etliche Fragen offen:
Woher kommen die Leute, die an den Eingängen die Tickets kontrollieren bzw verkaufen? Ich habe eine Dauerkarte und war seit der Eröffnung wohl schon zehnmal auf dem Rathenower Gelände. Noch niemals habe ich dabei einen Rathenower/ eine Rathenowerin am Einlass getroffen. Und ich kenne viele Leute in Rathenow. Es geht ja nicht nur um den Verkauf oder die Kontrolle der Eintrittskarten. Ortsfremde möchten Auskunft haben über den Standort. Und wenn am Eingang Sportplatz Schwedendamm nicht die Frage beantwortet werden kann, ob der Optikpark noch einen anderen Ausgang hat (den hat er am Leuchtturm über den Schubleichter zum Mühlenhof), dann ist das schon traurig.
Oder wenn am Friedhofsausgang auf dem Weinberg niemand von drei Anwesenden sagen kann, ob man von dort direkt auf den Friedhof und zur Auferstehungskirche gelangen kann.
Warum wurden neue Flößer eingestellt? Die Männer, die seit der LAGA die Flöße von einem Anleger zum anderen stakten, erzählten während der Fahrt so mancherlei. Ich bin jetzt schon zweimal Floß gefahren. Beide Flößer verrichteten gewissenhaft und stumm ihre Arbeit.
Warum wurden die Bronzeplastiken (Biber, Gans) am Ufer des Havelaltarms entfernt?
Warum überlässt man die Entscheidung, den Bismarckturm zu betreten nicht einfach den Besuchern? Wer Platzangst oder Höhenangst hat, wird ihn sowieso nicht erklimmen wollen. Der Geschäftsführer war offenbar noch nie im Hamburger Michel oder anderen bekannten Kirchen. Dort ist das Gedränge wesentlich größer als es auf dem Bismarckturm zu erwarten wäre.
Ich werde weitere Fragen stellen, damit auftretende Mängel zugunsten der Gäste beseitigt werden.

Lob und Kritik zur BUGA

Nach als zögernd empfundenem Start in Rathenow sah man am langen Wochenende zum Anfang des Mai die Massen auf dem BUGA-Gelände spazieren. Und wo man sich auch umhörte, alle waren voll des Lobes über die gelungenen Anlagen auf dem Weinberg, über die Weinbergbrücke und über den Erhalt des Optikparks. Die Besucher legten eine Pause ein auf den Bänken der Weinbergbrücke, um Sonnenschein und tolle Aussicht zu genießen. Auf jedem der zahlreichen Spielplätze tummelten sich die Kinder. Es war an alle Altergruppen gedacht worden.
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Die Kritik daran, dass der Bismarckturm nicht betreten werden kann, wird allerdings immer lauter. Auch die Stadtverordneten haben sich noch einmal an den BUGA-Geschäftsführer gewandt, um eine Öffnung zu erreichen. Zur LAGA 2006 war es möglich, vom Turm aus einen Blick ins Land zu werfen. Jetzt wurden Bedenken für die Sicherheit der Besucher als Vorwand genannt.
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Da kann man nur sagen, dass es sich mal wieder um einen Schildbürgerstreich handelt. Allerdings kann sowieso niemand an einem Tag alle BUGA-Standorte besuchen. Deshalb lohnt sich in Rathenow auf jeden Fall ein Abstecher in die Sankt-Marien-Andreas-Kirche. Es werden während der Saison Führungen angeboten und für zwei Euro kann man den Kirchturm besteigen. Auf jeder Etage wird Wissenswertes vermittelt, zum Beispiel kann man ein Video ansehen über den Wiederaufbau der Turmspitze. Man erfährt etwas zu den wichtigsten Religionen der Welt, zur Bedeutung der Farben in der Kirche, kann Uhrwerk und Glocken aus der Nähe betrachten. Oben angekommen, hat man einen herrlichen Panoramablick auf das Havelland. Mit dem kann ganz sicher auch der Skyliner nicht mithalten, der in den nächsten Wochen in Rathenow Station machen soll. Man sieht mehr als vom Bismarckturm, da keine Bäume mit Laub die Sicht versperren.

BUGA-Standorte Rathenow und Stölln

Am Montag wurde im Havelland endlich der Wunsch nach ausreichendem Regen erfüllt. Der Staub der vergangenen Wochen ist von den Pflanzen gespült worden. So präsentierten sich die Frühblüher in voller Schönheit.
Auf dem weitläufigen Gelände des Weinbergs spazierten zahlreiche Besucher durch die Anlagen. Die Spielplätze allerdings waren noch verwaist. So wurde heute Vormittag der einzige Nutzer auch von Wilma Wels persönlich begrüßt.
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Auch nach Stölln waren Gäste aus entfernten Orten gekommen, wie die Kennzeichen der Busse und PKW verrieten. Interessiert verfolgten die Besucher in der Lady Agnes die Landung des Flugzeugs vor mehr als 25 Jahren per Video. Verwirrend ist allerdings der Lageplan gleich am Eingang des Geländes.
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Die BUGA 2015 ist eröffnet

Seit heute warten fünf Standorte auf BUGA-Besucher. Zur Eröffnung war unter anderem auch der Bundespräsident angereist. Am Nachmittag besichtigten wohl hauptsächlich die Rathenower die Anlagen am Schwedendamm und auf dem Weinberg. Am Schwedendamm ist das Gelände annähernd so erhalten, wie es zur LAGA 2006 angelegt worden war.
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Gleich an Eingang am Sportplatz fällt ein neues riesiges Gastronomiezelt auf. Ein paar Meter weiter wurde ein weiteres Fernrohr aufgestellt.
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So hat das Rolfsche Brachymedialfernrohr Gesellschaft bekommen. Beide nehmen Bezug auf die lange Tradition Rathenows als Stadt der Optik.
Von der Weinbergbrücke aus sieht man auf zahleiche kreisrunde Beete mit üppiger Frühblüherpracht. Auch der Schwan hat in diesem Jahr sein Nest in optimaler Lage errichtet.
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Die größten Veränderungen sind auf dem Weinberg erfolgt. Dazu wird es nach und nach Fotos zu sehen geben.
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Chor Harmonie löst sich auf

Nachdem im vergangenen Jahr der Rathenower Frauenchor sich verabschiedet hat, löst sich nun auch der Chor „Harmonie“ aus Hohennauen auf. Chorleiter Manfred Dehn zieht sich mit über 76 Jahren aus dem aktiven Geschehen zurück.
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Archivfoto vom Chortreffen am 17.05.2014 im Optikpark
Alles Gute und Danke für viele beeindruckende Chorkonzerte.
So wird die Rathenower Kulturlandschaft wieder um ein leistungsstarkes Ensemble ärmer.

Sonnenspektakel

Zum Ende des Winters und zum Frühlingsanfang präsentiert sich bei uns die Sonne gleich mehrfach von einer ganz besonderen Seite. So hatten wir an den letzten drei Tagen jedesmal einen besonders eindrucksvollen Sonnenaufgang. Gestern gab es einen ganz tollen Sonnenuntergang.

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Um dem Himmelsspektakel die Krone aufzusetzen, konnten wir heute Vormittag eine partielle Sonnenfinsternis beobachten. Dank schwarzer Scheiben einer Schweißerausrüstung hatte man einen guten Blick auf das Geschehen.

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Es war zwar nicht so ausgeprägt wie die totale Sonnenfinsternis am 11.August 1999, aber man nahm die Dämmerung deutlich wahr. Sogar die Vögel verstummten genau wie vor fast sechzehn Jahren.

Eigentor der Stadtverwaltung

Am Vorabend der BUGA-Eröffnung, also am 17. April, soll es in Brandenburg/Havel eine Lichtinstallation an der Jahrtausendbrücke geben. Diese Show ist kostenlos für die Besucher. Allerdings soll aus Sicherheitsgründen die Zahl der Schaulustigen begrenzt werden. Sowohl das RBB-Fernsehen als auch die Lokalpresse hatten die Termine für die Ausgabe der Freitickets veröffentlicht. So war an allen Ausgabestellen der Ansturm auf diese Eintrittskarten erwartungsgemäß groß. Die ersten Interessierten standen bereits Stunden vor der Ausgabe nach diesen Karten an. Um so größer waren Wut und Enttäuschung, dass die Freikarten bereits nach wenigen Minuten vergriffen waren.
Im Rathenower Rathaus erfuhren die Wartenden, dass die Verwaltung den größten Teil der Eintrittskarten schon vorher an Verwaltungsmitarbeiter und andere privilegierte Personen verteilt hatte, angeblich, um nicht auf den Karten sitzen zu bleiben. Dieses Verhalten kommt den Älteren doch irgendwie bekannt vor. Hätte man nicht im umgekehrten Fall die Restkarten verteilen können, wenn das Interesse der Bevölkerung nicht so groß gewesen wäre? Da haben sich die Oberen mal wieder selbst ans Bein gep….

Stadtansichten

Es gibt viele Schmuddelecken in Rathenow. Aber was bringt es, wenn man immer wieder alles bemängelt? Gerade in Vorbereitung auf die BUGA ist sehr viel getan worden. Deshalb folgen hier an dieser Stelle ein paar Ansichten, eingefangen am vergangenen Sonntag. Vielleicht regen sie andere an, sich das selbst im Original anzuschauen.
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Sehr schön

In Rathenow findet man überall großflächige Schmierereien. Viele Hauseigentümer bemühen sich nach Kräften, diese zu beseitigen. Oft dauert es nicht lange und schon prangen wieder neue Kritzeleien an den gerade erst überstrichenen Wänden. Im vergangenen Jahr hat ein Hausbesitzer seine oft verschandelte Wand von richtigen Künstlern gestalten lassen. Ein toller Anblick!
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BUGA 2015 Von Dom zu Dom

In gut neun Wochen ist es soweit: Die BUGA 2015 öffnet ihre Pforten. Vom 18. April bis zum 11. Oktober wird es in der Havelregion eine bisher nie dagewesene Bundesgartenschau geben. Sie steht unter dem Motto: Von Dom zu Dom – Das blaue Band der Havel. Das Außergewöhnliche an dieser Schau ist ihre Dimension. Sie wird sich über 80 Kilometer über fünf Hauptstandorte und zwei Bundesländer entlang der unteren Havel erstrecken. Nach Cottbus 1995 und Potsdam 2001 wird also zum dritten Mal eine Bundesgartenschau im Land Brandenburg stattfinden. Außerdem wird dieses Mal Sachsen-Anhalt zu den Ausrichtern gehören.

Zuerst mal einiges über die einzelnen Standorte.

Brandenburg an der Havel
Die alte Bischofsstadt führt noch heute den Titel „Chur- und Hauptstadt“. Sie ist mit über 800 Jahren die Wiege der Mark Brandenburg. Die BUGA-Areale sind auf dem Marienberg und der Dominsel zu finden.
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Brandenburg ist mit dem Zug sehr gut zu erreichen.

Premnitz
Die Chemiearbeiterstadt lädt die Besucher direkt an die Havel ein. Von einer Aussichtsplattform kann man einen Blick über das reizvolle Havelland schweifen lassen.
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Neben Busverbindungen gibt es stündlich eine Regionalbahnverbindung nach Brandenburg und Rathenow.

Rathenow
Im Jahr 2006 war Rathenow der Standort der 3. LAGA im Land Brandenburg. Das ehemalige LAGA-Gelände am Schwedendamm und auf dem Weinberg wurde für die BUGA hergerichtet und wird sicher so manche Neuheit bieten. Vom Turm der Sankt Marien-Andreas-Kirche hat man einen guten Überblick über das Havelland. Die Kirche selbst ist ebenfalls einen Besuch wert. Man kann sie selbstständig erkunden, es werden aber auch Führungen angeboten. Zur BUGA soll neben den Regionalbahnen nach Brandenburg, Stendal und Berlin auch eine bessere Fernverbindung eingerichtet werden.

Stölln
Der Ort mit dem ältesten Flugplatz der Welt wartet ebenfalls auf viele Besucher. Auf dem Gollenberg unternahm Otto Lilienthal seine ersten Flugversuche. Darüber kann man sich im Lilienthal-Museum näher informieren. Außerdem ist die „Lady Agnes“, eine ausgemusterte IL 62 zu besichtigen. Sie dient heute auch als Standesamt. Besucher können sich einen Film ansehen, wie kurz vor der Wende diese Maschine in einer spektakulären Aktion auf einer Wiese gelandet ist. Interessierte werden von hier aus vielleicht noch einen kleinen Abstecher nach Klessen machen in das dortige Spielzeugmuseum.

Havelberg
Die fünfte im Bunde ist die alte Dom- und Hansestadt Havelberg. Um den Dom herum wurde das BUGA-Gelände angelegt.
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Die Stadtkirche Sankt Laurentius wurde saniert und wird die Hallenschauen beherbergen.
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Achtzig Kilometer und fünf interessante Standorte kann niemand an einem Tag bewältigen. Deshalb kann man mit seinem Ticket jeden Standort innerhalb der Saison zu beliebigen Zeiten einmal besuchen.

Krippenausstellung

In jedem Jahr stellt Dr. H.W. Knackmuß in der Adventszeit seine umfangreiche Krippensammlung in der Sankt-Marien-Andreas-Kirche aus. Bis zum Dreikönigstag bleiben die Exponate im Chorraum stehen.
Der Vorsitzende des Fördervereins der Kirche hat diese wunderschöne Sammlung in vielen Jahren zusammengetragen. Anhand einer Beschriftung erfahren die Betrachter, woher die einzelnen Stücke kommen und aus welchem Rohstoff sie angefertigt wurden. Die Krippen sind aus den unterschiedlichsten Materialien hergestellt worden. So findet man geschnitzte Figuren aus Holz. Diese sind herkömmlich mit kräftigen Farben angemalt oder naturbelassen, wie die Mahagoni-Figuren. Aus Porzellan oder Keramik wurden andere Krippen hergestellt. Auffällig ist eine sehr schöne Perlmutt-Arbeit. Interessant sind auch die Miniaturkrippen. Ein Anschauen lohnt sich auf jeden Fall.
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Bei guter Sicht lohnt sich dann noch ein Blick von der Aussichtsplattform des Kirchturms ins Umland. Bei der Turmbesteigung erfährt der Besucher in den einzelnen Ebenen noch so manches über die Religionen und interessante Details zum Wiederaufbau der Sankt-Marien-Andreas-Kirche. Man kann sich das Uhrwerk ansehen und die Glocken bestaunen.

Chorkonzert

Gestern gaben die Maxim-Kowalew-Don-Kosaken ein beeindruckendes Konzert in der Sankt-Marien-Anreas-Kirche in Rathenow. Viele Rathenower nutzten die Gelegenheit des Kunstgenusses der besonderen Art. Man kann sich kaum vorstellen, dass sieben Menschen mit ihren Stimmen solch eine Atmosphäre schaffen können. Die Akustik in der Kirche ist durch die restaurierten Kreuzgewölbe natürlich besonders gut. Die „Abendglocken“ konnte man förmlich läuten hören.
Der erste Teil des Konzerts bestand aus sakralen Gesängen. Im zweiten Teil wurden Volkslieder und Kosakenmärsche dargeboten. Man hatte während des Gesangs das Gefühl, die wilden Reiter durch die Steppe galoppieren zu sehen.
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Als Dank für die berührenden Gesänge gab es reichlich Applaus von den Zuhörern. Und diesen wurde als Zugabe auch noch das Lied vom Baikal dargeboten.

Weinbergbrücke geweiht und für einige Stunden freigegeben

Über sieben Brücken musst du gehn….Diese Lied aus den siebziger Jahren des vorigen Jahrhunderts werden sicher noch viele im Ohr haben. Seit heute kann man auch in Rathenow über sieben Brücken gehen und die Havel überqueren. Die neueste Brücke in der Stadt heißt Weinbergbrücke. Dieser Name ist das Ergebnis eines Ideenwettbewerbs. Die Brücke ist die Verbindung zwischen dem Optikpark und dem Weinberg. Im kommenden Jahr sollen die BUGA-Gäste mit ihrer Hilfe die beiden großen Areale der Gartenschau in Rathenow erkunden können. Heute nun war die Einweihung der Weinbergbrücke. Halb Rathenow war bei schönstem Wetter zum Weinberg gepilgert, um an diesem Ereignis teilzunehmen. Schon eine Stunde vor der Eröffnung standen die Rathenower dicht gedrängt vor dem Tor.
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Der Gemischte Chor unter der Leitung von Heidi Dummer sang ein Lied, Bürgermeister Ronald Seeger und Brandenburgs Finanzminister Christian Görke hielten eine Ansprache. Von allem bekamen die wenigsten etwas mit, da die Technik nicht funktionierte. Anschließend konnten die Menschen zum ersten Mal die geschwungene Brücke betreten. Vor und während des Baus waren immer wieder negative Meinungen zu diesem Projekt geäußert worden, was sich vor allem auf die Baukosten bezog. Heute sah man nur glückliche und zufriedene Gesichter. Das Bauwerk ist einfach nur schön. Und wie Ronald Seeger betonte, wird es auch ein neues Wahrzeichen der Stadt werden. Man hat von jeder beliebigen Stelle aus einen tollen Blick auf die Havel. Durch die filigrane Metallkonstruktion behindert nichts die Sicht in alle Richtungen. Das Gefälle zwischen der Optikpark-Ebene und dem Weinberg wird nicht wahrgenommen, weil die Steigung im Bezug auf die Länge der Brücke minimal ist. Dadurch können auch Rollstuhlfahrer oder Kinderwagen bequem diesen Weg nutzen.
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Hier noch ein Foto der neuen Brücke vier Tage später vom Turm der Sankt Marien-Andreas-Kirche aus aufgenommen. Noch tragen die Bäume zu viel Laub, sodass man nicht sehr viel sehen kann.
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Endlich wieder freie Fahrt

Nach jahrelangen Baumaßnahmen wurde heute endlich die Durchfahrt duch die havelländische Kreisstadt wieder freigegeben. In ost-westlicher Richtung sind zwischen der Brandenburger/Fehrbelliner Straße und Goethe-/Puschkinstraße drei Kreisel entstanden. Der zuletzt fertiggestellte ist die ehemalige Hauptkreuzung B 188 und B 102. Am Sonntag konnte man als Fußgänger noch auf der Fahrbahn laufen. Blickfang auf diesem Kreisel ist die Optikskulptur vom Platz der Jugend. Dort ist sie immer wieder von Vandalen beschädigt worden.
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Zahlreiche Rathenower waren heute bei schönstem Herbstwetter in die Innenstadt gekommen, um persönlich die Freigabe der Straßen zu erleben.
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Staatssekretär Martin Gorholt, Hartmut Rubach und Rathenows Bürgermeister Ronald Seeger tragen gemeinsam die Absperrung weg.
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Damit ist die Fahrbahn endgültig frei und die ersten Fahrzeuge können fahren, wenn auch noch recht mühsam und durch die zahlreichen Schaulustigen behindert.
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Adieu, Tschüß und good bye

Einmal ist alles vorbei. Gestern Nachmittag gab der Rathenower Frauenchor sein Abschiedskonzert in der Sankt-Marien-Andreas-Kirche. Zu Gast waren außerdem der Burger Volkschor und der Gemischte Chor Salto Tonale aus Wiesenaue. Das Interesse an dieser Veranstaltung war so groß, dass aus Sicherheitsgründen nicht mehr alle Besucher eingelassen werden konnten.
Der Rathenower Frauenchor wurde 1974 gegründet. Anfangs leitete Helga Tressel ihn. Schon bald übernahm ihr Ehemann Hermann Tressel die Leitung. Innerhalb weniger Jahre hatte der Chor es zu beachtlichen musikalischen Leistungen gebracht. Er trat bei vielen Veranstaltungen im Havelland, aber auch im Havelberger Dom, in der Klosterkirche zu Jerichow, in der Partnerstadt Rendsburg in Schleswig-Holstein sowie in Berlin auf. Nun geht der Chorleiter Hermann Tressel in den wohlverdienten Ruhestand.

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In einem rund zweistündigen Programm konnten sich die Zuhörer gestern noch einmal von der hervorragenden Qualität überzeugen.
Wieder ist ein Teil unserer Kultur Geschichte. Es war einmal…

Wer erlaubt sowas?

Für fast jede Handlung braucht man in unserem Land eine Erlaubnis. Alles Mögliche muss behördlich genehmigt werden. Daher ist es unvorstellbar, dass Bauamt, Naturschutz und Umweltamt mit dieser Fällaktion mitten im Sommer einverstanden sind. Da wurden in den zurückliegenden Tagen auf einem Grundstück in Rathenow-West an der Genthiner Straße etliche (schätzungsweise zehn) Eichen und zwei Birnbäume umgelegt. Die Eichen waren kerngesund und haben ein paar Jahrhunderte überlebt.

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Es ist nicht zu fassen! Leider hatte ich beim ersten Mal keine Kamera dabei, als das Chaos noch größer war mit allen umherliegenden Baumteilen.
Ist nun Platz geschaffen worden für eine neue Ausstellungsfläche für Autos? Haben wir noch nicht genug davon?

Gute Arbeit des Tourismusverbandes

An verschiedenen Orten und zu unterschiedlichen Anlässen tritt der Tourismusverband mit guten Informationen an die Öffentlichkeit. So findet man entlang des Havellandradweges Informationstafeln über lohnende Ausflugsziele in der näheren Umgebung. Es wird auf Übernachtungsmöglichkeiten hingewiesen.
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Diese Tafel steht in Göttlin direkt an der Badestelle an der Havel. Bänke und eine überdachte Sitzgruppe laden zum Rasten ein.
Vom Havellandradweg hat man im Westen Anschluss an den Elberadweg. Man kommt problemlos in östlicher Richtung nach Berlin. Im Süden ist jetzt die Lücke nach Brandenburg/Havel geschlossen. Ein gut ausgebauter Fahrradweg führt entlang der B102 nach Rhinow und weiter nach Stölln. Dass sich der Ausbau der Radwege gelohnt hat, sieht man an der immer größer werdenden Zahl der Nutzer. So trifft man unterwegs häufig Gruppen, die eindeutig nicht aus der näheren Umgebung stammen (erkennbar am mitgeführten Gepäck).
Wenn jetzt noch jemand als Havelanlieger auf die Bedürfnisse von Touristen eingehen und beispielsweise Tretboote oder Kanus verleihen würde, könnte man eventuell noch mehr Leute zu Erholungszwecken in unser schönes Havelland locken.

Schlecht ausgeschildert

Am Mittwoch stand ein großer Artikel in der MAZ, dass Brummis die Bauarbeiter auf der Friedensbrücke gefährden würden. Die Brücke ist während der Bauarbeiten nur einseitig durch Ampelregelung befahrbar und nur für Fahrzeuge bis 3,5t zugelassen. Ausnahmen bilden der Linienbusverkehr und Rettungsfahrzeuge im Einsatz. Wenn solche Regeln aufgestellt werden, dann müssen sie natürlich auch eingehalten werden. Hat aber mal ein Verantwortlicher sich in die Lage eines ortsunkundigen Fahrzeugführers versetzt und versucht, anhand von Schildern die Umleitung zu finden? Wohl kaum. Als ich gestern früh bei Bäcker Hebold einkaufte, kam ein großer LKW aus östlicher Richtung die Genthiner Straße entlanggefahren. Offenbar war er bis zum Kreisverkehr am westlichen Ortsausgang gefahren und hatte dort nicht die Zufahrt zur Umgehungsstraße gefunden, denn kurz darauf war das Fahrzeug vor uns an der Baustelle der Friedensbrücke. Diese passierte der große LKW, obwohl es für ihn verboten war.
Anschließend schlängelte er sich durch die Stadt, um am Grünauer Weg auf die Umgehungsstraße zu fahren und vom Kreisel am östlichen Stadtrand wieder in die Stadt reinzufahren. Auch direkt an der Umgehungsstraße sind die Hinweise zu den Bundesstraßen nicht eindeutig. Da braucht sich doch keiner zu wundern, dass Fremde bei unserem Verkehrs-Chaos den Überblick verlieren.