Gehweg nach Göttlin (liebe Radfahrer/innen)

So, nun ist er in Betrieb der neue Gehweg nach Göttlin und wird genutzt – eher wenig, aber immerhin; von mir mit zwei Hunden zum Beispiel.

Was wirklich zum Ärgernis und Streitpunkt wird ist das Zusatzschild zum Gehweg „Radfahrer frei“. Einige, und leider nicht wenige, Radfahrer sind der Meinung das wäre nun ihr Weg. Klingelnd wird auf Fußgänger zugehalten, bis einige Meter herangefahren und dann geflucht, wenn man nicht sofort in den Dreck neben dem Weg springt. Nicht immer leicht wenn man als Mutter mit Kinderwagen, als Eltern mit mehreren Kinder, als Fußgänger mit Hunden oder einfach mal so unterwegs ist.

Liebe Radfahrer: Das ist ein Gehweg und ihr dürft ihn mitbenutzen. Vorrang haben immer die Fußgänger. Ihr müsst Schrittgeschwindigkeit fahren, wenn es nicht anders geht absteigen und notfalls auf die Fahrbahn ausweichen. Kommt es zum Unfall seid ihr dran.

Ein Gedanke zu „Gehweg nach Göttlin (liebe Radfahrer/innen)

  1. Uwe Eggert

    Da kann ich der Verfasserin des Beitrages nur beistimmen.
    Jeden Mittwoch und auch am Samstag, egal ob Sommer oder Winter müssen wir für Rathenow West die BRAWO zustellen.
    Endlich war es geschafft und der neue Weg ist fertig.
    Beladen mit zwei schweren Taschen jeweils a 40 Zeitungen (ca 500 Gramm a BRAWO) wird man von den Radfahrern förmlich anvisiert.
    Jetzt gibts zwei Möglichkeiten, entweder mit 40 Kilo Zeitungen im Hechtsprung in den Dreck oder standhaft wie eine deutsche Eiche sein Plätzchen auf dem Weg verteidigen.

    Bisher ist alles noch gut ausgegangen, doch es kommt der Tag…..

    Auch einmal ein Hinweis an das Ordnungsamt Rathenow.

    Der beste neue Weg (speziell im Winter) nutzt herzlich wenig wenn kein Schnee oder Glatteis beseitigt wird.
    So sind einige, nicht alle Anlieger der Meinung diese nicht tun zu müssen.

    Ist denn das Ordnungsamt nur dafür da bequem mit der Kehrmaschine mitzufahren und Knöllchen zu verteilen wenn die Straße gereingt wird und Falschparker gejagt werden, oder kann man nicht auch einmal diese Gebiet in Rathenow West in Augenschein nehmen wenn Radfahrer meinen die Welt und dieser Weg gehört ihnen.

    Wenn sich das Ordnungsamt (die sind ja wohl nur für den ruhenden Verkehr zuständig) der Meinung ist dafür nicht zuständig zu sein, dann achtet wenigstens im Winter auf die ordnungsgemäße Begehbarkeit des Weges und sei es mit finanziellen Repressalien für die „VERWEIGERER“ des Schnee räumens.

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