Radtour am Sonntag

Endlich war es mal etwas kühler. So konnten wir eine Radtour durch das Havelland unternehmen, ohne gleich ins Schwitzen zu kommen. Dieses Mal ging es von Steckelsdorf über Rathenow nach Semlin. Dort fällt am 7. August der Startschuss für den 29. http://www.drei-seen-lauf.de. Während die Strecke des Drei-Seen-Laufes für Radfahrer über Hohennauen,Wassersuppe und Lochow nach Ferchesar führt, fuhren wir gestern direkt am Golfplatz vorbei nach Ferchesar. Auf dem See konnte man einige Boote und Segler sehen. Die Strände lagen ziemlich verwaist da; und das trotz sommerlichen Wetters und Ferienzeit. Semlin hat sich in den letzten Jahren zu einem wahren Juwel entwickelt: Gepflegte Grundstücke, Gaststätten und Pensionen für unterschiedlichste Ansprüche.Das scheint sich bereits bis in die alten Bundesländer herumgesprochen zu haben. Fahrzeuge, denen wir begegneten, kamen aus Lübeck, Hamburg, Braunschweig oder Wiesbaden. Oder waren es nur ehemalige Havelländer, die jetzt dort leben und die Ferien zu einem Besuch in der alten Heimat nutzen? Ferchesar hat die gleichen natürlichen Bedingungen wie Semlin: See mit Anschluss an die Havel und damit an die weite Welt, Wasser, Sand und Kiefernwälder. Aber irgenwie liegt Ferchesar noch im Dornröschenschlaf. Wir radelten von Ferchesar über Stechow nach Rathenow zurück. Dafür nutzten wir den Radweg durch den Wald, der etwa auf der ehemaligen Bahnstrecke der „Stillen Pauline“ verläuft. Zweieinhalb Stunden nach der Abfahrt waren wir wieder zu Hause und haben uns dabei keineswegs beeilt. Für kühlere Tage ist diese Strecke wärmstens zu empfehlen.