Fragen zur BUGA

In Vorbereitung auf die BUGA wurde besonders in Rathenow sehr viel getan. Die Weinbergbrücke und der umgestaltete Weinberg werden immer wieder von Einheimischen und Besuchern gelobt. Dennoch bleiben etliche Fragen offen:
Woher kommen die Leute, die an den Eingängen die Tickets kontrollieren bzw verkaufen? Ich habe eine Dauerkarte und war seit der Eröffnung wohl schon zehnmal auf dem Rathenower Gelände. Noch niemals habe ich dabei einen Rathenower/ eine Rathenowerin am Einlass getroffen. Und ich kenne viele Leute in Rathenow. Es geht ja nicht nur um den Verkauf oder die Kontrolle der Eintrittskarten. Ortsfremde möchten Auskunft haben über den Standort. Und wenn am Eingang Sportplatz Schwedendamm nicht die Frage beantwortet werden kann, ob der Optikpark noch einen anderen Ausgang hat (den hat er am Leuchtturm über den Schubleichter zum Mühlenhof), dann ist das schon traurig.
Oder wenn am Friedhofsausgang auf dem Weinberg niemand von drei Anwesenden sagen kann, ob man von dort direkt auf den Friedhof und zur Auferstehungskirche gelangen kann.
Warum wurden neue Flößer eingestellt? Die Männer, die seit der LAGA die Flöße von einem Anleger zum anderen stakten, erzählten während der Fahrt so mancherlei. Ich bin jetzt schon zweimal Floß gefahren. Beide Flößer verrichteten gewissenhaft und stumm ihre Arbeit.
Warum wurden die Bronzeplastiken (Biber, Gans) am Ufer des Havelaltarms entfernt?
Warum überlässt man die Entscheidung, den Bismarckturm zu betreten nicht einfach den Besuchern? Wer Platzangst oder Höhenangst hat, wird ihn sowieso nicht erklimmen wollen. Der Geschäftsführer war offenbar noch nie im Hamburger Michel oder anderen bekannten Kirchen. Dort ist das Gedränge wesentlich größer als es auf dem Bismarckturm zu erwarten wäre.
Ich werde weitere Fragen stellen, damit auftretende Mängel zugunsten der Gäste beseitigt werden.