Halbzeit erreicht?

An diesem Wochenende wird die südliche Hälfte der Friedensbrücke für die Grundsanierung vorbereitet. Die erneuerte nördliche Hälfte war gestern schon mal für Fußgänger und Radfahrer freigegeben.
Friedensbrücke
Kraftfahrzeuge mussten die Ortsumfahrung nutzen, um in die Innenstadt zu gelangen. Läuft alles weiter nach Plan, wird zum Ende des kommemden Jahres dieses Nadelöhr wieder ganz für den Fahrzeugverkehr nutzbar sein.
Auch in der Stadtmitte wird weiter fleißig gebuddelt. Aus der Hauptampelkreuzung entsteht, wie an verschiedenen anderen Schnittstellen, ein Kreisverkehr. Gleichzeitig ist zu erkennen, dass die Fahrbahn, wie neuerdings üblich, erheblich schmaler wird. Dafür können dann Fußgänger und Radfahrer noch mehr Fläche in Anspruch nehmen. Bisher zeigen die Baumaßnahmen keine deutlich schönere Ansicht des Stadtbildes. Vor der Sanierung war der Märkische Platz in Ordnung. Das Pflaster war heil, Bäume von respektabler Größe spendeten Schatten. Heute sind die Bäume weg. Das neue, helle Pflaster ist dermaßen verdreckt mit Kaugummiresten und verschütteten Getränken, dass es wahrlich keinen schönen Anblick bietet.
Wäre es für die Stadt nicht besser gewesen, nur notwendige Veränderungen durchzuführen und die Verschuldung auf einem vertretbaren Niveau zu halten?