Dreckig, gefährlich, Rathenow

Der letzte Schnee ist längst weggetaut. Trotzdem liegt auf vielen Radwegen der in großen Portionen ausgebrachte Splitt, vermengt mit Scherben, Zigarettenkippen und Müll. Die Einwohner zahlen Straßenreinigungsgebühren. Und sie werden auch abkassiert, wenn sie an bestimmten Tagen nicht rechtzeitg ihr Auto umgeparkt haben, ganz egal, ob ein Kehrfahrzeug zum Einsatz kam oder nicht.
Dieser Dreck liegt auf dem Radweg an der Friedensbrücke:
001
002
Vermutlich wird aus dem Rathaus wieder argumentiert werden, dass ja an der Friedensbrücke gerade Sanierungsarbeiten duchgeführt werden. Da müssen alle Verkehrsteilnehmer mit Einschränkungen leben. Was machen da schon ein paar Schippen voll Splitt und Scherben aus? Nach den Bauarbeiten fährt sicher irgendwann ein Kehrfahrzeug auf diesem Weg lang. Und so lange müssen sich die Leute wohl gedulden, oder?
Und wie sieht es sonst in der Stadt aus? Es gibt in manchen Straßen kaum noch ein Haus, das nicht von Schmierfinken „verziert“ wurde. Vor Jahren wurde ein Fahrzeug in Dienst gestellt, in dem Mitarbeiter des Ordnungsamtes Streife fahren und somit für mehr Sauberkeit sorgen sollten. Gebracht hat es absolut nichts. Das Aussehen vieler Häuser, Zäune, Schaltkästen und ähnlicher freier Flächen zeigt, dass die Schmierereien ständig zunehmen. Fotos dieser Sachbeschädigungen werden hier nicht gezeigt. Es wird ja kaum jemand erwischt und wenn doch, dann gibt es eine Ermahnung und das war`s.

Ein Gedanke zu „Dreckig, gefährlich, Rathenow

  1. Michael

    Leider sieht es nicht nur in Rathenow so aus. Ein Aktions Tag der Anwohner wäre vielleicht auch nicht schlecht.

Kommentare sind geschlossen.