Rathenow-Schildbürgerstadt Teil II

Ein weiteres Nadelöhr ist seit einiger Zeit die Friedensbrücke. Sie soll in den nächsten zwei??? Jahren von Grund auf saniert werden. Die Hälfte der Fahrbahn und der nördliche Geh- und Radweg sind unpassierbar. Eine Ampelanlage soll das Passieren der einen Fahrspur ermöglichen. Dieses Mal sind nun die Fahrzeuge im Vorteil, die in westliche Richtung fahren wollen. Hier lässt die Ampel im Durchschnitt neun Fahrzeuge fahren, ehe sie wieder Rot anzeigt. Wer in Richtung Stadtzentrum fahren will, sollte viel Geduld haben. Oft können gerade mal drei Fahrzeuge fahren. Kommen dann noch Verkehrsteilnehmer aus der Göttliner Straße (und diese Ampel schaltet nach Bedarf – also manchmal schon für ein einziges Auto), dann kommen die Fahrer aus der Genthiner Straße gar nicht mehr zum Starten. Da die beiden Ampeln auf diesen etwa dreißig Metern nicht aufeinander abgestimmt sind, blockieren dann oft noch die aus der Göttliner Straße die Kreuzung.
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Wer kann, sollte unbedingt die Umgehungsstraße nutzen.

5 Gedanken zu „Rathenow-Schildbürgerstadt Teil II

  1. tomtom

    Dazu kommt noch die ausgenuddete Fahrbahn am östlichen Ende, mit tiefen Löchern und Autos unter Schrittgeschwindigkeit. Dazu die Spezies die noch bei rot in den Schlauch fahren und dann den Gegenverkehr blockieren. Brummifahrer mit Überlandzügen (meist aus dem Ausland) merken auch manchmal erst kurz vor der Brücke, dass sie mit ihrem 30-Tonner Probleme haben werden und blockieren zehn Minuten alle Richtungen bei ihren Wendeübungen.

    Ich frage mich wie Rettungsdienste nach Rathenow West, Steckelsdorf, Buckow etc. durchkommen. Immer den Umweg über die Umgehungsstrasse?

    Es war halt kein Geld für die geplante Behelfsbrücke da und der Rathenower kann sowas ab.

    1. Helga Artikelautor

      Nein, dafür sollen wir aber eine obersupertolle Fußgänger-BUGA-Brücke bekommen, die dann ein paar Monate im Jahr genutzt, aber noch für viele Jahre für einen gewaltigen Schuldenberg sorgen wird. Da haben wir doch endlich was, was uns von anderen unterscheidet.

  2. mario

    Was die Leute bloss alle haben es gibt doch noch eine zweite zufahrtstrasse nach rathenow und diese nennt sich nicht ortsumgehung sondern B188 von mir aus können sie die brücke abreissen dann gibt es wenigstens keine nächtlichen srassenrennen mehr und die anwohner können nachts mal schlafen.

    1. Thomas Hacker

      … und ich fahre aus Rathenow-West zum Kaufland und Obi über Berlin, Paris, Moskau, Kaufland?

      Krank werden möchte ich dann auch nicht wenn der Rettungswagen erst nach Rathenow-Süd fahren muss.

  3. Helga Artikelautor

    Und für Fußgänger und Radfahrer, die die B 188 (Ortsumgehung) nicht nutzen dürfen, wird Fährbetrieb eingerichtet?

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