Dauerstress für Anwohner, Händler und Kunden

Die Ferien in Brandenburg haben begonnen. Wer da Schulsachen für die Kinder kaufen will, mal ein Eis essen möchte oder etwas anderes in der Innenstadt zu erledigen hat, sollte sich auf Schikanen gefasst machen. Heute früh gab es so gut wie kein Durchkommen mehr. Weder kam man an der Post noch an der Volksbank vorbei.


Rentner quälen sich mit ihren Rollatoren durch das aufgewühlte Gelände, um zum Optiker oder Bäcker zu kommen. Mütter schieben Kinderwagen durch den Dreck. Neben dem Lärm, den das Baugeschehen verursacht, gibt es zusätzlich noch eine riesige Staubwolke.

Schließlich soll ja unsere Stadtmitte keine null-acht-fünfzehn Erneuerung bekommen, sondern eine ganz spezielle. Und die dauert eben länger, da Ministeinchen verbaut und meist noch in Form geschnitten werden müssen. Was machen da schon ein paar Monate Chaos aus?


Vielleicht fördert es ja die geistige Flexibilität, wenn man sich jeden Morgen und jeden Nachmittag erst mal neu orientieren muss, wo man nun noch ein Durchkommen findet.