Optikpark- immer einen Besuch wert

In der Ferienzeit herrscht wieder reger Betrieb im Optikpark. Die Kinder erkunden die Spielplätze

oder kuscheln mal kurz mit einem der drei Biber.

Hier war Havi gerade unterwegs.
Wenn man sich dann mit der Eltern oder Großeltern auf der Parkbank unterhält, während die Kleinen unbeschwert umhertollen, wird der gesamte Optikpark immer wieder mit viel Lob bedacht. So hatten kürzlich Großeltern aus der Nähe von Stendal ihre Enkel aus Uelzen zu Besuch und freuten sich, dass sie hier preiswert einen schönen Ferientag erleben konnten. Auch eine junge Mutti, die selbst hier in Rathenow aufgewachsen war, hatte mit ihrem Zwillingspärchenden den Park besucht. Sie äußerte ihre Verwunderung darüber, dass sie bei ihren Besuchen in der alten Heimat keine ehemaligen Mitschüler mehr trifft. Das ist schnell geklärt: Die jungen Leute zwischen dreißig und vierzig haben noch eine solide Schulbildung und eine abgeschlossenen Berufsausbildung. Wer von denen hier keine Arbeit mehr gefunden hat, musste notgedrungen der Heimat den Rücken kehren.
Die heute unter 25-jährigen sind nach der Wende eingeschult worden, haben verschiedene Schulexperimente über sich ergehen lassen müssen. Es gab Verunsicherungen bei Lehrern und Eltern (meinem Kind hat keiner was zu sagen). Das Ergebnis sind mittelmäßige oder gar keine Schulabschlüsse, abgebrochene Ausbildungen. Diese jungen Leute hängen auch heute noch hier rum und werden von einem Bildungsträger zum nächsten geschoben.
Aber zurück zum Optikpark: Während ein Teil der Kinder am Projekt „Stadtbau“ beteiligt war, konnten andere das Angebot des Grünen Klassenzimmers nutzen. In der vergangenen Woche wurde Salzteig verarbeitet. In dieser Woche können ausgemusterte CDs bemalt werden für den Kinderzimmerschmuck.

Im Zelt neben dem Brachymedialfernrohr gibt es Vorträge und Filmvorführungen zur Entstehung des Fernrohres.