Dem Handel geht es schlecht

Heute war ich mal kurz ein paar Kleinigkeiten einkaufen. Da musste ich feststellen, dass es dem Handel sehr schlecht zu gehen scheint. Zwei Beispiele (ich war nur in zwei Geschäften und danach restlos bedient): Aldi in der Milower Landstraße versuchte heute noch Toastbrot mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum 27.12. zum vollen Preis von 49 cent an die Kunden zu bringen. Die Mohrrüben in den Packungen waren feucht von Kondenswasser und schwarzfleckig. Danach war ich bei o.k. Sonderposten (ehemals Grimms Schnäppchen). An der Tür weist ein Aufkleber auf Videoüberwachung hin. Ich überlege mir schon, ob ich als Kunde einen Hinweis auf Falscheingaben in die Kasse zu Ungunsten der Kundschaft anbringen kann. Da auf dem Bon nur der Preis, nicht aber der Artikel erscheint, passe ich hier immer besonders auf. Es ist mir mindestens schon dreimal in diesem Geschäft passiert, dass sich die Kassiererin „versehentlich“ vertippt hat. Seit es keinen BHG-Laden mehr in Rathenow gibt, bekommt man manche Waren leider nur noch hier. Anderenfalls würde ich auf einen Einkauf in diesem Geschäft längst verzichten.

4 Gedanken zu „Dem Handel geht es schlecht

  1. Andre

    Hallo an Helga,

    ich kann deine Meinung leider nicht teilen.
    Es geht dem Einzelhandel schlecht ???
    Weil Aldi vergessen hat die Kontrollen zu machen für Lebensmittel ( die täglich fällig sind ) Da waren Sie liebe Helga warscheinlich gleich um 8.00 Uhr in der Filiale.Das kann mal passieren,nur geht es denen dann lange noch nicht schlecht ( Platz 2 der geündesten Ketten im Einzelhandel Deutschlandweit )
    Und zu den Anschuldigungen gegenüber dem Schnäppchenmarkt ( ok Sonderposten )
    Ein jeder hat das Recht seinen Kassenzettel nach erhalt sofort zu prüfen,dann sind auch Reklamationen kein Thema.Hier darf man nur nicht 2 Sachen vergessen:
    Es gibt dort keine Scannerkasse,daher auch nicht die genaue Auflistung der einzelnen Artikel.Jedoch wird angezeigt das es sich um 7 oder 19 % Ware handelt.Wenn dazu fragen sind,werden Ihnen die Mitarbeiter sicherlich dabei helfen.
    Und der 2 Punkt wäre:
    Sind wir nicht alle nur Menschen ???
    Da passieren nun mal Fehler ( die wie ich finde aber nicht zu oft sein dürfen ) da liebe Helga haben Sie dann doch Recht !!!
    Und das an der Kasse noch Mensche sitzen finde ich auch gut so.denn wenn wir eines Tages von Computern abgelöst werden,dann viel Spaß ( denn auch diese machen Fehler )
    Ich komme auch aus dem Handel und kann daher nicht Ihre Zeilen mit meiner Meinung teilen.
    Nach wie vor ist der Sonderposten in Rathenow eines meiner Lieblinge,wenn es darum geht:
    billig ( was wir alle wollen ) und immer neue Waren im Sortiment ( auch das wollen wir alle ) zu ergattern.
    Auch Aldi ist eines meiner Favoriten hier in Rathenow.
    Also überdenken Sie doch bitte Ihre Meinung zum Thema:
    Dem Einzelhandel geht es schlecht ( denn das passt nicht wirklich hier zu )

    MfG: Andre aus Rathenow

  2. Helga Artikelautor

    Meine Meinung habe ich überdacht, ehe ich sie hier veröffentlicht habe. Es ist doch sehr auffällig, wenn sich Kassierer/innen stets zum Nachteil der Kunden vertippen. Zum Glück hat unsere Generation wirklich noch Kopfrechnen gelernt.

  3. Herrman

    Liebe Helga,

    mit Ihrer Aussage: „Es ist doch sehr auffällig, wenn sich Kassierer/innen stets zum Nachteil der Kunden vertippen.“ sollten Sie wirklich vorsichtig umgehen.

    Sie unterstellen damit der Kassiererin/dem Markt, dass dort STETS und BEWUSST falsche und für den Kunden nachteilige Preise eingetippt werden.

    Aus eigenen Erfahrungen kann ich sagen, dass dem so nicht ist! Daher möchte ich Ihnen einmal den §187 StGB ans Herz legen:

    „Wer wider besseres Wissen in Beziehung auf einen anderen eine unwahre Tatsache behauptet oder verbreitet, welche denselben verächtlich zu machen oder in der öffentlichen Meinung herabzuwürdigen oder dessen Kredit zu gefährden geeignet ist, wird mit Freiheitsstrafe bis zu zwei Jahren oder mit Geldstrafe und, wenn die Tat öffentlich, in einer Versammlung oder durch Verbreiten von Schriften (§ 11 Abs. 3) begangen ist, mit Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren oder mit Geldstrafe bestraft.“

  4. Helga Artikelautor

    Wieso regt Ihr Euch denn so auf? Man wird doch wohl darauf hinweisen können, dass jeder mal genauer auf den Kassenbon schauen möge. Ich habe nur über meine persönlichen Erfahrungen berichtet. Schlussfolgerungen kann jeder selbst ziehen.

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