3 Gedanken zu „Stadt Rathenow eKommune

  1. schnuppe

    Ja, die Internetpräsentation der Stadt Rathenow ist eine Augenweide. Trotzdem gibt es ein paar Kritikpunkte bei den Inhalten der Seite. Es fehlen meiner Ansicht nach ein Bürgerforum und auch Informationen über Gebührenänderungen der Stadt Rathenow.
    Wenn ich was übersehen haben sollte dann bitte um Nachsicht!

  2. Der Rathenower Steppenkurier

    Ich kann leider in keinen Jubel für diese Auszeichnung verfallen. Leider nicht, denn eine gute Tat war die Schaffung der Webpräsenz vor etwa 2 Jahren in dieser Form so nicht.

    Wie mir ein Abgeordneter der Rathenower SVV berichtete hat die Stadt Rathenow mehr als 18.000,00 EUR für die neue Webseite vor zwei Jahren ausgegeben. Das ist eine Menge Geld für so eine Webpräsenz, sogar wahnsinnig viel Geld. Zudem auch noch Geld was an eine Agentur aus den alten Bundesländern und damit raus aus der Region geflossen ist.

    Die Rahmenbedingungen für die Ausschreibung der Leistung wurden von den EDV-Leuten der Stadt Rathenow erarbeitet. Der Inhalt der Ausschreibung ist, wie mir der Abgeordnete weiter berichtete, total überzogen und fand auch Kritik bei den Abgeordneten. Es ist zu vermuten, dass die Ausschreibung gezielt in eine bestimmte Richtung (Unternehmen) verfasst wurde.

    Wie mir ortsansässige Webagenturen berichteten, hatten diese keinerlei Kenntnis vom Vorhaben der Stadt und sind so auch nie um die Abgabe ihres Angebotes gebeten worden. Man hat diese Unternehmen damit bewusst ausgegrenzt.

    Laut Ausschreibungsrichtline soll das bei Aufträgen unter 25.000,00 EUR wohl möglich sein. Moralisch ist das aber wohl dennoch eine Katastrophe. In drei Agenturen wurde angefragt und es war keine Ortsansässige dabei!
    Das finde ich sehr schade, denn es gibt durchaus Rathenower Agenturen die in der Lage gewesen wären ordentliche Webseiten für die Stadt Rathenow aufzusetzen.
    ( siehe Webseiten für das KUZ, Rathenow live usw. )

    Die Chance ist verpasst. Nicht nur das damit das Geld in der Region geblieben wäre sondern, dass damit auch eine Webpräsenz mit wesentlich mehr Nähe zur Stadt und zur Region entstanden wäre.
    Zu erwarten wäre außerdem, dass sich ein Webseitenmacher aus der Region auch nach Ableistung und Abrechnung des Auftrages mit seiner Arbeit viel intensiver verbunden fühlen würde, als das jetzt der Fall ist. Damit würden längerfristig viele Vorteile für die Stadt und natürlich für die Webseitenbesucher resultieren.

    Dass es auch anders geht, beweist die Stadt Premnitz. Hier hat die Stadt mit dem Premnitzer Jugendklub eine Vereinbarung geschlossen. Mitglieder des Jugendklubs haben die Internetseiten für die Stadt Premnitz geschaffen und halten sie auch ständig aktuell.

    Das Ergebnis unter http://www.premnitz.de kann sich sehen lassen, wie ich finde. Und dabei ist der Stadt und dem Jugendklub geholfen, denn das Geld für die Leistung fließt in den Premnitzer Jugendklub. Das Prinzip ist dabei relativ einfach. Die Stadt arbeitete die Inhalte zu, der Jugendklub stellt diese ins Internet und die Stadt kontrolliert die ordentliche Umsetzung. Abschließend gibt diese danach die Internetseiten frei.

    Ich finde das ist wirklich ein nachahmenswertes Konzept und Auszeichnungswürdig

  3. schnuppe

    @Rathenower Steppenkurier

    Eine gute Website muss nicht viel kosten- das stimmt. Das leider Rathenow mit dieser hohen Summe wieder ins negative Licht gerät ist typisch! Es gibt zum Glück Menschen, die nicht so korrupt sind wie so manch Rathenower Entscheidungsträger!

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