Ende des Optikparks vorprogrammiert?

Nach dem Willen der Regierung sollen ABM-Stellen (wo gibt es eigentlich noch welche?) und Ein-Euro-Jobs drastisch gekürzt werden. Damit sollen sich angeblich Milliaren einsparen lassen. Hat eigentlich mal jemand in der Regierung darüber nachgedacht, dass die Ein-Euro-Jobber enorme Leistungen vollbringen?
Ganz egal, woher Leute in den Rathenower Optikpark kommen, immer wird die Arbeit der dort Beschäftigten (in der Mehrzahl Billiglöhner) lobend erwähnt. Wenn die Stadt diese Leute regulär einstellen würde, könnte sie es sich überhaupt nicht leisten. Und bei Eintrittspreisen von fünf Euro oder noch mehr könnte niemand mehr den Park besuchen. Allerdings brauchen wir keine Angst vor Arbeitskräften aus unseren östlichen Nachbarländern zu haben. Zu den Bedingungen kommen die hier nicht arbeiten.
Unsere Regierung sollte mal darüber nachdenken, ob sich nicht die Auslandseinsätze als größeres Sparpotenzial erweisen würden. Und auch bei „Dienstreisen“ unserer Regierenden ließe sich so mancher Euro einsparen.