Minuspunkte beim BUGA-Besuch

Wir waren seit der Eröffnung oft auf dem Rathenower BUGA-Gelände. Dass es für eine Woche gesperrt werden musste, stößt zum größten Teil auf Verständnis. Die starken Schäden nach dem schweren Unwetter mussten behoben werden. Beim genauen Hinsehen bekommt jeder mit, wie schlimm das Unwetter gewütet hatte. Doch es fallen auch andere Schwachpunkte ins Auge, die eigentlich nicht sein müssten:
Warum ist die Rutsche auf dem Echsenspielplatz gesperrt? Sie sieht so aus, wie zu Beginn der BUGA und muss damals ja wohl vom TÜV abgenommen worden sein.
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Enttäuschte Kinder stehen hier am Absperrband.

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Was nützt der schönste Volleyballplatz, wenn es weit und breit keinen Ball gibt? Gäste von außerhalb wissen nichts von der Existenz eines solchen Spielfeldes und bringen deshalb nicht vorsorglich einen Ball mit. Wir haben heute mal einen zur BUGA mitgenommen. Spontan fanden sich zwei Mannschaften ein. Warum hat der Souvenierstand nicht ganz simple Gummibälle im Angebot? Die würden vermutlich eher Absatz finden als Schlüsselanhänger oder Badeentchen, sprich Badewelse.
Im April und Mai, als es kalt war, sprühten die Fontänen Wasser. Auch die Pumpen gaben das Nass her. Jetzt kommt kein Tropfen aus den Düsen.
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Was bleibt denn da noch von dem vielgelobten Echsenland? Ein wenig klettern, eine kleine Schaukel, die Schuhe voll Kies und kaum ein Plätzchen im Schatten. Das lockt doch niemanden mehr an.
Auch die Klettertürme auf dem Optikparkgelände, die sich seit der LAGA stets großer Beliebtheit erfreuten (hier noch auf einem Archivfoto), sind gesperrt.
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Grund soll ein Wespennest in einem der drei Türme sein. Naturschutz hin oder her. Die BUGA besteht nur ein paar Monate und da kann man nicht eine Attraktion nach der anderen sperren. Da braucht sich niemand zu wundern, dass die Besucherzahlen nicht den Erwartungen entsprechen. Solch ein Wespennest kann umgesiedelt werden.