Aus Kaufmarkt wurde Kaufland

Dieser Supermarkt am Schwedendamm wurde kurz nach der Wende als „Magnet“ erbaut und nach wenigen Jahren in Kaufmarkt umgewandelt.
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Was verspricht sich die Handelskette davon, dass über das Wochenende Kaufmarkt in Kaufland umgewandelt wurde? Die Verkaufsfläche ist die gleiche geblieben. Das Angebot war auch vorher schon sehr umfangreich. Es wurde wieder einiges umgeräumt. Eine große Umräumaktion gab es gerade im vergangenen Jahr bei Kaufland in Rathenow-Süd. Man muss schon Zeit mitbringen, ehe man alles gefunden hat, was man kaufen wollte. Und leider kann jeder seine paar Euros nur einmal ausgeben, egal ob nun Kaufmarkt, Kaufland oder sonstwas über dem Eingang steht.

9 Gedanken zu „Aus Kaufmarkt wurde Kaufland

  1. Sebastian

    Kaufland und Kaufmarkt gehörten eh schon zur selben Handelskette. Die Umbaumaßnahmen im alten und neuen Kaufland sollten/sollen bewirken, dass bundesweit alle Filialen dieser Kette für den Kunden gleich aussehen (soweit es mit den verschiedenen Ladenflächen möglich ist). Das ist im Prinzip das gleiche, wie bei der größten Fastfoodkette der Welt. Wer bereits eine Filiale besucht hat, findet sich auch in einer anderen Filiale am anderen Ende der Welt zurecht. In Kaufland und Kaufmarkt gab es vor der Umbenennung die sellben Produkte zu kaufen. In diesem Zusammenhang können sich Psychologen und Marketingexperten der Kauflandführung in praktischer Arbeit am Kunden austoben. Letztendlich ist es ja so, dass auch die anderen Supermarktketten mehrere Filialen im Stadtgebiet haben. Und es gibt auch zwei verschiedene Supermarktketten mit dem selben Namen!

    MfG

  2. Britta

    Als Kaufland darf man jetzt jeden Tag bis 22.00 Uhr öffnen, Kaufmarkt hatte nur Freitags und Samstags so lange auf. Die Marktleitung freut sich und die Familien der Verkäuferinnen den Nachteil. Oder man stellt noch ein paar Schüler ein, die dann abends die Stellung an den Kassen halten. Ein Hoch auf Teilzeitjobs und geringfügige Beschäftigungen!

  3. Kaddi

    Siehe Premnitz, da ist ja beim ehemaligen Marktkauf auch großes Umgeräume. Weiß nich, wirds jetzt Edeka? E-Center? Keine Ahnung-viel Arbeit. Ich schließe mich dem Hoch auf Teilzeitjobs und geringfügig Beschäftigten an.
    Aber kann mir ja auch egal sein, ich hab mir meinen eigenen Teilzeitjob geschaffen. LG Kaddi

  4. schnuppe

    Irgendwann heißt es zum Schluss Ossi-Markt mit nur einer Kasse und die Werbeanzeigen mit „Jalla, jalla – der Preis ist heiß“ lassen massenhaft Rentner und Geiz ist Geil Kunden vör Öffnung Schlange stehen.
    …und nebenan bei IBO: 10 Prozent Rabatt für einen Einkauf und 15 Prozent Rabatt für ein artikel. Jetzt zugreifen bevor die Preise wieder gesenkt werden.

  5. tomtom

    Ändert sich dann auch das Musikangebot was über den Kunden rieselt?

    Ich hätte ein bisschen Klassik, Rock (70’er und 80’er Jahre) und Sorbische Volksmusik 🙂

  6. Helga Artikelautor

    @ tomtom: Ich glaube, es gibt eine kostenlose Kundentelefon-Nummer. Melde doch mal deine Wünsche an. Vielleicht werden sie erhört.

    @ Britta: Geh mal zum ILZ. Die geben dir ernsthaft den Rat, erstmal irgendwo ehrenamtlich zu arbeiten. Möglicherweise könnte dann tatsächlich ein Job daraus werden.

  7. Britta

    Vielen Dank für den „Tipp“, ich glaube, dieser wurde schon vielen Leuten dort gegeben. Zum Glück bin ich im Besitz eines Vollzeitjobs, sogar hier in Rathenow. Und ehrenamtlich konnte ich wohl auch nicht Nein sagen, habe einige Funktionen und Dienstleistungen im Angebot.

  8. Aufklärer

    „Kaufmarkt“ ist banal und irgendwie Gaga-Deutsch, man sagt ja auch nicht „Trinkkneipe“.

    „Kaufland“ eröffnet assoziative Perspektiven (Weite, Größe, „Land wo Milch und Honig fließen“ …)

    Ist einfach die bessere Marke.

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