Earth Hour – Licht aus, Klimaschutz an

Unter diesem Motto versucht der WWF heute am 27. März 2010, die Menschen zu motivieren, um 20:30 Uhr für eine Stunde das Licht abzuschalten. Welch zweifelfhafte Aktion, wenn man bedenkt, dass sich der WWF damit vor den Karren einer internationalen Klima-Mafia spannen lässt. Eben jener Typen – einschließlich einiger Staatsoberhäupter – die satten, geldwerten Profit aus dem Lügenkonstrukt schlägt, den sie selbst „Klimawandel“, „Treibhauseffekt“ oder „Killer-CO2“ nennen.

Dank der gleichgeschalteten Medien ist es ihnen gelungen, dass die große, TV-sedierte Masse diesen Mist auch glaubt. Wer sich unabhängig von den Massenmedien informiert, wird schnell feststellen, dass es mit der ganzen Sache nicht viel auf sich hat. Klimaschutz ein, Gehirn aus – könnte man meinen.

Doch Informationen selbst zu erabeiten ist für viele undenkbar, weil mit Arbeit und Denken verbunden. Vorgekaute Meinungen aus Radio, TV und diversen Revolverblättern sind viel leichter zu verdauen. Und es ist natürlich auch viel interessanter, zu erfahren, welche Farbe der Slip von Paris Hilton hat.

Naja, ich geh‘ jetzt erst mal Kühe füttern, damit sie gehörig CO2-haltige Abgase produzieren, während sie auf den ganzen „Klimawandel“ schei…

Ein Gedanke zu „Earth Hour – Licht aus, Klimaschutz an

  1. Sebastian

    Fakt ist, dass die Menschen sich gerne von den Medien unterschiedlichster Art und deren vorgekauten Meinungen beeinflussen lassen – ist ja auch bequem.

    Fakt ist auch, dass es in der Geschichte der Erde schon einige Klimawandel ohne den Einfluss der Menschheit gab.

    Genauso Fakt ist, dass es sicherlich einige Gruppierungen und Firmen gibt, die Kapital aus dem Klimawandel und deren Bekämpfung schlagen.

    Die Entwicklung neuer Technolgien kostet Geld, viel Geld. Aber mögliche Schäden durch Naturkatastrophen werden auf Dauer mehr Geld und auch Menschenleben kosten.

    Es gibt viele Foren, Blogs und Artikel im www, die das für und wider gegeneinander aufzeigen. Es gibt viele unterschiedliche Meinungen. Manche glauben an den Klimawandel, andere halten den Klimawandel für eine Lüge. Viele dieser Diskussionen habe ich mir durchgelesen. Teilweise werden Menschen für ihre anderslautende Meinung sogar beschimpft.

    Gerne möchte ich der Meinung des Vorredners widersprechen. Einige seiner aufgeführten Argumente tragen sicherlich auch einen Teil an Wahrheit in sich. Aber vielleicht ist die Leugnung des Klimawandels auch nur eine Art von einer vorgekauten Meinung. Sie ist auch bequem, man kann seinem gewohnten Leben wie gewohnt weiter nachgehen. Man muss demnach nicht überlegen, ob man was zugunsten seiner Um- und Nachwelt an seinem Lebensstil ändern sollte.

    Fakt ist nämlich auch, dass der Mensch neben den natürlichen CO²-Erzeugern (zB Vulkane…) zusätzlich durch die Industrie, Stromerzeugung, Verkehr, dem einfachen Leben (Herstellung von Gütern für unseren hohen Lebensstandard, Heizen, Massentierhaltung für unsere Nahrung…) Unmengen an CO² und Giften in die Luft schleudert. Achja, für seinen Lebensraum, Anbau von Nahrungsmitteln und auch Profitgier holzt der Mensch große Flächen an Wäldern ab. Ist sicherlich auch eine Lüge, dass durch Photosynthese CO² umgewandelt und gebunden wird. Ganz zu schweigen von anderen Umweltbeeinträchtigungen, die durch Kahlschläge in der Natur begünstigt werden.

    Egal welcher Theorie man nun glaubt. Fakt ist auch, dass natürliche Ressourcen knapp sind und der Mensch weiterhin verschwenderisch damit umgeht. Vielleicht könnte man den Klimawandel nutzen, um jetzt schon gegen die Knappheit anzukämpfen, sparsamer zu Leben und neue Technologien zu entwickeln. Früher oder später wird das Öl alle sein. Wenn bis dahin kein Umdenken stattgefunden haben, dann wird es schwer und teuer. Noch haben wir die Chance etwas zutun. Der Nebeneffekt wäre der, dass man dabei auch die Umwelt schont.

    Ich für meinen Teil bin kein Umweltfanatiker. Aber ich fahre ein sparsames Auto, spare wo es geht Strom und kaufe dahingehend auch bewusst. Es gibt soviele Ecken, wo jeder einzelne einen kleinen Teil dazu beitragen kann. Wenn jeder was macht, dann wäre es der richtige Schritt in die richtige Richtung.

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