Keine Zulassung, keine Versicherung, viel Alkohol

Mit einem selbst gebauten Vehikel war ein betrunkener junger Mann aus Großderschau in der Nacht zum Sonntag unterwegs. Nach Zeitungsberichten wollte er von Großderschau nach Tangermünde zur Arbeit fahren. Dazu hätte er etwa 25 Kilometer auf der B 102 bis Rathenow und knapp 30 Kilometer auf der B 188 fahren müssen. Das sonderbare Gefährt ist etwa 2,50m lang, hat einen Unterbau aus zwei verrosteten Zaunfeldern; Motor, Tank, Achsen, Räder und Getriebe vom Trabant. Eine Karosserie gibt es nicht. Weil ein Scheinwerfer nicht funktionierte, hatte der Fahrer ein Stirnband mit einer Lampe getragen. Es gab kein Rücklicht, dafür eine Anhängerkupplung vom Trabbi. Neben drei Sommerreifen war auch ein Winterreifen zu finden. Zu allem hatte der Fahrer noch 2,4 Promille intus. Es liest sich jetzt lustig, aber man mag sich gar nicht vorstellen, welche Folge diese „Fahrt“ hätte haben können. Trotzdem hoffe ich, dass es ihn nicht den Arbeitsplatz gekostet hat und er hoffentlich einige Lehren aus der Geschichte zieht.

Ein Gedanke zu „Keine Zulassung, keine Versicherung, viel Alkohol

  1. Sabrina

    Ja, das klingt wirklich lustig….gut, dass niemand zu schaden gekommen ist sonst wäre es schnell das Gegenteil gewesen.

    Diese Schlagzeile fand selbst den Weg zu Nicht-Rathenowern (besser gesagt zu nem bayerischen Freund)und ich wurde gestern drauf aufmerksam gemacht, ob ich das schon gelesen hätte.

    Mensch, wenn wir doch mal mit tolleren Schlagzeilen bekannt werden würden 😉

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