Viele Rathenower kennen ihn

Ein großer Teil der Rathenower ist häufig mit dem Fahrrad unterwegs. Da passiert es schnell einmal, dass das Gefährt seinen Dienst versagt.Ein platter Reifen, eine gerissene Kette oder das nicht funktionierende Licht sind für manche ein Problem. Für ihn ist das meist reine Routine, denn er kennt sich bestens aus mit Fahrrädern.
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Seit mehr als vierzehn Jahren arbeitet Anastasius Mateke in der Fahrradwerkstatt der Deutschen Verkehrswacht. Hier konnte er schon vielen aus der Klemme helfen. Er verfügt in seiner Werkstatt, einer Garage hinter der Stadtbibliothek, über ein reichhaltiges Ersatzteillager. Auch ausgemusterte oder vom Besitzer gespendete Fahrräder werden oft zu ihm gebracht. Ist ein solches Rad wieder verkehrstüchtig, freuen sich dann Sozialschwache oder andere Bedürftige darüber. Zeitweilig hatte er in seiner Werkstatt Unterstützung durch Ein-Euro-Jobber oder Leute, die ihm über das Sozialamt zugewiesen wurden. Augenblicklich leitet er noch einmal wöchentlich Schüler der nahegelegenen Oberschule in einer Arbeitsgemeinschaft an. Der fast 72-jährige ehemalige Fahrlehrer und Musiker denkt nun aber langsam ans Aufhören und möchte gern im kommenden Jahr die Werkstatt einem zuverlässigen Nachfolger überlassen.
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Durch den Weg direkt hinter der Litfasssäule gelangt man zur Fahrradwerkstatt.