Frau Harke zu Recht und Gerechtigkeit

Es hieß früher schon: Die Kleinen henkt man und die Großen lässt man laufen. Wenn man sich ansieht, wie Gerichte in Deutschland entscheiden, bewahrheitet sich dieser Spruch mal wieder. Ein Herr Zumwinkel zahlt eine Mio aus der Kaffeekasse und kommt mit zwei Jahren auf Bewährung davon. In Leipzig wird derzeit über einen Vater wegen der Misshandlung eines Säuglings verhandelt. Trauriges Vorspiel dieser Sache ist, dass die Mutter dieses Kindes zwei Wochen nach der Entbindung wegen Schwarzfahrens in Haft musste. Gab es für diese Frau keinen Mutterschutz? Wollte da jemand ein Exempel statuieren? Folge dieser Gerichtsentscheidung war jedenfalls, dass der Vater mit dem schreienden Säugling überfordert war und in einer Kurzschlussreaktion das Baby derart misshandelte, dass das Kind zwar überlebte, aber voraussichtlich ein lebenslanger Pflegefall bleiben wird. Armes Baby! Hätte diese Mutter nicht zu einem späteren Zeitpunkt oder mit dem Kind einsitzen können? Warum gab es hier keine Bewährungsstrafe?

2 Gedanken zu „Frau Harke zu Recht und Gerechtigkeit

  1. Xaverl

    Der arme Zumwinkel. Mir tut er Leid. Man könnte doch für ihn sammeln. Dann muss er die Strafe nicht allein aufbringen. Und da fordern neidische Bürger auch noch eine Gefängnisstrafe. Ja wo kommen wir denn hin wenn jetzt schon die Großkopferten eingesperrt werden. Es ist schon richtig, dass man nur die Armen einsperrt. Es muss doch ein Unterschied da sein – oder ???

  2. Schulle aus GÜ

    Der Einbrecher bei Herrn Bohlen hat fast 13Jahre Haft bekommen.Von Gerechtigkeit kann man bei dem System schon lange nicht mehr sprechen.Ich kenne Rathenow gut,habe in Premnitz und Rathenow gewohnt.Meine Eltern wohnen noch dort,und ich habe daher auch noch viele Bekannte in der Region.

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