Jugend mischt mit Teil1

Das Rathenower Kinder- und Jugendparlament ist schon seit mehreren Jahren sehr aktiv. Auf der jüngsten Stadtverordnetenversammlung sorgten die jungen Leute für eine angeregte Diskussion. Sie hatten von den Abgeordneten gefordert, die Stelle eines Jugendkoordinators einzurichten, der sich für die Belange der Jugendlichen einsetzt, die nicht in Sportvereinen oder der Musikschule zu finden sind. Ihr Argument war, dann lieber auf die Umsetzung des Brachymedialfernrohrs in den Optikpark zu verzichten.
Wenn man nachmittags versucht, ins City-Center zu gelangen, weiß man, dass diese Forderung durchaus berechtigt ist. Eine Meute von Kindern und Jugendlichen blockiert die Eingänge, lärmt und verschmutzt die Umgebung. Diesen jungen Leuten muss eine sinnvolle Alternative geboten werden.

3 Gedanken zu „Jugend mischt mit Teil1

  1. schnuppe

    Ein Kinder- und Jugendparlament ist sicher gut gemeint aber auch sie erreichen nicht die Jugendlichen. Die Politikverdrossenheit nimmt weiter zu . Die Jugendlichen wollen mit dieser Politik nichts zu tun haben. Ich kann sie gut verstehen. Jugendliche wollen einfach nur Spass und Abwechslung. Wenn alles nur noch am Geld abhängig gemacht wird, dann müssen wir uns mit dem Bild von einer „Meute von Kinder und Jugendlichen am City-Center“ abfinden.

  2. Helga Artikelautor

    Das KiJuPa beweist ja gerade, dass Jugendliche sich sehr wohl für Politik interessieren. Und es ist auch nicht alles nur vom Geld abhängig. Es gibt auch in Rathenow attraktive Angebote, die nichts oder wenig kosten, aber manchen könnte man sonstwas servieren, die würden immer noch meckern. Und mit Spaß und Abwechslung hat das Treiben vor und im City-Center nichts mehr zu tun. Es bedeutet eine massive Missachtung der Interessen anderer Mitbürger. Aus dem Grunde wäre die Schaffung der Stelle eines Jugendkoordinators dringend angebracht.

  3. schnuppe

    Mag ja sein das sich ein paar Jugendliche für Politik interessieren. Die meisten tun dies jedoch nicht.
    Wenn Jugendliche Ideen haben, wie z.b. ein Musik-Festival im Sommer- dann wird dies wieder ausgenutzt von den Politkern um sich zu etablieren. Unter dem Motto „Gegen Rechts“ gibt es dann auch eine „Schirmherrschaft“ die dann nicht nur die „Linke“ tragen sollen – nein, die CDU will auch mit ins Boot (…. gönnt sie es etwas der Linken nicht??) Das Motto muss schon stimmen- sonst gibts kein Zaster. Alle klatschen und sind begeistert. Sind nicht bald Kommunalwahlen?

    Welch ein Schauspiel!

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