Urlaubszeit – Reisezeit

Warum aber in die Ferne schweifen, wenn man alles für eine optimale Erholung direkt vor der Haustür hat? Wer den Stress in übervollen, überhitzten Zügen oder auf verstopften Autobahnen vermeiden will, wartet auf passendes Wetter und setzt sich auf seinen Drahtesel. Die Vorteile sind nicht zu verachten: Man kann sich in der Landessprache unterhalten, kann abends in seinem eigenen Bett schlafen, kann den Tagesrhythmus selbst festlegen und entdeckt garantiert noch unbekanntes Territorium. Gleichzeitig dient Bewegung an der frischen Luft der Gesundheit. Unsere derzeit letzte Tour führte uns durch den Wald nach Stechow.
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An der Tankstelle überquerten wir die B 188 und waren auf dem Radweg nach Kotzen.
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Solche schönen Wege nur für Radfahrer gibt es inzwischen überall im Land. Niemand muss mehr um sein Leben bangen, weil er gerade mal wieder von einem eiligen motorisierten Fahrzeug überholt wird. Etwa auf der halben Strecke von Stechow nach Kotzen kamen wir an diesem Aussichtspunkt vorbei und konnten in Richtung Rhinsmühlen blicken.
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Von Kotzen aus fuhren wir weiter nach Landin. Vorher überquerten wir den Havelländischen Großen Hauptkanal.
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Genau wie wir im vergangenen Jahr im Ländchen Rhinow und um Hohennauen herum festgestellt haben, sind auch hier die Wege gut beschriftet.
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Von Landin führte unser Weg nach Kriele, vorbei an der Papierwerkstatt von Petra Gottschalk http://www.pappenstil.de/ .
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Von hier aus kehrten wir nach Kotzen zurück, ließen uns allerdings vom Ferchesarer Weg anlocken. Was wir nicht ahnten, war die Tatsache, dass nur das erste Stück dieses Weges noch einigermaßen befestigt war. Fast die gesamte Strecke besteht nur aus losem Sand. So war schieben angesagt. Direkt am Flugplatz überquerten wir dieses Mal die B 188 und auf der gegenüberliegenden Seite ging es wieder auf einem unbefestigten Weg weiter. Beim nächsten Mal werden wir diesen Abschnitt auf jeden Fall meiden. In Ferchesar machten wir an der Badestelle „Dranseschlucht“ eine Pause. Die Eisdiele ist leider auch in der Ferienzeit dienstags erst ab 14 Uhr geöffnet. Für den Rückweg nach Rathenow fuhren wir am Golfplatz vorbei durch den Wald Richtung Wasserwerk. Insgesamt war diese Strecke von und nach Steckelsdorf knapp 50 km lang.