Sanierung abgeschlossen

Die Steckelsdorfer Kirche wurde in diesem Jahr gründlich renoviert. Nun ist auch das Dach dicht. Am Sonnabend vor dem dritten Advent erfolgte die feierliche Einweihung des sanierten Gotteshauses. Morgen um 14.30 Uhr wird es wieder einen Gottesdienst geben.

2 Gedanken zu „Sanierung abgeschlossen

  1. Hans- Jürgen Wodtke

    Unter der Überschrift “ 200 Dorfkirchen in der Mark vom Verfall bedroht“ beschreibt ein Artikel in der MAZ vom 8. Januar 2007 die Situation unserer Kirchen in der Region.

    Um so glücklicher müssen wir uns schätzen, dass die Kirche in Steckelsdorf saniert und jetzt wieder im neuen Glanz erscheint. Eine tolle Leistung zu der sehr viele, Christen und Nichtchristen beigetragen haben.

    Ich kann mich noch gut an die Ratlosigkeit Kirchegemeinde vor Jahren erinnern, als diese immer wieder mit neuen Hiobsbotschaften zum baulichen Zustand ihrer Kirche aufgeschreckt wurden. Gutachten belegten, der bauliche Zustand war erschreckend. Jede neue Analyse ließ die Sanierungskosten immer noch höher schnellen. Damals war die Ratlosigkeit groß, sogar sehr groß.

    Kaum jemand hätte sich damals vorstellen können, dass zum Weihnachtsfest 2006 die Kirche saniert und in einem neuen und noch schöneren Äußeren erscheint.

    Egal wie auch dieser oder jeden zur Kirche stehen mag, es ist immer ein fürchterlicher Verlust für einen Ort, für unsere Region und für die Bewahrung unserer regionalen Geschichte und damit unserer Identität, wenn so ein geschichtsträchtiges Haus aus einer Gemeinde verschwinden muß.
    Wie sagte doch Frau Pastorin Brandt in der Predigt zum Dankgottesdienst so treffend:“ Denken wir doch an die Generationen vor uns, die hier getauft,konfirmiert und getraut wurden oder die hier Trost gesucht und auch oft gefunden haben.“
    So ist es auch nur richtig und verständlich, dass man bei der Sanierung versucht hat, die in die Kirchenbänke eingeritzten Namen der ersten Liebe zu erhalten.

    Die wundersame Errettung der Steckelsdorfer Kirche zeigt uns damit aber auch sehr nachhaltig, dass es durchaus Sinn macht, auch scheinbar aussichtslose Projekte anzugehen.
    Es zeigt uns aber auch, dass nur Wenige oft auch nur wenig aber Viele oft auch Unmögliches schultern können.

  2. Helga Artikelautor

    Ja, es sollte wirklich versucht werden, mehr für den Erhalt alter Bausubstanz zu tun. Es ist furchtbar, wenn man durch Rathenow geht und sieht, wie viele Lücken dort inzwischen in verschiedenen Straßen klaffen. Wenn die Gebäude marode sind und eine Gefahr darstellen, ist es wohl angeraten, aber viele Häuser wären sicher zu retten gewesen. Leider sind auch keine Leute mehr da, die in diesen wohnen könnten.

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