Wie geht es weiter?

Nach dem Unwetter vom vergangenen Wochenende nimmt das Leben seinen alltäglichen Verlauf. Die Natur kennt kein Innehalten, keine Trauer. Raben und Tauben, die durch den Sturm ihre Nester verloren haben, orientieren sich bereits neu. Vom Eichhörnchen ist nichts zu sehen. Durch das Chaos am Waldboden und durch lose Äste in den Kronen kann man sich aber auch nicht überall hin wagen. Ein Kleiber sitzt auf einen Aststumpf und sucht nach Larven und Insekten.
2015-08-23 10.01.05

2015-08-23 10.01.20
Beim genauen Betrachten könnte man sogar noch in der Zerstörung Interessantes und Schönes sehen.
2015-08-23 10.04.02

2015-08-23 10.07.23

2015-08-23 10.07.43
Wäre diese mächtige Eiche wie die anderen Bäume in nördliche Richtung gestürzt, wäre der entstandene Schaden mit Sicherheit noch größer gewesen. Seltsamerweise ist sie in östliche Richtung gekippt.
2015-08-23 10.17.32
Wenn das Holz behutsam geborgen wird, kann sich in einigen Jahrzehnten der Wald sogar selbst regenerieren. Auf dem Waldboden sieht man eine Vielzahl von Sämlingen, die durch die großen Bäume kaum Chancen hatten zu wachsen.
2015-08-23 10.09.48

2015-08-23 10.18.00
Wenn jetzt mehr Licht zu ihnen durchdringt, können sie sich entfalten. Auch Ahornsamen der Straßenbäume werden nun zum Zuge kommen. In den vergangenen Jahren versuchten sie in den angrenzenden Gärten zu wachsen.