Phantasievolles Spiel

Diese Jungen haben den Sandkasten in ein Indianergebiet verwandelt, Festungen, Gräben und anderes angelegt. Es gibt tatsächlich noch Kinder, die sich ohne Fernseher, Nintendo und PC sinnvoll beschäftigen können.
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3 Gedanken zu „Phantasievolles Spiel

  1. Daniel

    Und da sag mal noch jemand, dass die Kinder heutzutage keine Fantasie mehr hätten.
    Wo gibt es denn den schönen Sandkasten?

  2. Jens Henschel

    Klar ist es schön dass Kinder auch mit Sand werfen können. Das aber als Gegensatz zu Computern zu sehen ist extrem weltfremd und 2008 nicht mehr „up to date“. Ein Kind muss heute beides können: Am Rechner informiert sein, aber dennoch Spaß an „Outdoor“ haben.

    Mein Sohn ist gerade erst zwei, findet es aber schon extrem spannend was auf dem Bildschirm so passiert. Ihn aus dem Sandkasten zu bekommen oder ihm eine Rutsche zu verwehren ist aber genauso schwer wie ihm zu erklären dass wir heute nicht mehr hopsen*

    *“World of Warcraft“ -> die große Taste (Space) … immer hopst Papas Zwerg so lustig.

  3. Helga Artikelautor

    Das soll auch kein Gegensatz zu Computern sein. Ich habe aber festgestellt, dass die Kinder gerade wegen der modernen Technik sehr lebensuntüchtig geworden sind. Dazu ein paar Beispiele aus der letzten Woche:
    Ein achtjähriges Mädchen kann keine Schleife binden (lernte man früher mit vier oder fünf Jahren im Kindergarten).
    Ein achjähriger Junge hat keine Vorstellung, wie man eine Strippe als Abschleppseil an einem Kipper befestigen könnte, um das Fahrzeug bequem ziehen zu können.
    Zwei Siebenjährige spielen mit Hingabe stundenlang auf Nintendo Supermodels ausstatten, sind aber nicht in der Lage, eine Babypuppe anzuziehen. Werden diese dann überhaupt keine Kinder mehr bekommen?
    Ganz zu schweigen von körperlicher Fitness. Sie schaffen weder drei Seilsprünge hintereinander noch können sie draußen mit einem Ball etwas anfangen. Vielleicht wird beim Sportunterricht demnächt auch eine virtuelle Figur bewegt. Das empfinden die Kinder dann wenigstens nicht als Anstrengung.

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