Vorschlag für junge Havelländer

Inzwischen arbeiten und leben nicht wenige Havelländer in der Schweiz oder in anderen europäischen Nachbarländern. Ich will hier ein paar von meinen Fotos aus der Schweiz zeigen und vielleicht noch einigen jungen Leuten Mut machen, ihr Glück in der Ferne zu suchen. Ein Jahr oder auch mehrere in anderer Umgebung haben noch keinem geschadet. Seit Menschengedenken ziehen die Leute in die Ferne, wenn ihnen in der Nähe keine Perspektive mehr geboten wird. Leben in anderer Umgebung mit anderen Menschen zusammen fördert jeden, der offen ist für neue Herausforderungen. Man erweitert seinen Horizont und sieht vieles aus anderem Blickwinkel. Viele werden feststellen, dass in anderen Orten die Menschen viel aufgeschlossener und freier von Vorurteilen auf Fremde zugehen. Unsere Jugendlichen haben Berührungsängste und versuchen diese hinter Drohgebärden und „coolen“ Sprüchen zu verbergen. Deshalb mein Vorschlag für alle, die hier keine Zukunftsaussichten haben: Wenn sich euch die Gelegenheit bietet, guckt euch in der Welt um. Damit meine ich nicht, irgendwo am Strand in der Sonne herumzuhängen und zu saufen bis zur Bewusstlosigkeit. Seht euch Land und Leute an! Irgendwo werdet auch ihr gebraucht. Entwickelt euch weiter und versucht euer Leben selbst in die Hand zu nehmen. Von allein ändert sich hier nichts.