Albtraum vieler ehemaliger Westberliner

Einzige erlaubte Verbindung auf dem Landwege zwischen (West)Berlin und Hamburg war die B5. Inzwischen ist sie wesentlich besser ausgebaut. Gerade in dieser Woche wurde das letzte vierstreifige Teilstück zwischen dem Berliner Stadtrand und Nauen übergeben. Leider mussten in den letzten Jahren viele Alleebäume weichen, teils aus Altersgründen, teils wiesen sie erhebliche Schäden auf. Wer im Hochsommer unter Schatten spendenden Bäumen gefahren ist, weiß ihren Wert zu schätzen. Da können auch moderne Klimaanlagen nicht mithalten.

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2 Gedanken zu „Albtraum vieler ehemaliger Westberliner

  1. Sabrina

    Wie lange man wohl auf der Landstraße bis nach HH braucht?! Ob ich das mal teste? *g*

  2. Helga Artikelautor

    Vor allem galt ja damals tatsächlich noch auf Landstraßen Tempo achtzig und in jedem Ort fünfzig. Schneller konnte man auf den Straßen auch kaum fahren. Außerdem hatte unsere Volkspolizei den Auftrag, die miserable Devisenlage unserer Republik ein wenig aufzubessern, sodass an vielen Stellen geblitzt wurde. In Ribbeck am Kindergarten stand fast ständig ein ziviler Pkw mit Radargerät. Dann waren auf der Strecke noch viele Bahnübergänge, an denen die Schranken über den Tag gerechnet ein paar Stunden lang dicht waren(z.B. Wustermark). Ich schätze mal, vier bis fünf Stunden wird solch eine Fahrt wohl gedauert haben.

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