Archiv für den Monat: Oktober 2015

Herbst am Steckelsdorfer See

Der Monat Oktober zeigte sich gleich zu Beginn von seiner kalten Seite. Das vorige Wochenende lud da schon eher zum Spaziergang ein. Um den See herum liegt noch immer viel Holz vom Unwetter am 15. August. Der Zaun der Ferienanlage ist noch kaputt. Die Urlauber sind längst wieder abgereist. So trifft man bei einem Spaziergang kaum auf andere Menschen und kann die Natur genießen.
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BUGA 2015 ist Geschichte

Gestern wurde die BUGA 2015 im Havelland beendet. Bei schönstem, aber schon recht kaltem Herbstwetter spazierten die Besucher noch einmal durch den Optikpark und über den Weinberg. Wer es bis jetzt nicht dorthin geschafft hat, der hat für dieses Jahr alle Chancen versäumt.
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Mitarbeiter müssen nun noch aufräumen, zurückbauen und die kommende Saison vorbereiten. Im nächsten Jahr wird der Optikpark wie seit der LAGA 2006 sicher wieder viele Gäste anlocken. Hoffen wir, dass die Attraktionen wie Floßfahrt, Serenade unterm Sternenhimmel, das beliebte Grüne Klassenzimmer und zahlreiche andere Veranstaltungen erhalten bleiben. Vielleicht gibt es dann ja auch wieder einen kleinen Streichelzoo? Und bestimmt werden auch die Biber Opti, Havi und Flori wieder mit dabei sein. Diese kuscheligen Maskottchen wurden von großen und kleinen Besuchern gleichermaßen geliebt. Wilma Wels war wohl ihrer Natur entsprechend mehr in der Havel als auf den BUGA-Arealen. Sie wurde während der gesamten Saison kaum gesichtet.

Seltsames Vorgehen der Kreisverwaltung

Heute steht in der MAZ (Märkische Allgemeine Zeitung), dass der Landkreis zum ersten Januar kommenden Jahres Haushalte auf Wunsch mit einer Bio-Tonne versorgen will. Dort sollen dann alle Bio-Abfälle gesammelt und kostenlos entsorgt werden. Für jeden Bewohner des Landkreises könnten dann die Abfallgebühren um etwa 3,90€ pro Monat steigen. Nicht jeder braucht eine solche Tonne. In den Dörfern haben viele Menschen noch Tiere, die die Abfälle aus Küche und Garten fressen. Der Rest kommt auf den Kompost. Wir haben in den zurückliegenden Jahren mehrmals versucht, eine Gelbe Tonne für die Leichtstoffverpackungen vom Landkreis zu bekommen, um endlich das Problem mit den gelben Säcken zu beseitigen. Man muss diese ja am Abend vor der Abholung rauslegen, weil das Abfallfahrzeug oft schon vor dem Aufstehen mit dem Einsammeln beginnt. Bei jedem Wind und manchmal auch durch vorbeifahrende Fahrzeuge werden die gelben Säcke in der Gegend umhergewirbelt. Auf unseren Antrag zur Bereitstellung solch einer Tonne wurde jedesmal geantwortet, wenn wir eine Gelbe Tonne haben wollten, müssten wir sie für achtzig Euro kaufen. Dazu sind wir nicht bereit. Eine Gelbe Tonne könnte jeder Haushalt gebrauchen, eine Bio-Tonne nicht. In anderen Landkreisen ist die Gelbe Tonne seit langem flächendeckend vorhanden.
Und Heckenschnitt zum Beispiel passt ja auch nicht in die Bio-Tonne, muss also auch jeder selbst kostenpflichtig zur Deponie bringen.
Warum werden bei den Tonnen zweierlei Maßstäbe angesetzt?

Bird-watch-day

Der Nabu hatte für heute zu einer Vogelbeobachtung nach Prietzen an den Gülper See eingeladen. Jetzt rasten dort zehntausende Saat-, Grau- und Blessgänse. Eine buntgemischte Schar Interessierter hatte sich an der Bockwindmühle eingefunden, um bei schönstem Frühherbstwetter an dieser Führung teilzunehmen.

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Erster spannender Programmpunkt war das Beringen einiger Vögel. Sumpfmeise, Beutelmeise und Sumpfrohrsänger wurden beringt, vermessen und gewogen. Alle Daten wurden genau notiert. Am liebsten hätte wohl jeder mal die kleinen Vögelein in die Hand genommen. Das ging natürlich nicht. Deshalb wurde eifrig fotografiert.

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Hier ist ein Bartmeisenpärchen zu sehen.

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Nach einer kurzen Besichtigung der Bockwindmühle wurde aufgebrochen zur eigentlichen Beobachtung. Die Gänsescharen im Wasser boten ein imposantes Bild.

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Herzlichen Dank an den Nabu-Regionalverband Westhavelland für dieses Erlebnis.