Archiv für den Monat: September 2015

Es geht weiter

Nachdem sich drei Wochen lang gar nichts im verwüsteten Waldstück getan hatte, rückten heute früh große Fahrzeuge samt Häcksler an. Seit gut einer Stunde sind Arbeiter nun dabei, das minderwertige Holz und Astwerk zu schreddern und abzutransprtieren. Damit wäre ein Teil des Waldes beräumt. Im hinteren Bereich liegt aber noch sehr viel Restholz herum.
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Vom Winde verweht

Heute und morgen kann man das 27. Internationale Drachenfestival Berlin-Brandenburg auf dem ältesten Flugplatz der Welt in Stölln erleben. Damit zieht der kleinste BUGA-Standort mal wieder die Massen an. Schon beim Durchfahren des Ortes sieht man, dass der eigentliche BUGA-Parkplatz nicht ausreicht. So wurde auch die danebenliegende Wiese zum Parkplatz.
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Auf dem gesamten Gelände des BUGA-Areals haben die Drachenflugbegeisterten mit ihren Fluggeräten zwischen den Steppengleitern Platz genommen. Am Himmel schweben und tanzen die schönsten Drachen aller Art. Man weiß gar nicht, wohin man zuerst schauen soll.
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An der Gangway der Lady Agnes hielt sich ein Marsmensch auf.
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Die Kinder konnten inzwischen Seifenblasen in die Luft schicken.
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Die Ernüchterung

Die BUGA-Macher hatten große Erwartungen in die BUGA 2015 in der Havelregion gesetzt. Man war bei der Planung von 1,5 Millionen Besuchern ausgegangen. Im August hatte man diese Zahl auf 1,2 Millionen herabgesetzt. Nun, drei Wochen vor Toresschluss, haben erst gut 900 000 Menschen die BUGA besucht. Das bedeutet, dass die BUGA 2015 mit einem Defizit von 10 Millionen Euro abschließen wird. Das ist natürlich ganz anders als erwartet. Dieser Fehlbetrag muss von den fünf Ausrichterkommunen, nach Einwohnerzahlen aufgeschlüsselt, getragen werden. Umfragen unter den Gästen haben ergeben, dass für viele die räumliche Entfernung der einzelnen Standorte das größtes Hindernis sei. Die Besucher sind eben doch auf persönliche Mobilität angewiesen. Als zweites Manko wurden fehlende Übernachtungskapazitäten angeführt.
Trotzdem wird die BUGA 2015 noch auf die kommenden Jahre Auswirkungen haben. Viele Gäste haben das Havelland erst durch die BUGA kennengelernt. Auch nicht unmittelbar beteiligte Orte haben von den Besuchern profitiert. So berichtete der MDR heute, dass sogar in der Altmark die Zahl der Übernachtungen in diesem Jahr spürbar zugenommen hätte.
So große Sprünge wie auf dem bei jungen und nicht mehr ganz jungen Besuchern beliebten Hüpfkissen im Optikpark können sich die BUGA-Kommunen in den nächsten Jahren nicht mehr leisten. Da wird es in vielen Bereichen wieder zu schmerzhaften Einsparungen kommen.

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Das große Aufräumen

In den Wäldern um Rathenow ist das große Aufräumen in vollem Gange. Radwege waren gesperrt, weil noch umgestürzte Bäume ein Weiterkommen verhinderten oder lose Äste in den Kronen hingen. Die geschädigten Waldbereiche gehören unterschiedlichen Eigentümern. Einige gehören Privatpersonen, andere befinden sich im kommunalen oder sogar Bundesbesitz. Im Revier des Truppenübungsplatzes Klietz hatte es massive Schäden gegeben. Für deren Beseitigung ist die Bundeswehr zuständig. In Steckelsdorf ist seit einer Woche eine Firma mit dem Bergen des Schadholzes beschäftigt.
Zunächst wurden mit einem Greifer beschädigte Kronen aus den Bäumen genommen. Dann wurden die Stämme mit dem Greifer gehalten, während ein Arbeiter die Säge ansetzte.
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Einige Tage später rückte ein Harvester an, entfernte Äste und schnitt die Stämme auf eine bestimmte Länge. Noch relativ gut erhaltene Stämme wurden aussortiert und separat gelagert.
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Kronen und beschädigtes Holz nehmen den größten Stapel ein.
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Durch den Einsatz schwerer Technik werden die kleinen Bäumchen, die vom Sturm verschont worden waren, wohl nicht überlebt haben. Noch ist das Aufräumen nicht beendet, aber jeder kann sehen, dass von diesem Waldstück nicht mehr viel übrig geblieben ist.
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