Archiv für den Monat: Juli 2015

BUGA-Standort Stölln

Auch beim dritten Besuch des BUGA-Standortes Stölln kann man noch Neues entdecken. Auf dem BUGA-Areal laden „Lady Agnes“, eine ausgemusterte IL62, und der Pavillon zum Besuch ein. Über den gesamten Hügel verteilt wurden so genannte Steppengleiter aufgestellt. Über Holzstege kann man bei jedem Wetter trockenen Fußes den Anblick genießen. Diese Stege weisen auch das Gelände als behindertenfreundlich aus. Man kann die Stege an verschiedenen Stellen über ein paar Stufen verlassen und auf dem Trockenrasen direkt an die Pflanzungen herantreten. Im zeitigen Frühjahr und bei frischem Wind sahen die Steppengleiter noch etwas dünn bepflanzt aus. Inzwischen haben sich die anspruchslosen Gewächse prächtig entwickelt und bieten einen tollen Anblick.
Steppengleiter

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Steppengleiter3

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Steppengleiter7

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Zwischen dem Flugzeug und dem Pavillon gibt es Hochbbete mit sehr schönen Kakteen und Sukkulenten.

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Und wie überall bezaubern auch in Stölln die Rabatten voller Sommerblumen und die schönen Rosen. Wer alles erkunden will, sollte tatsächlich für jeden BUGA-Standort einen ganzen Tag einplanen. Selbst solch ein kleiner Ort wie Stölln hat neben dem eigentlichen Areal noch viele tolle Anblicke im Dorf und natürlich noch das Lilienthal-Museum zu bieten.

Haus der Flüsse in Havelberg eröffnet

Havelberg ist der einzige BUGA-Standort, der nicht in Brandenburg liegt. Die alte Hansestadt ist neben Brandenburg die zweite Domstadt. Mit ihrer schön restaurierten Altstadt zieht sie sowieso schon Besucher an. Das dürfte sich nun noch verstärken, denn gestern wurde das Naturprojekt „Haus der Flüsse“ endlich der Öffentlichkeit übergeben.
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Im Ausstellungsbereich, der sich über zwei Etagen erstreckt, erfährt der Besucher viel über die Flusslandschaft mit ihren Pflanzen und Tieren und das Vorhaben der Renaturierung. An fast allen Punkten ist aktives Erkunden möglich. Man kann sich auf einen Aussichtspunkt begeben und den Blick über die nähere Umgebung schweifen lassen. Auch im Freien gibt es viele Stationen der Wissensvermittlung.

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Zusammenfassend kann gesagt werden, dass hier sehr informativ und sehr anschaulich Wissen vermittelt wird. Das Haus der Flüsse in Havelberg wird hoffentlich ein neuer Magnet für viele Schulklassen werden.

BUGA-Besuch in Premnitz

Der BUGA-Standort Premnitz ist überschaubar, aber sehr schön gestaltet. In einem Wohngebiet direkt an der Havel gelegen, bietet er schon einige Besonderheiten. Man kann die Aussichtsplattform besteigen und hat einen tollen Blick auf die Havel mit ihrer natürlichen Umgebung. So hört man dann im Vorbeigehen wiederholt: „Klein, aber fein.“
Am Sonntag gab es eine Kochvorführung zum Thema „Pilze“. Die Besucher konnten leckere Pilzpfanne oder im Ganzen frittierte Champignons kosten.
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Die Havelente präsentierte sich zu Beginn der BUGA in einem blauen Stiefmütterchengefieder. Nach der „Mauser“ kann man sie nun in rot-grün bewundern.

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In einem Ausstellungspavillon werden seit der Eröffnung Kleidungsstücke und Wohnaccessoires aus Gräsern gezeigt. Seit kurzem kann man nun auch noch wunderschöne Bilder der Künstlerin Angela Straßberger bewundern. Sie wurden aus Blüten, Gräsern und Blättern angefertigt.

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Ist die BUGA noch zu retten?

Am Sonnabend ist Halbzeit auf der BUGA. Die Bilanz fällt bis jetzt negativ aus. Es kamen wesentlich weniger Besucher als erwartet. Nun versuchen die Veranstalter zu retten, was noch zu retten ist. Wurden bisher alle Forderungen aus der Bevölkerung, von Rentnerverbänden und anderen Vereinen nach einer anderen Lösung für die Eintrittspreise rigoros abgewiesen, gibt es nun doch ein Einlenken.
Ab Freitag ist eine Halbzeitdauerkarte für 45 Euro erhältlich. Wenn man bedenkt, dass man mit diesem Ticket jeden Standort beliebig oft besuchen kann, ist das ein attraktives Angebot. Es gibt ja noch ein paar beliebte Veranstaltungen. Auch kann man ab Freitag für 12 Euro eine Tageskarte für einen einzigen BUGA-Standort kaufen. Diese Einzelkarte war immer wieder gefordert worden von Leuten, die nicht mehr alle Orte besuchen wollen oder können. Eine Halbzeitdauerkarte für Schüler kostet statt 25€ nur noch 12,50€. Eine Halbzeit-Feierabend-Dauerkarte gibt es dann zum Preis von 22,50€. Mit ihr kann das BUGA-Gelände ab 17.00 Uhr besucht werden.
Trotzdem sollten sich die Veranstalter noch ein paar Gedanken zur Ausschilderung machen. Jeder Supermarkt weist mit einem großen, deutlich sichtbaren Schild auf sein Geschäft hin. BUGA-Eingänge hingegen sind kaum als solche zu erkennen.
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An solch einem kleinen Hinweis am Nordeingang zum Marienberg in Brandenburg ist jeder ortsunkundige Kraftfahrer längst vorbei, ehe er es wahrgenommen hat, da ja an jedem Laternenpfahl irgendwelche längst vergangene Veranstaltungen beworben werden.
Auch die Schilder BUGA-Route sind irreführend. Wer von Osten her nach Rathenow einfährt, will nicht über den Ebertring nach Stölln oder Havelberg geleitet weden. Der sucht wahrscheinlich den BUGA-Eingang von Rathenow.
Trotz mehrerer Mails an die BUGA-Verantwortlichen gab es bisher keine Kommentare zu den hier im Blog angesprochenen Fragen. Werden sie so mit Hinweisen aus der Bevölkerung überhäuft, dass sie nicht mehr darauf reagieren können oder ist das einfach nur Ignoranz?