Archiv für den Monat: Oktober 2014

Chorkonzert

Gestern gaben die Maxim-Kowalew-Don-Kosaken ein beeindruckendes Konzert in der Sankt-Marien-Anreas-Kirche in Rathenow. Viele Rathenower nutzten die Gelegenheit des Kunstgenusses der besonderen Art. Man kann sich kaum vorstellen, dass sieben Menschen mit ihren Stimmen solch eine Atmosphäre schaffen können. Die Akustik in der Kirche ist durch die restaurierten Kreuzgewölbe natürlich besonders gut. Die „Abendglocken“ konnte man förmlich läuten hören.
Der erste Teil des Konzerts bestand aus sakralen Gesängen. Im zweiten Teil wurden Volkslieder und Kosakenmärsche dargeboten. Man hatte während des Gesangs das Gefühl, die wilden Reiter durch die Steppe galoppieren zu sehen.
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Als Dank für die berührenden Gesänge gab es reichlich Applaus von den Zuhörern. Und diesen wurde als Zugabe auch noch das Lied vom Baikal dargeboten.

Weinbergbrücke geweiht und für einige Stunden freigegeben

Über sieben Brücken musst du gehn….Diese Lied aus den siebziger Jahren des vorigen Jahrhunderts werden sicher noch viele im Ohr haben. Seit heute kann man auch in Rathenow über sieben Brücken gehen und die Havel überqueren. Die neueste Brücke in der Stadt heißt Weinbergbrücke. Dieser Name ist das Ergebnis eines Ideenwettbewerbs. Die Brücke ist die Verbindung zwischen dem Optikpark und dem Weinberg. Im kommenden Jahr sollen die BUGA-Gäste mit ihrer Hilfe die beiden großen Areale der Gartenschau in Rathenow erkunden können. Heute nun war die Einweihung der Weinbergbrücke. Halb Rathenow war bei schönstem Wetter zum Weinberg gepilgert, um an diesem Ereignis teilzunehmen. Schon eine Stunde vor der Eröffnung standen die Rathenower dicht gedrängt vor dem Tor.
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Der Gemischte Chor unter der Leitung von Heidi Dummer sang ein Lied, Bürgermeister Ronald Seeger und Brandenburgs Finanzminister Christian Görke hielten eine Ansprache. Von allem bekamen die wenigsten etwas mit, da die Technik nicht funktionierte. Anschließend konnten die Menschen zum ersten Mal die geschwungene Brücke betreten. Vor und während des Baus waren immer wieder negative Meinungen zu diesem Projekt geäußert worden, was sich vor allem auf die Baukosten bezog. Heute sah man nur glückliche und zufriedene Gesichter. Das Bauwerk ist einfach nur schön. Und wie Ronald Seeger betonte, wird es auch ein neues Wahrzeichen der Stadt werden. Man hat von jeder beliebigen Stelle aus einen tollen Blick auf die Havel. Durch die filigrane Metallkonstruktion behindert nichts die Sicht in alle Richtungen. Das Gefälle zwischen der Optikpark-Ebene und dem Weinberg wird nicht wahrgenommen, weil die Steigung im Bezug auf die Länge der Brücke minimal ist. Dadurch können auch Rollstuhlfahrer oder Kinderwagen bequem diesen Weg nutzen.
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Hier noch ein Foto der neuen Brücke vier Tage später vom Turm der Sankt Marien-Andreas-Kirche aus aufgenommen. Noch tragen die Bäume zu viel Laub, sodass man nicht sehr viel sehen kann.
Weinberg-Brücke

Endlich wieder freie Fahrt

Nach jahrelangen Baumaßnahmen wurde heute endlich die Durchfahrt duch die havelländische Kreisstadt wieder freigegeben. In ost-westlicher Richtung sind zwischen der Brandenburger/Fehrbelliner Straße und Goethe-/Puschkinstraße drei Kreisel entstanden. Der zuletzt fertiggestellte ist die ehemalige Hauptkreuzung B 188 und B 102. Am Sonntag konnte man als Fußgänger noch auf der Fahrbahn laufen. Blickfang auf diesem Kreisel ist die Optikskulptur vom Platz der Jugend. Dort ist sie immer wieder von Vandalen beschädigt worden.
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Zahlreiche Rathenower waren heute bei schönstem Herbstwetter in die Innenstadt gekommen, um persönlich die Freigabe der Straßen zu erleben.
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Staatssekretär Martin Gorholt, Hartmut Rubach und Rathenows Bürgermeister Ronald Seeger tragen gemeinsam die Absperrung weg.
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Damit ist die Fahrbahn endgültig frei und die ersten Fahrzeuge können fahren, wenn auch noch recht mühsam und durch die zahlreichen Schaulustigen behindert.
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Die Tiertafel im Havelland

Die Tiertafel wurde 2006 in Rathenow gegründet, um Mitbürgern zu helfen, die finanziell oder körperlich nicht in der Lage sind, ihre Haustiere gesund und artgerecht zu versorgen.

Arbeitsunfähigkeit, Scheidung, Firmenschließungen ..
All das können Faktoren sein, warum Menschen in die Abhängigkeit von Sozialleistungen kommen. Auch Altersarmut bei Rentnern ist keine Seltenheit mehr.
Und schon reicht das Geld kaum für den eigenen Lebensunterhalt.

Dann ist ein Tier oft der letzte soziale Kontakt .. Gerade für ältere Menschen der einzige Grund, Verantwortung zu übernehmen, gebraucht zu werden und noch vor die Tür zu gehen.
Schutz vor sozialer Vereinsamung, der beste Freund, der einzige Ansprechpartner.
Um diese enge Beziehung auch in schwierigen Situationen wie Krankheit, Altersarmut, Obdachlosigkeit oder Hartz IV zu erhalten, helfen wir.

Seit Anfang 2014 arbeitet unser Verein regional hier im Havelland.

Sie finden uns unter www.tiertafel-havelland.desite

Der Sponsor unserer Seite ist die Fa. Windelwerk aus Havelberg

Fa. www.windelwerk.de ist Spezialversender für Inkontinenzbedarf , Windeln

für Erwachsene , Babywindeln und viele andere Produkte aus der Pflege.