Archiv für den Monat: September 2013

Geschichtliche Ausstellung in Rathenow – Schauen, Staunen, Weitersagen!

Der Förderverein Heimatmuseum der Stadt Rathenow e.V. durfte sich an einer von Bund und Land investierten und durch die Archäologische Projektbegleitung – A. Dinter (Wildau) präsentierten Ausstellung mit aus eigenem Fundus stammenden und von Unterstützern bereitgestellten Material beteiligen. Seit Mittwoch ist in der Berliner-Straße 79 eine kurzweilige Ausstellung zu den Ausgrabungen während der Bauarbeiten im Stadtzentrum geöffnet. Darüber hinaus wird einiges mehr aus der Stadtgeschichte gezeigt.

Die Öffnungszeiten sind:
Dienstag bis Freitag 11.00 – 17.00 Uhr
Sonnabend              13.00 – 17.00 Uhr

Fotografieren ist nicht erlaubt!

Rathenow ist eine Stadt mit Geschichte und Geschichten. Um dieses Gut zu pflegen und weiter zu reichen benötigt es ein Stadtmuseum. Bis dahin empfielt es sich dieses seltene Angebot zu nutzen. Durch das mir im Vorfeld mitgeteilte Konzept und eine Besichtigung der Räumlichkeiten darf ich anmerken, dass sich diese Ausstellung auch für Kinder mit Forschungsdrang lohnt. Ich hoffe, dass sich so viel wie nur möglich Schulklassen an einen Besuch beteiligen, damit sich die Kinder mit etwas Stolz über Rathenow äußern. Leider ist die Dauer der Ausstellung begrenzt.

An dieser Stelle auch die Bitte um Unterstützung für das Ziel des Fördervereins. Neben Material in Form von Geld- und Sachspenden oder schriftlichen Nachweisen aus der Stadtgeschichte benötigt das künftige Museum natürlich auch ein Gebäude. Empfehlenswert wäre eine Nutzung des geschichtsträchtigen Offizierskasinos, optimal gelegen und nach einer Sanierung ganz sicher wieder attraktiv anzusehen. Auch hier die Bitte an alle, sich diesem Gebäude in welcher Form auch immer anzunehmen und somit Rathenow für die Zukunft stark zu machen.

Waldjugendspiele

Es ist eine Tradition, dass die fünften Klassen zu einem Wettbewerb der besonderen Art in die Waldschule des Forstamtes Grünaue eingeladen werden. Leider gibt es die Waldschule nur noch als Gebäude. Durch die Personalkürzungen in der Forstwirtschaft kann das beliebte Objekt nicht mehr betrieben werden. Das ist äußerst bedauerlich. Viele Schulklassen und Kindergartengruppen haben jahrelang die Angebote genutzt und den Kindern damit anschaulichen Unterricht ermöglicht.
Jedenfalls ist es dem engagierten Einsatz von Helma Adermann und ihren Kollegen zu verdanken, dass auch in diesem Jahr der Wettstreit stattfinden konnte. Frau Adermann betonte aber auch, dass es kaum noch Mitarbeiter gebe, die diese zwei Tage für die Betreuung der Kinder opfern könnten.
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Gestern nahmen die Schüler der Rathenower Grundschulen „Am Weinberg“, „Geschwister Scholl“ und „Otto Seeger“ sowie der Kleinen Grundschule Hohennauen teil. Die Klassen wurden in kleinere Gruppen geteilt, sodass etwa sechs bis acht Schüler ein Team bildeten. Diese Gruppen hießen dann beispielsweise „Eichhörnchen“, „Hasen“ oder „Marienkäfer“. An vierzehn Stationen mussten sie nach einem genauen Ablaufplan ihr Wissen rund um den Wald unter Beweis stellen. Es wurden alle Sinne angesprochen, als sie zum Beispiel mit geschlossenen Augen Pflanzen am Geruch oder anhand des Geräusches erkennen sollten, was sich in verschiedenen Dosen befand.
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Spannend war auch der Turmbau, bei dem aus gefundenen Stöcken ein möglichst hoher Turm zusammengestellt werden sollte.

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Die drei Klassen mit den meisten Punkten bekamen einen Waldmännlein-Pokal. Für die besten Kleingruppen gab es T-Shirts, Schlüsselanhänger oder Stundenpläne für jedes Kind.

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Vor der Siegerehrung gab es noch für jeden eine frisch gegrillte Bratwurst und Apfelsaft.

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So ging ein anstrengender, aber erlebnisreicher Tag zu Ende. Es wäre sehr schade, wenn es in Zukunft solche Wettbewerbe nicht mehr geben würde.