Archiv für den Monat: Juli 2013

Spaß im Optikpark

Wer mit seiner Familie einen Ausflug in den Optikpark unternimmt, wird sicher allen damit eine Freude bereiten. Man kann dem kleinen Streichelzoo einen Besuch abstatten. In diesem Jahr ist er ganz in der Nähe des Trampolin- und Sandspielplatzes zu finden. Ziegen, Kamerunschafe und Kaninchen freuen sich über die Streicheleinheiten der Besucher. Klettergeräte und Rutsche werden nicht nur von Kindern genutzt. Sogar ein Opa erkundete heute mit seinen Enkelkindern die Geräte und hatte seinen Spaß daran.
Kletterturm

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Rutsche
Im Regenhaus sollte man den Schirm dabei haben. Wie der Name schon sagt, erwarten den Besucher dort Blitz und Donner und einer kleiner Regenschauer.
Regenhaus
Es gibt Spiegel, die das Aussehen seltsam verändern.
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Überall laden Aufsteller dazu ein, optische Phänomene zu entdecken und darüber nachzudenken.
Und natürlich sollte eine Floßfahrt auf dem Havel-Altarm nicht fehlen.

Angebote des Grünen Klassenzimmers wechseln wöchentlich

In den Sommerferien bieten die Mitarbeiter des Grünen Klassenzimmers im Optikpark wie stets ein abwechslungsreiches Programm an. An den Vormittagen nutzen meist Hort- oder Kindergartengruppen die Angebote. Am Nachmittag zwischen vierzehn und siebzehn Uhr kann jeder ohne Voranmeldung mit seinen Kindern die Betreuung durch das eingespielte Team nutzen. Beim Malen zum Thema „Sonne, Mond und Sterne“ wurden die Kleinen durch ein Künstlerehepaar angeleitet. In der vergangenen Woche wurden dekorative Papierbälle (Paperballs) angefertigt.
Papierball1

Papierball2

Seit heute heißt es: „Liebevoll eingetütet“. Aus Kalenderblättern, Tapeten oder anderem Papier werden wunderschöne Geschenkverpackungen hergestellt. Dank der geduldigen und kompetenten Hilfe der Mitarbeiterinnen des grünen Klassenzimmers gelingt jedes dieser kleinen Kunstwerke garantiert.
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Geschenketüte
Für abwechslungsreiche und kreative Ferientage ist also gesorgt.

Ballonfahrt

Nun sieht man wieder öfter Ballons über dem Havelland. Die Aussicht muss toll sein bei schönem Wetter: Felder mit fast reifem Getreide, Wälder, Wiesen und Koppeln mit Tieren oder viele kleinere und größere Dörfer.
Ballons über dem Havelland

Aktiv in den Ferien

Zum dritten Mal haben Rathenower Kinder die Gelegenheit, sich im Optikpark eine eigene Kinderstadt zu bauen. Vor zwei Jahren hatte Bundestagsabgeordnete Diana Golze die Aktion ins Leben gerufen. Dass sie damit genau die Bedürfnisse der Kinder im Blick hatte, zeigen die jährlich steigenden Anmeldezahlen. Über 130 Kinder zwischen sechs und zwölf Jahren beteiligen sich in diesem Jahr an dem Projekt. Fünf Tage sägen, hämmern, schrauben, malen und gestalten die Kinder mit Unterstützung ehrenamtlicher Helfer ihr Wunschgebäude. Das Material haben teilweise Sponsoren zur Verfügung gestellt. Für die Kinder ist die Teilnahme an dieser „Arbeitswoche“ kostenlos. Sie bekommen sogar noch ein Mittagessen und Getränke gratis. Am Sonnabend wird dann die Fertigstellung mit einem Kinderfest gefeiert.
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Im Anschluss daran werden die Häuser dieses Mal in den Launepark gebracht und dort für verschiedene Ferienaktivitäten genutzt. Im vergangenen Sommer wurden die Bauwerke auf einem Gelände der Volksbank abgestellt. Leider tobten sich dort dann Vandalen an den Bauwerken der Kinder aus und zerstörten diese. Man hofft, dass sie im Launepark besser vor Zerstörung geschützt werden können.

Ein langer Weg zur Normalität

Wir können froh und dankbar sein, dass wir vom Elbehochwasser verschont worden sind. Man kann sich das Ausmaß der Vernichtung wirklich nicht vorstellen. Auf den Feldern entlang der B188 nahe Wust steht teilweise heute noch das Wasser.
Getreidefeld
Felder
Der Wald bei Fischbeck ist zum Auenwald geworden. Bäume stehen im Wasser, das Gras ist vergammelt. Die Pflanzen, die bis jetzt überlebt haben, werden in den nächsten Tagen verfaulen. Sträucher und junge Bäume am Straßenrand haben gelbes oder sogar schwarzes Laub und es stinkt gewaltig.
Die immer gut gepflegten Parkplätze rechts und links der Bundesstraße machen einen trostlosen Eindruck.
Parkplatz
Die beschädigte Fahrbahn wird repariert
B188
und in den betroffenen Orten sind viele fleißige Menschen mit den Aufräumarbeiten beschäftigt. Trotzdem wird es noch lange dauern, bis die Spuren des Hochwassers beseitigt sind.

Baustellen in rekordverdächtiger Anzahl

Hat eine andere Stadt mehr Straßen- und Brückenbaustellen in vergleichbarer Zahl aufzuweisen? Wohl kaum. Das Stück Berliner Straße zwischen Goethestraße und Kreisel Mittelstraße/ Külzstraße ist freigegeben. Dafür wird noch am Gehweg zwischen Engelsstraße und Ebertring zögerlich gewerkelt. Dadurch ist auch teilweise die Fahrbahn eingeengt. Das ist aber noch längst nicht alles. An der Friedensbrücke werden sich die Arbeiten noch über ein Jahr hinziehen.
Friedensbrücke
Und wenn dann montags früh halb acht noch kein Bauarbeiter zu sehen ist und Freitag ab Mittag bei schönstem Wetter sich nichts mehr bewegt, dann kann man befürchten, dass der Zeitplan mal wieder weit nach hinten erweitert wird.
Seit gestern ist die Hauptkreuzung der Stadt zur Baustelle geworden. Auch hier soll ein Kreisel entstehen.
Hauptkreuzung
Gleichzeitig wird der hölzerne Belag der Jederitzer Brücke erneuert, sodass auch diese Brücke mindestens fünf Wochen nicht genutzt werden kann.
Der Tunnel Grünauer Weg ist halbseitig gesperrt. Auf dem Weinberg wird an der BUGA-Brücke gebaut. Dadurch können nicht mal Fußgänger oder Radfahrer den Havelweg nutzen.
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Die Arbeiten an der Brücke vor dem Kino nähern sich offensichtlich dem Ende, aber noch die die Straße halbseitig gesperrt.
Wenn man nur mal kurz in der Rathenower Innenstadt ist, trifft man ständig auf irritierte Kraftfahrer, die sich nicht mehr an den zahlreichen Umleitungen orientieren können. Deshalb bleibt nur ein guter Rat: Wenn es sich irgendwie vermeiden lässt, sollte jeder einen großen Bogen um Rathenow machen.