Archiv für den Monat: September 2011

Was wird aus der BUGA 2015?

Eine Delegation aus dem Havelland, Ausrichter der nächsten BUGA, war kürzlich in Koblenz, um sich dort ein wenig umzuschauen. Hoffentlich haben sie auch festgestellt, dass in Koblenz Beachtliches geleistet wurde. Das Motto der BUGA, die noch bis zum 16. Oktober geöffnet ist, lautet: „Koblenz verwandelt“. Und das ist den Koblenzern wirklich gelungen. Überall in der Stadt sind neue Blumenrabatten und Grünflächen geschaffen worden. Vor dem Schloss war einst ein trister Parkplatz. Heute ist dort ein unterirdisches Parkhaus, und das Schloss ist von sehr schönen Anlagen umrahmt.

Auch die Rheinpromenade wurde durch zahlreiche neue Rabatten aufgewertet.
Das tollste ist jedoch die Seilbahn, die zur Festung Ehrenbreitstein führt.

Aus der Seilbahnkabine hat man einen herrlichen Blick auf den Rhein und das Deutsche Eck.

Fast der gleiche Blickwinkel noch mal vom Festungsplateau aus.

Auf dem Gelände der Festung erstrecken sich ausgedehnte Anlagen. Zwei Hallen werden im Wechsel von den einzelnen Bundesländern gestaltet.

Und wie sieht es bei uns aus?
Da werden die Menschen mal wieder überhaupt nicht „mitgenommen“. Schon vor der LAGA 2006 war beklagt worden, dass es vorher kaum Informationen gab. Fast genauso ist es nun wieder. Sogar das Motto: „Von Dom zu Dom – Das blaue Band der Havel“ mit dem die Bewerbung eingereicht worden war, soll durch einen nichtssagenden Spruch: „Fünf sind eins. Deins.“ ersetzt werden. Dümmer geht es nun wirklich nicht mehr. Darunter kann sich kein Mensch was vorstellen. Das blaue Band der Havel kann jeder auf der Landkarte finden und die beiden dazugehörigen Dome ebenfalls. Kein Auswärtiger weiß aber, dass fünf Orte gemeinsam die BUGA ausrichten wollen. Und was soll „Deins“ dahinter? Völlig sinnlos. Auch sollen die Havelbiber nicht mehr als Maskottchen dienen. Solch schöne Repräsentanten hatte bisher kaum eine BUGA oder LAGA zu bieten. Das Geld, dass für diese Ergüsse der BUGA-Vorbereiter ausgegeben wurde, hätte man sich sparen können. Und dann noch die geplante pompöse Brücke über die Havel zum Weinberg, die von den wenigsten genutzt werden wird, weil die BUGA viel zu weitläufig angelegt ist und kaum jemand mehrere Orte an einem Tag anschauen kann.
Es sind noch viele Fragen offen.
Liebe BUGA-Organisatoren, wenn ihr Unterstützung durch die Bevölkerung wollt, dann gebt Informationen heraus, diskutiert mit den Leuten und korrigiert eventuell sinnlose Entscheidungen. Ansonsten riskiert ihr, dass die nächste BUGA ins Wasser, also in die Havel, fällt.

Pilze sammeln in Rathenow

Jetzt, wo die Pilze aus dem Boden schießen ist es doch eine Überlegung wert, sich bewaffnet mit einem kleinen Körbchen und Küchenmesser in den Wald zu wagen und nach Pilzen zu schauen.
Nur wie, wenn man von Pilzen nichts weiß?
Somit also hier ein kleiner Appell an diejenigen, die Pilze sammeln und sich damit auskennen und gern ihr Wissen weitergeben wollen und an diejenigen, die es gern mal wagen wollen Pilze zu sammeln. Man könnte ja eine kleine Gruppe bilden und gemeinsam in den Wald gehen und Pilze kennenlernen. Wie denkt ihr darüber?

Stölln – das Lilienthaldorf

In Stölln befindet sich der älteste Flugplatz der Welt. Hier unternahm Otto Lilienthal seine Flugversuche. Bei seinem letzten Versuch am 9. August 1896 stürzte er ab und starb einen Tag später an den schweren Verletzungen. Auf dem Gollenberg erinnert ein Gedenkstein an den deutschen Flugpionier.
Seit dem Jahre 1989 steht ein ausgemustertes Flugzeug, eine IL 62, der Interflug der DDR auf dem Gollenberg. Das Flugzeug wurde nach Otto Lilienthals Frau „Lady Agnes“ genannt. Es beherbergt heute ein Museum und ein Standesamt. Im August dieses Jahres wurde dort die 800. Ehe geschlossen.
Dieses Flugzeug ist Reiseziel zahlreicher Radfahrer, Schulklassen und anderer Besucher.

Kürzlich wurde direkt im Ort Stölln ein Museum eröffnet.

Hier wird viel Wissenswertes über die Entwicklung der Fliegerei vermittelt. Die Besucher können sich kurze informative Filme ansehen. In der Ausstellung sind Modelle der Flugapparate zu besichtigen.


Die Mitglieder des Stöllner Lilienthal-Vereins hoffen auf zahlreiche Besucher in den kommenden Jahren, besonders aber auch zur BUGA 2015. Die derzeitigen Besucherzahlen rechtfertigen diese Hoffnungen.

Kunstparker im Straßenverkehr

Gegenseitige Rücksichtnahme muss auch im Straßenverkehr gelten, was man auch auf das Abstellen des eigenen Vehikels beziehen kann. In Zeiten steigenden Verkehrsaufkommens und knapper werdender Parkflächen sollte es doch möglich sein mit ein wenig Verstand einzuparken, damit auch die mobilen Mitmenschen einen Parkplatz finden können.

Ich wohne selbst in einem schönen Wohnviertel, welches an chronischer Parkplatzknappheit leidet. Geparkt werden darf nur auf einer Straßenseite, unterbrochen von einigen Einfahrten. Die Nachbarstraßen bieten zudem auch zu wenig Parkmöglichkeiten.

Täglich grüßt das Murmeltier – nach Fahrten mit dem Auto freut man sich auf sein zuhause. Nur eben mal das Auto abstellen, Pustekuchen. Mehrere nicht zu nutzende Lücken stechen mir ins Auge. So wird zum Vordermann bis zu zwei Meter Platz gelassen, gerne auch genauso viel Platz zur Ausfahrt – mein Auto passt auch in zwei Parklücken gleichzeitig. So geparkt passen 3 Fahrzeuge auf eine Fläche für 5 Fahrzeuge. Regelmäßig werden so alleine in einer Straße ein halbes Dutzend Parkmöglichkeiten rücksichtslos nach dem Motto vergeudet – ich stehe, die anderen können sich ja was suchen… Besonders freue ich mich dann über die „Besichtigungsrundfahrten“ durch das Stadtviertel, wenn der Kofferraum mit dem Wocheneinkauf und Getränkekisten voll ist.

Bitte liebe Kunstparker, nutzt die knappen Parkflächen vernünftig aus, damit andere auch etwas davon haben. So könnte auch öfter eine Lücke für Sie frei sein…

8. Gesine Wilma Drachenbootrennen

Auch dieses Jahr fand eine der festen Veranstaltungsgrößen in Rathenow statt: 53 Teams kämpften bei schönstem Sonnenschein und Temperaturen um die 30 Grad (Oh ja, es gab diesen Sommer nicht nur Regen…) um die begehrten Pokale. Am Ende konnte natürlich nur ein Team gewinnen, das Team „Justiz-Dragon Brandenburg“. Bei Live-Musik haben im Anschluss des Wettkampftages dann aber doch alle Teams gemeinsam gefeiert, Gäste und Schaulustige waren natürlich ebenfalls herzlich willkommen.
Ein Dank für die gelungene Veranstaltung muss an die Veranstalter und die vielen fleißigen Helfer ausgesprochen werden!

Konzert im Mühleninnnenhof

Heute gaben Schüler des Jahngymnasiums, der Bruno-H.-Bürgel-Schule und der Rathenower Musikschule ein Konzert. In den Vorjahren wurde es am Fuße des Bismarckturmes auf dem Weinberg aufgeführt. Dieses Mal fand das Konzert im Mühleninnenhof direkt vor der Musikschule statt.
Ein ganzes Schuljahr lang hatten sich die Schüler der weiterführenden Schulen mit der Musik der Beatles befasst. Für die jungen Leute und auch für einige Lehrer war es Musik aus grauer Vorzeit, die die weltweit erste „Boygroup“ einst zu Gehör gebracht hatte. Bei der Beschäftigung mit diesem Thema entdeckten die Schüler interessante Seiten dieser Musik. So konnten die Gäste im Mühleninnenhof heute ein eindrucksvolles Konzert erleben.

Eine zauberhafte Stimme hat Justine Schammler. Da bekamen die Zuhörer schon eine Gänsehaut bei ihrem Vortrag.

Auch Michael Hoeft begeisterte das Publikum mit seinem Gesang.

Nicht nur Schüler lernen an der Musikschule, auch ältere Semester befassen sich intensiv mit der Kunst und beteiligten sich am Konzert.

Begeisterung und Einsatz zeigten nicht nur die Akteure, sondern auch die Konzertbesucher.