Archiv für den Monat: Juni 2011

Pisa lässt grüßen

Heute in der Werbung von Kaufland gefunden:

Da lernt das arme Kind offenbar nichts Gescheites. Oder gab es neben der Rechtschreib- auch eine Grammatikreform, von der ich nichts mitbekommen habe? Bisher hieß es: Lehrt Ihr Kind…

Fluch und Segen der Technik

Zu DDR-Zeiten hatte kaum ein Privathaushalt einen Telefonanschluss. Da nützte auch eine jährliche Wiederholung der Antragstellung nichts. Die wenigen vorhandenen Leitungen wurden für Betriebe, Institutionen und wenige privilegierte Genossen gebraucht. Die Folge war, dass sich die Menschen schriftlich, also per Brief oder Karte, verständigen mussten.
Heute verfügt wohl fast jeder über eine Festnetz- oder/und Mobilfunkverbindung. Hatte früher jemand Geburtstag oder irgendein Jubiläum, bekam er die Glückwünsche schriftlich. Man nahm die Karten und Briefe aus dem Kasten und konnte sie dann lesen, wenn man die nötige Muße dafür hatte. Heute findet man eine einzige einsame Glückwunschkarte im Briefkasten. Dafür kommt man kaum dazu, den Telefonhörer aus der Hand zu legen.
So lieb die Anrufe auch gemeint sein mögen und so sehr sie einem auch zeigen, dass andere das Ereignis nicht vergessen haben, so sehr stresst es aber auch, wenn man Stunden des Ehrentages am Telefon verbringt.

Tag der offenen Tür

Heute lud das Rathenower Tierheim zum Tag der offenen Tür ein. Die Gäste waren zahlreich erschienen.

Interessiert wurden die Räume und Freigehege für die Tiere betrachtet.

Katzen hinter Gittern

In diesem Jahr sind auffallend wenig Katzen im Tierheim, sodass Räume des Katzenhauses mit Hunden belegt werden. Hunde gibt es allerdings wieder in allen Größen, Altersgruppen und verschiedenen Rassen.

Für das leibliche Wohl der Besucher war gesorgt. Trödelmarkt und Bücherbasar zogen die Gäste an und sollten ein paar Euro für die Versorgung der Tiere einbringen. Ein Zauberer unterhielt die Zuschauer mit seinen magischen Tricks.

Kinder durften auf einem Pferd reiten und auch das Schaugehege mit den Frettchen war stets umringt.

DSL für alle (?????)

Vor zwei Jahren zog ich als DSL-Verwöhnter von Berlin nach Rathenow – welch herbe Pleite: Mein Stammunternehmen, das mit dem großen „V“, bietet in Rathenow-West kein DSL.

Flugs zum Unternehmen mit dem großen „T“, die hätten DSL; zwar nur 1,5 MBit aber besser als nichts.

Dann begann die DSL-Misere seinen Lauf zu nehmen. Durch den Wohnortwechsel wurde bei „V“ ein neuer Vertrag fällig (ganz schön clever) und den kann man erst in zwei Jahren kündigen. Macht nichts, dachte ich mir, ist eben so. Trotzdem lief die Kündigung durch „T“ weiter und der Wechsel wäre jetzt fällig gewesen.“V“ hat die Kündigung übrigens schriftlich bestätigt.

Zum Jahreswechsel lief die große DSL-Initiative in Rathenow-West. Jeder bekam DSL bis 16 MBit, wenn er wollte; nur ich nicht, denn mein Vertrag bei „V“ war noch immer nicht zu Ende.

Aber jetzt, jetzt sollte es soweit sein.

Denkste. Kein DSL-Modem, kein Begrüßungsschreiben, kein Hinweis, dass beim Umschalten auf den neuen („T“) Anbieter ein paar Stunden das Telefon nicht funktioniert.

Also hin zu Poldi und fragen was da los ist.

Poldi rief bei der „T“ an – und ich habe dort keinen Vertrag und bin denen unbekannt. Ja aber, ich habe doch die Unterlagen von „T“, dass ich wechseln will? Bei Poldi Kopfkratzen und Ratlosigkeit.

Also über den Damm zu Poldi-„V“. Die junge Dame am Tresen war so nett und rief bei „V“ an. Ja, Sie haben bei „V“ einen Vertrag. Wieso das denn, den habe ich doch gekündigt (lege das Schreiben auf den Tresen). Aber irgendwas ist da was schiefgelaufen.

Wieder zu Poldi-„T“. Kopfkratzen und Ratlosigkeit. Rufen Sie doch mal bei „V“ an warum die Kündigung zurückgenommen wurde, war der Vorschlag.

Also nach Hause und zwanzig Minuten Musik hören. Dann war ich dran bei „V“.

Tja, „T“ hat zwar gekündigt – in meinem Auftrag –  aber die Kündigung widerrufen. Leider hat „T“ mir davon nie was erzählt.

So sitze ich jetzt hier, mit einem um einen Jahr verlängerten Vertrag bei „V“, von dem ich nichts wußte, habe kein DSL nur ein sehr schlechtes UMTS und darf dank der Ignoranz zweier Großunternehmen eine Strafrunde drehen.

Danke für den Slogan „DSL für alle“.

 

Hexenfest im Optikpark

Gestern gab es das jährliche Hexenfest im Optikpark. Es ist bei den Kindern sehr beliebt. Wie in den vergangenen Jahren hatten die Mitarbeiterinnen des Grünen Klassenzimmers mit Unterstützung anderer Helfer einen Teil des Optikparks in ein schaurig-schönes Hexenquartier verwandelt. Überall hingen übergroße Spinnnennetze und Schirme in den Bäumen. Ein Wahrsagerzelt war aufgeschlagen. Um das Schönheitsstudio herum waren viele Rosenblüten verstreut und Spiegel aufgestellt worden.
Von den Mitarbeiterinnen des Grünen Klassenzimmers und freiwilligen Hexen und Zauberern wurden den kleinen Besuchern zahlreiche Betätigungsmöglichkeiten geboten. So konnte man in der Hexenschule sein Wissen testen, Märchen hören oder Lieder singen, einem Zauberer zuschauen oder sich die Zukunft vorhersagen lassen.

Dicht umlagert war ständig das Beauty-Studio, wo die Kinder geschminkt wurden.
Auch Biber Havi interessierte sich für die Basteleien der Kinder. Dieses Mal konnten Stoffbeutel gestaltet werden. Sie werden sicher noch lange an das schöne Fest erinnern.


Wer bei den Aktivitäten hungrig und durstig geworden war, konnte sich am Gruselbuffett stärken.

Wie in den Vorjahren, war auch diese Mal der Besenbinder Wilhelm Hoffmann aus Großderschau mit dabei und stellte den kleinen und großen Hexenfestbesuchern die alte Handwerkskunst des Besenbindens vor. Und so mancher Steppke wurde stolzer Besitzer eines eigenen Hexenbesens. Wenn sicher für den ersten Besenflug noch etliche Übungsstunden absolviert werden müssen, zum Fegen eigneten sich die Besen allemal.