Archiv für den Monat: Mai 2011

Ende des Optikparks vorprogrammiert?

Nach dem Willen der Regierung sollen ABM-Stellen (wo gibt es eigentlich noch welche?) und Ein-Euro-Jobs drastisch gekürzt werden. Damit sollen sich angeblich Milliaren einsparen lassen. Hat eigentlich mal jemand in der Regierung darüber nachgedacht, dass die Ein-Euro-Jobber enorme Leistungen vollbringen?
Ganz egal, woher Leute in den Rathenower Optikpark kommen, immer wird die Arbeit der dort Beschäftigten (in der Mehrzahl Billiglöhner) lobend erwähnt. Wenn die Stadt diese Leute regulär einstellen würde, könnte sie es sich überhaupt nicht leisten. Und bei Eintrittspreisen von fünf Euro oder noch mehr könnte niemand mehr den Park besuchen. Allerdings brauchen wir keine Angst vor Arbeitskräften aus unseren östlichen Nachbarländern zu haben. Zu den Bedingungen kommen die hier nicht arbeiten.
Unsere Regierung sollte mal darüber nachdenken, ob sich nicht die Auslandseinsätze als größeres Sparpotenzial erweisen würden. Und auch bei „Dienstreisen“ unserer Regierenden ließe sich so mancher Euro einsparen.

Wollen wir wetten….

dass spätestens in der neuen Woche unsere Pharmakonzerne das passende Mittel gegen EHEC präsentieren? Und es wird dann dringend zu einer sofortigen Schutzimpfung geraten, da leider nur für ein Viertel der Bevölkerung der Impfstoff vorrätig sei. Schon vergessen: Vogelgrippe, Schweinepest, BSE….?
Was kann man eigentlich noch essen? Jedes Tier in Massentierhaltungen wird mit Medikamenten vollgestopft, damit es bei dem Stress überhaupt überlebt. Entschließt man sich zur fleischlosen Kost, kann einem auch beim Verzehr von Eiern (Dioxinskandal) oder Fisch (Pangasius unter kaum vorstellbaren Bedingungen gezüchtet) schlecht werden. Und glaubt man nun, vegetarisch wäre gesünder, zeigen die derzeitigen Nachrichten, dass dem auch nicht so ist. Irgendwo müssen schließlich die Fäkalien der Massentierhaltungen entsorgt werden.
Na, dann guten Appetit.

11. Chorfest des Brandenburgischen Chorverbandes

Heute fand das 11. Chorfest des Brandenburgischen Chorverbandes e.V. im Rathenower Optikpark statt. Mehr als vierzig Chöre traten auf verschiedenen Bühnen im gesamten Gelände auf. Bei strahlendem Sonnenschein hörte man überall Gesang in den gepflegten Anlagen und unter alten, Schatten spendenden Bäumen.
Rund ein Drittel der anwesenden Chöre stellten sich einer fachkundigen Jury, um die Besten zu ermitteln.
Die übrigen Gesangsvereine traten aus reiner Freude am Gesang auf. Dazu gehörte auch die Chorvereinigung „Harmonie“ aus Hohennauen unter der Leitung von Manfred Dehn.

Von den Chören, die am Wettstreit teilnahmen, gaben drei zum Abschluss noch eine Vorstellung auf der Hauptbühne im Mühlenhof.

So konnte man den Männerchor aus Altruppin hören.
Auch der Löcknitzchor aus Grünheide gab noch einmal eine Probe seines Könnens.

Den Abschluss bildete der Gemischte Chor aus Ludwigsfelde.

Die meisten Sängerstimmen konnte man jedoch beim letzten Lied hören, als die Anwesenden zum Mitsingen aufgefordert wurden.

Das nächste Chortreffen des Landes Brandenburg wird in zwei Jahren in Rheinsberg stattfinden.

Frühlingskonzert

Heute gab der Gemischte Chor Rathenow unter der Leitung von Heidrun Dummer ein Frühlingskonzert in der gut besuchten Steckelsdorfer Kirche.

Marion Schwarz begleitete die Veranstaltung auf der restaurierten Lütkemüller-Orgel. Es erklangen heitere Frühlings- und Liebeslieder.

Einige Gedichtrezitationen rundeten das Konzert ab.
Abschließende Worte sprach Pfarrerin Kathrin Brandt.