Archiv für den Monat: März 2011

Fahrradtour

Wir haben heute mal wieder eine etwas längere Fahrradtour unternommen. Es ging von Steckelsdorf nach Rathenow, von dort entlang der B102 bis kurz hinter Hohennauen. An der Kreuzung B102/Spaatz/Elslaake bogen wir nach rechts Richtung Elslaake ab. Wie wir schon in den zurückliegenden Jahren feststellen konnten, haben sich die Möglichkeiten für Radfahrer enorm verbessert. Die Straßen und Wege sind in sehr gutem Zustand. Und überall findet man gut lesbare Wegweiser mit zuverlässigen Entfernungsangaben.

Unser Weg führte auch durch diese schöne alte Eichenallee.


Wir fuhren von Elslaake weiter nach Witzke und bogen dann nach Wassersuppe ab. Unterwegs fanden wir noch immer überschwemmte Flächen, auf denen sich Wasservögel in Scharen aufhielten.



Von hier ging es wieder Richtung Hohennauen. In Steckelsdorf angekommen, hatten wir bei sonnigem, aber noch recht frischem Frühlingswetter eine Strecke von etwa 40 km bewältigt.
Unterwegs ist uns noch aufgefallen, dass an solchen Wegen, die kaum von Autos benutzt werden, auch die Straßenränder sauber sind. An vielbefahrenen Straßen sieht man leider sehr viel Verpackungsmüll und leere Flaschen umherliegen, weil etliche Mitmenschen nicht in der Lage sind, ihr Leergut zu Hause ordnungsgemäß zu entsorgen. Des Autofahrers liebstes Kind soll natürlich ordentlich aussehen.

1. Gesine Wilma Indoor-Drachenbootrennen

Gestern, am 26.03.2011,  fand der erste Gesine Wilma Indoor Cup in der Rathenower Schwimmhalle statt. Je 8 Sportler pro Team kämpften im k.o.-System um den Sieg, indem sie das Drachenboot, in dem die Gegner entgegengesetzt saßen, 1,7 Meter in die eigene Richtung bewegten. Die Stimmung war gut und die Siegermanschaft bekam neben Urkunde und Pokal eine Kiste Sekt von der Rathenower Wärmeversorgung spendiert. Es bleibt zu hoffen, dass sich der Indoor Cup in der Rathenower Schwimmhalle genauso erfolgreich etabliert wie die Drachenbootrennen auf dem Wolzensee.

Gehweg nach Göttlin (liebe Radfahrer/innen)

So, nun ist er in Betrieb der neue Gehweg nach Göttlin und wird genutzt – eher wenig, aber immerhin; von mir mit zwei Hunden zum Beispiel.

Was wirklich zum Ärgernis und Streitpunkt wird ist das Zusatzschild zum Gehweg „Radfahrer frei“. Einige, und leider nicht wenige, Radfahrer sind der Meinung das wäre nun ihr Weg. Klingelnd wird auf Fußgänger zugehalten, bis einige Meter herangefahren und dann geflucht, wenn man nicht sofort in den Dreck neben dem Weg springt. Nicht immer leicht wenn man als Mutter mit Kinderwagen, als Eltern mit mehreren Kinder, als Fußgänger mit Hunden oder einfach mal so unterwegs ist.

Liebe Radfahrer: Das ist ein Gehweg und ihr dürft ihn mitbenutzen. Vorrang haben immer die Fußgänger. Ihr müsst Schrittgeschwindigkeit fahren, wenn es nicht anders geht absteigen und notfalls auf die Fahrbahn ausweichen. Kommt es zum Unfall seid ihr dran.

Schwanensee

Vor ein paar Wochen sah man noch bis zu dreißig Schwäne gleichzeitig auf den Rapsfeldern beim Fressen.Jetzt schwimmen sie paarweise auf den immer noch überschwemmten Feldern, in Gräben oder in der Havel.

Ein Block ist nur noch ein Schutthaufen

Von den beiden zum Abriss freigegebenen Wohnblöcken in der Hermann-Löns-Straße ist der erste (Hausnummern 18 bis 21) nur noch ein großer Schutthaufen.

Der zweite Block (Nummern 14 bis 17)wird in absehbarer Zeit genau so aussehen. Er war im Februar 1976 an die Mieter übergeben worden. Da in der DDR Wohnraum knapp war, wurde dieser Block von mehreren Rathenower Betrieben errichtet, um die Wohnungssituation der Mitarbeiter zu verbessern. So waren das HBK (Hochbaukombinat), die PGH „J.H.A. Duncker“, der VEB Baureparaturen und wahrscheinlich auch der VEB ROW am Bau beteiligt. Die Verwaltung der Gebäude übernahm dann die Kommunalen Wohnungsverwaltung (KWV), der Vorgänger der jetzigen KWR.
In jedem Aufgang gab es acht Wohnungen. Links befanden sich Zweieinhalb-Zimmer-Wohnungen, rechts Zweiraum-Wohnungen. Eine Zweieinhalb-Zimmer-Wohnung bekamen Ehepaare erst mit einem Kind ab zehn Jahren oder mit mindestens zwei kleineren Kindern. Mit nur einem kleinen Kind gab es nur eine Zweiraum-Wohnung. Es konnte auch nicht jeder ein Eigenheim bauen, da das Baumaterial knapp war. Denen, die selbst bauen wollten, wurde entsprechend der Familiengröße die Größe des Eigenheims vorgeschrieben.

170 Jahre Küchen-Deichmann

Am vergangenen Donnerstag feierte Küchen-Deichmann sein 170-jähriges Bestehen. Gleichzeitig beging der jetzige Inhaber Detlev Deichmann seinen 60. Geburtstag. Herzlichen Glückwunsch zum Jubiläum!

Vor der Wende war es das einzige Küchengeschäft weit und breit. Ein Lagerraum mit mehreren Schaufenstern befand sich in den siebziger Jahren in der Goethestraße gegenüber der Einmündung der Potsdamer Sraße. Anfang der achtziger Jahre wurde das Haus in der Jederitzer Straße umfassend saniert. Seitdem befindet sich dort das Küchengeschäft mit großer Ausstellungsfläche.
Heute hat allein Rathenow mehrere Läden, in denen Küchen angeboten werden.

Tourenplan überflüssig?

Wir befinden uns in der elften Kalenderwoche, aber in diesem Jahr scheint die Havelländische Abfallwirtschaft mal zu testen, ob sie auch ohne Tourenplan auskommt. Bereits zum dritten Mal dürfen die Steckelsdorfer ihren bereitgestellten Müll (bzw gelbe Säcke) behalten. Mal konnten die Fahrzeuge wegen der „Schneemassen“ nicht fahren, beim zweiten Mal verhinderte Glatteis den Einsatz. Mal sehen, welcher Grund für den gestrigen Ausfall herhalten muss. Ist das Personal auf einen Fahrer geschrumpft worden und den hat die Grippe niedergestreckt? Hoffen wir, dass bei drei nun wirklich Schluss ist.

Zwillingstreffen


In Rathenow wird es am Ostersonnabend erstmals ein Treffen von Zwillingen und Mehrlingen geben. In anderen Städten gibt es seit längerem solche Veranstaltungen. Hebamme Manuela Neubüser und die Zwillingseltern Franziska Klink und Sebastian Lindemann vom Sanitätshaus Gesine Wilma hatten die Idee dazu. Früh fanden sie Unterstützer in den Zwillingsbrüdern Torsten und Andreas Böhm von Poldi electronic. Die Vorbereitungen werden von den genannten fünf Personen koordiniert. Die Veranstaltung soll am 23. April im Optikpark stattfinden. Geplant ist auch ein Rekordversuch, der noch nicht genauer benannt wurde.
Eltern sollen bei dem Treffen miteinander ins Gespräch kommen und sich austauschen können. Die Zwillinge werden ihren Spaß haben. Zwillinge und Mehrlinge bitte vorher anmelden! Mehr Informationen gibt es beim Bündnis für Familie unter (03385) 5191811 und im Sanitätshaus Wilma unter (03385) 503758.

Sag mir…

Sag mir, wo die Menschen sind.
Wo sind sie geblieben?
Rathenow war `ne graue Stadt,
aber voller Leben.

Doch als dann die Mauer fiel,
wurden die Betriebe plattgemacht.
Menschen wurden arbeitslos,
hatten keine Zukunft mehr.

Und die Menschen zogen weg,
suchten anderswo ihr Glück.
Unsre Stadt wird immer leerer.
Sag mir wo die Menschen sind.


Letzter Block am Bruno-Baum-Ring gegenüber der Schule. Dahinter endet die Straße als Sackgasse ohne Wendemöglichkeit.

Und auch hier standen mal Wohnblöcke.

Schwerer Arbeitsunfall

Einem Zeitungsbericht in der MAZ zufolge ereignete sich am vergangenen Donnerstag ein schwerer Arbeitsunfall bei den Abrissarbeiten in der Hermann-Löns-Straße.

Ein 28-jähriger Beschäftigter einer Abrissfirma war mit einem Bein unter die Kette eines Baggers geraten. Er wurde zunächst ins Rathenower Krankenhaus gebracht und später in die Unfallklinik nach Berlin -Marzahn geflogen. Die Polizei ermittelt zum genauen Hergang des Geschehens.