Archiv für den Monat: Juli 2010

Urlaubszeit – Reisezeit

Warum aber in die Ferne schweifen, wenn man alles für eine optimale Erholung direkt vor der Haustür hat? Wer den Stress in übervollen, überhitzten Zügen oder auf verstopften Autobahnen vermeiden will, wartet auf passendes Wetter und setzt sich auf seinen Drahtesel. Die Vorteile sind nicht zu verachten: Man kann sich in der Landessprache unterhalten, kann abends in seinem eigenen Bett schlafen, kann den Tagesrhythmus selbst festlegen und entdeckt garantiert noch unbekanntes Territorium. Gleichzeitig dient Bewegung an der frischen Luft der Gesundheit. Unsere derzeit letzte Tour führte uns durch den Wald nach Stechow.
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An der Tankstelle überquerten wir die B 188 und waren auf dem Radweg nach Kotzen.
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Solche schönen Wege nur für Radfahrer gibt es inzwischen überall im Land. Niemand muss mehr um sein Leben bangen, weil er gerade mal wieder von einem eiligen motorisierten Fahrzeug überholt wird. Etwa auf der halben Strecke von Stechow nach Kotzen kamen wir an diesem Aussichtspunkt vorbei und konnten in Richtung Rhinsmühlen blicken.
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Von Kotzen aus fuhren wir weiter nach Landin. Vorher überquerten wir den Havelländischen Großen Hauptkanal.
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Genau wie wir im vergangenen Jahr im Ländchen Rhinow und um Hohennauen herum festgestellt haben, sind auch hier die Wege gut beschriftet.
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Von Landin führte unser Weg nach Kriele, vorbei an der Papierwerkstatt von Petra Gottschalk http://www.pappenstil.de/ .
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Von hier aus kehrten wir nach Kotzen zurück, ließen uns allerdings vom Ferchesarer Weg anlocken. Was wir nicht ahnten, war die Tatsache, dass nur das erste Stück dieses Weges noch einigermaßen befestigt war. Fast die gesamte Strecke besteht nur aus losem Sand. So war schieben angesagt. Direkt am Flugplatz überquerten wir dieses Mal die B 188 und auf der gegenüberliegenden Seite ging es wieder auf einem unbefestigten Weg weiter. Beim nächsten Mal werden wir diesen Abschnitt auf jeden Fall meiden. In Ferchesar machten wir an der Badestelle „Dranseschlucht“ eine Pause. Die Eisdiele ist leider auch in der Ferienzeit dienstags erst ab 14 Uhr geöffnet. Für den Rückweg nach Rathenow fuhren wir am Golfplatz vorbei durch den Wald Richtung Wasserwerk. Insgesamt war diese Strecke von und nach Steckelsdorf knapp 50 km lang.

Radtour am Sonntag

Endlich war es mal etwas kühler. So konnten wir eine Radtour durch das Havelland unternehmen, ohne gleich ins Schwitzen zu kommen. Dieses Mal ging es von Steckelsdorf über Rathenow nach Semlin. Dort fällt am 7. August der Startschuss für den 29. http://www.drei-seen-lauf.de. Während die Strecke des Drei-Seen-Laufes für Radfahrer über Hohennauen,Wassersuppe und Lochow nach Ferchesar führt, fuhren wir gestern direkt am Golfplatz vorbei nach Ferchesar. Auf dem See konnte man einige Boote und Segler sehen. Die Strände lagen ziemlich verwaist da; und das trotz sommerlichen Wetters und Ferienzeit. Semlin hat sich in den letzten Jahren zu einem wahren Juwel entwickelt: Gepflegte Grundstücke, Gaststätten und Pensionen für unterschiedlichste Ansprüche.Das scheint sich bereits bis in die alten Bundesländer herumgesprochen zu haben. Fahrzeuge, denen wir begegneten, kamen aus Lübeck, Hamburg, Braunschweig oder Wiesbaden. Oder waren es nur ehemalige Havelländer, die jetzt dort leben und die Ferien zu einem Besuch in der alten Heimat nutzen? Ferchesar hat die gleichen natürlichen Bedingungen wie Semlin: See mit Anschluss an die Havel und damit an die weite Welt, Wasser, Sand und Kiefernwälder. Aber irgenwie liegt Ferchesar noch im Dornröschenschlaf. Wir radelten von Ferchesar über Stechow nach Rathenow zurück. Dafür nutzten wir den Radweg durch den Wald, der etwa auf der ehemaligen Bahnstrecke der „Stillen Pauline“ verläuft. Zweieinhalb Stunden nach der Abfahrt waren wir wieder zu Hause und haben uns dabei keineswegs beeilt. Für kühlere Tage ist diese Strecke wärmstens zu empfehlen.

Endlich eine kleine Abkühlung

Nach den extrem hohen Temperaturen der letzten Tage gab es bereits am Sonntagabend in einigen Orten in der Nähe von Rathenow etwas Niederschlag. Dem Regen gingen Sturmböen voraus. Diese knickten besonders in Göttlin, Grütz und Hohennauen mehrere Bäume um. Die B102 musste zur Bergung der umgestürzten Bäume für einige Zeit gesperrt werden. Auch die einsame Eiche auf einem Feld an der B102 (hier auf einem Archivfoto) wurde zerstört. Menschen kamen laut Zeitungsbericht nicht zu Schaden.
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Nur wenige Kilometer weiter westlich in Steckelsdorf gab es keinen Regen. Der kam erst in den frühen Morgenstunden des Dienstags. Trotzdem bleibt die Waldbrandgefahr sehr groß. Die Wälder sind stark ausgetrocknet. Heute waren die Temperaturen etwas erträglicher, aber es soll wieder sehr heiß werden.

Tödlicher Unfall auf der ICE-Strecke

Heute früh kurz vor acht Uhr erfasste ein ICE, der von Berlin kommend nach Interlaken in der Schweiz unterwegs war, eine Gruppe jugendlicher Sprayer. Sie hatten sich an einem Güterzug in der Nähe der Eisenbahnbrücke bei Rathenow zu schaffen gemacht. Ein 15- Jähriger war sofort tot. Ein weiterer schwebt in Lebensgefahr. Der Zugverkehr war für längere Zeit unterbrochen. Die Passagiere des ICE wurden mit Bussen befördert.

Hexenfest im Optikpark

Morgen und am Sonnabend gibt es wieder ein Hexenfest im Optikpark. Das Team des Grünen Klassenzimmers wird das Gelände zwischen der Weißen Bühne und dem Fernrohr wieder in ein schaurig-schönes Hexenareal verwandeln. An beiden Nachmittagen von 14 Uhr bis 18 Uhr können sich die Kinder entsprechend schminken lassen. Sie werden von der Baba-Jaga in die Märchenwelt entführt oder können einem Zauberer zuschauen. Wer sich ins Zelt der Hexe Desdemona traut, kann sich die Zukunft vorhersagen lassen. Die Kinder könnnen eine echte Hexenschule besuchen und verschiedene Prüfungen ablegen. Hier noch ein paar Fotos vom letzten Hexenfest:
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