Archiv für den Monat: Januar 2010

Eine Woche Winterferien

Am Freitag gab es für Brandenburger Schüler Halbjahreszeugnisse. Vor dem Start ins zweite Halbjahr ist eine einwöchige Verschnaufpause angesagt. Wenn es weiter so kalt bleibt, dürfte dem Wintersport in der Umgebung nichts im Wege stehen.
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Die Schneedecke reicht bei uns zum Rodeln aus. Auch die meisten Seen und Teiche sind dick zugefroren. Bei Fließgewässern ist Vorsicht angebracht.
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Hungrige Rehe

Die geschlossenen Schneedecke lässt die Rehe die übliche Vorsicht vergessen. Bis auf zwölf Meter konnte ich mich ihnen nähern, als sie nach den Eicheln suchten, die im Herbst hier massenhaft von den Bäumen gefallen waren. Ich weiß, das Foto ist nicht besonders gut, aber ich wolte sie nicht mit dem Blitzlicht erschrecken.
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Leider nutzen auch Wilderer die Not der Tiere aus. So stand gerade heute in der MAZ (Märkische Allgemeine Zeitung), dass in Buckow bei Nennhausen und in Garlitz in den vergangenen Tagen zwei Rehe von Unbekannten geschossen worden sind.

Hoher Pegelstand der Havel

Hallo – schon bemerkt, dass der Pegelstand der „Unteren Havel“ von normal ca. 1,60 Meter gestern innerhalb von wenigen Stunden auf 2,33 Meter geklettert ist?

Ist das im Winter normal, dass der mir nichts dir nichts mal eben um 70 cm steigt?

Bis jetzt fehlt noch ein knapper Meter, aber dann läuft es in die (Heizungs-) Keller. Bei -10 Grad nicht gerade lustig.

Seit ein paar Stunden stagniert der Pegel bei 2,33 Meter. Mal sehen ob es o bleibt und wir nicht geflutet werden.

Fortsetzung 26.01.10, 09:45 Uhr: Nach Auskunft der Wasserbehörde gibt es Eisverwerfungen. Die stauen das Havelwasser auf der unteren Havel. Man arbeitet mit Eisbrechern an dem Problem. Der Pegel ist seit 24 Stunden statisch – minimal fallend.

Fortsetzung 01.02.2010, 10:00 Uhr: Der Pegel fällt wieder (leicht). Wer sich mehr dafür interessiert:

http://www.pegelonline.wsv.de/webservices/zeitreihe/visualisierung?parameter=WASSERSTAND%20ROHDATEN&pegelnummer=580650&start=2010-01-01T00:00&ende=2010-02-01T23:59

Der Pegel ist aber Rathenow UP. Alle anderen muss man noch auswählen.

Es gibt sie noch

Heute ließ sich tatsächlich die Sonne mal kurzzeitig über Rathenow blicken. Nachdem sie sich in den letzten Wochen stets hinter einer dichten Wolkendecke versteckt hatte, kommt nun doch wieder Hoffnung bei den Menschen auf.
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Gefährdungen und Behinderungen durch Schnee

Scheinbar gibt es immer noch Ecken in Rathenow wo der Schnee vom Jahreswechsel bis heute in voller unangetasteter Pracht zu bewundern ist.

Leider auf Geh- und Fußgängerüberwegen, an Haltestellen, vor dem Bahnhof in diversen Nebenstrassen usw.

Wer sowas sieht kann das auch der Stadt mitteilen (seid höflich):

http://maerker.brandenburg.de/lis/list.php?page=maerker&sv%5Bkommune%5D=138344&_k=138344

Gruß Tomtom

 PS: Es sind schon einige Einträge zum Thema vorhanden.

Nochmal zum Thema Schneebeseitigung

Es ist Tage nach dem Schneefall (auch der Schnee, der vor Daisy gefallen ist) noch immer nicht möglich Nebenstraßen normal zu nutzen. Das Thema Geh- und Fahrradwege wurde ja bereits angeschnitten.

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Als katastrophal empfinde ich, dass es in vielen Straßen nicht möglich ist, einzuparken. Jedenfalls nicht ohne Gefahr sich festzufahren oder gar ein anderes Auto zu rammen. Da wegen der Straßereinigung unter der Woche in jeder Straße einmal Parkverbot ist, könnte man doch den Schnee auch mal wegschieben…

Ist Rathenow noch zu retten?

seit geraumer Zeit verfolge ich die Geschenisse hier im Blog und die in der Stadt Rathenow. eine von Blindheit geschlagene Führung in dieser Stadt kann einen nur erschrecken. Eine Mixtur aus Schildbürger, Schönhexerei, Münchhausen und weiteren aus der Märchen und Fabelwelt. der einzige Unterschied zwischen dem zuvorgenannten und dem jetzigen betseht wahrscheinlich nur darin das die Literatur gelesen und heute gelebt wird. damals die Schriften der reinen Phantasien entsprungen sind. Unglaublich. Wissen die Herren und Co was sie tun? Ja! und Sie haben Freude daran eine Stadt sterben zu sehen. Man besinnt nicht mehr der Geschichte Rathenows. der Denker und Gestalter dieser Stadt. Mir fällt es schwer vor Traurigkeit. Die Fassung zu wahren. Einige Themen wurden in diesem Blog bereits angesprochen andere möchte ich gern  anbringen.  Zum Beispiel die Verqickungen und verwicklungen zwischen Komunalen Interessen im Einklang mit Interessen einer Gesellschaftsform mit Ausrichtung auf Kapitalmaximierung. KWR. Betrachtet man nunmehr eine Naherholungsstätte wie die des Wolzensees. Ein Jammer. Vor Zeiten stand hier ein ansehnliches Anwesen, welches zur Bewirtung von Gästen etc. zur Verfügung gstanden hat. Was ist daraus geworden? Abgerissen. Selbst einem Spielfilm Taxi nach Rathenow, beginnend in der Danckelmannstr. in Berlin Carlottenburg endete die Taxitour direkt mit Inge Meisel u.v.w. am Wolzensee. Am Haus am See. Nichts ist mehr da vom Glanz. das ist auch nicht schlimm niemand aber auch niemand in der entscheidungsriege ist gewillt auch nur ansatzweise den Glanz wieder hervorzubringen. Nein lieber vergeudet man zehntausende € für Rechtsstreitigkeiten um Fehler in Notarverträgen zu finden um dann doch Rückkaufaktionen zu starten. Solch ein Aktion würde in der freien Wirtschaft jedem Unternehemen das aus bescheren.

Straßen frei, Fußgänger sind unwichtig?

Die Hauptstraßen im Stadtgebiet zumindest sind gut geräumt. Anders sieht es dagegen auf den Gehwegen aus. Auf manchen ist notdürftig irgendwann mal etwas Schnee zur Seite geschoben worden. Andere, insbesondere kommunale, wurden wohl gar nicht erst geräumt. Dort haben Fußgänger den Schnee festgetreten, wie hier an der Ampel an der Musikbrauerei, heute früh gegen zehn. Rentner, die zum Netto wollten oder von dort kamen, quälten sich und hatten kein gutes Wort für die Stadtverwaltung übrig.
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Schnee räumen für alle?

Auf der Internetpräsenz der Weltstadt Rathenow befand sich am 06.01.2010 ein Hinweis, dass jeder Alieger vor seinem Grundstück brav den Schnee zu räumen hat. Aha, klar wer soll das sonst machen – und die restlichen Gehwege, quasi die die der Stadt gehören macht die Stadt? Oder die Wege auf den Brücken?

Heute, am 11.01. musste ich in die „Stadt“. Hin ging es gut mit dem Bus. Zurück waren die Gehwege angesagt – zu Fuß.

Und da begann das Elend. Vor der Apotheke Steinstraße 1 war die Welt noch in Ordnung. Aber dahinter, Richtung Steckelsdrorf, war nichts mehr geräumt. Der Platz der Jugend nicht, am Optikpark nicht, die Fußgängerüberwege an den Ampeln nicht, die Brücken nicht.

Leute im Rathaus: Zählt ihr nur die Bußgelder wegen nicht geräumter Wege, oder kümmert ihr euch auch mal um das was gerade aktuell ist? Es war 10:30 Uhr und nicht morgens halb vier; es war hell und nicht wenige rutschende, fluchende Menschen zu Fuß unterwegs. Oder müßt ihr gar selber räumen und es war zu kalt dafür?

Tief Daisy

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Tief Daisy zog über Europa hinweg und hinterließ in einigen Teilen Deutschlands chaotische Verhältnisse. Rathenow blieb davon zum Glück verschont, über eine schöne Winterlandschaft dürfen wir uns aber freuen… 

Es schneit, es schneit

Ewig wurde lamentiert über die Klimaerwärmung. Nun schneit es mal wieder richtig, schon wird vor einer Katastrophe gewarnt. Bis vor etwas über zwanzig Jahren waren alle Winter so wie der diesjährige. Die Menschen waren daran gewöhnt und nahmen ihn als selbstverständlich hin. Heute haben fast alle pflegeleichte, wärmende Kleidung, warme Winterschuhe, eine gut isolierte Wohnung mit Thermofenstern und moderner Heizung und trotzdem bricht fast Hysterie aus, wenn es mal kräftig schneit. Man kann den Schlitten rausholen, falls er noch nicht auf dem Sperrmüll gelandet ist und rodeln gehen. Ein geeigneter Hügel dafür findet sich bestimmt. Oder man geht mal wieder in die Rathenower Schwimmhalle.
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Heute Nachmittag waren nicht viele Badegäste dort. Besonders die Kinder genossen das warme Wasser.
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Einen Teil des großen Beckens nutzten die Wasserballspieler für ihr Training.
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Zählung der Radfahrer

An ausgewählten Stellen sind vor ein paar Wochen Zählstellen eingerichtet worden. Damit soll eine Auslastung der Radwege ermittelt werden. Eine davon befindet sich am Radweg von Rathenow-West nach Steckelsdorf.
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Keine Angst, es ist keine Radarkontrolle.

Start in ein neues Jahr

Alles Gute für das Jahr 2010, Frieden, Gesundheit, Erfolg und Zufriedenheit für alle Leser. Den Politikern wünsche ich einen klaren Blick für die Realität, ein offenes Ohr für die Probleme im Land und die Kraft und Fähigkeit zu sinnvollen Entscheidungen ohne Habgier, Intoleranz, Egoismus und Gleichgültigkeit.
Möge jeder Einzelne in diesem Jahr ein Glückspilz sein.
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