Archiv für den Monat: Juni 2009

Bäckermeister Thonke erhielt Bundesehrenpreis

Den Bundesehrenpreis 2009 erhielt Bäckermeister Olaf Thonke aus Rathenow kürzlich. Das Familienunternehmen besteht seit mehr als achtzig Jahren. Bis Anfang der neunziger Jahre wurde in der Bahnhofstraße von Rathenow das Brot gebacken. Damals war Vater Günther noch der Chef des Unternehmens. Sohn Olaf ließ ein modernes Backhaus in der Gustav-Freytag-Straße errichten und beliefert seitdem viele Filialen in der näheren und weiteren Umgebung. Bei Qualitätsbewertungen schneiden die Thonke-Produkte immer gut ab. Vater Günther Thonke ist als historisch interessierter Mensch noch mit der Heimatgeschichte beschäftigt.

Sonntagsradtour

Unsere gestrige Radtour führte uns in den östlichen Bereich des ehemaligen Kreises Rathenow. Zuerst ging es durch den Wald auf dem „Alten Stadtweg“, der nun schon seit etlichen Jahren ein toller Radweg ist, nach Stechow. Von dort fuhren wir über Nennhausen nach Buckow. Von der ICE-Brücke hat man einen großartigen Blick auf die Weite des Havellandes.
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Hier irgendwo in den Wiesen ziehen jetzt die Großtrappen ihre Jungen auf. Für sie wurde extra ein Schutzwall beim Bau der ICE-Strecke angelegt, denn es sind mit die letzten Bestände der größten flugfähigen Vögel Mitteleuropas. Am Rande des Gebietes informieren Tafeln über diese Vögel.
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Weiter ging es an der Vogelschutzstation vorbei. Nach Terminvereinbarung können Besucher hier viel Wissenswertes über die Tiere erfahren bzw an Wanderungen teilnehmen.
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Kurz vor Buckow fühlten wir uns dann noch auf die Avus versetzt, denn etwa 20 Cabrios mit fast ausnahmslos Berliner Kennzeichen fuhren an uns vorbei. Nach dem Konzertbesuch in der Buckower Kirche ging es dann wieder über Nennhausen nach Steckelsdorf zurück. Dieses Mal benutzten wir ab Stechow den Radweg neben der B188. Das werden wir aber nicht wiederholen angesichts der zahllosen Fahrzeuge auf der Bundesstraße. Da genießen wir doch lieber die Waldluft anstelle der Autoabgase. Insgesamt kamen so etwa 50 km zusammen.

Konzert der leisen Töne

Gestern gab es in der ehemaligen Wallfahrtskirche in Buckow bei Nennhausen ein Konzert.
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Die Kirche muss dringend saniert werden. So war vor einiger Zeit sogar der Verkauf des Gotteshauses im Gespräch. Zum Glück haben sich Interessierte gefunden, die sich nun mit Energie und Ideen für den Erhalt einsetzen. Am 21. Mai wurde ein Förderverein „Wallfahrtskirche zu Buckow e.V.“ gegründet. Das gestrige Konzert war eine erste Aktion, um Leben in das Gebäude zu bringen und Sponsoren zu finden. Angekündigt war ein Trio, das dann allerdings als Duo auftrat und Werke von Bach, Musik aus Indien sowie Eigenkompositionen darbot.
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Enttäuscht wurden die etwa 70 Zuhörer nicht. Im Hinausgehen bemerkte ein Gast der Veranstaltung: „Das war ein Konzert der leisen Töne.“ Mit Gitarre, Flöte und Percussion lässt sich nun mal kein komplettes Orchester simulieren.
Weitere Veranstaltungen sind geplant. So findet am 30. August um 16 Uhr eine „Historische Entdeckungsreise – die Buckower Kirche als ehemalige Wallfahrtskirche“ statt. Hartmut Kühne und Dirk Schumann werden dazu in Vorträgen mit kirchen- und bauhistorischen Fakten aufwarten. Am 13. September ab 11 Uhr „Tag des offenen Denkmals“, dabei ist für Vereinsmitglieder eine Turmbesteigung auf eigene Gefahr möglich. Am 11. Oktober um 10.30 Uhr gibt es einen Bläsergottesdienst zu Erntedank und am 4. Advent findet ein Weihnachtssingen statt in der Buckower Kirche.

Rockoper „Faust“ und Hexenfest

Das erste Juliwochenende im Optikpark wird gruselig. Am Freitag und Sonnabend gibt es ein Hexenfest mit allerlei Aktivitäten und Überraschungen. Am Sonnabend wird dann die Rockoper „Faust“ aufgeführt. Sie war bereits im vergangenen Jahr ein voller Erfolg.
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Noch sind einige Karten erhältlich.

Befragung der Radfahrer

Heute wurden Radfahrer befragt, die am Ortseingang von Steckelsdorf mit dem Drahtesel unterwegs waren.
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Die Angesprochenen sollten den Zustand der Radwege einschätzen und sich zur Beschilderung der Strecken äußern. Ich kann nur sagen, wenn sich in den letzten Jahren etwas positiv verändert hat, dann sind es die Bedingungen fürs Radfahren im Westhavelland. Die Leute in anderen Gegenden Deutschlands würden uns ganz sicher darum beneiden, wüssten sie welch gut ausgebaute Strecken wir inzwischen nutzen können. Ich kann mich noch zu gut daran erinnern, wie man zwischen Kopfsteinpflaster und Rinnstein balancieren musste und dabei noch achtgeben, dass einem kein Auto zu nahe kam.

Künftig keine Musik mehr im WALL HALL ?

Überall gibt es Gerüchte aber dieses wird wohl wahr werden – Dank der tollen Besitzer vom Hotel

Zur alten Stadtmauer ( http://www.stadtmauer.de/stadtmauer_hompage_002.htm ) wird wohl die Musikerkneipe Wall Hall ( http://www.wall-hall.com )bald keine Töne mehr von sich geben. Obwohl regelmässig Events im Hotel stattfinden die teilweise bis weit über die 0:00 Uhr Grenze geht – haben DIESE das Wall Hall angepriesen bitte keine Musik mehr zu machen – Die Jugend (Nachwuchskünstler)die dort regelmässig Auftritt, wird sich bedanken. Ist doch wieder mal nur zum Kopfschütteln – Was für eine Ironie – Danke Hotel ! Zur alten Stadtmauer  !

….. und unsere Stadtväter die im Amt sitzen ..  sehen alle wieder ganz gemütlich zu … wie immer in Rathenow…

Radtour ins Ländchen Rhinow

Das unbeständige Wetter ist vorbei. So sind wir heute wieder auf die Fahrräder gestiegen und haben eine knapp 50 km lange Tour unternommen. Dieses Mal führte unser Weg von Steckelsdorf über Rathenow nach Hohennauen. Dort bogen wir in Richtung Parey ab. Kurz vor Parey entdeckten wir dieses Mal an einem Plattenweg einen Hinweis nach Spaatz. Im vergangenen Jahr waren wir schon mal über Parey und Wolsier nach Spaatz gefahren. Also testeten wir die neu entdeckte Route. Auch hier kann man gut fahren. Alle Strecken sind befestigt und gut ausgeschildert. Von Spaatz führte unser Weg durch den Wald nach Rhinow.
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Für den Rückweg entlang der B 102 benutzten wir schon mal den fast fertigen Radweg.
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Wir sind schon mehrmals nach Rhinow und Stölln gefahren. Schön, dass man sich nun nicht mehr in Lebensgefahr begeben muss, um mit dem Rad dorthin zu gelangen.

Sommerfest in Hohennauen

An diesem Wochenende feiert Hohennauen ein Sommerfest. Es ist gleichzeitig das Jubiläum zum 100-jährigen Bestehen der Freiwilligen Feuerwehr. Mit einem überdimensionalen Feuerwehrmann an der B 102 weisen die Hohennauener auch Durchreisende auf das Ereignis hin.
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Den Auftakt für das Dorffest bildete wie immer das Chorkonzert in der Kirche.
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Zum dritten Mal begeisterten die Sänger der Chorgemeinschaft „Harmonie“ unter der Leitung von Manfred Dehn und des Chores der Kleinen Grundschule Hohennauen, Leiterin Michaela Bünger, gemeinsam die Zuhörer mit einem anspruchsvollen Programm.
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Traditionsgemäß sprach Pastorin Dorothea Klimmt begleitende Worte und führte durch das 90-minütige Programm. In ihrem Schlusswort verglich sie den Chor mit gutem Wein – je älter, desto besser – und erhielt viel Applaus von den Anwesenden.

Große Überschrift in der MAZ

Der Osten wird den Westen frühestens 2019 einholen Der Ostbeauftragte Wolfgang Tiefensee legt den Bericht zur Deutschen Einheit vor und ist zuversichtlich. Natürlich! Solches Gerede gerade vor Wahlen kennen wir doch zur Genüge. Und nicht nur in der Neuzeit. Wie hieß damals die Devise? Überholen ohne einzuholen. Haben wir doch glatt geschafft. Beispiel: Zahl der Arbeislosen, der Betriebspleiten, der verplemperten Fördergelder, der orientierungslosen Jugendlichen, der gescheiterten Existenzen….. Wir haben den Westen längst überholt.

Lange Nacht der Optik

Morgen findet in Rathenow eine lange Nacht der Optik statt. Dazu haben optische Betriebe für Besucher geöffnet. Das Optik-Industriemuseum im Kulturzentrum kann besichtigt werden. Es gibt einen Schlaumeierladen,in dem Kinder ihr Wissen testen können. Im Optikpark dreht sich alles um das Thema Optik. Von 14 bis 18 Uhr können am Blauen Cafe noch einmal Tonfliesen für den Baum des Lebens gestaltet werden. Mitarbeiterinnen des Grünen Klassenzimmers laden zum Basteln von Kaleidoskopen ein. Von 18 bis 22 Uhr gibt es ein Kulturprogramm mit Björn de Vil (Artist, Zauberer, Comedy-Künstler), Kathrin Eipert (Showkünstlerin), Manuela Reimann & Limericks Horn, Sterne des Orients. Ab 19 Uhr finden Aktionen rund um das Brachymedial-Fernrohr statt. Außerdem gibt es einen „Talk im Park“ von 20 bis 22 Uhr. Dieser findet wegen des unbeständigen Wetters allerdings im Sportraum der Mühle im Obergeschoss statt. Dadurch ist hier die Zahl der Zuhörer auch begrenzt. Zu Gast bei Antenne-Moderatorin Marina Ringel werden sein: die Schauspieler Jaecki Schwarz und Anja Francke, Ute Freudenberg (Sängerin), Heinz Jürgen Höninger (Verleger und Herausgeber von drei Magazinen zum Thema „Sehen“), Rolf Merkel vom Verein zur Förderung optischer Traditionen in Rathenow sowie Andreas Schulte (Pianist, Sänger und Komponist). Ab 22.30 Uhr können sich die Gäste der Optiknacht auf eine Reise durch Klang, Licht und Raum begeben. Dazu gibt es eine Multi-Media-Inszenierung und Lasershow mit Zündung des Leuchtturmfeuers.