An der Straße nach Steckelsdorf wurden heute die Schneezäune abgebaut. Obwohl wir nach mehreren schneelosen Jahren in diesem Winter mal wieder etwas Schnee hatten, waren diese Zäune total überflüssig.
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In der MAZ war heute zu lesen, dass Hartz-IV-Empfänger keine Abwrackprämie bekommen, weil es sich dann um anzurechnendes Einkommen handeln würde. Wie viele Hartz-IV-Empfänger haben schon einen Antrag gestellt? Wer aus diesem Personenkreis kann sich einen Neuwagen kaufen? Viele wären sicher froh, könnten sie ihren fahrbaren Untersatz gegen einen der nun zu verschrottenden Wagen eintauschen.
Kalt, schaurig, windig – eigentlich haben wir schon Aprilwetter. Hoffen wir, dass sich dann in den kommenden Wochen endlich der Frühling von seiner schönen Seite zeigt.
So sah es heute Vormittag kurz nach elf aus. Und vier Stunden später wechselten sich Sonne und Wolken wieder ab.
Am kommenden Sonntag haben alle wahlberechtigten Bürger der Gemeinde Milower Land die Möglichkeit, sich am Abwahlverfahren gegen den Bürgermeister Peter Wittstock zu beteiligen. Diese Wahl wurde wegen ehemaliger Stasitätigkeit des Herrn Wittstock initiiert.
Man sollte meinen, dass nach fast zwanzig Jahren endlich dieses Thema abgearbeitet wäre. Wer in jungen Jahren einen Fehler gemacht und anschließend stets ordentliche Arbeit geleistet hat, dem sollte man das nicht ewig nachtragen. Aber wie hieß es früher schon: Ist endlich über eine Sache Gras gewachsen, kommt ein Schaf und frisst es ab. Dabei sind auch die Kritiker nicht immer mit weißer Weste aus dieser Schlammschlacht herausgegangen. Jedenfalls werden alle Zeitungsleser froh sein, wenn der Wahltag und damit das Thema Wittstock und Stasi endlich vorbei sind. Man kann es einfach nicht mehr lesen.
Ob es in zwanzig Jahren wieder ähnliche Querelen geben wird über diejenigen, die heute alles ausspionieren? Es soll keiner sagen, sowas gibt es nicht. Woher haben denn alle möglichen Leute Kontodaten, Adressen und andere persönliche Informationen? Damals musste man einen Antrag stellen, wenn man mal die DDR von außen sehen wollte. Heute muss jeder Hartz-IV-Empfänger sich bei seiner Behörde abmelden, will er mal seinen Wohnort verlassen und die Familie besuchen. Macht das einen Unterschied?
Kraftfahrer, die über Böhne und Bützer nach Premnitz fahren, werden aufgeatmet haben, als endlich die Brückenbauarbeiten in Böhne dem Ende entgegen gingen. Die Freude war von kurzer Dauer. Nun wird an der Milower Brücke gearbeitet. Wenn sich die Baumaßnahmen so hinziehen sollten wie in Böhne, werden sich alle noch in Geduld üben müssen.


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