Am Mittwoch hatte Bürgermeister Ronald Seeger Ehrenamtler eingeladen und besonders Aktive geehrt. Wie schön, wenn manche noch die Zeit und die Kraft haben, sich für andere einzusetzen. Leider spart man auch dadurch wieder reguläre Arbeitsplätze ein. Bei unserer hohen Arbeitslosigkeit keine glückliche Lösung. Genau wie mal behauptet wurde, dass Ein-Euro-Jobs keinen Arbeitsplatz vernichten würden. Warum sollte ein Träger Arbeitskräfte einstellen, wenn es genug Leute gibt, die umsonst arbeiten. Außerdem bekommt der Träger von der Hartz-IV-Behörde etwa genau so viel an Verwaltungskosten für jeden Ein-Euro-Jobber, wie dieser am Monatsende ausbezahlt bekommt. Verrückt ist bloß, dass dieser noch die Fahrtkosten und andere Ausgaben selbst bestreiten muss. So verlangte die AWO z.B. von ihren Ein-Euro-Jobbern ein Führungszeugnis. Die Kosten von 13 Euro sollten die Leute erst mal auslegen. Man bekäme sie von der AWO erstattet. Nach dem Hick-Hack um die Führungsrolle im Verein können die Betroffenen auch diese 13 Euro sicher unter Verlust verbuchen. Bisher wurden sie jedenfalls nicht erstattet.
Autoren gesucht - jetzt mitbloggen über deine Stadt!
Fr
14
Nov '08
Seit zehn Tagen können die Schüler der Rathenower Geschwister-Scholl-Schule endlich ihren neugestalteten Spielplatz nutzen. Durch den Bauzaun konnten sie das Baugeschehen verfolgen. Nun verbringen sie jeden Tag viel Zeit mit Klettern, Hangeln und Rutschen. Und sie warten schon sehnsüchtig darauf, dass auch der angrenzende Sportplatz fertig wird.
Außerdem soll auch ein kleiner Schulgarten bald von den Kindern bearbeitet werden können.


1 Kommentar »