Archiv für den Monat: August 2008

Rathenow bei Nacht

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Das Farbenspiel war beeindruckend und viele nutzten die laue Spätsommernacht zu einem Bummel durch den Optikpark, lauschten den Klängen der Musik und erlebten den Park in einem anderen Licht. Und über allem strahlte tatsächlich ein klarer Sternenhimmel.
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Serenade unterm Sternenhimmel

Heute findet zum dritten Mal auf dem ehemaligen Landesgartenschaugelände eine Licht- und Klangvorführung statt. Zur kunstvollen Beleuchtung wurden an verschiedenen Stellen, so auch auf dem Kirchturm, Scheinwerfer installiert. Von 19 Uhr bis Mitternacht kann man sich an Musik erfreuen. Sie wird an mehreren Stellen des erleuchteten Parks dargeboten. Mit dabei sind unter anderem die Jungen Tenöre.
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Nächster Blutspendetermin

Am kommenden Montag haben alle gesunden erwachsenen Rathenower wieder die Gelegenheit zu einer guten Tat. Von 15 Uhr bis 18.30 wird jedem geeigneten Spender ein halber Liter Blut abgezapft. Es wäre zu wünschen, dass mal ein paar neue Leute dazukämen. Diese sollten aber beim ersten Mal möglichst jünger als 60 jahre sein. Meist trifft man auf das selbe Publikum. Das kann den wachsenden Bedarf kaum noch decken. Schließlich kann jeder selbst ganz schnell und unverschuldet in die Situation kommen, dass er auf eine Blutspende angewiesen ist. Vor Krankheit und Unfall ist niemand sicher. Also macht euch auf die Socken! Es tut nicht weh. Außerdem hat man ganz nebenbei noch einen persönlichen Gesundheits-Check. Kostenlos!
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Vormerken: 1. September 15.00 – 18.30 Uhr

Jubiläum der Grundschule Rathenow-West

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In diesem Jahr besteht die Grundschule Rathenow-West 100 Jahre. Dieses Jubiläum ist Anlass für eine Festwoche. Am Dienstag, dem 7. Oktober findet eine Festveranstaltung statt. Für Sonnabend, den 11. Oktober sind alle ehemaligen Schüler und Lehrer ab 17 Uhr zu einem Treffen eingeladen. Derzeitige Schüler haben eine Schulchronik zusammengestellt und werden diese präsentieren. Es besteht die Möglichkeit, die Schule zu besichtigen und sich einen Einblick in die jetzigen Lern- und Arbeitsbedingungen zu verschaffen.

Treffen der Abiturienten

Abiturienten der Jahrgänge 1965 bis 1972 der ehemaligen EOS „Karl Marx“ sind zu einem Abituriententreffen eingeladen. Die Veranstaltung findet am 4. Oktober in der Gaststätte „Am Schwedendamm“ statt. Einlass ist ab 18.30 Uhr. Anmeldungen für die betroffenen Schüler und Klassenlehrer ist bis zum 23. September telefonisch unter (03385) 51 20 79 oder auf der Internetseite möglich. Für dieses Treffen ist ein Unkostenbeitrag von 8 Euro zu entrichten.

Aufbruchstimmung

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Überall auf Antennen und Leitungsdrähten versammeln sich nun wieder die Schwalben. In wenigen Tagen werden sie zu ihrem Flug in den Süden aufbrechen. Hoffen wir, dass sie die Strapazen der langen Reise gut überstehen, Fangnetzen und Leimruten geschickt ausweichen und im Frühling wieder wohlbehalten zu uns zurückkehren. Die Störche sind übrigens schon weg.

Maskottchenparade im Optikpark

Heute sah man auffallend viele Kinder mit Eltern oder Großeltern in den Optikpark strömen. Grund dafür war die seit längerer Zeit angekündigte Maskottchenparade. So wurden dann auch auf der Bühne alle anwesenden Maskottchen vorgestellt. Anschließend mussten diese in kleinen Gruppen um die Wette laufen. Das war bei der Kostümierung sicher nicht ganz einfach. Zwischendurch hatten die Anwesenden immer wieder Zeit, sich mit den lustigen Figuren fotografieren zu lassen oder Autogramme zu ergattern.
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Neben unseren drei Optikparkbibern Opti, Havi und Flori waren z.B. Luis und Henriette, die Maskottchen der Laga in Oranienburg 2009, der OBI-Biber, das Messemännchen, Fuchsi von den Reinickendorfer Füchsen, Rappeltaps aus Brandenburg und noch viele andere erschienen zur Freude der kleinen und großen Besucher.

Ausflug auf die Rigi

Am Sonntag unternahmen wir eine Tour zur Rigi (manch einem bekannt aus „Wilhelm Tell“). Wir sind schon öfter auf den Brocken im Harz gewandert. Deshalb wollten wir auch in den Alpen ein paar Kilometer laufen. Da muss man als Havel(Flach-)länder doch schnell erkennen, dass das kein Vergleich ist.
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Die Steigung macht uns zu schaffen, dem Vieh eher nicht. Überall war das Läuten der Kuhglocken zu hören. Und wo kein Platz für Kühe war, gab es wenigstens noch ein paar Ziegen oder Schafe.
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Eine Landschaft wie aus dem Bilderbuch, für uns aber doch recht beschwerlich. Das junge Paar trug abwechselnd das Baby. Als es dann aber noch anfing zu regnen, entschlossen wir uns zur Weiterfahrt mit der Zahnradbahn. Man hätte auf anderer Strecke auch mit einem Dampfzug fahren können.
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Als wir glücklich oben angekommen waren, fing es sogar noch kurz an zu schneien.
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So hatten wir von oben leider keine gute Sicht. Die besserte sich erst auf dem Rückweg.

Zürich

Die Stadt Zürich hat etwa 350.000 Einwohner und eine über 2.000-jährige Geschichte. Sie liegt am Zürichsee und ist von Bergen umgeben. Durch die Stadt fließt der Fluss Limmat. In einem Prospekt habe ich vor ein paar Tagen gelesen, dass hier Menschen aus 160 Nationen friedlich nebeneinander leben. Man sieht schon auf dem Hauptbahnhof, übrigens einem Kopfbahnhof, Menschen unterschiedlichster Herkunft (Asiaten, Afrikaner, Europäer anderer Länder) und unterschiedlichen Glaubens. An den Anblick von Muslimen hat man sich schon in Berlin gewöhnt. In Zürich trifft man auf eine große Zahl von Juden. Sie fallen einem auf, wenn an einem heißen Sommertag Herren in schwarzen Mänteln und mit Zylinder mit ihren Familien spazieren gehen. Die Stadt hat viele schöne alte Gebäude. Augenblicklich wird an der Kanalisation gebuddelt, man trifft auf viele Baustellen. Der Nahverkehr ist sehr gut ausgebaut und wird rege genutzt. Die Leute fahren mit der Tram (Straßenbahn) oder dem Trolley (Bus). Außerdem sieht man überall Velos (Fahrräder). Was uns ganz besonders aufgefallen ist, sind die vielen Kinder. Junge Paare mit drei oder vier Kindern sind hier keine Seltenheit. Und noch etwas ist uns ganz positiv ins Auge gestochen: Man sieht so gut wie keine Schmierereien. Die Stadt macht einen sehr sauberen Eindruck. Obwohl wir an der Limmat und auch am Zürichsee zahlreiche Leute mit einem Hund sahen, mussten wir nirgends befürchten, eine Tretmiene zu erwischen. In Abständen sind Mülleimer mit Beuteln aufgestellt und jeder Hundehalter entsorgt die Hinterlassenschaft seines Vierbeiners. Rathenower Jugendliche sagten kürzlich bei einer Zeitungsumfrage, sie hielten sich für ordentlich. Dann sollten sie sich mal in Zürich umsehen! Dort liegt nirgends Verpackungsmüll umher oder werden leere Flaschen einfach weggeworfen. Bei uns nimmt die Zahl derer, die ihre leeren Gefäße einfach stehen lassen und weggehen, sich aber beim nächsten Mal über vermüllt vorgefundene Plätze aufregen, immer mehr zu.
Nun aber zu einigen Fotos:
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An der Limmat, darunter der Zürichsee.
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Im Stadtteil Witikon fließt in einer Senke der Elefantenbach. Die Hänge sind mit alten Buchen und Tannen bewachsen. Hier ist es auch an heißen Sommertagen angenehm kühl und schattig. Ob der Bach schon immer diesen Namen hatte oder ihn erst bekam, nachdem ein Steinmetz vor fast hundert Jahren den Elefanten dort reinstellte, weiß ich nicht.img_0125.JPG

Vorschlag für junge Havelländer

Inzwischen arbeiten und leben nicht wenige Havelländer in der Schweiz oder in anderen europäischen Nachbarländern. Ich will hier ein paar von meinen Fotos aus der Schweiz zeigen und vielleicht noch einigen jungen Leuten Mut machen, ihr Glück in der Ferne zu suchen. Ein Jahr oder auch mehrere in anderer Umgebung haben noch keinem geschadet. Seit Menschengedenken ziehen die Leute in die Ferne, wenn ihnen in der Nähe keine Perspektive mehr geboten wird. Leben in anderer Umgebung mit anderen Menschen zusammen fördert jeden, der offen ist für neue Herausforderungen. Man erweitert seinen Horizont und sieht vieles aus anderem Blickwinkel. Viele werden feststellen, dass in anderen Orten die Menschen viel aufgeschlossener und freier von Vorurteilen auf Fremde zugehen. Unsere Jugendlichen haben Berührungsängste und versuchen diese hinter Drohgebärden und „coolen“ Sprüchen zu verbergen. Deshalb mein Vorschlag für alle, die hier keine Zukunftsaussichten haben: Wenn sich euch die Gelegenheit bietet, guckt euch in der Welt um. Damit meine ich nicht, irgendwo am Strand in der Sonne herumzuhängen und zu saufen bis zur Bewusstlosigkeit. Seht euch Land und Leute an! Irgendwo werdet auch ihr gebraucht. Entwickelt euch weiter und versucht euer Leben selbst in die Hand zu nehmen. Von allein ändert sich hier nichts.

Lustige Hinweise

Wir waren ein paar Tage bei unseren Kindern in der Schweiz. Da inzwischen einige Havelländer bei den Eidgenossen Arbeit gefunden haben, will ich mal den Hiergebliebenen einen kleinen Eindruck vermitteln. Es ist nicht so toternst zu sehen. Manches ist aus unserer Sicht lustig, z.B. der Warnhinweis in der Zahnradbahn hinauf zur Rigi.
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Bitte keine Handys hinauswerfen. Ich weiß nicht, wie viele Leute schon ein Handy aus dem Zugfenster geworfen haben.

Kräftemessen auf der Hauptkreuzung

Heute Mittag gab es ein Kräftemessen zwischen zwei Pkw auf der Rathenower Hauptkreuzung (B188 und B102). Beteiligt waren zwei jugendliche Mannschaften, eine einheimische und eine aus dem Kreis Stendal. Kurz nach dem Ereignis erschienen die Schiedsrichter (Polizei). Sie werden wohl zu dem Schluss gekommen sein, dass auf einer Seite ein grobes Foul begangen worden ist. Soweit erkennbar, gab es aber nur ein paar leichte Blechschäden. Trotzdem bleibt die Frage, wie es bei eingeschalteter Ampel und überschaubaren Verhältnissen zu einem Zusammenstoß kommen kann. Aber man beobachtet ja immer wieder, dass für einige die Straßenverkehrsordnung keine Rolle spielt oder sie vielleicht nicht mal bekannt ist. Ein paar Stunden später habe ich an anderer Stelle gesehen, wie trotz Gegenverkehrs eine Sperrfläche zum Überholen überfahren wurde.

Naturbeobachtungen 2

Ohrenkneifer auf einem Kürbis.
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Viele Menschen ekeln sich ja vor Insekten. Wenn man aber mal genauer hinsieht, sind auch diese Tiere sehr interessant. Ohrenkneifer gehören im Garten sogar zu den Nützlingen, da sie viele Schadinsekten fressen. Der umsichtige Gärtner wird ihnen daher einen trockenen Unterschlupf anbieten. Das kann z.B. ein mit Stroh oder Heu gefüllter Blumentopf sein der wie eine Glocke an einen Baum gehängt wird.

Sommer im Havelland

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Kaum sind die Felder abgeerntet, wird schon wieder die nächste Saat in den Boden gebracht. Was heute mit Maschinen erledigt wird, war noch vor gar nicht allzu langer Zeit Schweiß treibende Knochenarbeit für die Menschen in der Landwirtschaft.
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Von langer Lebensdauer

Manchmal muss man bei Zimmerpflanzen lange auf Blüten warten. Oft können wir Exoten in unseren Wohnungen gar nicht optimale Wachstumsbedingungen bieten. Oder die Blüten halten nicht lange vor. Ganz anders sieht es bei Orchideen aus. Man (ich jedenfalls) hat erst mal Respekt vor diesen Pflanzen und fürchtet, sie nicht artgerecht pflegen zu können. Vor ein paar Jahren bekam ich zu Weihnachten meine erste Orchidee geschenkt. Ich war überrascht, dass die Blüten bis weit nach Ostern vorhielten und nach einer kurzen Pause bereits der nächste Blütentrieb erschien. Daraufhin kaufte ich mir manchmal eine, wenn sie im Supermarkt zum halben oder noch geringeren Preis angeboten wurden. So habe ich jetzt einige stattliche Exemplare, die mich monatelang mit Blüten erfreuen.
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Den beiden auf den letzten Fotos habe ich vor einigen Tagen größere Übertöpfe verpasst und diese zum Teil mit Kieselsteinen gefüllt, weil die Pflanzen wegen der zahlreichen Blüten umzukippen drohten.

Zugabe

Das passiert einem sicher nur einmal im Leben: Ich wollte heute am Sparkassenautomaten 200 Euro abheben. Der Vorgang zog sich eine ganze Weile hin, obwohl ich alles routiniert eingegeben hatte. Der Automat hörte sich an, als ob im Innern ein Schredder liefe. Ich fürchtete schon um meine Karte. Nein, alles in Ordnung. Und als das Geld erschien, waren es sogar 240 Euro. Es braucht niemand mehr zu fragen, wo das geschah. Ich habe das Personal informiert und auch die überzähligen 40 Euro dort gelassen. Wahrscheinlich hatte sich einer der erst seit sechseinhalb Jahren im Umlauf befindlichen und trotzdem schon mächtig abgegriffenen Scheine irgendwo verklemmt. Mein erster Gedanke bei der langen Bearbeitung galt ja Ganoven, man wird schließlich in jeder Kriminalreportsendung davor gewarnt. Nur können die mit meiner Sparkassenkarte sowieso nicht viel anstellen.

Aus der Heide wird wieder Wald

Am Ferchesarer Weg, wo sich einst der Übungsplatz unserer sowjetischen Freunde befand, breitet sich der Wald wieder aus. Birken, Kiefern und Pappeln erobern ihr Revier zurück. Die Ruinen des „Potjomkinschen Dorfes“ sind kaum noch zu sehen.
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Auch in Rathenow-Ost wird es in ein paar Jahren so aussehen, wenn man der Natur ihren Lauf lässt. Ende der 60er Jahre war damit begonnen worden, den neuen Plattenbau-Stadtteil in das gerodete Waldgebiet zu bauen. Inzwischen haben die Abrissbagger so manchen Wohnblock restlos verschwinden lassen und etliche werden noch folgen. Und geht man durch Rathenow, fallen einem an allen Ecken und Enden leerstehende Häuser und Wohnungen auf. Es ist doch beängstigend, wenn man sich die weitere Entwicklung vostellt. Wo sind alle die Menschen geblieben, die mal hier gelebt und gearbeitet haben? Wie heißt es in einem Witz, über den man angesichts der Realität nicht mehr lachen kann: Der Letzte schaltet das Licht aus.

Jederitzer Brücke

Die Stadt Rathenow hat einen chronisch kranken „Patienten“ oder eine Baustelle mit ständiger Flickschusterei am Hals – die Jederitzer Brücke. Als sie erbaut wurde, fuhren jeden Tag eine Handvoll Fuhrwerke über diese Brücke und ein paar Last- oder Fischerkähne darunter durch.
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Dem modernen Fahrzeugverkehr ist sie längst nicht mehr gewachsen. Deshalb galt und gilt hier schon lange eine Begrenzung der Höchstlast. Anfang der 90er Jahre wurde das denkmalgeschützte Objekt rekonstruiert mit viel Aufwand und mit Kosten, die weit über dem Kostenvoranschlag lagen. Zuerst wurden Tropenhölzer für den Fahrbahnbelag verbaut, diese mussten wieder aufgenommen werden. Dann hielten die einheimischen Hölzer den Belastungen nicht stand. Also wurden doch die Tropenhölzer, da sie nun mal da waren, verbaut. Seit geraumer Zeit haben sich in dem Belag schöne Buckel und Wellen gebildet. Offenbar läuft das Regenwasser nicht richtig ab und die Hölzer quellen auf. Durch die dauernde Feuchtigkeit ist auch die stählerne Unterkonstruktion bereits stark vom Rost befallen. So gilt nun nicht mehr nur die Beschränkung der Belastung, auch die Fahrbahn wurde erneut eingeengt.
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Preiswerter wäre wohl eine dauerhafte Lösung des Problems mit einer neuen Brücke, die den Anforderungen des heutigen Verkehrs entspricht. Dieser jammervolle Anblick, den das Bauwerk in den zurückliegenden Jahrzehnten bot, hat doch wohl nichts mehr mit Denkmalschutz zu tun.

Feuerteufel aktiv

Im Ländchen Rhinow brennt es auffällig oft. In manchen Nächten müssen die Feuerwehren sogar zweimal nachts alarmiert werden. In der jüngsten Zeit waren es meist Heu- oder Strohmieten, die in Flammen aufgingen. Die Agrargenossenschaft Großderschau hat nun eine Belohnung von 3.000 Euro ausgesetzt für sachdienliche Hinweise.

Frau Harke macht sich Gedanken

So kurz vor den Kommunalwahlen wird mal wieder allerhand Staub aufgewirbelt. Jeder versucht dem Anderen Schandtaten nachzuweisen und sich selbst in ein besonderes Licht zu rücken. Das ist nicht nur auf lokaler Ebene so. Das zieht Kreise bis in die höchsten Ebenen. Und beauftragte Forscher haben nun mal wieder herausgefunden, dass die dummen Ossis nicht mal in der Lage sind, ihren Nachkommen klar zu machen, wie schlimm die DDR war. Kinder von Altbundesbürgern, die bei Quiz-Sendungen nicht mal wissen, wie viele Bundesländer an Berlin grenzen oder wie die größte deutsche Ostsee-Insel heißt, kennen sich hervorragend mit dem System der DDR aus. Die Staatsvertreter zu Erichs Zeiten haben wenigstens zugegegben, bzw. waren sogar noch stolz darauf, dass wir eine Diktatur des Proletariats hatten. Heute haben wir angeblich eine Demokratie. Frau Harke behauptet kühn: Wir haben auch eine Diktatur – nämlich die Diktatur des Kapitals. Das gibt bloß keiner zu.

Das zweite Halbjahr

Seit dem Fahrplanwechsel im Dezember vergangenen Jahres verkehrt auf der Regionalbahnstrecke nach Brandenburg/Havel eine Privatbahn. Darüber war an dieser Stelle schon berichtet worden. Ob die Züge sich technisch von den Vorgängern unterscheiden, kann ich nicht einschätzen. Auf jeden Fall hat sich ihr Äußeres verändert.
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Rot ist Vergangenheit, jetzt ist blau-gelb angesagt.regionalbahn2.JPG

Gesunde Ampel

Man soll ja von allen Gemüsesorten essen, um seinem Körper die notwendigen Vitamine zukommen zu lassen. So sieht meine Kombination für heute aus.
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Geputzt, geraspelt mit einer Knoblauchzehe, einer kleinen Zwiebel und einem großen Löffel Rapsöl gibt das einen leckeren Salat.

Aktive Kirchengemeinde

Kirchengemeinde und Förderkreis stellen viel auf die Beine, um noch mehr Spenden für die Erneuerung des maroden Kirchendaches und der Gewölbe zu erhalten. Seit dem Wochenende hängt ein großes Plakat in 40 m Höhe als Dank für alle bisherigen Spenden und zur Erinnerung daran, dass die Aktion „Aus 2 mach 3“ nur noch bis Ende September läuft. Wer also in diesem Jahr noch spenden will und kann, der sollte es möglichst bald tun, um die 50%ige Förderung auszunutzen.
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Neue Attraktion für den Optikpark

Rathenow hat einen Leuchtturm geschenkt bekommen. Er stand einmal in Warnemünde an der Mittelmole und hat Schiffen den Weg gewiesen. Durch Umbauarbeiten ist er dort überflüssig geworden und sollte ins Museum. Da in Rathenow Linsen für solche Leuchttürme hergestellt wurden, hat sich der Optikpark um dieses ausgemusterte Stück beworben und es auch bekommen. Er wurde erst mit einem LKW und von Schwerin an per Schubleichter nach Rathenow transportiert. Hier kam er am Freitagnachmittag an. Am Wochenende lag er neben der Brückenunterführung. Jetzt soll er aufgearbeitet werden, um dann in der kommenden Saison ein neuer Hingucker im Optikpark zu werden.
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