Archiv für den Monat: Juli 2008

Premnitz wird immer schöner

Premnitz hatte im vergangenen Jahr am Wettbewerb „Entente Florale“ sehr erfolgreich teilgenommen. Es war an dieser Stelle schon darüber berichtet worden. Wenn man durch die Stadt geht, bemerkt man überall positive Veränderungen. Ganz egal, ob man den Stadtkern betrachtet, an der Havel entlang geht oder sich das Rathaus ansieht: Es tut sich allerhand.
img_0611.JPG
Skulpturen an der Havel, darunter das Rathaus. Das Pflaster vermittelt den Eindruck vom Fußboden in der guten Stube.
img_0615.JPG
img_0597.JPG
Das ist doch mal eine schöne Litfass-Säule. Pferdchen, Giraffe und Elefant scheinen sich zu bewegen.
Und zum Schluss noch eine originelle Bank.
img_0626.JPG

Energiequelle

Überall blühen jetzt wieder Sonnenblumen. Wer mal genauer hinsieht, wird feststellen, dass es zahlreiche Farbnuancen gibt.
img_0573.JPG
img_0583.JPG
lpic0262.JPG
Zuerst dienen sie mit Nektar und Pollen vielen Insekten als Nahrungsquelle. Später ernähren sich Vögel von den Körnern oder der Mensch nutzt diese zu Ölgewinnung. Dieses Öl kann er selbst verspeisen oder er stellt daraus Energie für seine Fahrzeuge her (natürlich nicht jeder persönlich). Sogar der Abfall, also Blätter, Stängel und ausgepresste Kerne, wird noch zu Viehfutter verarbeitet. Und wenn der Kreislauf vollständig geschlossen ist, kann aus der Gülle nochmals Energie gewonnen werden. Auf jeden Fall ist der Anblick der leuchtenden Sonnenblumen gut fürs Gemüt und es macht Freude, Insekten oder Vögel beim Fressen zu beobachten.

Drei-Seen-Lauf

Am kommenden Sonnabend starten wieder Läufer, Nordic-Walker und Radfahrer in Semlin zum Drei-Seen-Lauf. Er findet in diesem Jahr zum 27. Mal statt. Dabei kommt es nicht auf Rekorde an, sondern auf die Teilnahme überhaupt. Für viele Menschen in der näheren und weiteren Umgebung ist diese Sportveranstaltung am ersten Sonnabend im August inzwischen zu einer festen Größe geworden. Sie lockt immer mehr Menschen nach Semlin, denn im Zusammenhang mit dem Drei-Seen-Lauf finden zahlreiche Aktionen statt. Hauptsponsor ist auch in diesem Jahr das Honda-Autohaus Dehn in Hohennauen. So haben Mitarbeiter die Strecke markiert, damit niemand vom Wege abkommt, verteilen unterwegs Getränke und bieten am Ziel Obst und weitere Erfrischungen für alle Sportler an. Dank zahlreicher weitere Sponsoren ist die Teilnahme an der Veranstaltung wie immer kostenlos. Am Ziel erhält jeder eine originelle Medaille. In den Vorjahren waren sie zum Beispiel aus einer optischen Linse gefertigt, in einem Dentallabor hergestellt worden, aus Leder, aus eine dünnen Baumscheibe und vielen anderen Materialien. Die Medaillen für den 27. Drei-Seen-Lauf hat die Steinmetzfirma Knake angefertigt. Weitere Informationen, Sponsoren, Anmeldemöglichkeit und Fotogalerie gibt es hier.

Inititative „Neues Brandenburg“ fährt hoch!

Am Sonntag den 03.08. um 12.00 Uhr wollen sich brandenburgischen Aktivisten zu einem gemeinsamen Workshop treffen.


pirat.jpgDazu lädt die Piratenpartei Brandenburg alle interessierten Brandenburger nach Königs Wusterhausen ein und bieten dort eine kreative Arbeitsatmosphäre. (genauers) Ziel der Aktivisten ist es, die Möglichkeiten einer brandenburgischen Bewegung auszuloten und einen Kampagnenfahrplan zu erarbeiten. Das Veranstaltungsprogramm umfasst neben dem ultimativen sommerlichen Grillfest, die Ausarbeitung von Ideen, Strategien und Kampagnen. Gefragt sind jede Menge Ideen! Denn die Piraten wollen: „Veränderung jetzt!“

Die Piratenpartei bieten allen Interessenten eine vollständig offene und selbstzugestaltende Organisation. Das Kernziel ist es, die politischen Maßstäbe in diesem Bundesland zu korrigieren und auf eine glaubwürdig bürgerorientierte, demokratische Basis zu stellen. Der Slogan der Veranstaltung lautet: “Jeder bringt noch einen mit.” Die Piraten freuen sich auf jeden Interessenten (offene Mailingliste).

Grünes Blatt

Um diesen Schmetterling zu sehen, muss man schon sehr aufmerksam sein. Ich habe ihn heute beim Unkrautzupfen im Blumenbeet entdeckt. Da es noch früh und damit kühl war, saß er lange Zeit an der selben Stelle, sodass ich Zeit hatte, die Kamera zu holen. Es handelt sich um einen echten Spanner. Eine kleine Spitzmaus dagegen schenkte meinen Beteuerungen, dass es nicht wehtun würde, keinen Glauben und huschte davon, bevor ich ein Foto machen konnte.
img_0513.JPG

Ins Netz gegangen

Nein, nicht das Internet ist gemeint, sondern ein echtes, selbst angefertigtes Netz.
img_0515.JPG
Der Internet-Anschluss dagegen stellt für viele Menschen in der Umgebung noch ein echtes Problem dar. Nur wenige haben gleich zum Beginn der Aktion einen DSL-Anschluss bekommen können. Zum Glück habe ich einen cleveren Sohn, der damals für mich die Anmeldung vornahm. Ich selbst hatte den Pospekt schon weggeworfen, weil ich ihn für eine der üblichen Werbungen gehalten hatte. In Teilen Rathenows ist es einem heutigen Bericht in der MAZ zufolge möglich, über Mobilfunk einen schnelleren Netzzugang zu bekommen. In den Orten der Umgebung ist das schwieriger. Wegen der Kosten müssten sich da schon eine größere Zahl von Interessenten melden, damit sich solch eine Installation lohnt.

So viele Kürbisse

Der Kürbis erfreut sich auch bei uns wachsender Beliebtheit. Aus meiner Kindheit kenne ich nur riesengroße gelb-orange Früchte, aus denen im Herbst Kompott süß-sauer oder Kürbissuppe mit Milch gekocht wurde. Heute gibt es viele verschiedene Sorten. Sie haben meist nicht mehr so große Früchte, sind deshalb auch für kleinere Haushalte viel praktischer und werden deutlich eher reif. Mehrere Sorten wachsen auch in meinem Garten.
kurbispat.JPG
Das ist ein Patisson. Es gibt ihn auch in weiß.
kurbishok1.JPG
kurbishok2.JPG
Auf den beiden Fotos sind Hokkaido-Kürbisse zu sehen. Sie sind wahrscheinlich nicht mehr sortenrein, denn das Saatgut habe ich schon seit ein paar Jahren von meinen selbst geernteten Exemplaren entnommen. Sie sind aber trotzdem sehr schmackhaft.
kurbisblgr2.JPG
Dieser Kürbis hat eine blaugrüne Schale, wenn er reif ist. Das Fruchtfleisch ist kräftig orange gefärbt und ähnelt im Geschmack dem Hokkaido. Auffällig ist auch seine eigenartige Form. Eben habe ich noch erfahren, dass er Blue Balet heißt.
kurbisrundgr1.JPG
Dieser grünschalige Kürbis wächst schon seit einigen Jahren in meinem Garten. Es ist eine sehr ertragreiche Sorte. Bei längerer Lagerung wird die Schale gelb.
Einige Kürbisrezepte gibt es hier.

Besuch im Optikpark

Ein Besuch des Optikparks lohnt sich immer wieder. Selbst wer schon mehrmals dort war, wird Neues entdecken. Jetzt in den Ferien wird für die Kinder besonders viel geboten.
img_0442.JPG
Auf den Wegen ist sicher einer der drei Biber anzutreffen. Hier winkt uns Opti freundlich zu. (Er freute sich, als ich ihm versprach, dass er heute noch ins Internet käme.) Im Tiergehege wurde eine Führung für die kleinen Besucher mit jeder Menge Streicheleinheiten und Erklärungen zu den Tieren gemacht. Am Blauen Cafe gab es heute für die Kinder und natürlich ihre Begleiter eine Zauberschau. Die gepflegten Spielplätze erfreuen sich noch immer großer Beliebtheit.
Die Flößer stakten ihre Gäste über den Havel-Altarm und hatten wie immer interessante Geschichten parat.
img_0491.JPG
Und ansonsten sollte man sich an der Pracht der zahllosen Pflanzen und auch Tiere erfreuen.
img_0493.JPG
img_0469.JPG
img_0476.JPG
Mehr zu den Tieren gibt es im Haustiere-Blog.

Laut und bunt – Jugend macht Wind

Unter diesem Motto findet im Moment noch die von Jugendlichen für Jugendliche organisierte Veranstaltung auf der Hauptbühne und im Mühleninnenhof des Optikparks statt. Sie begann um 14 Uhr und soll noch bis Mitternacht andauern. Ich war heute zweimal am Ort des Geschehens, kurz nach der offiziellen Eröffnung und etwa zwei Stunden später.
img_0501.JPG
Den Organisatoren muss man bescheinigen, dass sie ganze Arbeit geleistet haben. Angesichts der wenigen Besucher stelle ich nun doch ein paar Fragen, die ich mir selbst nicht beantworten kann. Die Veranstaltung wurde von Jugendlichen vorbereitet und durchgeführt. Sie müsste also dem Geschmack der jungen Leute entsprechen. Warum ist dann das Interesse so gering? Es wird immer wieder gemeckert, dass für die Jugend zu wenig getan wird. Und wenn ein paar Leute weder Zeit, noch Kosten oder Mühe scheuen, um für Gleichaltrige etwas auf die Beine zu stellen, geht kaum jemand hin. Am Preis kann es auch nicht gelegen haben, denn es kostete keinen Eintritt. Oder war es von der Zeit her zu früh? Sind die Massen am frühen Nachmittag noch nicht aus dem Tiefschlaf nach der vorangegangenen Disco-Nacht erwacht? Oder lag es etwa am Untertitel der Veranstaltung (für Toleranz – den Nazis keine Chance)? Sind wir so weit, dass sich bei Tageslicht kaum noch jemand traut, öffentlich gegen Nazis Stellung zu beziehen? Wenn jemand eine Antwort auf meine Fragen weiß, dann bitte ich um Aufklärung.

Ausstellung im Kulturzentrum

Einem Zeitungsbericht zufolge haben sich bereits mehr als 1.000 Besucher die Ausstellung „Faszination Licht“ im Kulturzentrum angesehen. Diese Ausstellung gibt es noch bis Ende August. Geöffnet ist täglich außer montags von 13 Uhr bis 17 Uhr. In allen Zeitungsberichten sind bis jetzt die Eintrittspreise nicht erwähnt worden. Deshalb will ich sie hier veröffentlichen: Kinder zahlen für den Besuch 1,50 Euro, Erwachsene 3 Euro.

Optik zum Angucken

Seit einigen Wochen weisen Tafeln mit optischen Phänomenen den Interessierten den Weg vom Stadtzentrum zum Optikpark.
tafel1.JPG
tafel2a.JPG
tafel3.JPG
tafel5.JPG
Im Park gibt es noch andere zu betrachten. Auch die Aufsteller, die während der Laga an der Stadtmauer standen, sind zu sehen.

Sonnenaufgang

Heute früh um halb sechs habe ich mal wieder den Sonnenaufgang eingefangen. Die Sonne sah trotz aller Schönheit schon etwas „milchig“ aus. Und kurz nach elf fing es dann auch zu regnen an.
sa167530.JPG

Alternatives Streumaterial

Im Winter wurde in Rathenow in den zurückliegenden Jahren immer mit Splitt gestreut, sehr zum Ärger der Radfahrer. Das verwendete Material war sehr scharfkantig und sorgte öfter mal für einen Platten. Nach massiven Beschwerden wurde etwas feineres Granulat benutzt. Aber auch das war nicht einwandfrei. Seit heute früh liegt nun ein alternatives Streumittel – gehäckseltes Rapsstroh – auf dem Radweg zwischen Steckelsdorf und Rathenow.
radweggestreut.JPG
Es ist zu befürchten, dass es bis zum Wintereinbruch vom Winde verweht sein wird. Außerdem bedeckt es auch die Scherben, so dass man sich sogar auf diesem Zeug den Reifen platt fahren kann.

Für Abwechslung ist gesorgt

In Rathenow und Umgebung gibt es unterschiedliche Räumlichkeiten für eine standesamtliche Trauung. Der ursprüngliche Raum war das Trauzimmer des Standesamtes im Rathaus.
eingrathaus.JPG
Sehr beliebt ist eine Trauung im Flugzeug „Lady Agnes“ in Stölln. Dort gab sich vor einigen Wochen das 700. Paar das Ja-Wort.
img_0067.JPG
Nach der Rekonstruktion des Schleusenwärterhäuschens besteht nun auch hier die Möglichkeit zur Trauung, ebenso im Saal der Musikschule in der Mühle.
lpic0567.JPG
lpic0423.JPG
Am vergangenen Wochenende wurde das Turmzimmer des Bismarckturmes für diese Zwecke freigegeben.
cimg0697.JPG
Auf jeden Fall kann man auch in Premnitz oder im Schloss Nennhausen heiraten. Das sind nur einige Möglichkeiten und sie erheben keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Wer also eine oder mehrere Wiederholungen beabsichtigt, kann mit neuem Partner/Partnerin auch am anderen Ort erscheinen.

Sonntagstour

Unsere Radtour am gestrigen Sonntag führte uns zum Teil in den Nachbarkreis Stendal und damit nach Sachsen-Anhalt. Wir fuhren von Steckelsdorf über Buckow, Großwudicke, Kleinwudicke durch den Wald nach Schönhauser Damm. Dieser Weg verläuft etwa parallel zur ICE-Trasse. Verhält man sich ruhig, sieht man hier im Wald noch gegen neun Uhr Rehe und Wildkaninchen. Wir sahen im Himbeergestrüpp sogar ein Rehkitz. Weiter ging es über Hohengöhrener Damm, Klietz, Malitz, Nierow nach Schollene. Auch hier gibt es gut befahrbare Radwege. Zum Teil gehören sie zu einem Natur-Lehrpfad. Deshalb befinden sich dort Anschauungstafeln mit wertvollen Hinweisen zu Pflanzen und Tieren am Wegesrand. In Klietz und auch in Schollene gibt es rekonstruierte Windmühlen zu sehen.
klietz1.JPG
schollene1.JPG
In Klietz weisen Tafeln auf Sehenswürdigkeiten des Ortes, aber auch in der Umgebung hin.
cimg0054.JPG
Von Schollene aus fährt man ein Stück entlang der Straße, um dann kurz hinter Neu-Schollene wieder vom Elbe-Radweg auf den Havelland-Radweg zu stoßen. Dieser führt dann über Grütz und Göttlin nach Steckelsdorf zurück. Diese Strecke ist noch etwa zehn Kilometer länger als die vom vergangenen Sonntag. Für Radfahrer und Naturfreunde lohnt sie sich aber allemal.

Wegwarte

wegwarte.JPG
Das ist die Gemeine Wegwarte, auch Zichorie genannt. Sie ist die Urform, aus der unser Chicoree gezüchtet wurde. Heute werden die Wurzeln im Herbst geerntet und bei völliger Dunkelheit zum Austreiben gebracht. Dabei entstehen dann die fast farblosen Schösslinge, die wir für Salate verwenden. In den Nachkriegsjahren wurden die Wurzeln getrocknet, geröstet und in einer Mühle zerkleinert. Sie dienten damals als Kaffee-Ersatz.

Harzgewinnung

Vor ziemlich genau einem Jahr, am 19. Juli 2007, schrieb ich an dieser Stelle darüber, dass die Kiefern bis zur Wende bei uns auch zur Harzgewinnung genutzt wurden. Und seitdem habe ich immer wieder Ausschau gehalten nach Bäumen, an denen man noch die Kerben in der Rinde sehen kann. Die meisten sind sicher schon der Säge geopfert worden. Aber gestern habe ich in der Nähe von Spaatz noch mehrere Kiefern mit diesen Einschnitten entdeckt.
cimg0086.JPG
Dort unten, wo die Schnitte zusammenlaufen, wurde ein Blumentopf aus Ton befestigt. In diesem sammelte sich das Harz.

Grabenniederung

cimg0061.JPG
Ein Blick auf die Gegend zwischen Parey und Wolsier.
schilf.JPG
So große Schilfflächen findet man sicher nicht sehr häufig. Augenblicklich sind sehr viele Rohrkolben zu sehen. In den sechziger Jahren, als diese als Zimmerschmuck sehr begehrt waren, hätte sich darüber wahrscheinlich manch einer gefreut.

Spielmannszug „Rathenower Stadtspatzen“ e.V. beim Wertungsspiel in Angermünde

Am vergangenen Wochenende feierte die Stadt Angermünde ihr 775 jähriges Bestehen. Aus diesem Anlass fand dort ein Wertungsspiel im Zusammenhang mit den 16. Uckermärkischen Blasmusiktagen statt. Die Mitglieder des Spielmannszuges stellten sich einer Fachjury, die das Zusammenspiel des Orchesters bewertete. Es wurden drei Lieder präsentiert, eine Mischung aus Marsch- und Konzerttiteln. Die Mitglieder der „Rathenower Stadtspatzen“ erreichten das beste Ergebnis aller teilgenommenen Spielmannszüge. Die Jury bewertete das Zusammenspiel mit dem Zertifikat „Gut“.
spatzen

Nestbau, der Anfang

Ich hatte ja gerade erst das Wespennest in der Garage gezeigt. Heute konnte ich beobachten, wie zwei Hornissen die Waben bauten. Darum herum kommt dann auch solch eine Zellulosekugel wie beim Wespennest
hornissen1.JPG.

Sonntagsausflug

Es war nicht zu heiß, so dass wir uns entschlossen, mal wieder eine längere Radtour zu machen.
lageplan.JPG
Sie führte uns von Steckelsdorf über Rathenow, Hohennauen, Parey, Wolsier, Spaatz nach Hohennauen und wieder über Rathenow nach Steckelsdorf zurück; insgesamt knapp vierzig Kilometer. Wir haben versucht, unsere Umgebung mal mit den Augen von Ortsunkundigen zu sehen. Auf die Idee kamen wir, weil wir gestern in Rathenow sogar ein Radfahrerpaar aus der Schweiz getroffen haben. Das Gelände ist total eben, also auch für weniger Geübte gut geeignet. Bis Hohennauen benutzt man den neuen Radweg neben der B 102. In die genannten Dörfer kommt man über heile Straßen mit wenig Autoverkehr oder über Landwirtschaftswege. Überall sind Wegweiser mit exakten Entfernungsangaben.
wegweiser.JPG
Tafeln weisen auf sehenswerte Objekte im Naturpark hin. Und ansonsten braucht man nur die Augen offen zu halten.
cimg0020.JPG
Wassersportler kommen auf der Havel oder wie hier auf dem Hohennauener See voll auf ihre Kosten.
rhinstrrn4.JPG
cimg0049.JPG
Überall sind Störche in Nestern, auf Dächern oder zwischen den Pferden auf der Koppel.cimg0077.JPG
Wer also die Natur liebt und Ruhe sucht, der sollte sich unbedingt mal auf sein Rad setzen und das Westhavelland erkunden. Wenn man sich einen ganzen Tag Zeit nimmt, kann man die von mir genannte Runde um Gülpe und Prietzen erweitern. Wir haben sie am Nachmittag absolviert.

Markt unterm Kirchturm

Rund um die Sankt-Marien-Andreas-Kirche fand heute ein buntes Markttreiben statt. markt1.JPG
Die unterschiedlichsten Stände luden zum Schauen, Kaufen und Mitmachen ein. So gab es Schmuck in verschiedensten Ausführungen, Seidentücher, Wollsocken, Stricksachen und Bilder unterschiedlichster Herstellungstechniken, Korbwaren und Kräuter zu kaufen.
schmuck.JPG
Für die Kinder wurden Luftballonfiguren angefertigt oder sie konnten sich im Armbrustschießen üben. Für fünf Schuss musste man einen Taler berappen. Ein Pony wartete auf kleine Reiter.
armbrustsch.JPG
Ein Seiler stellte Hanfseile her und gab nebenbei viele kluge Ratschläge. Auch Tonfliesen für den Baum des Lebens konnten nochmals angefertigt werden.
fliesen.JPG
Die meiste Aufmerksamkeit errangen jedoch die Wagemutigen, die sich vom Kirchturm abseilten. Diese Leistung wurde von den Beobachtern mit viel Beifall bedacht.
abseilen.JPG
Und wie es sich für einen richtigen Markt gehört, war für das leibliche Wohl gesorgt. Ob Kaffee und Kuchen, Eis, Pellkartoffeln mit Quark oder Erfrischungsgetränke, es dürfte für jeden etwas dabei gewesen sein. Wem das alles noch nicht reichte, der konnte natürlich auch wieder ganz nach oben auf den Turm steigen und sich das Geschehen von der Aussichtsplattform aus ansehen.

Heimlicher Mitbewohner

Im Sommer hat man abends manchmal das Glück, eine Fledermaus vorbeihuschen zu sehen. Dass eine von ihnen heute früh gut sichtbar bei uns schläft, ist doch sehr überraschend. Vor 13 Jahren hatte ich mal eine tote Fledermaus auf dem Hof gefunden.
img_0361.JPG

Störche auf Futtersuche

Heute regnet es endlich mal wieder. Da werden die Störche erfolgreicher sein bei ihrer Suche nach Futter als in den zurückliegenden Tagen mit enormer Hitze.
img_0329.JPG
Zur Nahrungssuche brauchen sie Wiesen, auf denen die Pflanzen nicht sehr hoch stehen. Man sieht die Störche auch häufig hinter Mähdreschern oder auf frisch gepflügten Feldern. Sie fressen Regenwürmer, Insekten, Schnecken aber auch Frösche, Eidechsen und kleine Schlangen. Werden sie von Menschen unterstützt, nehmen sie sogar kleine Fische an.

Auch Radioreporter können sich irren

Am Freitag verkündete ein Sprecher von Antenne Brandenburg, dass die A 11 nun ohne Baustellen passierbar wäre. Es hätte uns schon gewundert, wie man so schnell die Arbeiten zu Ende bringen konnte. Als wir aber am Sonnabend Richtung Prenzlau fuhren, konnten wir uns davon überzeugen, dass die Brücke bei Finowfurt noch längst nicht fertig ist. Erst zum Ende des kommenden Jahres soll sie befahrbar sein. Alle anderen Baumaßnahmen im Bereich der A 11 sind aber tatsächlich (erst mal) beendet.
img_0333.JPG

Lebensgefährlich

img_0334.JPG
Solche synthetischen Bindegarne, die z.B. zum Binden von Heu- und Strohballen verwendet werden, können für Tiere zur tödlichen Falle werden. Sie werden oft achtlos am Feldrand weggeworfen. Vögel sammeln sie als Polstermaterial für ihre Nester. So musste vor ein paar Tagen ein Jungstorch aus dem Nest in der Genthiner Straße in Rathenow-West eingeschläfert werden. Er hatte die Beine vollkommen mit solchem Garn umwickelt. Dadurch konnte er nicht aufstehen und wurde unzureichend gefüttert. Derart geschwächt hatte er leider keine Überlebens-Chance. Aber auch andere Tiere können sich in diesen Schnüren verfangen und sind selten in der Lage, sich selbst zu befreien. Das Garn hat eine enorme Haltbarkeit. Naturschützer fordern deshalb eine sinnvolle Entsorgung der nicht mehr gebrauchten Bänder. Was ist aber sinnvoll? Selbst wenn man sie in die Mülltonne wirft, landen sie auf der Deponie. Dort können sie von den Tieren wieder aufgenommen werden.

Gäste für eine Saison

Wir haben mal wieder ein Wespennest in der Garage. Wenn man die Tiere in Ruhe lässt, sind sie völlig harmlos. Interessant ist ihr kugelförmiges Nest aus Zellulose. Es besteht aus mehreren Schichten. Im Inneren befinden sich sechseckige Waben, in denen die Brut heranwächst.
img_0341.JPG
img_0340.JPG
img_0345.JPG
Das Kleine wurde im vergangenen Jahr aus unerklärlichen Gründen nicht vollendet. Dafür hatten sie dann im Freien unter dem Hausdach gebaut.