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Do
15
Mai '08

Entenjagd im TGZ

Entenrettung im TGZHeute fand am frühen Nachmittag eine Entenjagd der besonderen Art statt. Zwischen den beiden Glasgängen, die die Häuser verbinden, hat eine Ente gebrühtet. Vermutlich gestern sind die kleinen Küken dann geschlüpft und irrten seit dem ziellos in dem kleinen Areal herum und suchten nach einem Ausgang. Die Entenmutter hielt tapfer durch und blieb artig bei ihren Kleinen.

Der gerufene Tierschutzbund NABU konnte vorerst leider nur ein Küken retten. Das Muttertier ist durch einen Mitarbeiter einer ansässigen Firma gefangen worden. Insgesamt waren an der ersten Befreiungsaktion mind. 9 Leute beteiligt.

Nach einer gloreichen Idee haben die beteiligten Personen die Notausgangstür zum Glasgang offen gelassen und eine flache Schale mit Wasser in den Zwischengang gestellt. Kaum 30 Minuten später waren die kleinen, ausgehungerten Küken alle im Zwischengang und konnten gefangen werden. Die ganze Familie Ente ist nun gerettet und wird am nächsten ruhigen See wieder ausgesetzt.

Vielen Dank an dieser Stellen für die schnelle Reaktion der NABU-Mitarbeiter, den Wachschutz und die ansässige Telefongesellschaft, die die Rettung initialisiert hat.

Und: Viel Glück ihr kleinen Entlein.

 Enten 2

Enten 7

Nachtrag: Nabu stellte uns netterweise noch diese Bilder der “Befreiungsaktion” zur Verfügung.

Sanierer gekündigt

Die Stadt hatte einen Unternehmensprüfer eingestellt, der die kommunale Wohnungsverwaltung unter die Lupe nehmen und Einsparmöglichkeiten herausfinden sollte. Dieser hielt mehrere Fristen nicht ein, eine Analyse liegt noch nicht vor. Nun wurde der Vertrag gekündigt.
Man darf gespannt sein, welche Gerichtskosten das nun wieder zur Folge haben wird. Aber die Stadt hat es ja. Es kommt auf ein paar Prozesse mehr oder weniger nicht an. Inzwischen werden die Kinder, für die kein Platz zur Verfügung gestellt werden kann, da man bei Erzieherstellen sparen muss, ehrenamtlich betreut. Es geht doch!

Ich will arbeiten

Ich will arbeiten. Eine der letzten Bewerbungen
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bescherte mir gestern wieder eine Absage.
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Ich bin weder doof noch faul, aber das interessiert überhaupt niemanden. Gibt es tatsächlich irgendwo eine freie Stelle, scheidet man doch schon nach dem ersten Blick auf das Geburtsdatum aus. Bei den von der Stadt geforderten Kenntnissen, Fähigkeiten und Eigenschaften (siehe Ausschreibung) hätte ich guten Gewissens überall “sehr gut” hinschreiben können. Es kräht kein Hahn danach! Unsere Politiker haben die Rente mit 67 beschlossen. Schön, wenn man denn weiß, wie man die Zeit bis dahin überbrücken kann. Leider habe ich immer gesundheitsbewusst gelebt, so dass ich auch bis zu diesem Alter arbeitsfähig wäre. Hätte ich irgendein Leiden, könnte ich EU-Rente beantragen. Der vielgepriesene Aufschwung ist bei uns jedenfalls nicht in Sicht.
Interessant ist noch, dass diese Absage angeblich schon am Freitag vor Pfingsten geschrieben worden ist, aber erst gestern durch den Blitz-Kurier zugestellt wurde.